Live through an epic role-playing Viking saga where your strategic choices directly affect your personal journey. Make allies as you travel with your caravan across this stunning yet harsh landscape. Carefully choose those who will help fight a new threat that jeopardizes an entire civilization.
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Sehr positiv (113 Reviews) - 86% der 113 Nutzerreviews der letzten 30 Tage sind positiv.
Insgesamt:
Sehr positiv (7,961 Reviews) - 90 % der 7,961 Nutzerreviews für dieses Spiel sind positiv.
Veröffentlichung: 14. Jan. 2014

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Deluxe Edition includes The Banner Saga and The Banner Saga - Soundtrack

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Kürzliche Updates Alle anzeigen (18)

18. April

Banner Saga 2 April 19th

Hello All!

Proud to have Banner Saga 2 launching at 10am PST on April 19th! That means you have less than 24 hours to grab the game for a 10% discount.

http://store.steampowered.com/app/281640/

It's been over 2 years of work, but we're excited to get all of you back in our world and hear what you think of where the story goes! Thank you all for the wonderful support, comments, and mentions. You all rock!

-Stoic

2 Kommentare Weiterlesen

12. April

Minor TBS Update

Hello All

Apologies on the delay with this info but we recently had a small update for Banner Saga.

  • Fixed recurring issue that sometimes caused the 'Continue' button to be unresponsive after a battle
  • Added new heraldry crests
  • Fixed some minor memory leaks

Nothing too crazy, but we found some memory things in TBS2 that we could easily bring back to TBS1 so we thought we should.

8 Kommentare Weiterlesen

Reviews

“Game of Thrones Meets Vikings Meets Disney. The Banner Saga is blindingly lovely and arguably just as intriguing to play. Built atop a world that all but demands the attention of travel documentaries, it's epic in the literal sense of the word.”
100% – US Gamer

“With a refreshingly unique aesthetic, well-written story, and challenging gameplay, The Banner Saga is an excellent adventure well worth your time.”
90% – Games Radar

“The Banner Saga deserves commendation for the strength of its art and music experience alone, which shatters conventions.”
86% – IGN

Coming to SteamOS/Linux

The Banner Saga will be available on SteamOS and Linux in March 2015.

Digitale Deluxe-Edition

The Deluxe Edition – Combines The Banner Saga with the official soundtrack which includes 29 tracks by Grammy nominated, and two time BAFTA Award winning, composer Austin Wintory, performed by the Dallas Winds orchestra plus a powerhouse trio of acclaimed YouTube sensations: vocalists Peter Hollens and Malukah and violinist Taylor Davis.

Über dieses Spiel

Live through an epic role-playing Viking saga where your strategic choices directly affect your personal journey. Make allies as you travel with your caravan across this stunning yet harsh landscape. Carefully choose those who will help fight a new threat that jeopardizes an entire civilization. Every decision you make in travel, conversation and combat has a meaningful effect on the outcome as your story unfolds. Not everyone will survive, but they will be remembered.

Key Features

  • Player choice that drives your own narrative – every decision you make in travel, conversation and combat has a meaningful effect on the outcome as your story unfolds.
  • Over 25 playable characters from 2 different races, human and varl, the horned giants – embark on your epic journey with a variety of characters from 7 different classes, each with unique abilities and upgrade options to fit your play style.
  • Strategic combat with consequences - victory or defeat and even the permanent loss of a character depends on which characters you choose to take into battle and what decisions you make afterwards.
  • The journey is as important as battle – your role in building and managing your caravan as you travel the vast frozen landscape is critical to not only your own survival but the survival of an entire civilization.
  • An epic Viking saga brought to life in 2D glory – beautifully hand drawn combat sequences and animations, accompanied by an evocative score from Grammy-nominated composer Austin Wintory, will immerse you into a fantasy realm inspired by Norse mythology.
  • Multiplayer Combat Enhanced – sharpen your combat skills in the free multiplayer game “Factions”. Compete against other players with many of the character classes you see in The Banner Saga.

The Banner Saga is the first part of a planned trilogy. If you complete this game, your unique progress and storyline will carry over to the next part of the story.

Systemanforderungen

Windows
Mac OS X
SteamOS + Linux
    Minimum:
    • Betriebssystem: Windows XP SP3
    • Arbeitsspeicher: 2 GB RAM
    • Speicherplatz: 4 GB verfügbarer Speicherplatz
    Empfohlen:
    • Betriebssystem: Windows 7 SP1
    • Arbeitsspeicher: 4 GB RAM
    • Speicherplatz: 6 GB verfügbarer Speicherplatz
    Minimum:
    • Betriebssystem: MAC OSX 10.7.5
    • Arbeitsspeicher: 2 GB RAM
    • Speicherplatz: 4 GB verfügbarer Speicherplatz
    Empfohlen:
    • Betriebssystem: MAC OSX 10.7.5
    • Arbeitsspeicher: 4 GB RAM
    • Speicherplatz: 6 GB verfügbarer Speicherplatz
    Minimum:
    • Arbeitsspeicher: 2 GB RAM
    • Speicherplatz: 4 GB verfügbarer Speicherplatz
    Empfohlen:
    • Arbeitsspeicher: 4 MB RAM
Nutzerreviews
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Kürzlich:
Sehr positiv (113 Reviews)
Insgesamt:
Sehr positiv (7,961 Reviews)
Kürzlich verfasst
d.fliegner
12.9 hrs
Verfasst: 19. August
Spanendes Spiel, aber seher kurz.
Hilfreich? Ja Nein Lustig
oi oi oi
19.4 hrs
Verfasst: 12. August
Top
Hilfreich? Ja Nein Lustig
Shem667
16.1 hrs
Verfasst: 26. Juli
The Banner Saga ist eine Mischung aus interaktivem Buch und Rundenstrategie Kämpfen.
Und hier ist schon das Problem und der Grund, warum ich es nicht empfehlen kann.
Die Geschichte und das Design sind super. Wirklich grosse Klasse.
Die Rundenkämpfe sind einfach übel, schlechte Spielmechaniken, kaum Abwechslung.
Wenn dies ein Pen and Paper Rollenspiel wäre, müsste man sagen: tolle Story aber ein unbrauchbares Regelwerk.
Dazu kommt eine sehr kurze Spieldauer. Diese wird nur in die Länge gezogen von einem unglaublich schlecht designten, unfairen Endkampf, der eine einzige Qual ist.
Noch etwas, das stört: es gibt harte Entscheidungen zu treffen - sehr gut, sehr interessant.
Leider läuft es aber oft darauf hinaus, das man zwischen Antwort A, B und C wähltund als Resultat irgendein Gruppenmitglied permanent stirbt. Ohne Kausalzusammenhang. Die Entscheidung die man getroffen hat, hatte keinerlei Hinweis darauf gegeben was passieren würde, reine Glückssache.
Im Endeffekt also weder Fleisch noch Fisch. Obwohl ich die Geschichte wirklich toll fand, kann ich das Spiel durch die langweiligen, schlechten Kämpfe und das beliebige Entscheidungssystem nicht empfehlen.
Hilfreich? Ja Nein Lustig
Patpat
5.8 hrs
Verfasst: 23. Juli
Ein sehr schönes Spiel!
Die Artworks sind wunderbar, die Story tief durchdacht und man kann richtig viel Einfluss nehmen!

Auch das Kampfsystem ist schön gemacht, auch wenn mir quasi dauerhaft Ruf fehlt.

Ich kann das Spiel nur wärmstens empfehlen, viel schöne Geschichte zu lesen und selbst mit zu gestalten, dazu ein sehr gutes und nicht zu kompliziertes Kampfssystem.
Hilfreich? Ja Nein Lustig
Kazeen
20.1 hrs
Verfasst: 19. Juli
Erwachsene und ernste Erzählweise, frei von Kitsch und Naivität. "The Banner Saga" spielen, ist fast wie einen guten Fantasy Roman zu lesen.
Hilfreich? Ja Nein Lustig
Belphegor879
16.6 hrs
Verfasst: 12. Juli
Wie kann man sich Banner Saga vorstellen?

Wie ein spielbarer Comic eigentlich. Die Story ist saugut.
Wer kein Problem mit ein wenig lesen hat, wer gute Taktikschlachten ala Heroes mag und wer auf nordische Sagen steht, der muss Banner Saga zocken. Ich habe ja gewusst was mich erwartet und trotzdem wurde ich positiv überrascht.
... und das Review schreibe ich auch nur, weil ich gerade Banner Saga 2 runter lade :)
Hilfreich? Ja Nein Lustig
Assi mit Abi
8.7 hrs
Verfasst: 1. Juli
Wunderschöner Look, großartige Geschichte und durchdachtes Kampfsystem!
Absolute Empfehlung.
Hilfreich? Ja Nein Lustig
Faith
8.1 hrs
Verfasst: 27. Juni
Vorsicht es ist ein kleiner Spoiler!


Ich bin jetzt mit dem Spiel fertig.
Es hat mich gefesselt (was selten ein Spiel tut), es ist liebevoll gemacht und die Kämpfe sind zwar nicht sehr spektakulär aber haben doch seinen Reiz.
Allerdings finde ich es mit 8 Stunden Spielzeit sehr kurz. Das Problem ist ähnlich wie bei Walking Dead. Man spielt es einmal durch und ist sehr gefesselt, aber es gibt meiner Meinung nach kaum einen Wiederspielwert. Ja man kann andere Entscheidungen treffen, aber man weiß wohin alles führen wird...
Im Summer Sale etc kann ich es deutlich empfehlen,aber für 20 Euro bietet es meiner Meinung nach zu wenig Inhalt.
Hilfreich? Ja Nein Lustig
Dezibelchen
27.4 hrs
Verfasst: 26. Juni
Dieses Spiel hat mich restlos überzeugt. Es ist wunderschön anzusehen, es hat einen tollen Soundtrack und eine großartige Story mit einprägsamen Charakteren. Alles ist von einer wundervollen bittersüßen Melancholie durchzogen. Entscheidungen die man trifft führen zu deutlichen Konsequenzen. Das Kampfsystem ist auf den ersten Blick simpel und erfordert doch einiges an Taktik. Das Verhältnis zwischen Kampfsequenzen und Dialog-Passagen war für meinen Geschmack sehr ausgewogen. Negativ ist mir nichts aufgefallen.

Wer Rollenspiele, rundenbasierte Kämpfe und toll erzählte Spiele mag sollte hier zuschlagen.
Hilfreich? Ja Nein Lustig
darkanomanderrake
8.8 hrs
Verfasst: 26. Juni
Grandioses Spiel mit einer kompromisslosen Story.

Werde mir nach dem Ende Teil 2 kaufen


10/10
Hilfreich? Ja Nein Lustig
Hilfreichste Reviews  Insgesamt
34 von 35 Personen (97 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
10.8 Std. insgesamt
Verfasst: 29. Juni 2014
Relativ überraschend lief eben der Abspann von The Banner Saga über meinen Bildschirm und lässt mich ein wenig ratlos zurück. Ratlos, weil diese tolle Geschichte so abrupt und relativ bitter endete und mich mit sehr vielen Fragen zurück lässt. Irgendwie fühlt es sich an, als hätte ich nur den ersten Film einer viel längeren Filmserie gesehen und wurde mit einem nicht unbedeuteneden Cliffhanger zurück gelassen. Dieser kleine Dämpfer zum Schluss soll jedoch nicht schmälern, was für ein grandioses Rollenspiel The Banner Saga ist. Allein schon der fantastische Zeichenstil der in keinster Weise altbacken wirkenden 2D-Grafik hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen. Auch wenn die Figuren nur rudimentär Emotionen und Gefühle über ihre Darstellung ausdrücken können, reißt mich die fantastisch geschriebene Geschichte mit und lässt mich mit den Charakteren mitleiden.

Denn die Welt von The Banner Saga ist ein düsterer Ort. Menschen und Varl, verbündet durch einen instabilen Pakt, fliehen vor den grausamen Wütern, die ihrerseits vor einer als Finsternis beschriebenen Bedrohung aus dem Norden fliehen. In dieser Umgebung macht sich der Spieler mit einer Karawane auf eine lange Reise, bei der es stets gilt, Gefahren zu meistern, die Stimmung in der Gruppe hoch zu halten und drauf zu achten, dass die Vorräte nicht ausgehen. Dabei gilt es immer wieder knifflige Entscheidungen zu treffen, wie mit bestimmten Situationen umgegangen werden soll. Mische ich mich in die Angelegenheiten von Fremden ein, oder ziehe ich lieber meiner Wege? Nehme ich einige Reisende in meine Karawane auf, oder lieber nicht? Je nach Entscheidung treten dann unterschiedliche Ereignisse auf, die sich positiv oder negativ auf die Karawane auswirken können. Im schlimmsten Fall kommt es zum Gefecht.

Die Kämpfe werden mit einer Gruppe aus sechs Helden bestritten, die aus den verschiedenen Charakteren der Reisegruppe zusammengestellt wird. Dabei stehen verschiedene Kämpfertypen wie Nahkampfstarke Varl, Bogenschützen und gelegentlich auch Magier zur Auswahl. Eine ausgewogene Mischung kann hier von Vorteil sein. Die Gefechte mit Wütern und Banditen werden rundenbasiert auf einem Schlachtfeld ausgetragen und erinnern ein wenig an Heroes of Might and Magic, ohne jedoch in Komplexität auszuarten. Das Regelwerk ist bewusst einfach gehalten, denn die Erzählung der spannenden Geschichte steht stets im Vordergrund. Ein wenig Dünn für ein Rollenspiel fällt die Charakterentwicklung aus. Jeder Held kann maximal fünf Stufen aufsteigen und auf diese Weise seine Werte leicht verbessern. Zusätzlich gibt es zahlreiche Gegenstände, von denne jeder Charakter jeweils eins tragen kann. Diese geben zusätzliche Boni für unterschiedliche Werte und Kampfeigenschaften. Wer auf eine sehr gut erzählte Geschichte steht und vielleicht auch ein Faible für die nordische Mythologie hat, sollte bei The Banner Saga auf jeden Fall zugreifen. Ich hoffe es erscheint bald ein zweiter Teil, der die großartige Geschichte weiter führt.
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40 von 47 Personen (85 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
14.4 Std. insgesamt
Verfasst: 14. Januar 2014
Ich habe es jetzt fast zwei Stunden lang gespielt und kann jetzt schon sagen, das ich sehr angetan bin von diesem Spiel.

Positiv:
+ Artstyle
+ Story
+ interessante Kämpfe (strategiespiel halt ;))
+ riesige Map
+ verschiedene Einheiten
+ was man tut hat Auswirkungen auf das weitere Geschehen
+ schöne Animationen (hat seinen Charme)
+ und noch vieles mehr...

Negativ:
- keine (deutschen) Untertitel? (in den Videos)

Vielleicht wird es noch ins Deutsche übersetzt, das wäre klasse.

Wie man sehen kann, lege ich jedem dieses Spiel ans Herz. :)
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25 von 26 Personen (96 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
39.2 Std. insgesamt
Verfasst: 15. Dezember 2014
Wer ein entschleunigtes RPG für lange und dunkle Winterabende sucht (Schnee kommt in diesem Spiel eine Menge vor) und gleichzeitig auf vielseitige Charaktere und starkes Story-Telling steht, dem kann ich dieses Spiel nur ans Herz legen.

Das Spiel bietet abhängig von getroffenen Entscheidungen verschieden Enden. Ans Herz gewachsene Charaktere können aufgrund von Entscheidungen die einem das Spiel abverlangt sterben... dadurch Spannung pur.

Eine absolute Überraschung für mich.
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29 von 34 Personen (85 %) fanden dieses Review hilfreich
4 Personen fanden dieses Review lustig
Empfohlen
20.9 Std. insgesamt
Verfasst: 2. Januar 2015
Ich habe "The Banner Saga" vor wenigen Minuten beendet und jetzt wird es Zeit all das niederzuschreiben, was mich während des Spieles ärgerte und freute.
In der ersten Spielstunde dachte ich "Viel zu viel Text". Tatsächlich wird man gerade zu Beginn mit einer Story zugeworfen, die man kaum versteht. Das Blöde ist nämlich, dass das Intro auf Englisch synchronisiert war, was ohne Untertitel zwar kein Problem gewesen wäre, aber die Untertitel waren leider nicht da. Diese kamen erst in den anderen Sequenzen, in denen jemand sprach, dazu. Somit hat es einige Zeit gedauert, bis ich wirklich begriffen habe, um was es da genau geht.
Im Laufe des Spieles tauchen unzählige Charakter auf, die aber alle ihre eigene Persönlichkeit und Geschichte haben, was das ganze durchaus authentisch macht. Die Story und die einfädelung der Charakter in diese sind wirklich gut gelungen.
Die "Sprechanimationen" der einzelnen Charaktere hätte man hingegen ruhig etwas mehr "animieren" können. Bei jeder Unterhaltung bleiben die Charaktere einfach stehen und es bewegt sich höchstens mal eine Haarsträhne. Das hat zwar was sehr "Bilderbuchhaftes", gerade wenn man bedenkt wieviel Text das Spiel hat, aber ich finde ein bisschen mehr Dynamik hätte nicht geschadet.
Gut hingegen ist, dass die "Dynamik" während den Reisen gefehlt hat, Die Landschaften in denen man mit seiner Karrawane herumzieht sind sehr schön die Atmopshäre, ist wirklich fabelhaft! Da hab ich auch gerne mal länger hier gesessen und dabei alles gescreenshotet.
Nun zu den Kämpfen: Es sieht toll aus wenn mein Borgenschütze seine Axt in den Schnee legt, dann seinen Pfeil schießt und der getroffene Gegner einmal im Kreis torkelt. Das hat einfach Charme.
Was in den Kämpfen hingegendeutlich weniger Charme hat, sind die übertriebenen Zugvorteile der Gegner, im Vergleich zu deiner Gruppe. The Banner Saga ist ein Rundenstrategiespiel, sodass erst person A, dann B, dann C und so weiter sich bewegen und interagieren können. Es kommt hierbei häufiger vor, dass einer deiner Gegner bereits 3x am Zug war und dein Charakter hingegen noch gar nicht. Dies führte häufiger dazu, dass vorne eine rmeiner Charaktere von mehreren, ihn umzingelnden totgeprügelt worden ist und hinten nicht schnell genug nachgezogen werden konnte.
Ansich machen die Kämpfe aber schon Spaß, sie sind spannend, anspruchsvoll und gut. Man kann nicht einfach "lustig drauf herumhauen", man muss schon eine Art Strategie und optimale Aufstellung der eigenen Leute überlegen.
Was hierbei echt bisschen bescheurt und unlogisch fand war, dass meine Einheiten sich gegenseitig als Laufblockade sahen und nicht aneinander vorbei gehen konnten, wie das beispielsweise in "Final Fantasy Tactics Advanced" so ist. Meine eigenen Einheiten mussten also umeinander herum laufen, was nicht nur unnötig Bewegungspunkte wegnahm, sondern auch oft mehrere Runden Zeit in anspruch nahm. Man gewöhnt sich zwar daran, es bleibt aber unnötig lästig und unlogisch.
Ebenso unlogisch fand ich die Moral der Karrawane, mit der man zusammen reist. Bei gewissen Interaktionen, die du mit der Welt trifft, verbessert oder verschlechtert sich die Moral der Karrawane, was mehr Boni für den Kampf gibt.
Es gab so Situationen, in denen ich meiner Karrawane einen Tag auszeit gönnte, sie feiern ließ und am Ende noch geschrieben wurde "Alle freuten sich ihre Sorgen und Lasten zu vergessen", aber die Moral verbesserte sich kein bisschen dadurch. Gerade Aktionen die positiv sind und einen ganzen Tag Zeit kosten, sollten doch mit guter Moral belohnt werden. Schließlich besteht dieses Spiel zu fast der Hälfte daraus, nur mit seiner Karrawane durch die Gegend zu stapfen und irgendwelche Zwischenmenschichen Interaktionen zu tätigen und für alle Entscheidungen zu treffen. Wie man den Steam-Erfolg bekommen soll, dass die Karrawane niemals ohne geringe Moral unterwegs ist, ist mir ein absolutes Rätsel.
So, nun zum Währungssystem was nur aus "Ansehen" besteht, dass man beim Töten von Gegnern, Gewinnen von Kämpfen und seltener auch bei gelungenen Interaktionen bekommt. Mit diesem "Ansehen" muss man nämlich Vorräte für die Karrawane kaufen, den Charakter eine Stufe aufsteigen lassen und Gegenstände für die Kämpfer erwerben. Umgeht man die Kämpfe, weil man Angst vor Verlusten hat bußt man dafür mit fehlendem Ansehen ein. Hat man nicht genugend Ansehen, kann man keinerlei Vorräte kaufen, das heißt die Leute in deiner Karrawane werden Tag für Tag weniger.
Kämpft man also jeden Kampf um Ansehen zu erwerben, braucht man manchmal länger mit der Karrawane, wodurch man nicht schnell genug in die nächste Gegend kommt, um neue Vorräte zu erwerben...
Das ganze ist erxtrem verzwickt und sogar mir, obwohl ich pingeligst auf genug Vorräte geachtet habe, sind schon Leute verstorben. Insgesamt ist mir für 2 Tage das Essen (von 120 Tagen Gesamtreisezeit) ausgegangen und das nur weil die Kämpfe für Ansehen fehlte. Um den Erfolg, dass niemand verhungern darf zu bekommen, sollte man die Vorräte definitiv vor das LvL-up stellen, dann kommt man definitiv durch. Denn am Ende des Spieles erhält man einen ziemlich großen Ansehensschub, mit dem vor'm Endkampf verlorene Lvl wieder wett gemacht werden können.

So, in dem Review ist zwar einiges an Gemecker drin, aber da "The Banner Saga" ja eine Triologie werdne soll, muss man auch sagen, was beim nächsten Teil vielleicht besser gemacht werden könnte.
Mir hat das Spiel alles in allem aber sehr sehr gut gefallen und ich würde definitiv einen 2.ten Teil davon kaufen.
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23 von 24 Personen (96 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
10.4 Std. insgesamt
Verfasst: 18. Januar 2014
Nach etwa 10 Stunden war die Banner Saga (vorerst) zu Ende, ist wohl als erster von drei Teilen geplant. Hätte gerne mehr sein dürfen, Story wurde gerade erst richtig spannend und ist deutlich noch nicht am Ende.

Nett gezeichnet, guter Soundtrack. Erfahrung und Gold sind kombiniert, was etwas nervt. Mies wird das erst, wenn man ordentlich Punkte in einen Charakter investiert hat und der dann durch die falsche Antwort im Gespräch stirbt oder abhaut. Trägt aber irgendwie zur Weltuntergangsstimmung bei, bei fast allen Entscheidungen muss man zwischen Übeln wählen.

Übermäßig taktisch sind die Kämpfe aber auf Normal nicht, etwas nachdenken und grundlegende Mechaniken verstanden haben reicht aus. Nur das Balancing beim Endkampf fand ich unglücklich, vielleicht bin ich auch einfach nur schlecht, aber meine verfügbaren (oder noch übrigen) Charaktere hatten auch nicht die Maximalstufe erreicht.

Werde wohl noch einen zweiten Versuch wagen, dort dann etwas anders vorgehen, um herauszufinden, wie sehr sich die Geschichte dadurch verändert. Vermutlich nur wenig, aber immerhin kenne ich ein paar der gemeinen Stellen dann schon vorher und weiß wer mich hinterrücks erdolchen wird, wenn ich ihn in die Gruppe aufnehme.
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34 von 43 Personen (79 %) fanden dieses Review hilfreich
7 Personen fanden dieses Review lustig
Empfohlen
13.7 Std. insgesamt
Verfasst: 15. Oktober 2015
Na super! Vielen Dank auch, ihr da von Stoic Studio. Habt es tatsächlich geschafft, mir mit eurem The Banner Saga (= TBS) den Mund wässrig zu machen. Ausgerechnet mir!!! Als ausgewiesenen Fantasy-Muffel, der sonst rein gar nichts mit dem Setting anzufangen weiss. Selbst moderneren RPG-Hits wie ein "Pillars of Eternity", "Wasteland 2" oder "Divinity: Original Sin" schenke ich mangels Interesse wenig Beachtung.
Aber eure epische Karawanenflucht mit einem Hauch nordischer Mythologie ist schuld daran dass ich mit meinen sonst so eisernen Games-Vorlieben breche und seit Tagen nur sehr schwer von meiner Spieler-Maus loskomme. Was mache ich bloss falsch ?! Oder: Was macht ihr goldrichtig? Was ist euer Erfolgsgeheimnis?
Liegt es an eurer fantastischen wie eindringlich erzählten Geschichte rund um Rook, Iver, Hakon, Ubin und Co.? An den knackigen Rundentaktik-Gefechten gegen Wüter und Banditen? An den regelmäßigen Entscheidungsmomenten die über die Moral, Stärke oder das einfach nackte Überleben meiner Mitstreiter bestimmen?
Je mehr ich darüber nachdenke umso mehr komme ich zum Schluss dass es das Gesamtpaket an sich sein muss. Anders kann ich meine restlose Begeisterung für euer Kickstarter-Baby nicht erklären.

Über einem namenlosen Wikinger-Kontinent kündigt sich der Schatten einer scheinbar unaufhaltsamen Katastrophe an. Aus allen Richtungen ziehen steinerne Kolosse, die "Wüter", durch das Land und hinterlassen auf ihrem Weg Tod und Zerstörung. Die Menschen und die Varl (= gehörnte Riesen), die nach einer kriegreichen Vergangenheit eine brüchige Allianz bilden, sind gleichermaßen bedroht und versuchen mit allen verfügbaren Kräften ihren eigenen Niedergang abzuwenden. Dabei hängt deren aller Überleben vom entschlossenen Zusammenhalt ab, welcher aufgrund stetig in der Luft liegender Spannungen immer wieder zu zerbrechen droht. Ist der Wille sowohl der Menschen als auch der Varl stark genug um gemeinsam gegen die Wüter zu bestehen? Und was genau treibt Letztere überhaupt zu ihrer vernichtenden Wanderung durchs ganze Land an? Droht womöglich Ragnarök, das Ende der Welt?

Ab hier trägt der Spieler die schwere Last der Verantwortung, denn er allein lenkt das Geschehen und das Schicksal von Rook, Hakon und ihrem Gefolge. Der Marsch der Karawanen wird regelmäßig von Ereignissen unterbrochen die in Dialogen / Situationsbeschreibungen münden und man der gefürchteten Qual der Wahl gegenübersteht den nächsten Schritt zu bestimmen.
Wage ich den direkten Kampf gegen eine sich anbahnende Wüter-Formation oder umgehe ich die Konfrontation? Nehme ich Hilfesuchende auf oder lasse ich es weil ich schon genug Mäuler zu stopfen habe? Mache ich häufiger Rasten die an den Vorräten zehren oder fordere ich meine Leute weiter zur Bewegung auf, im Wissen dass die Gruppenmoral sinken könnte? Gebe ich mich entschlossen, herrschend, gar brutal? Oder zeige ich lieber meine rücksichtsvolle, gutmütige Seite und neige so zur Leichtsinnigkeit?
Die Konsequenzen meiner Entscheidungen lassen sich nie vorausahnen, die Früchte meines Handels ergeben sich erst unmittelbar danach, manchmal gar später, und dann gibt es auch kein Zurück mehr. Meine Karawane kann wachsen, genauso aber auch ohne Vorankündigung schrumpfen. Ebenso steht die Loyalität meiner wichtigsten Kämpfer / Freunde immer wieder auf Messers Schneide, und wenn man nicht aufpasst oder am allerwenigsten damit rechnet, lässt TBS auch gerne einen, wenn nicht gar Mehrere meiner Lieblinge ruck-zuck hopps gehen. Unwiderruflich und im höchsten Maße schmerzhaft. Wenn man meint man tut gerade das Richtige, zieht das Spiel einem glatt den Boden unter den Füßen weg.
Das sind Momente des Hoffens und Bangens die am ehestens noch mit Telltale Games aufregend-aufwühlenden "The Walking Dead"-Seasons zu vergleichen sind, denn an Atmosphäre / Emotionalität kann es TBS mit den wegweisenden Interactive Movies - und obwohl beide so grundverschiedene Genre-Spiele sind - locker aufnehmen. Kein Wunder, sind hier ja ehemalige Bioware-Veteranen am Werk.

Nun zu den rundenbasierten Kämpfen.
Im weitesten Sinne klassisch. Bis zu 6 der verfügbaren Recken auswählen, evtl. deren Fähigkeiten-Attribute zuvor etwas pushen, auf einem Schachbrett-ähnlichen Bereich verteilen, Kampf starten. Figuren vorrausschauend bewegen, Spezialfähigkeiten klug einsetzen, Nah- wie Distanzkämpfer effektiv in den Angriff schicken. Soweit so bekannt. Die große Besonderheit bei TBS ist aber jene dass jeder Charakter - sowohl auf Seiten des Spielers als auch der KI - neben der Lebenskraft auch einen Rüstungswert besitzt. Und genau hier wird's nochmal ne Ecke taktischer. Schwächt man vorab des Gegners Rüstung, kann bei ihm im nächsten Zug ein größerer Kraftschaden gelandet werden. Bei voller Gesundheit kann dieser aber immer noch sehr hart zuschlagen. Was nun tun? Zuerst die kleinen Einheiten traktieren? Oder doch besser die großen Brocken? Oder lieber auf die Rüstung pfeifen und zu mehreren auf einen Wüter-Klotz draufhauen?
Die Rundenkämpfe haben es in sich und sind bereits auf mittlerer Schwierigkeitsstufe nicht ohne, da die KI selbst kleinste Fehler des Spielers gnadenlos bestraft und selbst sich so gut wie keinen Patzer erlaubt. Hört sich frustig an? Vielleicht. Ist es unfair? Nein. Es ist sehr herausfordernd, und wenn schon jemand wie ich - ein selbsterklärter Genre-Noob, dessen letztes Runden-RPG (in ähnlicher Form) das arg in die Jahre gekommene '"Gorky 17" war - die Lust nach fehlgeschlagenen Schlachten nicht verliert und jeder schwer errungene Sieg von einem unbeschreiblich erhabenen Gefühl (plus einer "YES!!!"-Faust) begleitet wird, kann man am Ende nur dafür danken dass man nicht so easy durchs Spiel rauscht.

Erwähnenswert wäre dann noch das Detail "Ansehen". Gewonnene Kämpfe nebst vorteilbringende Entscheidungen steigern eben diese, welche gleichzeitig als universelle 'Währung' dient. Sie ist wichtig für die allgemeine Moral der gesamten Karawane, kann aber auch zum Erwerb von Vorräten oder nützlichen Ausrüstungsgegenständen investiert werden, alternativ lassen sich damit auch Ränge und gleichzeitig die Attribute der waffenkundigen Helden erhöhen. Und wieder raucht der Kopf, wo doch nur begrenztes "Ansehen" zur Verfügung steht und man regelmäßig erwägen muss wer oder was höhere Priorität genießen soll.

Die atmosphärisch zum Schneiden dichte Geschichte von TBS und seiner Charaktere wird ergreifend, wendungsreich und überaus spannend erzählt. Dafür dass die Entwickler diese dem Spieler nur in reiner Textform und spärlich animierten, jedoch stimmig gezeichneten Standbildern (die wohl, denke ich, nicht nur meine Wenigkeit an Ralph Bakshis animierte Version von "Der Herr der Ringe" erinnern) näherbringt, fällt es gar nicht schwer in diese verschneite Welt einzutauchen und den Druck, die Sorgen, die Ängste von Rook und dem Rest nachzuempfinden. Das glückt vor allem durch die erstklassig geschriebenen Massen von Texten, die nie zu pathetisch geraten und trotz der melancholischen Grundstimmung auch leichten Humor zynischer Natur erlauben. Zusammen mit der ebenso minimalistisch gehaltenen Soundkulisse (typische Wikinger-Gesänge, ruhiger Score, authentische Geräusche und ganz, ganz wenig Sprachausgabe) hat das Spiel alles was ein solch storylastiger Taktik-RPG-Adventure-Hybrid braucht. TBS gefällt auch ohne spektakulären Grafikbombast, Zwischensequenzen im Dutzend oder richtiger Vollvertonung.

Fazit:
Ein toller Auftakt einer epischen Fantasy-Trilogie. Nicht nur Genre-Liebhaber, auch andere Spieler sollten sich diese Story-Meisterwerk nicht entgehen lassen. Es ist vielleicht nicht der komplexeste oder gar (mit 10 - 15 Stunden Spielzeit) längste Genre-Mix, sicherlich aber eines der schwierigeren und innovativeren Spiele der letzten Jahre. Ich freue mich schon auf Teil 2 in diesem Winter.
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20 von 22 Personen (91 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
19.5 Std. insgesamt
Verfasst: 5. Dezember 2015
Eins vorweg, ich habe das Spiel schon letztes Jahr auf einer anderen Plattform durchgespielt. Insgesamt habe ich es 3 mal durchgespielt und nun locker 30h und mehr in das Spiel gesteckt. Und mit großer Wahrscheinlichkeit werde ich es nächstes Jahr, spätestens zur Weihnachtszeit, nochmal durchspielen.

Warum ich das extra anmerke? Weil ich deutlich machen will das The Banner Saga sich nicht nur für ein einmaliges Durchspielen lohnt, womit man ca. 10-15h beschäftigt ist, sondern mindestens auch ein zweites mal. Wer dieses Spiel lieben lernt versteht auch warum...Denn es ist unmöglich beim ersten Durchspielen alles zu sehen, bzw. alles zu erleben, da dies das Spiel aufgrund seiner Struktur auch gar nicht zulässt/zulassen will.

Denn The Banner Saga ist wie ein interaktiver Film aufgebaut. Das heißt zwar das der rote Faden der Story nicht maßgeblich beeinflussbar ist, jedoch Entscheidungen vor denen man als Spieler immer wieder gestellt wird, z.B. die Aufnahme eines Klanmitgliedes oder die Wahl zwischen angreifen oder flüchten vor Gegnern, sich auf den weiteren Spielverlauf mal mehr, mal weniger deutlich auswirken. Da die Entscheidungen die man immer wieder treffen muss sich auch erst nach meheren Kapiteln auswirken, wird man immer wieder überrascht. Und um diese ganzen "Feinheiten" des Spiels zu erleben ist ein mehrmaliges Durchspielen notwendig.

Die Präsentation des Spiels ist, in anbetracht dessen, dass nur ein sehr kleines Team von Indie-Entwicklern daran gearbeitet hat, wirklich exellent. Vorweg: Nein das Spiel ist nicht vollvertont. Ja, man muss bereit sein den großen Teil der sehr guten Dialoge lesen zu müssen. Hat es mich gestört: Nein! Warum? Weil einen The Banner Saga mit seinem ganz eigenen Charme der Präsentation und der Erzählung der Story in seinen Bann zieht. Es wirkt teilweise hypnotisch zu beobachten wie sein Clan auf den wunderschön gezeichnten 2D Bildern von links nach rechts zieht. Das Spiel fesselt den Spieler regelrecht mit seiner Art.

Wer nur auf Spiele steht wo er jede Sekunde überrascht werden will und dann darauf sofort reagieren will, ist hier vlt. falsch. Den das Spiel gestaltet sich absichtlich ehr gemäßigt ruhig. Das ist aber nicht negativ gemeint, ganz im Gegenteil. Jede Sekunde kann ein Ereignis aufkommen in welchem man eine schwerwiegende Entscheidung treffen muss. Ich meine mit ruhig ehr diese ganz eigene "Aura" die das Spiel im Zusammenwirken mit den wunderschön gezeichneten Bildern und dem wirklich herausragenden Soundtrack in Verbindung mit der beklemmenden Story aufbaut. Das ist wie man merkt ganz schwer zu beschreiben, weil man das, wie ich denke, selber erleben muss...

Neben dem Erleben der Story ist das rundebasierte Kampfsystem noch zu erwähnen, welches unter die Kategorie einfach zu erlernen, schwer zu meistern fällt. Die Kämpfe sind gut inzeniert, bieten vlt. an Gegnertypen etwas zu wenig Abwechslung, sind aber immer wieder eine Herausforderung, gerade im schwierigen Schwierigkeitsgrad. Ich will jetzt hier nicht das ganze Kampfsystem erläutern. Nur soviel: Wer rundenbasierte Kämpfe, in denen man zum Teil bei einem Zug mehrere Minuten knobbelt, mag, ist hier gut aufgehoben. Auf dem leichten Schwierigkeitsgrad ist meines Erachtens aber auch jedem Spieler der damit nicht warm wird die Möglichkeit gegeben diese relativ schnell und ohne viel Frust zu absolvieren.

Abschließend kann ich The Banner Saga nur jeden empfehlen der Wert auf eine ernste Story legt, welche weg von dem Einheitsbrei der üblichen Fantasy Spiele geht. Auch wer auf rundenbasierte Kämpfe steht ist hier sehr gut aufgehoben.

Das Spiel hat es mir sehr angetan und ist auch für mich persönlich das Spiel des Jahres 2014. Einfach auch weil es sich wegbewegt von den üblichen AAA Titeln mit denen wir Spieler mittlerweile zugeschüttet werden und die zum großen Teil alle mittlerweile austauschbar werden. Es setzt einfach andere Schwerpunkte und will bewusst damit auch bei Spielern anecken. Jeder der mal etwas anderes Erleben will als das x-te AAA Spiel ist hier an der richtigen Adresse....
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18 von 19 Personen (95 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
32.1 Std. insgesamt
Verfasst: 15. Januar 2014
Wunderschönes Spiel mit einem Grafikstil zum verlieben. Einer grandiosen Geschichte, die leider sehr textlastig und nur in (anspruchsvollem) Englisch erzählt wird. Wer damit aber kein Problem hat, der bekommt ein sehr eigenes Spiel das einen oft vor schwere Entscheidungen stellt und dann doch oft in die Klöten tritt.

Das rundenbasierte Kampfsystem ist nicht sonderlich komplex, aber bieten für die Spieldauer genug abwechslund und die Kämpfe sind auch auf normal schon fordernd. Die Rollenspielelemnte passen wunderbar und dürften in den Folgeteilen (ist als Trilogie geplant) gerne umfangreicher werden.

Die Stars des Spiels sind die gelungenen Chraraktere, die tolle Geschichte und die bezaubernde Grafik.
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54 von 85 Personen (64 %) fanden dieses Review hilfreich
Nicht empfohlen
2.1 Std. insgesamt
Verfasst: 4. August 2014
Also ich kann mir nicht helfen. Auch wenn ich damit jetzt mittlerweile etwas spät dran bin, will sich mir der Hype um The Banner Saga auch nach einigen Stunden Spielzeit nicht so recht erschließen.

Die Kämpfe mit handgezeichneten Figuren und Animationen aus Iso-Sicht sind zwar ganz interessant gestaltet, fühlen sich aber viel zu oft gleich an. Auch die Geschichte, die um die beiden "Reisegruppen" gesponnen wird, fesselt nicht. Das liegt daran, dass immer dann, wenn gerade etwas Atmosphäre durch die Märchenerzähler-Stimme aufkommen will, lieblose und unvertonte Text-Dialoge den Erzählfluss ausbremsen. Dabei schaut man ewig und immer wieder den gleichen grimmigen und gelegentlich blinzelnden Figuren ins Gesicht, ohne dass außer den Textboxen am unteren Bildschirmrand irgendetwas auf das Geschehen, eine sich evtl. geänderte Lage oder einfach nur die Stimmung der jeweiligen Figur hinweist.

Sicherlich ist es eine ganz interessante Komponente, dass man hier und da auch mal mit Entscheidungen konfrontiert wird, die scheinbar auch Einfluss auf das Vorankommen haben können aber letztlich ist es dann doch immer das Gleiche: Gruppe reist, Textbox weist auf ein Event hin, Kampf oder Entscheidung folgt, Gruppe reist weiter, Lager aufschlagen.

Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich mit dem Spiel etwas zu hart ins Gericht gehe. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich einfach den Überblick über all die bärtigen Gesellen verloren habe – also wer welche Funktion bekleidet und wer welche Daseinsberechtigung hat. Leider führte das dann auch dazu, dass mich Mitte des dritten Kapitels die Lust verließ, noch großartig weiterspielen zu wollen. Das heißt aber nicht, dass das Spiel schlecht ist. Ist sage nur, dass bei mir der Funke nicht übergesprungen ist, was ich selbst mehr als bedauere.
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15 von 16 Personen (94 %) fanden dieses Review hilfreich
1 Person fand dieses Review lustig
Empfohlen
8.2 Std. insgesamt
Verfasst: 17. Juni 2015
Episch, melancholisch, grausam und wunderschön. Nachdem man sich die erste Stunde durchgebissen hat entfaltet sich eines der schönsten Spiele der letzten Jahre. Man merkt direkt, dass es sich hier um ehemalige Bioware Entwickler handelt. Feinste Erzählkunst mit starken Wendungen und teils harten Konsequenzen herbeigeführt durch die eigenen Handlungen.

Ich freue mich unfassbar auf Teil 2....
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