The Witcher: Enhanced Edition Director's Cut
Jetzt können Sie dieses fantastische RPG auf Mac und PC erleben!
Nutzerreviews: Sehr positiv (5,766 Reviews)
Veröffentlichung: 16. Sep. 2008

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Enthält 3 Artikel: The Witcher: Enhanced Edition Director's Cut, The Witcher 2: Assassins of Kings Enhanced Edition, The Witcher® 3: Wild Hunt

 

Von Kuratoren empfohlen

"Decent PC version. Looks great with a lot of options but it can have performance issues in some parts like Act 3. Vsync must be forced through drivers."

Über dieses Spiel

Erleben Sie das PC RPG Spiel des Jahres (PC Gamer, GameSpy, IGN) nach den Vorstellungen der Entwickler in The Witcher: Enhanced Edition Director's Cut, mit neuen Inhalten.

ÜBER THE WITCHER: ENHANCED EDITION

Das RPG des Jahres kehrt zurück - in der Premium Edition mit faszinierenden Extras! Übernehmen Sie die Rolle des Witchers, Geralt, einem legendären Monsterschlachter, der in einem Netz von Intrigen gefangen ist bei seinem Kampf gegen Mächte, die die Kontrolle über die gesamte Erde übernehmen wollen! Treffen Sie schwerwiegende Entscheidungen und erfahren Sie die Konsequenzen in einem Spiel, dass Ihnen eine außergewöhnliche Geschichte bietet!
The Witcher verwischt die Linien zwischen Gut und Böse in einer Welt, in der man Moral mehrdeutig auslegen kann. The Witcher fokussiert auf Geschichte und Charakterentwicklung in einer lebendigen Welt, und bietet taktisch ausgeklügelten Echtzeit-Kampf wie kein anderes Spiel zuvor.
The Witcher: Enhanced Edition liefert all das preisgekrönte und über 90 mal ausgezeichnete Spielerlebnis und perfektioniert es mit einer Anzahl von technischen und spielerischen Verbesserungen.
  • Ausgezeichnete Dialoge und Zwischenszenen - Die Entwickler haben mehr als 5000 Dialogzeilen in Englisch geändert oder neu verfasst und die komplette deutsche Edition überarbeitet, um eine konsistentere Spielerfahrung zu bietet. Zudem wurden mehr als 200 Gesten animiert, um den Charakteren eine glaubhaftere Gestik bei Dialogen und Zwischensequenzen zu verleihen.
  • Verbessertes Inventar - Das neue Inventarsystem erleichtert das benutzen von Objekten und beitet nun einen separaten Beutel für alle Alchemie-Zutaten, sowie eine einfache 'Sortieren-und-Stapeln' Funktion. Vergeuden Sie nun keine Zeit mehr beim managen Ihres Inventars und verbringen Sie mehr Zeit im Spiel.
  • Technische Verbesserungen - Die Verbesserungen auf technischer Seite sind zu viele, um sie einzeln aufzulisten, aber hier nun ein paar Highlights: verringerte Ladezeiten, mehr Stabilität, verbessertes Kampfsystem, schnelleres Inventar, optionales Autosave und mehr.
  • Charaktervariierungssystem - Für mehr Auswahl und Vielfältigkeit bei NPC und Monstern wurde ein neues System zum variieren des Aussehens der Charaktere entwickelt.
  • Das Paket - The Witcher: Enhanced Edition ist mehr als nur eine verbesserte Version des RPG des vergangenen Jahres. Das Premiumpaket würde leicht als Collector's Edition durchgehen... aber zum Preis eines regulären Spiels ist es einfach ein ausgezeichnetes Angebot. Mit diesem Download erhalten Sie: Mehrsprachige Spieldisk, D'jinni Abenteuereditor, zwei neue Abenteuer mit mehr als 5 Stunden Gameplay, den offiziellen Soundtrack, Musik Inspiriert von dem 'The Witcher' Album, Making-of Videos, offizielle Spielguides, eine Karte der The Witcher Welt

Eigenschaften:
  • Geralt von Riva: Ein einmaliger Held
    • Geralt ist ein charismatischer und einzigartiger Charakter, ein Schwertmeister und professioneller Monsterschlachter.
    • Wählen Sie aus über 250 Spezialfähigkeiten die nach Attributen, Kampfskills und magischen Kraften dem Charakter zur Verfügung stehen.
  • Originelle Fantasiewelt nach Literaturvorgaben
    • Inspiriert von den Schriften des bekannten polnischen Autors Andrzej Sapkowski.
    • Mit erwachsenen Themen, weniger Märchen als typische Fantasy-Spiele, mit ausgereiften sozialen Themen wie Rassismus, politische Intrigen und Völkermord.
    • Es ist eine harte Welt, in der nichts schwarz oder weiß, richtig oder falsch ist und oft wird der Spieler zur Wahl zwischen dem kleineren Übel gezwungen.
  • Nicht-lineare, fesselnde Story
    • Voller Wendungen, Twists und mehrdeutigen, moralischen Entscheidungen, die einen echten Einfluss auf die Handlung haben.
    • Alle Quests können auf verschiedene Art und Weise bewältigt werden und das Spiel hat drei verschiedene, mögliche Ausgänge.
  • Visuell beeindruckende taktische Action
    • Tauchen Sie ein in intuitive Echtzeit-Kämpfe basierend auf echten, mittelalterlichen Schwertkampftechniken.

    • Motion Capture von mittelalterlichen Kampf-Experten aus Frankfurts renommierten Metric Minds Studio resultiert in 600 spektaklären und authentischen Kampfanimationen.
    • Sechs Kampfstile, dutzende Zaubertränke, komplexes Alchemiesystem, modifizierbare Waffen und machtvolle Magie fügen taktische Tiefe zu diesem flüssigen Echtzeiterlebnis hinzu.

Systemvoraussetzungen

PC
Mac
    Mindestanforderung:
    • Betriebssystem: Microsoft® Windows® /XP/Vista
    • DirectX Version: DirectX 9.0c (mitgeliefert) oder höher
    • Prozessor: Intel Pentium 4 2.4 GHz oder Athlon 64 +2800 (Intel Pentium 4 3.0 GHz oder AMD Athlon 64 +3000 empfohlen). Athlon XP Serie, wie z.B. Athlon XP +2400 werden nicht unterstützt.
    • Grafik: NVIDIA GeForce 6600 oder ATI Radeon 9800 oder besser (NVIDIA GeForce 7800 GTX oder ATI Radeon X1950 XT oder besser empfohlen)
    • Arbeitsspeicher: 1 GB (2 GB empfohlen)
    • Sound: DirectX Version 9.0c-kompatible Soundkarte
    • Festplatte: 15 GB Speicherplatz
    Minimum:
    • Betriebssystem: OS X Version 10.6.8 oder besser.
    • Prozessor: Intel Core 2 Duo (jegliche)
    • Speicher: 2 GB RAM
    • Grafik: Grafikkarte nVidia GeForce 320M (oder besser), AMD Radeon HD 6750M (oder besser) oder Intel HD Graphics 3000
    • Festplatte: 10.5 GB frei
    Empfohlen:
    • Betriebssystem: OS X Version 10.6.8 oder besser.
    • Prozessor: Intel Core i5 oder Core i7 (jegliche)
    • Speicher: 4GB RAM
    • Grafik: Grafikkarte mit mind. 512 MB VRAM
    • Festplatte: 10.5 GB frei
Hilfreiche Kundenreviews
17 von 18 Personen (94%) fanden dieses Review hilfreich
43.8 Std. insgesamt
"Fortschritt ist wie eine Herde Schweine. Es hat etwas gutes, doch muss man sich nicht wundern, wenn alles voller ♥♥♥♥♥♥♥♥ ist." - Zoltan Chivay

So kann man dieses Spiel bestens beschreiben. The Witcher bezieht seine Story von den Romanen The Witcher und bezieht die Engine und das Gameplay aus dem Spiel the Summoner. Ja da ist auch schon das erste Problem, viele Leute kommen damit zu beginn nicht klar, denn die Kampf style (Schnell, Stark,Gruppe) können verlinkt werden durch rechtzeitiges klicken, was zu einer beinahe endlos combo führt und einige Gegner Typen lächerlich armselig aussehen lässt.Die Style sollten richtig genutzt werden, etwa gegen geschickte Charaktere starke Schläge zu nutzen bringt nichts, denn sie Weichen den langsamen Schlägen aus. Einen Golem mit schnellen Schlägen anzugreifen sieht zwar süß aus aber das tut ihr auch sobald er euch in einen Fladen verwandelt hat. Und ratet mal wozu man den Gruppen Stil verwendet, ratet einfach mal. Was das Spiel auch nie wirklich erläutert, ist das die richtige Wahl des Kampfstils die Gegner ins taumeln bringt und sie für 1 Sekunde verwundbarer macht wodurch weitere folge angriffe in einem anderen Stil effektiver sind. Der starke styl verursacht den Meisten schaden ist aber langsam, um einen geschickten Krieger dennoch schnell zu besiegen ist es nützlich zweimal mit schnellen Schlägen anzugreifen und für den dritten angriff in stark zu wechseln und schon kann er durch das taumeln wegen der 2 schnellen angriffe dem starken hieb nicht mehr ausweichen.Zudem muss immer die richtige Waffe gezogen werden, Gegen Menschen und andere nicht übernatürliche Wesen ist das Stahlschwert gedacht, alles andere wird mit dem Silber Schwert getötet. Menschen mit dem Silberschwert anzugreifen führt oft dazu, das der schaden beinahe 0 ist, das gleiche gilt auch bei Magischen Wesen mit einem Handelsüblichen Schwert, wer also nicht darauf achtet hat schon verloren und was passiert wenn man einer gemischten Gegner Truppe gegenübersteht? Tja wechselt rechtzeitig die Waffe oder ihr habt Gerald Fladen.
Kommen wir mal zum Talent Baum, einige Leute nennen es auch gerne Talent Wald, den es erschlägt einen Förmlich damit. Zu beginn sieht man die großen Skillbäume wie: Eigenschaften,Zeichen(das ist eure Magie),Stahlschwert und Silberschwert. Um das ganze noch verwirrender zu machen hat alles einen Rang, Bronze, Silber und Gold. Um zum nächst höheren Rang zu kommen müsst ihr eine Feste Anzahl an unteren skills besitzen. Das klingt alles komplizierter als es eigentlich ist, nur das ganze zu erklären ist schwer. Gesagt sei nur eins: Jeder der sich das anschaut weiß nach 5 Minuten wie er was skillen muss um seinen Spaß zu haben.

The Witcher 1 brilliert mit einer festen und sehr seriösen Story und besitzt mit dem Protagonist Gerald von River eine geniale Besetzung des Nicht Helden schlechthin. Wieso nicht Held? Nun Gerald ist ein Witcher, ein Mutanten Krieger mit der Fähigkeit zur Magie. Sein Training hat ihn gegenüber Gefühlen abstumpfen lassen, dennoch schafft er es immer wieder welche zu zeigen und er ist unfruchtbar, was er übrigens voll und ganz ausnutzt. Obwohl sie sich ganz dem Monster töten verschrieben haben mag niemand die Witcher und sie werden bestenfalls geächtet. Die Story bringt es immer wieder zur Sprache, sei es mit Dialogen ala: Ein Hexer, versteckt eure Frauen oder etwas böseren Kommentaren der Bewohner.
Das Spiel ist Linear, eines der Gründe warum the Witcher 1 in die Versenkung geriet. Denn es wurde als großes Open World angepriesen die nach und nach immer kleiner wurde zugunsten der Story. Das hat dem Spiel keines falls schlecht getan. Dieses Spiel zeigt das es nicht immer wichtig ist eine Offene Welt zu besitzen, denn die Story treibt einen voran und alle wichtigen Charaktere kommen als Individuen rüber, zudem gibt es keine Peinlichen Kommentare die sich ins unendliche wiederholen wie in Skyrim. „Pfeil ins knie“ nur um das mal anzusprechen.
Dieses Spiel besitzt ein Karma System das sehr gelungen ist. Rettet ihr etwa die Hexe die ihr zu beginn trefft vor dem Mob, stirbt nahezu das ganze Dorf an seinen Sünden aber die Hexe hilft euch im späteren verlauf mit einem Missions wichtigen Hinweis. Diese Dinge kommen meist erst so spät, dass ein neu laden der Aktion dazu führt 6-12 Spielstunden nachholen zu müssen. Von diesen Situationen gibt es nahezu 30 Stück und jede „richtige“ Entscheidung kostet euch zwar etwas im hier und jetzt belohnt dafür aber später umso mehr.
Und zuletzt kommt noch das Tränke brauen, der quasi God mode in diesem Spiel. Tränke können jederzeit getrunken werden und es macht einen Heiden Spaß. Viele tränke scheinen zu beginn dumm und nutzlos. z.b der Trank schwarzes Blut: Jeder der euer Blut trinkt stirbt. Aber sobald ihr gegen die Körperfresser kämpft, sie versuchen euch zu umklammern und zu fressen. Lacht ihr euch schlapp wenn sie nach dem ersten biss brutal windend zu Boden gehen. Andere machen von anfang an Sinn, etwa Regeneration im Kampf oder Katzensicht in Höhlen ich rate nur einmal alles brauen und probieren, sogar mal soviel trinken das Gerald fast an der Vergiftung stirbt, die Nebenwirkungen sind einfach nur genial dargestellt.
Übrigens hat dieses Spiel eine manchmal freie Synchro, Bauchredner eben.Vergesst nicht wie alt das Spiel ist, etwas besseres ist mir leider nicht eingefallen.
Ist dieses Spiel ein Meisterwerk? Sicherlich nicht, Teil 2 merzt alle Fehler aus die in Teil 1 gemacht wurden.Dennoch ist es für mich ein persönlich wichtiges Spiel in der the Witcher Saga, lernt man doch Gerald richtig kennen und darf Zeuge werden von einem der Krassesten Plot Twists seid Fahrenheit oder Condemed. Auch wenn the Witcher 1 seine Macken hat, rate ich dennoch jedem RPG Spieler an dieses Game auszuprobieren und erst nach 3 stunden Play eine Meinung darüber zu machen. Denn The Witcher braucht ein wenig zeit bevor es zu einem dichten und sehr starkem Rollenspiel wird und einen damit mitreißen kann.
Verfasst: 5. Oktober
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9 von 11 Personen (82%) fanden dieses Review hilfreich
53.1 Std. insgesamt
Bis ich mir Witcher beim HolidaySale gekauft habe, hab ich keine RPGs gezoggt. Das hat sich mit Witcher schlagartig geändert.
Ich habe nicht nur Witcher durchgezoggt, sondern direkt im Anschluss auch Witcher 2 und freue mich jetzt schon auf Witcher 3.
Dieses Game bietet einem echt ne Menge. Man kann seine Quest´s entweder blutig durchmetzeln oder über Dialoge Leute beeinflussen, bedrohen, überzeugen und Frauen auch verführen. Es gibt Tag und Nacht Zyklen, die in einigen Quest´s auch mit einkalkuliert werden müssen. In die liebevoll kreierte Welt kann man sehr gut abtauchen (zB ab in die Taverne biserl Würfelpoker gespielt, danach einen kleinen Faustkampf, dessen Sieg dann bei Wodka und Bier gefeiert wird um sich danach noch ne Braut klar zu machen :-). Was ich immer sehr lustig fand, ist wenn Geralt besoffen ist. Er ist dann total geil am torkeln und die Sicht ist total verschwommen. Durchzoggn kann man es auf Unterschiedliche Weise, je nachdem welchen Fraktionen man hilft und welchen nicht.
Die Grafik ist OK, Steuerung ist auch recht simpel. Das Menü finde ich sogar besser, wie das in Witcher 2, da es mMn übersichtlicher ist.
Wie gesagt super Game und jeder ausgegebene Euro hat sich mehr als gelohnt.
Verfasst: 10. August
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6 von 6 Personen (100%) fanden dieses Review hilfreich
13.8 Std. insgesamt
Seltsame Steuerung, Bugs, gewöhnungsbedürftige Bewegungsanimation beim laufen, also warum empfehlen?


Weil beim vorbeigehen eine Bäuerin nageln konnte!

Ne, jetzt im Ernst.
Die Story gefällt mir bisher ganz gut. Die Synchronisation der Stimmen finde ich auch klasse.
Die ganze Atmosphäre ist schon düster. Das hat was eigenens. Keine bunte Farbüberschwemmung. Viel düsteres Grau, wie es damals oft in RPGs verwendet wurde, um eine Ernsthaftigkeit und Bedrücktheit zu behalten.
Die Hintergrundmusik erinnert mich auch stark an die alten guten Rollenspiele, die ich in meiner Kindheit gespielt habe. Hier wurde nicht, wie es heutzutage üblich ist (was aber auch super ist), ein Orchester für die Musik heranbestellt. Manchmal besteht die Hintergrundmusik einfach aus (Quer-?) Flötentönen. Das ist mir im Laufe des Spieles bisher aufgefallen und irgendwie fande ich es relativ gut. Dabei bin ich jetzt kein Feind von Orchestern, die Musik für Rollenspiele machen. Im Gegenteil, ich fahre voll auf die Melodien von Skyrim (und den vorherigen Elder Scrolls Teilen) ab, die für mich bis jetzt unschlagbar sind, was Musik in Games angeht.
Auch das Charakter-Design wirkt für das Alter des Spiels sehr detailliert, auch wenn man nur während Dialogen andere Charaktere von der Nähe betrachten kann.
Ein weiterer Punkt ist die Tatsache, dass vorherige Entscheidungen scheinbar einen großen Einfluss auf das kommende Spiel haben (ist gerade mein erster Durchlauf, weiß nicht inwiefern es bei weiteren Durchläufen wäre).
In diesem Spiel gibt es zwar nur einen Beruf (Alchemie), dieser nimmt aber eine beinahe tragende Rolle im Spiel ein. Schon zu Anfang lernt man relativ viele Rezepte kennen. Dabei hat jeder so seine eigenen Fähigkeiten. Die Zutaten kann man entweder durch Kräuterkunde finden oder von Monstern gewinnen.
Das besondere hierbei ist das Lesen von Büchern oder Folianten. Diese geben dem Helden verschiedenes Wissen. So kann er z.B. erst nach dem Lesen die Kräuter in dem jeweiligen Gebiet identifizieren und pflücken. Das Gleiche gilt für Monster. Es gibt viele Bücher, die nur eine jeweilige Monsterart beschreiben. Erst nach dem Lesen kann man bestimmte Reagenzien aus den Monstern für die Alchemie gewinnen. Vorher hat der Held keine Ahnung davon. Abgesehen von den Reagenzien erfährt man auch über gewisse Schwachpunkte der Kreaturen, was sehr nützlich sein kann. Andere Bücher geben Aufschluss über Religion, Politik, andere Rassen etc. So ziemlich alles wird im Tagebuch detaillierter katalogisiert.
Im Tagebuch findet ihr Einträge zu jedem Charakter dem ihr begegnet seid, alle kennengelernten Monster, Kräuter, Rassen oder Gruppierungen.
Was mir früher relativ egal war, gefällt mir jetzt umso mehr. Ich mag es, wenn sich die Entwickler die Mühe gemacht haben viel Lore in das Spiel zu packen. So entwickelt sich eine eigene Welt. Wenn man bei solchen Spielen alles mögliche mitliest, hat man einen ganz anderen Blick auf das Geschehen, da man viel mehr Hintergrundwissen besitzt.
Das Talentsystem ist in Ordnung. Nichts außergewöhnliches, aber auch nichts schlechtes. Man hat die Freiheit zu entscheiden, was man skillen möchte, aber ist dort in gewissen Punkten eingeschränkt, da man nur die jeweiligen Talentpunkte hat. Die erste Talentpunktstufe ist Bronze. Bis jetzt habe ich beinahe alles geskillt, was Bronze benötigt. Ich schätze, bis ich das erste Silbertalent bekomme, habe ich nur wenige Talente nicht mitgeskillt, die ich eh nicht für wichtig, für meinen Spielstil, erarchte.
Interessant finde ich auch, dass Tageszeitsystem. Man kann bis zu einer gewissen Tageszeit meditieren. Nachts kommen dabei die Kreaturen heraus und es sind fast kaum Menschen unterwegs. Nur ein paar lebensmüde Reisende, die hin und wieder von Monstern getötet werden. Von Morgens bis Abends ist es sicher draußen und alle Dorfbewohner laufen auf den Straßen herum (auch Gänse und Hühner). Das erinnert schön an das primitive Mittelalter, wo nachts draußen der Tod gewartet hat. :)
Zudem gibt es ein kleines Glückspiel für nebenbei, das "Würfelpoker". Es spielt sich wie Poker, nur mit Würfeln. Mir macht es Spaß. :)

Stichpunktartig zähle ich hier nochmal die Kontras auf:

- Das Laufen sieht seltsam aus (manchmal rutscht Geralt moonwalk-mäßig über den Boden)
- Die Bewegung mit WASD ist möglich wirkt aber unrealistisch
- Kameraperspektive drehen ist nur horizontal möglich, das ist etwas nervig da die Sicht manchmal nicht so gut ist
- Kein heranzoomen möglich.
- Manchmal hängt der Held beim gehen, statt zu laufen, geht er extrem langsam, wenn man aus dem Stand losläuft.
- Oft hängt der Held beim Angreifen, er geht einen Schritt näher schlägt nicht richtig zu etc.
- Oft dumme sinnlose Laufwege, z.B.: Typ in der Taverne (rechts-mittig auf der Map) vermisst Freund, ich laufe in die Höhle in der er gestorben ist (links oben), dann gehe ich zurück um die Belohung zu holen (wieder in der Taverne), der Typ will aber, dass ich ihn in der Kapelle bestatte (wieder links-oben), danach darf ich zurück zur Taverne laufen um mir die Belohnung zu holen.
- Der vorherige Punkt ist besonders nervig, da man hier feste Wege hat, auf denen man laufen kann, also keine Abkürzungen durchs Grün. Immer schön den vorgegebenen Wegen folgen, die schöne lange Wege bilden.
- Das Schankmädchen hat mir Sex versprochen. Sie wollte sich nach Sonnenuntergang mit mir vor der alten Mühle treffen. Die Mühle ist zu und sie ist nicht da.
- diverse Bugs
Verfasst: 17. Juli
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8 von 12 Personen (67%) fanden dieses Review hilfreich
13.1 Std. insgesamt
Auch nach einer langen Zeit ist das Spiel immer noch fesselnd und hat für mich einen netten Wiederspielwert.
Verfasst: 22. Juni
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2 von 2 Personen (100%) fanden dieses Review hilfreich
31.7 Std. insgesamt
Auch wenn es etwas her sein mag, dass ich den ersten Teil der Geschichte vom Hexer Geralt von Riva beendet habe, möchte ich euch meine Meinung zu dem grandiosen Spiel nicht vorenthalten. Das für die Zeit wirklich hammermäßig inszenierte Intro gibt einen ersten Vorgeschmack darauf, was euch in den nächsten 30 Stunden erwartet: Von der eigentlichen „Standardaufgabe” des Hexers - nämlich dem Monsterjagen - bis hin zur sich immer weiter zuspitzenden Lage in den Städten und ihrem Umland habt ihr viel zu erkunden. Zwar ist es kein Open-World-Titel a lá GTA oder TES, da es pro Akt ein bestimmtes Gebiet gibt. Dennoch sind diese nicht klein und bringen euch mit Nebenquests und allerlei Belohnungen zum Erkundungsdrang. Und The Witcher ist keineswegs seiner Konkurrenz in Sachen Entscheidungsfreiheit unterlegen: Das Spiel lässt euch in dieser Hinsicht viele Wege offen, doch mehr möchte ich euch in diesem Moment nicht verraten. Doch eins ist gewiss: Diese Entscheidungen werden sich auch auf die Nachfolger auswirken.
Das Kampfsystem hat mir persöhnlich nicht von Anfang an zugesagt, allerdings gewöhnt man sich schnell daran und die Idee, ein Schwert für Monster und eins für Menschen zu gebrauchen ist neu. Meistens sind wir alleine unterwegs, nur selten haben wir Begleitung von anderen. Dennoch sind die Charaktere um Geralt herum von entscheidender Bedeutung und konnten mich ganz und gar überzeugen. Besonders angetan war ich von Triss Merigold, die mit ihrem Charme nicht nur den Hexer auf ihre Seite gewonnen hat. Es mag sein, dass es an manchen Stellen zu einfach ist, doch besonders auf höheren Stufen bedarf es Überlegung und Vorbereitung wie unter anderem durch selbst gefertigte Tränke um nicht schnurstraks zu sterben.
Die in sich spannende Geschichte von The Witcher weißt kaum Momente auf, in denen sie strauchelt oder sich streckt. Gegnervielfalt und lebendige Welt sorgen für viel Spaß und Atmosphäre.
Meinerseits gibt es insgesamt einen Daumen hoch und eine klare Empfehlung an alle, die sich noch mit der Grafik abfinden können. Sie werden eindeutig nicht enttäuscht :) Ich persöhnlich kann mich an keine größeren Bugs erinnern, das, was mir noch einfällt, wären Questbugs gewesen, die aber nicht häufig auftragen.
Ich bin gespannt auf die Wilde Jagd (voraussichtlich) im Februar 2015 :)
Verfasst: 16. Juli
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32 von 41 Personen (78%) fanden dieses Review hilfreich
60.9 Std. insgesamt
Habe mir das Spiel rein zufällig geholt, weil es so günstig war und weil ich was neues ausprobieren wollte. Und meine bescheidene Erwartung ist übertroffen worden! Das Spiel macht einen guten Eindruck, vom schlechten Synchro abgesehen. Nette Story und nette Grafik. Die Steuerung und das Kampfsystem sind gewöhnungsbedürftig, aber man gewöhnt sich sehr schnell daran. Leider kann man nicht als Hexe spielen, aber als hässlicher Womanizer, der neben gewöhnlichen Eroberungen auch noch die Herzen der virtuellen Frauen erobert, macht das Spiel auf jeden Fall auch weiblichern Zockern viel Spass. :-)
Auf jeden Fall empfehlenswert.
Verfasst: 27. März
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