Sid Meier’s Civilization: Beyond Earth is a new science-fiction-themed entry into the award winning Civilization series. As part of an expedition sent to find a home beyond Earth, lead your people into a new frontier, explore and colonize an alien planet and create a new civilization in space.
Nutzerreviews: Ausgeglichen (10,320 Reviews)
Veröffentlichung: 23. Okt. 2014

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Sid Meier's Civilization: Beyond Earth kaufen

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Includes Civilization III Complete, Civilization IV, Civilization V and Sid Meier’s Civilization: Beyond Earth

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Enthält 2 Artikel: Sid Meier's Civilization®: Beyond Earth™, Sid Meier's Starships

 

Von Kuratoren empfohlen

"A cautious recommendation. A solid entry to the franchise with sci-fi themes and an interesting affinity system. Lacks personality however."
Lesen Sie hier das vollständige Review.

Kürzliche Updates Alle anzeigen (12)

30. März

Winter 2015 Update hotfix now available

The release of the Winter 2015 Update brought a number of changes to Wonders and their effects. This hotfix is intended to correct some bugs which players have experienced.
- Quantum Computer and Promethean now function correctly.
- Ectogenesis Pods now give the correct Food per population.
- New Terran Myth now correctly applies culture to trade routes between different factions.

This is available for the PC version now, with the Mac version to follow in a few days.

5 Kommentare Weiterlesen

11. März

Winter 2015 Update is now live

The Winter 2015 Update for Civilization: Beyond Earth is now live! Your game should automatically update itself through Steam - if you are encountering issues, try restarting your Steam client. You'll know you have the new version if you see version number 1.0.2.658 below the main menu.

Full list of changes in this update can be read here: http://www.civilization.com/en/news/2015-02-information-on-the-civilization-beyond-earth-winter-2015-update/

28 Kommentare Weiterlesen

Reviews

“A must play for strategy fans”
9 out of 10 – GAME INFORMER

“Successfully injects new life into Sid Meier's long-running strategy series”
9 out of 10 – POLYGON

“Stellar”
9 out of 10 – DESTRUCTOID

Über dieses Spiel

Kepler 186f: Dieser üppige Waldplanet ist einer der ältesten bekannten erdähnlichen Planeten.
Rigil Khantoris Bb: Die historischen Aufzeichnungen der Siedlungen auf diesem trockenen kontinentalen Planeten, der um den dem Sonnensystem am nächsten gelegenen Stern kreist, sind gut erhalten.
Tau Ceti d: Dieser Planet mit Meeren und Inselgruppen wartet mit einer blühenden Artenvielfalt und üppigen Ressourcen auf.
Mu Arae f: Die südliche Hemisphäre dieses Planeten, der gebunden um einen schwachen Stern rotiert, ist eine glühende Wüste, in der die Sonne niemals untergeht, während auf der nördlichen Hemisphäre endlose frostige Finsternis herrscht.
82 Eridani e: Eine fremdartige Welt, auf der das Wasser knapp ist und die von tektonischen Kräften zerklüftet ist.
Eta Vulpeculae b: Eine geheimnisvolle neue Entdeckung mit unbekanntem Terrain.



"Sid Meier's Civilization®: Beyond Earth™ ist ein neuer, Science-Fiction-orientierter Teil der preisgekrönten Civilization-Reihe. Dieser spielt in der Zukunft, in der globale Ereignisse die Welt destabilisiert und zu einem Kollaps der modernen Gesellschaften geführt haben. Es besteht eine neue Weltordnung und die Zukunft der Menschheit ist unsicher. Während die Menschen darum kämpfen, sich von der Katastrophe zu erholen, konzentrieren sich die neu entstandenen Nationen darauf, ihre Ressourcen für Reisen in den Weltraum zu bündeln, um der Menschheit einen Neuanfang zu ermöglichen.

Als Mitglied einer Expedition, die das Ziel hat, eine neue Heimat fernab der Erde zu finden, schreiben Sie das nächste Kapitel der Menschheit und führen Ihr Volk in neue Weiten zur Gründung einer neuen Zivilisation im Weltraum. Erkunden und kolonisieren Sie einen fremden Planeten, erforschen Sie neue Technologien, stellen Sie mächtige Armeen auf, bauen Sie beeindruckende Wunder und gestalten Sie das Gesicht Ihrer neuen Welt. Beim Aufbruch zu Ihrer Reise müssen Sie bedeutende Entscheidungen treffen. Wählen Sie einen Sponsor, den Aufbau Ihrer Kolonie und bestimmen Sie den Pfad, den Ihre Zivilisation einschlägt – jede Entscheidung bringt neue Möglichkeiten.

Features

  • Leben Sie das Abenteuer: Bestimmen Sie die Ausrichtung Ihrer Kultur, indem Sie einen von acht verschiedenen Sponsoren für die Expedition wählen, jeder mit eigenem Staatsoberhaupt und eigenen Vorteilen. Wählen Sie aus verschiedenen Alternativen das Raumschiff, die Fracht und die Kolonisten, was sich direkt auf die Startbedingungen auf dem neuen Planeten auswirkt.
  • Kolonisieren Sie eine fremde Welt: Erkunden Sie die Gefahren und Vorteile eines neuen Planeten mit gefährlichem Terrain, Ressourcen und feindlichen Lebensformen, die es auf der Erde nicht gibt. Bauen Sie Außenposten, finden Sie alte außerirdische Relikte, domestizieren Sie neue Lebensformen, entwickeln Sie blühende Städte und legen Sie Handelswege an, um Ihrem Volk Reichtum zu bringen.
  • Technologienetz: Um den Fortschritt in eine unsichere Zukunft zu reflektieren, geschieht der technologische Fortschritt anhand mehrerer nichtlinearer Entscheidungen, die sich auf die Entwicklung der Menschheit auswirken. Das Technologienetz umspannt drei große Bereiche, die alle eigene Siegbedingungen haben.
  • Orbitale Ebene: Bauen und setzen Sie fortschrittliche militärische, wirtschaftliche und wissenschaftliche Satelliten ein, die aus dem Orbit strategische Angriffs- und Verteidigungsvorteile und Unterstützung bieten.
  • Einheiten anpassen: Schalten Sie mit dem Technologienetz unterschiedliche Verbesserungen frei und passen Sie Ihre Einheiten an Ihre Spielweise an.
  • Multiplayer: Bis zu acht Spieler können um die Herrschaft über eine neue fremde Welt kämpfen.
  • Mod-Unterstützung: Die umfangreiche Mod-Unterstützung lässt Sie das Spielerlebnis anpassen und erweitern.

"

Systemvoraussetzungen

Windows
Mac OS X
SteamOS + Linux
    Minimum:
    • OS: Windows® Vista SP2/ Windows® 7
    • Processor: Intel Core 2 Duo 1.8 GHz or AMD Athlon X2 64 2.0 GHz
    • Memory: 2 GB RAM
    • Graphics: 256 MB ATI HD3650 or better, 256 MB nVidia 8800 GT or better, or Intel HD 3000 or better integrated graphics
    • DirectX: Version 11
    • Hard Drive: 8 GB available space
    • Sound Card: DirectX 9.0c‐compatible sound card
    • Additional Notes: Other Requirements: Initial installation requires one-time Internet connection for Steam authentication; software installations required (included with the game) include Steam Client, Microsoft Visual C++2012 Runtime Libraries and Microsoft DirectX.
    Recommended:
    • OS: Windows® Vista SP2 / Windows® 7
    • Processor: 1.8 GHz Quad Core CPU
    • Memory: 4 GB RAM
    • Graphics: AMD HD5000 series or better (or ATI R9 series for Mantle support), nVidia GT400 series or better, or Intel IvyBridge or better integrated graphics
    • DirectX: Version 11
    • Hard Drive: 8 GB available space
    • Sound Card: DirectX 9.0c‐compatible sound card
    • Additional Notes: DirectX: DirectX version 11, or Mantle (with supported video card)
    Minimum:
    • OS: 10.9.5 (Mavericks), 10.10 (Yosemite)
    • Processor: Intel Core i3 (2.2 ghz)
    • Memory: 4 GB RAM
    • Graphics: ATI Radeon 4850 / nVidia 640M /Intel HD 4000
    • Hard Drive: 8 GB available space
    • Additional Notes: NOTICE: It is possible for Mac and PC to become out of sync during updates or patches. Within this short time period, Mac users will only be able to play other Mac users. NOTICE: The following video chipsets are unsupported for Civilization: Beyond Earth (Mac) • ATI Radeon X1000 series, HD 2400, 2600, 3870, 4670, 6490, 6630 • NVIDIA GeForce 7000 series, 8600, 8800, 9400, 9600, 320, 330, GT 120 • Intel GMA series, HD 3000
    Minimum:
    • OS: SteamOS, Ubuntu 14.04
    • Processor: Intel Core i3, AMD A10
    • Memory: 4 GB RAM
    • Graphics: NVIDIA GeForce 260
    • Hard Drive: 8 GB available space
    • Additional Notes: Don't meet the above requirements? That doesn't mean your configuration wont run Civilization: Beyond Earth. Visit the Beyond Earth community page to share your experience with other Linux players and learn about how to send bugs to Aspyr. Your feedback will help us improve Civilization: Beyond Earth Linux and future AAA Linux releases!
Hilfreiche Kundenreviews
243 von 276 Personen (88%) fanden dieses Review hilfreich
1 Person fand dieses Review lustig
248.3 Std. insgesamt
Verfasst: 31. Oktober 2014
Als Civver der ersten Stunde ( ja, ich bin ein alter Sack ) war BE für mich natürlich Plicht.
Nach den ersten paar Spielen im SP, MP habe ich nach den schlechten Erfahrungen von Civ V noch gar nicht probiert, stehe ich dem Teil mit sehr gemischten Gefühlen gegenüber.

Vorab, das "nur noch eine Runde" Gefühl ist noch da, erwische mich morgens um 3 noch immer beim Spielen :)

Die Grafik ist ok, Musik passt, macht Spass den "neuen" Planeten kennen zu lernen. Habe mein 2tes Siel dann gleich auf Apollo gestartet, das ist der höchste Schwierigkeitsgrad, da der erste Versuch viel zu einfach lief.
Und damit komme ich auch zum - für mich - schwerwiegendsten Kritikpunkt an BE, der KI. Die macht nichts. Egal was ich mache, die ist passiv und schlecht programmiert.
Ich siedel die KI zu, sie schickt ne Diplo-Botschaft das bitte bleiben zu lassen, das wars. Ich siedel weiter, nix passiert.
Ich baue eines der Siegwunder, die KI guckt zu, macht.....nix.
Ich ekläre Krieg, nach 7 Runden, es ist noch nichts grossartiges passiert, macht die KI zum ersten mal was. Sie bittet um Frieden und schenkt mir 2 ihrer insgesamt 5 Städte. Alles auf Apollo.

Ich will jetzt gar nicht von den paar Bugs und Balancing-Problemen anfangen, das kann man alles fixen. Oder das BE nur eine nette MOD von Civ V ist, sowas ist mir egal, Hauptsache das Spiel macht Spass.
Ob man allerdings diese passive KI, die noch in keinem einzigen meiner Spiele an irgendeiner Siegbedingung gearbeitet hat, so halbwegs brauchbar verbessen kann, wage ich zu bezweifeln.

Für komplette Anfänger kann ich das Spiel empfehlen, auch wenn einige Dinge, zB. der Techtree, etwas unübersichtlich gestaltet sind, das ist Herausforderung genug :)
Freaks wie ich werden das Game sowie schon haben und sich ihre eigene Meinung bilden.

Allen anderen kann ich nur raten auf die ersten Balancig-Fixes und/oder einen Sale zu warten.


Leider leider kann ich das Spiel zum momentanen Zeitpunkt nicht wirklich empfehlen.
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117 von 138 Personen (85%) fanden dieses Review hilfreich
6 Personen fanden dieses Review lustig
16.7 Std. insgesamt
Verfasst: 12. Januar
[...]"Leider nicht ganz so toll wie erwartet"[...]

Ich hab mich sehr auf das Game gefreut, mir wurde aber ein immenser Umfang suggeriert, den das Spiel nun nicht decken kann. Meine Erwartungshaltung war durchaus von Civilization und dem Spielerlebnis voreingenommen, jedoch sollte man durch ein Wandel des Settings nicht an Vielfalt sparen.

Kurzer Hand meine Pros und Contras:

[Pro's:]
-Ich mag das Weltraum-Setting
-Schöne Animationen ( Leider oft ausgestellt im Multiplayer, aus Performancegründen )
-Farbenfroh gestaltete Welten, wirkt dynamisch.
-Nette Ideen; mit der Orbitansicht, leider ist die Umsetzung misslungen
-Altanierende Quest's sorgen für eine fortweg schöne Atmosphere. Aufjedenfall die richtige Richtung. Auch das Sammeln von Artefakten wurde hier schön aufgepeppt.

[Contras:]
-Die Krankheiten des Multiplayer wurden in diesem Spin-Off wieder nicht behoben.
-Der Umfang kann nicht mit den Vorgängern mithalten ( Durchaus auch nicht mit anderen Spielen in diesem Genre )
-Taktische Möglichkeiten eher gering
-Inszenierung und Umsetzung unplausibel ( Beispiel: Forschung und Auswirkungen )
-Kaum zunehmender Schwierigkeitsanstieg im Einzelspieler ( Also gegen K.I )
-Bug's ( Skalierung mancher Panels fehlerhaft )
-Spielen leider zu wenig Leute, so dass man regelmäßige Multiplayer Spiele wohl kaum zu erwarten hat, außer man hat eine Gruppe. Das möchte ich aber nicht dem Spiel zur Last werfen.

Fazit: Bei etwa 16h Spielzeit kann ich sagen, für jeden Fan, kommt es wohl nicht auf den Siegerpodest des Genre's, da die Vorgänger einfach viel Richtig gemacht haben, aber leider nicht konsequent auch in dieses Spiel untergebracht haben. Aber falls es mal im "Sale" ist, schadet es nicht, mal reinzuschauen. Ganz davon abgesehen, dass man rießige Laser-Satelliten und Roboter-Spinnen steuern kann.


Ich empfehle dieses Spiel nicht, da ich die Entwickler dazu animieren will, beim nächsten mal ein wenig mehr auf die Feinheiten die diese Reihe ausmachen, zu achten.
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99 von 119 Personen (83%) fanden dieses Review hilfreich
37.3 Std. insgesamt
Verfasst: 3. November 2014
Zur Zeit kann ich Beyond Earth (BE) nicht zum Kauf empfehlen. Nicht solange es Civ 5 in der Complete Edition für 10€ weniger gibt. BE ist leider lediglich ein Civ light. Technisch basiert es 1:1 auf Civ 5, wirft aber etliche gute Konzepte über Bord und verschenkt sehr viel Potenzial.

Was wurde weggelassen:
- Große Persönlichkeiten
- Naturwunder
- komplexes Beförderungssystem für Einheiten (gibt nur +10 Stärke oder Heilung)
- Stadtstaaten (die neuen Stationen bleiben profillos)
- Religionen
- Vielfalt bei Wasser- und Lufteinheiten (jeweils nur einen Typ, der zwar angepasst werden kann, aber dann unveränderbar die gleichen Eigenschaften aufweist)

Verschenktes Potenzial:
- Verschiedene Planeten sind nur austauschbare Grafiksets
- Aliens sind nur Ersatz für Babaren
- Orbitalebene und Quests, da wäre mehr drin gewesen

Was ist Neu:
- Orbitalebene für Satelliten (gab es woanders aber schon wesentlich umfangreicher)
- Technologienetz (anfangs verwirrend aber später okay, würde ich mir auch beim normalen Civ wünschen)
- Starke Babareneinheiten, die sogar später noch gefährlich werden können
- Quests (wovon 95% nur Gebäudespezialisierungen sind, echte Quests sind selten)

Für Civ 4 gibt es kostenfreie Totalkonversions die mehr Innovationen bieten als dieser Vollpreistitel. Vermutlich wird auch BE noch kräftig erweitert werden. Daher mein Rat, wartet auf die Complete Edition!
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97 von 125 Personen (78%) fanden dieses Review hilfreich
1 Person fand dieses Review lustig
12.9 Std. insgesamt
Verfasst: 27. Oktober 2014
Präsentation

Civilization: BE benutzt die gleiche Engine wie CIV5 und sieht dementsprechend aus. Das ist weder negativ noch positiv gemeint, ein CIV musste noch nie durch bombastische Grafik überzeugen. Beyond Earth tut dies auch nicht. Eine weitere Neuerung ist das Interface, was schlicht gehalten und futuristisch sein soll. Ich finde es etwas zu steril und langweilig, aber das ist sicher Geschmackssache.

Die Musik gefällt mir allerdings ziemlich gut, leider ist die Abwechslung nicht besonders hoch, sodass es schon nach wenigen Spielen auffällt.

Es gibt ein tolles, wenn auch pathetisches Introvideo, das war es dann aber auch mit Sequenzen. Wenn man das Spiel gewinnt, ploppt ein Pop-Up auf.

Spielgefühl

Beyond Earth sieht nicht nur aus wie CIV, sondern spielt sich auch so. In den ersten Runden erkundet man seine Umgebung und wartet darauf, dass erste Bau- und Forschungsprojekte abgeschlossen werden.
Meiner Meinung nach der größte Unterschied zum Vorgänger ist das Technologienetz, welches den Baum aus CIV5 ersetzt. Das ist erstmal sehr konfus, was zum einen daran liegt, dass es sich so sehr vom vorigen CIV unterscheidet, und zum anderen, weil es sehr unübersichtlich ist.
Das Gute daran ist, dass der Spieler komplett neu herausfinden muss, was gut ist und was nicht.
Ein weiterer Unterschied sind Quests, die ein individuelleres Spielgefühl erzeugen sollen. Diese werden aber leider immer durch die gleichen Aktionen ausgelöst, dass auch hierdurch keine Varianz im Spiel entsteht.
Affinitäten sind eine Neuerung, die eine weitere Dimension ins Spiel bringen. Leider erhält man diese hauptsächlich durch das Erforschen von Technologien und nicht durch Spielverhalten. Da die Einheitenstärke von Affinität abhängt, fühlt sich das eher wie ein untergeordnetes Technologienetz an, als wie eine Affinität. die durch Verhalten verändert wird. Sehr konter-intuitiv. Man kann auch fröhlich Aliens vernichten und dennoch ganz viel Harmonie ansammeln.
Zu den Aliens noch ein paar Worte: Im Gegensatz zu den Barbaren, die sie ersetzen, ändert sich ihr Powerlevel im Laufe des Spiels überhaupt nicht. Das heißt im Klartext: Am Anfang des Spiels sind die Aliens zum Teil sehr stark (v.a. Belagerungswürme und Kraken), im Endgame nicht mehr relevant. Es ist außerdem nicht ganz ersichtlich, wann Aliens aggressiv sind und wann nicht.
Außerdem neu: Am Anfang baut man sich seine Vorteile aus einem Baukasten zusammen. Einige Optionen erscheinen dabei zu stark und andere zu schwach. Außerdem gehen durch dieses System die Identitäten der einzelnen Völker sehr stark verloren, außerdem gibt es keine Spezialeinheiten für Völker, die sind durch Affinitätseinheiten ersetzt.

Fazit
Das klingt jetzt alles negativ, dennoch macht dieses Spiel Spaß... weil es eben Civilization ist und man umbedingt noch eine Runde weiter forschen, bauen und erkunden möchte.
Ich gehe davon aus, dass sich das Spiel wie CIV5 mit den ersten Erweiterungen stark verbessern wird.
Wenn man von CIV5 noch nicht total gelangweilt ist, kann man gut und gerne darauf verzichten, für Beyond Earth den Vollpreis zu bezahlen.
Ich empfehle dieses Spiel also erstmal nicht, aber schlecht ist es auch nicht ;)
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66 von 80 Personen (83%) fanden dieses Review hilfreich
1 Person fand dieses Review lustig
62.2 Std. insgesamt
Verfasst: 25. Dezember 2014
Ich habe heute mein erstes komplettes Spiel in Civilization: Beyond Earth beendet. Positiv ist, dass man sich, wenn man Kenner der Serie ist, sehr schnell einfindet. Und genau da liegt auch schon der Problem. Was Beyond Earth an wirklichen Neuerungen zu bieten hat, lässt sich an einer Hand abzählen. So werden Städte hier nicht einfach gegründet, sondern müssen über mehrere Runden aus Stationen entwickelt werden. Auch wurde eine aus anderen Spielen schon bekannte Orbital-Ansicht hinzugefügt, die mir aber keine allzu große Hilfe war, da, wenn man nicht gleich zu Beginn des Spieles außergewöhnliche Technologien erforscht, erst sehr spät nützliche Satelliten freigeschaltet werden. Genau dies ist jetzt auch möglich. Technologien sind nicht mehr in Form eines relativ linearen Baumes angeordnet, sondern als Netz. Man beginnt in der Mitte zu forschen und arbeitet sich endweder der Reihe nach nach außen oder erforscht gleich die fortschrittlichsten Technologien, was natürlich entsprechend lange dauert.
Ein nettes Gimmick sind die immer wieder auftauchenden Quests. Allerdings beschränken sich diese meist auf einen kleinen Text, den ich mir im späteren Spielverlauf nicht mal mehr durchgelesen habe, mit einer anschließenden Auswahl zwischen zwei Alternativen (z.B. +1 Produktion oder +1 Nahrung für ein bestimmtes Gebäude).
Alles in Allem finde ich, dass die Civilization 5 Erweiterung Brave New World wesentlich mehr innovative Neuerungen zu bieten hatte, als jetzt Beyond Earth. Vielleicht wäre es angebrachter gewesen, Beyond Earth in Form einer Erweiterung für Civ 5 zu veröffentlichen, statt als eigenständiges Spiel zu einem für mein Gefühl überhöhten Preis von knapp 50€.
Trotz all dieser Kritik bekommt Beyond Earth von mir letztendlich eine positive Bewertung, denn, und das ist das Wichtigste, es stellt sich wieder das altbekannte Spielgefühl "nur noch eine Runde mehr" ein.
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64 von 81 Personen (79%) fanden dieses Review hilfreich
34.1 Std. insgesamt
Verfasst: 2. Dezember 2014
Wirkt wie ein Civ5: BNW im Weltraum, nur schlechter und langweiliger. (zB. die Civs wirken sehr generic, machen keine Laune)
Mittlerweile ist das Spiel fast 6 Wochen draußen und es gab noch keinen Patch, das alleine ist schon eine Schande, gerade bei den ganzen Kinderkrankheiten die dieses Spiel besitzt. (zB. keine Anzeige von abgeschlossenen Bauaufträgen)
In paar Monaten und wenn der Kunde noch mit ein paar DLC gemelkt wurde, mag es spielbar sein... aber jetzt:

Fazit: Finger weg, vor allem bei dem Preis!!
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60 von 75 Personen (80%) fanden dieses Review hilfreich
10.5 Std. insgesamt
Verfasst: 7. Dezember 2014
Als großer Sid Meier Fan musste ich mir dieses Spiel zwangsweise kaufen und wurde bitter enttäuscht. Nicht weil ich ein Alpha Centauri 2 erwartete, sondern einfach aufgrund der Tatsache dass es sich hierbei bestenfalls um eine Alpha-Version des Spieles handelt das es hätte werden können. Bugs ohne Ende (und damit meine ich nicht die fremdartigen Lebensformen) und so offensichtliche Lücken das es geradezu schmerzt.

Kritikpunkte:

- schwache KI
- keine echte Diplomatie (Implementierung ist ein Witz)
- Fraktionen unterscheiden sich kaum
- UI ist eine Katastrophe (lässt sich nicht sinnvoll skalieren was bei Monitoren mit sehr hoher Auflösung zu Problemen führt)
- grafische Darstellung von Wundern, Städten und Verbesserungen ist sehr schlecht umgesetzt, wirken wie Platzhalter
- mit Animationen wurde zu sehr gespart, ein Intromovie aber keine Cutscenes bzw Siegvideos
- kein Tiefgang

Ich habe dieses Spiel zum Glück nicht zum Vollpreis erworben, trotzdem jeder Euro war in meinen Augen eine Verschendung. Kunden die dieses Spiel vorbestellt hatten tun mir wirklich leid, da das Spiel ein paar Wochen nach Release bereits nur noch halb so viel kostete. Wer ein ähnliches Spiel sucht sollte sich Endless Legend oder einen früheren Civ Titel (Empfehlung Alpha Centauri) zulegen.
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60 von 84 Personen (71%) fanden dieses Review hilfreich
104.0 Std. insgesamt
Verfasst: 23. Oktober 2014
Einfach großartig. Es ist so, wie man es sich gewünscht und erwartet hat. Ein Civ 5 im Weltall mit vielen Unbekannten. Man tastet sich Schritt für Schritt durch die große Dunkelheit.

Ein Spiel für Entdecker und Civ-Veteranen!

Update: Die vielen, nachhaltigen Questentscheidungen sind eine große Bereicherung. Das Entwickeln der eigenen Zivilisation fühlt sich dadurch sehr individuell an. Das Spionagesystem ist erfrischend anders und gut gelungen.

Das Spiel ist genau so uneingeschränkt zu empfehlen wie sein irdischer Vorgänger.
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45 von 61 Personen (74%) fanden dieses Review hilfreich
68.0 Std. insgesamt
Verfasst: 7. Dezember 2014
Definitv nicht zu empfehlen!

Mal abgesehen davon, dass es 6 Wochen nach Releas noch immer kein bugfix gibt und der Multiplayer immer noch nicht geht, zumal das spiel die civ5 engine benutzt. Also wäre das nen Indiegame mit 2 Leuten die dahinter stehen, könnt ich es ja verstehen....

Aus folgenden Gründen rate ich vom Kauf ab:
- die fraktionen haben keine Tiefe oder geschweige denn eine gute Hintergrundgeschichte
- kurzer wow effekt und sobald man erstmal mit dem Techbaum und den Affinitäten durch ist is es langweilig
- die Affinitäten sind nicht mehr als Skins für die Städte, die Effekte aufs spiel sind nahezu nicht vorhanden
- die Welt wirkt ziemlich leblos und einfallslos
- die Aliens sind anfangs wenn überhaupt nur lästig aber keien große Herausvorderung zum Ende hin immer weniger relevant

Im Vergleich zu Alpha Centauri (1999) hat das spiel deutlich weniger Funktionen, Möglichkeiten und Tiefe.
Desweiteren enthält das spiel die typische Gelddruckformel der Spieleindustrie des 21. Jahrhunderts.
Man nehme eine fertiges Spiel ziehe 30% ab teilt diese durch 3 und erhält 3 Dlcs.
ein Beispiel: Civ 5 hatte im vergleich zu den Vorgägnern keine Religionen, die wurden dann einfach seperat verkauft
Oh Wunder auch Beyond Earth hat keine Religionen.

Mein Fazit: Mit einigen Mods lassen sich vlt noch ein paar Stunden Spielspaß rausquetschen, aber das war definitiv mein letzter Civ Teil.
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44 von 60 Personen (73%) fanden dieses Review hilfreich
28.3 Std. insgesamt
Verfasst: 2. November 2014
Ein Haufen Reviews hier haben aus meiner Perspektive einiges falsch verstanden, daher eine kleine Gegendarstellung. Aber noch davor: Ich "empfehle" dieses Spiel, da es durchdacht ist, bei mir bugfrei läuft (kein einziger Absturz), und im Gegensatz zu Civ 5 keine Schwierigkeiten im Multiplayer macht. Balancing finde ich auch gut, wir haben jetzt mehrere Siege ausprobiert und auch unterschiedliche Taktiken und es war immer knapp. Kann trotzdem sein, dass es nicht jedem gefällt, und das ist ja auch absolut legitim.

- Das Technologienetz ist konfus: Eigentlich nicht. Es gibt oben links eine Suchfunktion. Wenn einem das Spiel sagt, du brauchst ein bestimmtes Gebäude, dann gibt man das da ein, klickt drauf, und man erforscht dann alles auf dem Weg.

- Fraktionssieg ist eigentlich nur Forschung: Ja, ging denn ein Kultur oder Wirtschaftssieg in den alten Teilen ohne? Natürlich nicht, man hat das erforscht, was dafür notwendig war. So ist das hier auch. Wenn man über die Fraktion gewinnen will, macht man sich verwundbar, da vielleicht die Einheiten hart sind, aber die Wirtschaft nicht. Wenn deine Mitspieler auf die Siegbedingungen achten, werden sie rechtzeitig vor deiner Tür stehen, um dein Portal oder deine Tulpe kaputt zu machen. Um da durchzuhalten, sollte man sich vorbereiten.

- Spiel ist zu schwer: Wir kommen auf einem neuen Planeten an, mit vollkommen anderen Ressourcen und nicht so freundlichen Mitbewohnern. Mit seinem Siedler durch komische grüne Wolken zu fahren und den netten Aliens hallo zu sagen, mag nicht die klugste Idee sein. Tut mir leid, mit ein bischen guten Menschenverstand und etwas Vorsicht kommt man klasse vorran. Ich scheitere, das Problem nachzuvollziehen.

- Keine deutlichen Unterschiede zwischen den Völkern: Das stimmt, aber das ist mit Sicherheit eine bewusste Entscheidung der Entwickler zugunsten der Fraktionen. Die Völker gehören nun mit zu dem Startpaket, dass man mitnimmt. Die Vor-STart-Entscheidungen sind eine tolle Innovation, die ich noch nicht so oft in dem Genre gesehen habe, und fühlen sich meines Erachtens nach toll an. Sorgt halt dafür, den eigenen Spielstil zu optimieren.
Generell scheint es so gedacht zu sein, dass sich die Völker in den Fraktionen treffen. Immerhin heißen die Dinger Fraktionen. Die Bilder der KIs im Singleplayer passen sich den Fraktionen an, und sind gerne dabei, sich mit dir zu verbünden, wenn du ihre Überzeugungen teilst.

- Siegbedingungen zu einfach: Spielt mit besseren KIs oder mit Menschen. Ein "Überraschung, ich hab gewonnen" gibt es nicht, es wird allen angezeigt, wie weit man damit ist.

- Aliens am Anfang stark, am Ende belanglos: Auch hier gehe ich davon aus, dass es eine bewusste Entscheidung ist. Der Survivalaspekt kommt am Anfang dadurch gut rüber, am Ende ist es wichtiger, andere davon abzuhalten, vor einem zu gewinnen und kloppt sich daher lieber mit Menschen.

- Langweilige Einheitenbeförderung und fehlendes Spielende-Fenster: Ja, das fehlt mir auch.
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46 von 65 Personen (71%) fanden dieses Review hilfreich
4.9 Std. insgesamt
Verfasst: 24. Oktober 2014
Nach ca. 4 Spielstunden, in denen ich jetzt eine Partie gespielt habe, kann ich getrost sagen, dass es mir mehr Spaß macht als der Vorgänger CIV V. Das liegt in erster Linie natürlich an der "frischen" Präsentation von guten alten CIV-Prinzipien. So kann man im Grunde sagen, dass das Spielprinzip das Gehabte ist und es sich in dem Sinne wie der Vorgänger spielt.

Manche mögen sagen. dass es daher wie ein großes DLC erscheint - das tut es im gewissen Maße auch - jedoch ist durch die neue Optik und den neuen Schlüsselelementen wie zB. die Gesinnung und die orbitalen Einheiten genug Abwechslung geboten um das typische CIV-Erlebnis á la "ein Ründchen geht noch" mit einem Hauch Sci-Fi aufzupolieren.
Deswegen ist es für mich eine gelungene Fortsetzung der CIV-Reihe mit Gedenken an den Klassiker Alpha Centauri (1999).
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36 von 49 Personen (73%) fanden dieses Review hilfreich
33.6 Std. insgesamt
Verfasst: 6. November 2014
Frischer Wind im Civ-Universum mit viel Potenzial, welches es zu nutzen gilt

Gekauft habe ich mir das Spiel eigentlich nur so zeitig, weil ich zufällig einen 30% Gutschein ergattert hatte. Zum Vollpreis hätte ich es mir vermutlich nicht geholt. Zu unrecht, wie ich mittlerweile eingestehen muss, zumindest wenn man nicht jeden Cent zweimal umdrehen muss. Nach mittlerweile zweieinhalb Spielen will ich nun hier mal eine vorsichtige Empfehlung abgeben.

Zweieinhalb Spiele sind bei gerade mal 8 Fraktionen bereits über 25% des Spielinhaltes. Im dritten Spiel kenne ich auch bereits den dritten und somit vorerst letzten Kartentyp. Der Umfang ist also noch recht gering, aber ich gehe davon aus dass hier noch nachgebessert wird. Sieht man sich die 8 Fraktionen mal genauer an, so ist hier durchaus noch Platz für weitere sogenannte Sponsoren mit z.B. mitteleuropäischem oder nahöstlichem Hintergrund.
Die 5 Siegtypen reihen sich in die Tradition neuerer Civ-Teile ein. Es gibt die klassischen Militär- und Wissensschaftssiege sowie einen Sieg für jede Affinität (vergleichbar mit den Ideologien aus Civ V Brave New World). Wem das zu wenig ist, der sollte das Spiel trotzdem nicht abschreiben sondern später noch mal einen Blick drauf werfen.

Trotz des übersichtlichen Umfangs macht das Spiel Spaß, wie es sich für ein echtes Civlization gehört. Nur noch eine einzige Runde... Dann habe ich endlich die neue soeben erforschte Spezialeinheit der Harmonie-Affinität ausgebildet und kann sie testweise auf die Brasilianer loslassen, obwohl ich schon vor 30 Runden gewonnen habe. Der Suchtfaktor ist zumindest für Fans der Serie immernoch genauso präsent wie im ersten Teil von 1991, auch wenn ich selbst erst ein ppar Jahre später damit angefangen habe.
Auf den ersten Blick sieht Beyond Earth eigentlich aus wie ein alternatives Grafikpaket für Civ V. Die Details der Neuerungen ergeben sich erst im Laufe der Partie.

Einheiten-Upgrades sind nicht tot

Bevor ich das Spiel gekauft hatte, hatte ich einen Testbericht gelesen, der beschrieb, dass man statt der bisherigen Auswahl bei dem Upgrades durch gesammelte Erfahrung jetzt nur noch einen 10% Kampfkraft-Bonus verteilen kann. Stimmt soweit, klingt aber als wären die Upgrades komplett entfallen. Das wiederum stimmt nicht. Die Upgrades verteilt man jetzt beim Upgraden/Weiterentwickeln der Einheit und ordnet sie somit allen Einheiten eines Typs zu. Zudem entfällt dadurch das aufwändige und kostspielige Nachrüsten veralteter Einheiten, da die Weiterentwicklung direkt für alle existierenden Truppen angewandt wird. Für mich kein Grund sentimental zu werden. Da sind in den letzten 23 Jahren deutlich gravierendere Änderungen aufgetreten.
Ähnliches gilt für die anderen Neuerungen auch. Der Tech-Tree(bzw. Tech-Web) ist gewöhnungsbedürftig weil er eben nicht mehr die vertrauten Technologien beinhaltet. Die würden auf einem fremden Planeten aber auch keinen Sinn ergeben. Auch der netzförmige Aufbau ist nichts anderes als logisch, wenn man sich einmal mit den Technologien auseinander gesetzt hat.
Das Quest-System erlaubt es dem Spieler in jeder Partie seine Fraktion der aktuellen Spielweise anzupassen. Habe ich einen ungünstigen Ausgangspunkt, mache ich die Defizite durch die nötigen Gebäude-Upgrades wieder wett. Will ich meine Fraktion mit bestimmten Werten (vergleichbar mit Sozialpolitiken) verbessern, setze ich auf Kultur. Will ich Dominanz durch technologische Überlegenheit, setze ich auf Forschung, etc.

Bugs und Co. und Alpha Centauri

... sind so wenige, dass es sich kaum lohnt darauf einzugehen. Hier macht es sich bemerkbar, dass das Spiel auf Civ V basiert. Wenn die KI einen im falschen Moment anspricht kann es sein, dass das zuvor geöffnete Spionage-Menü "klemmt" und sich nicht richtig schließt bis man es erneut geöffnet hat. Nerviger ist da eher, dass die KI ständig einmal geäußerte Anliegen wiederholt. Hier scheint noch was zu klemmen, wenn ich ständig darum gebeten werde, eine unabhängige Station in Ruhe zu lassen, die ich bereits vor 200 Runden zerstört habe. (ups...)

Was die ewigen Vergleiche zu Alpha Centauri anbelangt, so sollte man die denen überlassen, die damit angefangen haben: Der Gaming-Klatschpresse. Civilization: Beyond Earth ist genau das was der Name sagt. Wer etwas anderes erwartet, zum Beispiel ein Alpha Centauri 2, sollte dringend die Finger davon lassen. Sonst kann ich für meinen Teil mir ein "selbst schuld" nicht verkneifen.

Fazit

Das Spiel ist vielversprechend, vor allem aber mit Ausblick auf hoffentlich kommende DLCs und Updates. Wer Abwechslung in seiner Civilization-Sammlung sucht, der wird sie hier finden. Wer allerdings noch hinreichend Spaß an Civ V (oder meinetwegen IV) hat, der kann auch getrost auf die ersten DLC-Bundles oder den kommenden Weihnachts-Sale warten. Dass welche kommen werden, sehe ich bei der heutzutage üblichen Verkaufsstrategie als gesichert an. (von dieser Unsitte wiederum kann jeder halten was er/sie will)
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13.2 Std. insgesamt
Verfasst: 15. Januar
Gratis-Wochenende! ausgecheckt und für absolut unwürdig befunden!

Vom Augenkrebs mal ganz abgesehen wegen absoluter Reizüberflutung stinkt mir das Affinitätensystem und das Gameplay ganz gewaltig.
Die Anfangsbonis der spärlich vorhandenen Zivilisationen sind kaum relevant.
Individualität wird nun über Affinitäten und Quests schleichend während des Spielens erworben. (Einheiten entwickeln sich je nach Affinität in drei Richtungen)
Im Ansatz find ich die Idee gar nicht sooo übel aber die Umsetzung ist absolut gescheitert.

Während Civ5 unter anderem mit seinem grandiosen Soundtrack und den liebevoll animierten Zivilisationsoberhäuptern überzeugt, bekommt man bei BeyondEarth gar nichts davon zu spüren!
Der Spielspaß bleibt absolut auf der Strecke und nix mit "nur noch diese eine Runde".

Meine Hauptmankos sind neben den oben genannten:

- schrecklich unübersichtlicher Techtree (gleichartige Symbole und in allen Blautönen gehalten um es möglichst monoton zu halten um einen auf futuristisch zu machen)
Es reizt absolut nicht zu überlegen was für ne Strategie man fahren will weil man allein schon keine Lust hat diesen widerlichen Techtree zu öffnen.
- Interface absoluter Fail (überfülltes Setting/ fehlende farbliche Anpassung / Transparenz Effekte teilweise sowas von fehl am Platz bspw. Stadtname/Einwohner)
- Diplomatieoptionen sind gleich geblieben obwohl da noch so viel Spielraum nach oben ist.
- keine intelligenten Alienrassen.
- auch so einiges an Altlasten einfach mit rübergenommen
- leider auch hier wieder einrmal nichts besonderes wenn man ne Partie gewonnen hat.
- der Handel ist glaub ich komplett überflüssig geworden, soweit ich das mitbekommen hab', höchstens mal für strategische Ressourcen.
- Einheitenübersicht?!?! whaaaat?!?! entweder war ich wirklich zu doof die zu finden oder sie existiert tatsächlich nicht.
- Orbitalansicht - na, hauptsache nen neues Feature womit man werben kann - witzlos xD


Pro Punkte:
- Quests eventuell (könnte ich mir in nem ordentlichen Civ6 vorstellen)
- Vielfalt und Schwierigkeit der Alienbiester (mal eben nen Siedler rausschicken evtl. nicht ganz so einfach aber für andere Startpositionen wiederum easy... eher nen Balanceprob aber gefällt mir schonmal sehr. Suggeriert einem schon auf nem lebensfeindlichen Planeten gestrandet zu sein die ersten paar Runden.
- Spionage leicht aufgemotzt
- vergleichsweise recht niedrige Systemanforderungen (läuft auch noch sehr gut auf hohen Details mit meinem Phenom X3 / 8 gig Ram / HD5770 / SATA II im Raid 0 Betrieb / Win7 64Bit.)

Fazit:
-----------
Was vielleicht futuristisch wirken sollte, wirkt hier einfach so massiv lieblos dahingeklatscht und es wird mal eben versucht nen neues Civ5 rauszubringen - in Space + Affinitätensystem. Hoffe der Titel war nur dazu da um das Budget für Civ6 aufzustocken.

Mehr zu bieten als Civ5 (!!bei Release!!), hat das Game zwar allemal, allerdings auf Kosten des Spielerlebnisses.
Für alle die noch keine Erfahrung mit Civ haben ist das wahrscheinlich eher ein Horrorszenario sich zurechtzufinden und wenn ihr dann doch mal durchgeblickt habt ist's größtenfalls nen nettes Game ohne Gesicht und Seele was noch so einige Patches davon entfernt ist rund zu laufen.

Wer also keinen hohen Anspruch an diese Reihe hat, auf Spacegedöns steht und wem 50-80 Spielstunden vollkommen ausreichen, dem kann man's für 10-15 Tacken empfehlen.
Danach sollte es auch bei dem anspruchslosesten Gamer so ziemlich durchgekaut sein.

Wer den Mercedes unter den Civ Games fahren will, dem kann ich nur ans Herz legen sich die Civ5 Complete Edition zuzulegen. Habt ihr wesentlich länger Spaß dran.

Auch wenn ich mir echt den Ar*** abgefreut habe über nen Civ im Spacekostüm - aber wie gesagt - leider leider kläglich gescheitert! Hätte lieber noch 2 Jahre länger gewartet.

Und bitte, so mancher mit gerade mal 20+ - Spielstunden bei Civ5 auf'm Tacho sollte echt kein Review schreiben bei dem er BeyondEarth als ein "Muss für Civilization Fans" anprangert. Ist ja wohl nen schlechter Witz!

Liebe Entwickler! Nehmt die Kohle und steckt sie bloß nicht in Addons, sondern lieber in ein episches Civ6! Zwar haben die Addons Civ5 erst zu dem großartigen Titel gemacht der er heute ist aber den Karren bekommt ihr bestimmt nicht mehr aus'm Dreck!
Macht's halt rund mit nen paar Patches und versaut Civ6 bitte nicht mit diesem einheitsübergreifenden Affinitätsbonischrott!!!
Meine Einheiten möchte ich schließlich weiterhin selbst spezialisieren und nicht bei all meinen Schiffen "+30% gegen Landeinheiten" drauf haben.
Wozu überhaupt so ne Schwachsinnsoption mit reinbringen - wer würde sich denn da bitte noch für 'Bonis gegen Landeinheiten' entscheiden, außer vielleicht auf ner Map mit sehr sehr winzigen Inseln.
Ich vergess jetzt einfach mal dass es BeyondEarth jemals gegeben hat.

Tut mir andererseits auch irgendwie leid, dass es von allen Seiten so zerrissen wird aber wer vorlegt muss nun auch nachlegen. Wenn jemand den König des 4X Genres vom Thron schubsen kann, dann Firaxis.
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43.1 Std. insgesamt
Verfasst: 18. Januar
In einem Wort: "Ernsthaft?"

Sehr interessantes Spiel beim ersten Mal,
aber dann wird es Recht nervig..
Das Einzige was ich der AI zutraue: Eine "Straße nach bauen", wenn der Weg nur gerade ist..
  • NIEMALS die Bautrupps auf automatisch stellen..
    Das endet damit, dass man unvollendete Straßen hat aber keine Verbindung zu einer Stadt...
  • Es fehlen Sortierungsmöglichkeiten/Auswahlmöglichkeiten
    Bei den Technologien geht es ja noch, aber bei der Produktionsauswahl???
    Nach einiger Zeit hat man so viele Gebäude, dass man Alles im Spiel verfügbare kennen sollte
    Eine Sortierung nach Bauzeit/ je nach Nutzen wäre sehr empfehlenswert.
  • Das führt auch dazu, dass man vor dem Einheitenmenü steht und keine Ahnung hat,
    welche Einheit jetzt eigentlich ein Schiff ist...
  • Die Anzeige über die Forschung bleibt auch immer oben links, selbst wenn es nichts mehr zu forschen gibt
    Etwas anderes anzuzeigen geht wie bei Civ5 nicht
  • informative Popups beim Stillstehen der Maus brauchen lange oder sind nicht vorhanden
  • Auswahlfenster sind zu klein, so dass man sehr oft scrollen muss
  • Kalkulationsfehler
    Drohne hat Stärke 10 ; -25% geländemodifikation = 2,5 ?
    Ein Bautrupp hat 3 Bewegunseinheiten ; läuft vom Hügel auf eine Ebene => 0 übrig
    Übernahme einer Stadt (bringt -0 Gesundheit als vorherige Anzeige, natürlich nicht... )
  • Städte verlieren keine Bürger, wenn die Stadt bombardiert wird / eingenommen wird
    naja Zukunft eben... Jeder hat einen Schutzbunker und jeder ergibt sich kampflos
  • Nachricht: Sie haben die Stadt "Name" eingenommen...
    NEIN.. Außenposten wurde zerstört..
  • Fehlende Animationen bei Orbitalangriffen, Angriffen von Städten vom Wasser aus
    Das gute ist, dass das Spiel nicht abstürzt.. man wartet nur 4 Sekunden, bis die Exception eingreift
    Bewegungen nach Angriffen sind bei den Soldaten nicht synchron, sie laufen zwei mal (dauert nochmal länger)
    Also alle Animationen ausstellen.... obwohl sie schön gemacht sind
  • Während Animationen kann man natürlich nicht agieren (in den Einstellungen änderbar)
  • Produktions♥♥♥us verringert die Produktion
  • Diebstahl mit Spionen ist kein Diebstahl, sondern erzeugt nur alles für den einen Spieler
  • Die Anzahl an Mods ist sehr begrenzt.. und bei einigen Updates vom Spiel funktionieren viele Mods nicht mehr (bisher)
  • Auch sehr passend, dass man fehlende Inhalte von früheren Civilization Spiele hier einbaut..
    Anstatt die Inhalte nachzureichen (Handel mit Forschung pro Runde)
  • Die Sicht wird häufig auf neue Objekte gesetzt
    Jedoch oft mehrmals, so dass man einige Ereignisse dann doch nicht sieht.
  • Der Handel zwischen Städten muss auch jedes Mal neu bestimmt werden (Mod hilft)
  • Tutorial ist grenzwertig vorhanden.. und es kommt immer wieder ein neues Popup, über den gleichen Hinweis.. (nicht einzelnd abschaltbar)
  • Kampagnen oder Missionen gibt es natürlich nicht
  • Die Auswahl an Welten ist sehr eingeschränkt
  • Interessante Auswahlmöglichkeiten, bei Ereignissen
    Die sich jedoch 1 zu 1 wiederholen...
    Selbst ich hab genügend Kreativität, um dort etwas Abwechlsung reinbringen zu können
  • Erkunder, werden nicht angegriffen, wenn sie etwas untersuchen
  • Die Bautrupps brauchen immer noch eine bestimmte Anzahl an Runden
    und nicht eine bestimmte Anzahl an Bewegungspunkten
  • Wenn man mehr Forschung hat, als man braucht, muss man trotzdem noch eine Runde warten
    (-% Voraussetzung für Forschung durch Kulturauswahl)

Zum Positiven
  • Wenn man mehr Produktion hat, als man braucht, wird es selbst in der Mitte der Runde produziert
    (Zuführung durch Ausgrabungsstätte)
  • Quests sind interessant und haben Tiefe
  • Kultur kann interessant verwendet werden
  • Animationen sind schön
  • Miasma bringt wirklich interessante Möglichkeiten und Gefahren
und viele Bugs fehlen hier natürlich noch...
Ihr braucht dringend Beta-Tester (würde sich auch finanziell lohnen..)

Alles in einem ein nerviges Spiel, ohne Aufmerksamkeit und Liebe zum Detail programmiert..
Selbst ohne Vergleich zu früheren Civs einfach nur schlecht..

Man hat Civ 5 als Vorlage verwendet, andere Grafik eingebaut, ein paar Sachen verändert und das Spiel zu einem Preis von 50€ herausgegeben.. Als hätte man etwas neues programmieren müssen
Man merkt, dass man nur Geld machen wollte, auf Kosten des Rufes...

3/10 da man Mods relativ einfach schreiben und einbauen kann um viele Fehler zu beheben..

Empfehlungspreis: 5€ , wenn man es unbedingt probieren will und Spaß an solchen Spielen hat
Für mehrfaches Spielen ungeeignet, es sei denn, man hat kein Problem damit dauernd mit Bugs konfrontiert zu sein

Schaut euch doch mal die Diskussionen an, bevor ihr Civ BE kauft ;)

und sagt den Entwicklern: Mehr Game Dev spielen!
Strategie&Simulation:
braucht mehr Engine(++) und mehr Gameplay(+++) und weniger Story/Quests (~)
Und ein Spiel erst von Bugs befreien, bevor man es rausbringt...

<!-- ------------------------------------------------------------------------------------------ -->
EDIT:
Gigantische Karte (Ohne Mods)
  • Die Übernahme einer Stadt, in dem ein eigener Spion ist, lässt die Übersicht über alle Spione nichts anzeigen...
    => Keine Spionage mehr möglich
  • Die Übernahme einer Stadt durch Handel lässt die Stadt nichts mehr produzieren, aber wachsen kann sie...
    Manueller(!) ♥♥♥us auf Wachstum hilft enorm ??
  • Produktion: Nahrungsmittelproduktion
    Hier produziert die Stadt ebenfalls mehr Nahrung beim zusätzlichen manuellem Umstellen auf Wachstum in der Auswahl der bewirtschafteten Felder
  • Handelsrouten müssen so oft neu gesetzt werden, dass man nicht mehr anders kann als alle Händler zu vernichten :D added option ~5 months after game release: 1.0.2.658
  • Automatische Auswahl der Einheiten, die sich bewegen können läuft ungefähr so:
    1. Auswahl einer Kampf-Einheit vor einer feindlichen Stadt
    2. Auswahl einer anderen Einheit gaaaaanz weit weg
    3. Auswahl einer Kampfeinheit, die neben der Einheit von 1. steht
  • Die Wegfindung der Einheiten ist zufällig wie in Civ5..
    Nur etwas unpassend, wenn die Einheiten am Ende jeder Runde im Miasma stehen, obwohl es auch anders geht ohne mehr Bewegungspunkte zu brauchen.
  • Ein Erkunder oder Bautrupp stirbt, wenn man nicht auf das Miasma aufpasst
    Eine Nachricht, dass jemand dadurch Schaden bekommt gibt es nicht..
    Bei einem Spiel auf niedriger Schnelligkeit ist das meist tödlich.
  • Alle Bautrupps muss man aus Sicherheit selbst steuern..
    AI ist unbeschreiblich... ♥♥♥us, selbstständiges Erkunden, einfach alles !!!
    Dabei gibt es keine schnelle Übersicht, welche Felder noch nicht verbessert wurden.
    Auf großen Karten zum wahnsinnig werden.

Die meisten Spiele im Beta-Status sind besser programmiert
Ohne Mods nicht spielbar !!!
Mit Mods immer noch recht nervig -.-

Die größte Herausforderung ist leider mit den Bugs fertig zu werden...
Und das schaffe ich nicht.

Ende der Civ-Ära für mich
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22 von 29 Personen (76%) fanden dieses Review hilfreich
41.0 Std. insgesamt
Verfasst: 27. Oktober 2014
Unter Vorbehalt kann ich das Spiel empfehlen. Wer CiV5 kennt wird sich trotz einiger Unterschiede hier schnell einfinden können und mit den PCs mithalten.

Die Ressourcen wurden halt umbenannt, aber schnell wird klar - Gesundheit sind die glücklichen Gesichter oder Energie das altbekannte Gold. Sozialpolitiken heißen nun "Wege".
Wie bereits erwähnt, man findet sich schnell zurecht.

Neu sind allerdings Affinität und Quests.

Gebäude die man baut oder Gebiete die man erforscht schalten Quests frei. Hier hat man dann häufig die Wahl von zwei oder mehr möglichen Lösungswegen für die man sich aber beim Erhalt der Quest bereits entscheiden muss.
Allerdings sind diese Quests häufig einfach, dass man mehrere Gebäude des gleichen Typs bauen soll.

Je nachdem, was man für Forschungen entwickelt oder wie man Quests abschließt, bekommt man Punkte für einen von drei Wegen. Harmonie, Reinheit oder Vorherrschaft.
Mit den Punkten verbessert man dann seine Einheiten oder sie schalten den Bau neuer Gebäude frei. Aber wirklich grundlegend andere Spielweisen werden hier nicht vom Spieler verlangt.

Die teilweise sehr langen Ladezeiten zwischen den Runden in Mehrspielerpartien, die man schon aus Civ5 kennt, sind leider geblieben. Und auch lädt das Spiel gefühlt jeden fünften Zug nocheinmal zusätzlich durch.

Die Diplomatie fällt quasi vollkommen weg. Man muss sich die "Diplomatie" bei Civ:BE eher wie bei Age of Empires vorstellen. Denn das ganze Spiel ist weit aus kriegerischer als das normale Civ. Problem hieran ist nur, dass es zumindest in den 7-10 Spielen die ich gespielt habe nie einen kriegerischen Sieg gab. Immer wurde eines der Projekt vorher zuende gestellt, die auch einen sofortigen Sieg bedeuten.

Man kann zum Beispiel 1-2 bestimmte Technologien erforschen, dann noch 1-2 besondere Einheiten/Gebäude und dann eine Modernisierung und man gewinnt nach einer gewissen Zeit. Ähnlich wie es z.B. die Weltwunder in AoE getan haben. Allerdings fehlen hier einige Features.
Man kann über ein Menü nachverfolgen, wie weit die anderen Spieler auf ihrem Weg zum Sieg sind. Aber das ist nur ettappenweise Möglich. Im einen Moment kann ein Spieler noch bei 75% gewesen sein und in der nächsten Runde gewinnt er auf einmal das Spiel.
Es kann bei Partien von über 200 Runden schoneinmal vorkommen, dass man die kleine Meldung am Rand übersieht, die einem sagt, dass ein "Weltwunder" fertig gestellt wurde. Und nochmal gewarnt wird man nicht.
Ein Timer wäre hier echt nett gewesen. Man kann nur sehen, wie nahe man dem Ende ist, wenn man auf die Modernisierung klickt, die den Sieg einleitet. Aber dafür muss man diese ersteinmal gefunden haben.

Schlecht eingebunden sind leider auch die Aliens. Sie sind keine "neutrale" Kraft mit der man interagieren oder sich verbünden kann. Sie sind eher etwas passivere Barbaren die auch immer mehr an Bedeutung verlieren, je weiter das Spiel voran schreitet.

Zu guter Letzt noch etwas, dass ich nicht im geringsten Nachvollziehen kann. Wenn jemand dann wirklich gewonnen hat wird man unterwältigt. Man sieht ein Pop-up mit einem kurzen Text... das wars.
Keine Statistik, Punktzahl, Zeitleiste oder sonst etwas. Es ist einfach aus.
Was hat sich Firaxis hier gedacht? Civ 5 war in der Hinsicht ja schon lächerlich, aber Civ:BE hat dem ganzen noch die Krone aufgesetzt. Und allein der Gedanke an diese Frechheit macht mich schonwieder wütend.

Insgesamt ein nettes Spiel mit riesigen Baustellen.

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3,947 von 4,308 Personen (92%) fanden dieses Review hilfreich
2 Personen fanden dieses Review lustig
70.4 Std. insgesamt
Verfasst: 28. Oktober 2014
A lot of reviews state that Beyond Earth is "unfinished", "unpolished", and similar words and phrases. And in many ways, they're correct. But there's a slightly more insidious truth to the statement as well.

Start up Civ V with all of the DLC expansions and play through a game. It's well-balanced, deep, intricate, and takes a good amount of effort and understanding to make it work. Now start up Civ V WITHOUT any of the DLC expansions.

Drastically different game, isn't it? Suddenly the balancing is gone, the depth has disappeared, even the use of culture points is different. You're playing something that seems... unfinished. Unpolished. Broken. It's not the full game yet.

That is what I feel is happening with Beyond Earth. It's not just the standard glitches and problems that every launch title ends up having, it's that people are comparing it to Civ V with the DLC, and not Civ V as it was when it initially came out. And it's an unfair comparison.

Beyond Earth is not a bad game when judged on its own merits. The graphics are clean, the tech tree is deep, the bugs (both literal and figurative) are not overwhelming. There are definitely aspects that need work; the interface is drastically in need of an overhaul, the civilopedia is missing critical information on some of the structures, some things are never explained at all, and there are graphical glitches here and there among the prettiness. But unfortunately it's never going to be judged on its own merits. It's going to be judged against Alpha Centauri (which, let's face it, people are viewing through rose-colored glasses) and against Civ V.

Having said all of that, though... the fact that we're going to be forced to wait for DLC in order to have a great game instead of merely a finished one does not lend itself to much of a positive review. So even though I still feel that Beyond Earth is being unfairly maligned, I cannot in good faith recommend purchasing it in the form it is now. At least not at full price.

Wait until the next sale, or even better wait until the first DLC and then get them both on sale.
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32 von 49 Personen (65%) fanden dieses Review hilfreich
14.0 Std. insgesamt
Verfasst: 26. Oktober 2014
Leider nichts weiter als eine abgespeckte Version des eigentlich genialen Civ5 mit Science Fiction reskin. Die Fraktionen und Anführer bleiben blas und profillos, das Diplomatie System wurde um die "Währung" Gefallen erweitert, die spielerisch jedoch total belanglos sind. Sozialpolitiken sind jetzt Werte und wurden ebenfalls auf 4 Kategorien beschränkt die alle von Beginn an verfügbar sind. Das Forschungsnetzwerk ist ein interessanter Ansatz, tatsächliche Auswirkungen der Techs fühlen sich spielerisch eher minimal an. Eine neue Einheit hier, ein Gebäude/Wunder da, Ertrag um x gesteigert und Punkte in einer bestimmten Affinität. Affinitäten geben die Ausrichtung eurer Civ an, es gibt Harmonie, Reinheit und Vorherrschaft. Wer nun denkt diese ersetzen die Ideologien aus Civ5 der muss entäuscht werden. Die Affinitäten werden etwa durch Quests und Forschungen "geleveled" und schalten kleinere Boni sowie Spezialeinheiten frei. Des weiteren sind sie für manche Siegformen unablässig. Da wäre auch schon der nächste Punkt. Waren in Civ5 die Siegbedingungen doch recht kniffelig und mit viel Mühe und sorgfältiger Planung und Ausrichtung des Spielstils verbunden, reicht in BE eine grademal 4-teilige Questreihe aus um den Sieg nach Hause zu fahren. Diese gestalten sich wenig anspruchsvoll nach dem Muster "erforsche dies, dann das, baue Wunder x und warte noch ein paar Runden -> gewonnen!".

Dem Spiel fehlt viel des Charmes des Vorgängers, die Welt fühlt sich, trotz fremdem Planeten mit neuer Fauna und Flora ziemlich leblos und steril an, das Grafikdesign wirkt lieblos und eintönig, ebenso wie die paar Aliensorten die zwar anfangs noch recht angriffslustig sind, später aber zur Randerscheinung werden, ähnlich der Barbaren in Civ5.

Dies sind nur ein paar Punkte die mich derart entäuscht haben. Ich hatte mich wirklich auf diesen Titel gefreut. Es scheint allerdings, dass Firaxis nicht auf die Erfahrungen und Erkenntnisse zurückgegriffen haben, die sie aus Civ5 und den - meiner Meinung nach - hervorragenden Addons gewonnen haben.
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21 von 30 Personen (70%) fanden dieses Review hilfreich
1 Person fand dieses Review lustig
11.7 Std. insgesamt
Verfasst: 25. Oktober 2014
Ich liebe Civ wirklich und es schmerzt mich ein negatives Review zu schreiben, aber was hier für 50€ angeboten wird, ist nichts weiter als ein Civilization V DLC. Bugs inklusive.
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24 von 37 Personen (65%) fanden dieses Review hilfreich
94.0 Std. insgesamt
Verfasst: 24. Oktober 2014
Mehr als ein einfacher Alpha Centauri- und Civilization V-Abklatsch.
Civ: BE weiß von der ersten Sekunde an zu fesseln und mit dem neuen "Quest-System" entsteht auch eine aufgabenorientiertere Spielweise, in deren Verlauf man die eigne Zivilisation auch stärker individualisiert.

Das Einheitensystem ist auch erfrischend anders in den Möglichkeiten des Aufrüstens.

Insgesamt bisher eine klare Empfehlung!
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25 von 39 Personen (64%) fanden dieses Review hilfreich
230.9 Std. insgesamt
Verfasst: 24. Oktober 2014
... Nur noch eine Runde ...

in der Tat, dem guten alten Civilisation wurde hier ein schönes Lifting verpasst !

Unsere Erde musste verlassen und eine neue Heimat gesucht werden. Auf dieser neuen Heimat trifft man Konkurrenzsiedler von der alten Erde, mit denen man die gewohnten diplomatischen Beziehungen eingehen
kann.

Erschwert wird einem die Neuansiedlung durch die einheimische Tierwelt, die die altbekannten und besser
einzuschätzenden Barbaren ersetzt.

Natürlich muss man hier erstmal ein wenig Lehrgeld zahlen, es wird nicht in der ersten Runde so glatt laufen wie
die früheren irdischen Civ Episoden, die man schon hunderte Stunden in - und auswendig kennt !

Als äusserst positive Weiterentwicklung habe ich den Nachfolger des "Spähers", den "Entdecker", empfunden,
der auf Fundstätten Expeditionen (quasi eine archäologische Grabung) errichtet, sich für weitere Expeditionen aber wieder in einer Stadt "aufladen" muss.

Eine weitere tolle Idee der Spielemacher sind die drei Philosophiepfade, die man einschlagen kann und aufgrund derer sich die militärischen Einheiten weiterentwickeln lassen. Man hat bei Weitem nicht mehr so viele Einheiten wie in früheren Teilen der Serie zu entwickeln und zu bauen, es gibt halt nur einen Soldaten der auf ein Feld Entfernung angreift, einen der das als Fernkämpfer auf zweien tut, aber diese haben Weiterentwicklungsstufen, die je nach eingeschlagener Philosophie völig anders aussehen.

So, hier beende ich mein Review fürs erste mit ner 9,5/10 Wertung, ich muss noch ... nur noch ... eine Runde ...
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