Ungewiss über das Schicksals seiner Schwester, betritt ein Junge LIMBO
Nutzerreviews: Äußerst positiv (8,353 Reviews)
Veröffentlichung: 2. Aug. 2011

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Von Kuratoren empfohlen

"Simple, yet that won't trouble you. Deep, yet easy to play or let go whenever you want to. Limbo is a gorgeous dark experience."

Reviews

“Limbo ist so perfekt, wie ein Spiel nur sein kann.”
10/10 – Destructoid
“Dieses Spiel ist ein Meisterstück.”
5/5 – GiantBomb
“Limbo ist einfach genial. Wirklich außergewöhnlich genial. Verschreckend, unbequem genial”
5/5 – The Escapist
“Dunkel, beunruhigend, aber unwirklich schön, Limbo ist eine Welt, die es verdient entdeckt zu werden.”
5/5 – Joystiq

Steam Big Picture

Über dieses Spiel

Ungewiss über das Schicksal seiner Schwester, betritt ein Junge LIMBO

Systemanforderungen

Windows
Mac OS X
SteamOS + Linux
    • Betriebssystem: Windows XP, Vista, 7
    • Prozessor: 2 GHz
    • Speicher: 512 MB
    • Festplatte: 150 MB
    • Grafikkarte: der letzten 5 Jahre. Integrierte Grafikchips und sehr geringe Grafikkarten funktionieren eventuell nicht. Shadermodel 3.0 vorausgesetzt
    • DirectX®: 9.0c
    Bitte beachten Sie, dass LIMBO ausschließlich auf Mac des Jahres 2009 und aufwärts funktionieren wird.
    • Betriebssystem: OS X Version Snow Leopard 10.6.3 oder besser.
    • Prozessor: Intel Mac
    • Speicher: 1 GB RAM
    • Festplatte: 150 MB
    • Grafikkarte: OpenGL 2.0 kompatibel Grafikkarte mit 256 MB RAM (ATI oder NVIDIA)
    • OS: SteamOS, Ubuntu 12.04 or later, or otherwise compatible Linux distribution.
    • Processor: 2GHz
    • Memory: 1 GB RAM
    • Hard Disk Space: 150MB
    • Video Card: OpenGL 2.0 compatible video card with 256 MB shared or dedicated RAM
Hilfreiche Kundenreviews
17 von 18 Personen (94%) fanden dieses Review hilfreich
2.6 Std. insgesamt
Verfasst: 16. Mai
Kleinen Entwickler-Studios aus der Indie-Szene sollte man jetzt und auch in Zukunft mehr Aufmerksamkeit schenken und diese mit dem Kauf ihrer Nischenprodukte kräftig unterstützen, stammen die frischesten und kreativsten Spiel-Einfälle zuletzt doch von den "Nobodies der Spiele-Industrie". Statt wie die Branchen-Riesen einem etablierten Game-Franchise Bombast-Sequels im jährlichen Turnus hinterher zu schieben, experimentieren sie mit ungewohnten Game-Mechanismen oder versuchen in hinlänglich bekannten Genren neue Möglichkeiten und Ansätze auszuloten. Dass in solch einem fertigen Produkt mit einer einfachen Idee, kleinem Budget und wenig bis minimalistischer Technik außerordentlicher Spielspaß stecken kann, überrascht am Ende sowohl Fachpresse als auch die Game-Community. Nicht minder angetan war ich von "Limbo", denn dieser sehr düster gehaltene Mix aus Jump'n Run-Einlagen und Physik-Rätseln ist nicht nur einfach ein Spiel, es ist unzweifelhaft ein seltenes modernes Kunstwerk, das ungemein fasziniert - wenn auch nur für sehr kurze Zeit.

Der Hintergrund dieses Indie-Hits, der massig Kritikerpreise eingeheimst und sich zum Steam-Millionenseller gemausert hat, ist in knappen Worten zusammengefasst:
Ein kleiner Junge sucht im Limbus, den äußeren Kreis der Hölle, nach seiner Schwester, und der Weg zur ihr ist dabei mit reichlich tödlichen Gefahren versehen, die er zu überwinden hat. Punkt.
Es existiert also keine umfassende Handlung. Ein Intro ? Erklärende Texte ? Vertonte Dialoge ? Nichts von alledem. Die Leute des Entwickler-Studios Playdead haben sich scheinbar vielmehr darauf konzentriert, über das Spieldesign selbst eine Art der Story-Erzählung einzubauen. Hier und da verstecken sich gewisse Indizien innerhalb der Spiellandschaft, die eine ungefähre Deutung des Hergangs darüber liefern, wie der Knabe ohne Namen überhaupt in die Vorhölle gelandet sein könnte. Man kann sich den Ursprung von allem grob zusammenreimen, eine Auflösung des eigentlichen Plots bekommt man von "Limbo" selbst nicht präsentiert. Genau das unterstreicht aber auch irgendwie das Kunstvolle dieses Spiels, denn seit seines Erscheinens wird in zahlreichen Foren wie wild über die Story spekuliert. Solche Mundpropaganda brauchen Spiele wie "Limbo" auch, um von sich reden zu machen. Um nicht als Ladenhüter zu enden.

Die Geheimniskrämerei rund um die Handlung ist aber nicht das Einzige, womit "Limbo" im Besonderen auffällt. Die äußerst stilvolle und atmosphärische Präsentation ruft gleichzeitig Entzückung und Schaudern hervor:
Mit schwarz/weissen Bildern, Unschärfe- und Rauschfiltern, gezieltem Rein- und Rauszoomen, "Helligkeitsflackern" (wie aus alten Stummfilmen) und unheimlicher Klangkulisse (die auf Musik gänzlich verzichtet) wird dieses verstörende Abenteuer zur persönlichen Hölle des Spielers. Der zu steuernde Knirps hüpft, klettern und rennt sehr geschmeidig durch eine zweidimensional gehaltene Welt, die mit zahlreichen Fallen, Gruben, Hindernissen oder animalischen Gefahren gespickt ist. Diese sind mal sehr offensichtlich, mal richtig fies in die Hintergrundlandschaft versteckt/integriert, und so kann es mehrmals vorkommen, dass man ungewollt und völlig unerwartet hineintappt, was öfters mit einem ordentlichen Schreck-Moment endet. Unser Kerlchen kann auf alle erdenkliche Arten das Zeitliche segnen: Er wird zerstampft, zersägt, ertränkt, erschossen, elektrogeschockt und was nicht sonst so alles. Alles ziemlich grausam, doch stets mit einem leichten Anflug pechschwarzen Humors. "Limbo" ist nicht mit erheiternden Plattformern wie "Super Mario" oder "Rayman" zu vergleichen, daher auch die berechtigte Freigabe ab 16 Jahre.
Um diese tödlichen Fallen zu umgehen bedarf es (je nach ihrer Art) etwas Physikverständnis nebst genauem Timing, die Nutzung hervorgehobener Gegenstände oder allgemein die Einstudierung des Umfeldes. Die Lösung liegt in den meisten Fällen klar auf der Hand, die Meisterung ist dennoch selten ein Zuckerschlecken - an fordernden Kopfnüssen mangelt es wahrlich nicht. Entsprechend des Trail&Error-Prinzips wird man nach jedem virtuellen Tod an den letzten Checkpoint zurückversetzt, begangene Fehler verzeiht das Spiel nicht. Die eigene Frustschwelle sollte also bei Möglichkeit nicht zu niedrig angesiedelt sein, denn manche Rätsel brauchen notgedrungen mehrere Anläufe.

Die Bedienung ist denkbar einfach:
Die Cursor-Pfeile und eine einzige Taste zum Bedienen von Geräten bzw. Tragen von Gegenständen, das wars. Änderungen der Tastatur lässt das Spiel nicht direkt zu, mit entsprechender Anpassung der settings.txt-Datei im spieleigenen Ordner wird man am Ende dennoch Herr über jede Lage. Wer gar ein Gamepad bevorzugt, kann freilich auch dieses nutzen, ganz so wie es einem beliebt.

Vorm Resümee muss ich noch ein paar Worte über die Spieldauer von "Limbo" verlieren:
Der schmackhaft günstige Preis kommt nicht von ungefähr, sondern begründet sich vorwiegend mit der Tatsache dass Spieler kaum über drei Stunden bis zum Abschluss brauchen werden. Hört sich vielleicht nach enttäuschend wenig Zeit an, aber man muss hierbei betonen dass es drei verdammt starke Spielstunden sind. "Limbo" schafft in seiner Kürze eine ungeahnt hohe Intensität und Spannungsdichte nebst Spielfreude, was selbst vielen Vollpreis-Spiele mit doppelt und dreifacher Länge nicht gelingt.

Fazit:
"The New Art of Videogames" - damit lässt sich "Limbo" treffend beschreiben. Für Spieler mit einer Schwäche für intelligent gestaltete Hüpf- und Knobelspiele ein absolut empfehlenswerter Geheimtipp.
Ob die Gesamtspielzeit von gut 3 Stunden volle 10 Euronen wert sind, muss dagegen jeder für sich selbst wissen, meine Wenigkeit hält den geforderten Preis für angemessen, denn trotz der Kürze ist "Limbo" ein Ausnahme-Titel, der die Bezeichnung "Kunstwerk" redlich verdient und an den man sich auch nach Spielende lange zurückerinnern wird.
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6 von 8 Personen (75%) fanden dieses Review hilfreich
11.8 Std. insgesamt
Verfasst: 21. Mai
Limbo hat eine unbeschreibliche Atmosphäre, die kein anderes Spiel in dieser Art und Weise erzeugen kann. 10/10
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1 von 1 Personen (100%) fanden dieses Review hilfreich
3.6 Std. insgesamt
Verfasst: 30. Juni
Wer Lust hat mal ein Spiel der etwas andern Art auszuprobieren, dem kann ich LIMBO nur ans Herz legen. Knifflige Rästel erwarten einen, die alle samt auf jeden Fall machenbar sind und man auf Hilfe im Internet verzichten kann. Das Spiel ist ein optischer Leckerbissen. In einfacher 2D-Grafik gehalten, aber dennoch sehr anschaulich.

Der größte Minuspunkt allerdings, ist die SEHR geringe Spielzeit. Ich habe es in 3,5h durchgespielt und bin etwas enttäuscht. Den vollen Preis von 10€ ist es somit in meinen Augen nicht wert. Wenn man ein günstiges Angebot findet, kann man gerne zuschlagen, da das Spiel ansonsten wirklich Spaß machen und seinen Verstand auf netter und verspielter Art und Weise herausfordert.
8/10
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2 von 3 Personen (67%) fanden dieses Review hilfreich
9.0 Std. insgesamt
Verfasst: 11. Juni
Wer nicht kauft HS.
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2 von 3 Personen (67%) fanden dieses Review hilfreich
4.5 Std. insgesamt
Verfasst: 31. Mai
+ schwer
+ preis
+ atmosphäre
- spieldauer ( 3 std)
-z.t. Steuerung
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