Was passiert, wenn die einzige Hoffnung einer dem Untergang geweihten Welt nicht in den Händen eines Helden, sondern in den Händen von Verbrechern liegt? Erlebe in Blackguards, dem neuen rundenbasierten Strategie-RPG, auf mehr als 180 einzigartigen Hexfeld-basierenden Schlachtfeldern eine dunkle Story voller Gewalt und Verbrechen.
Nutzerreviews:
Kürzlich:
Größtenteils positiv (18 Reviews) - 77% der 18 Nutzerreviews der letzten 30 Tage sind positiv.
Insgesamt:
Ausgeglichen (1,890 Reviews) - 62 % der 1,890 Nutzerreviews für dieses Spiel sind positiv.
Veröffentlichung: 22. Jan. 2014

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Includes Blackguards, PLUS Artbook with ~150 pages, Soundtrack, digital World Map, Developer Interview Videos and 6 Exclusive Wallpapers

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Enthält 4 Artikel: Blackguards, Blackguards: Untold Legends, The Dark Eye: Chains of Satinav, Memoria

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Enthält 14 Artikel: Anna's Quest, Blackguards, Blackguards 2, Cultures - 8th Wonder of the World, Cultures - Northland, Dead Synchronicity: Tomorrow Comes Today, Decay: The Mare, Gomo, Journey of a Roach, Munin, Randal's Monday, SKYHILL, The Last Tinker™: City of Colors, Zanzarah: The Hidden Portal

 

Reviews

“Blackguards ist ein wahres Glanzstück.”
4/5 – The Guardian

“Eine spannende Geschichte gepaart mit fordernden taktischen Kämpfen”
8/10 – http://www.everyeye.it/pc/articoli/blackguards_recensione_21543

“Blackguards ist wie ein Geschenk, über das man sich immer wieder freuen kann. Im Zentrum seiner Brillanz steht seine außerordentlich begeisternde Geschichte.”
8.7/10 – Hooked Gamers

Holt euch Blackguards 2:

http://store.steampowered.com/app/314830

Blackguards Deluxe Edition:

Über dieses Spiel

Was passiert, wenn die einzige Hoffnung einer dem Untergang geweihten Welt nicht in den Händen eines Helden, sondern in den Händen von Verbrechern liegt? Erlebe in Blackguards, dem neuen rundenbasierten Strategie-RPG, auf mehr als 180 einzigartigen Hexfeld-basierenden Schlachtfeldern eine dunkle Story voller Gewalt und Verbrechen.

Spiele als Krieger, Magier oder Jäger und entwickle deinen Charakter nach deinen Vorstellungen. In herausfordernden Kampagnen durchlebst du eine Geschichte voller Zweifel, Verrat und Verlusten. Du entscheidest an wichtigen Punkten über den Verlauf der Story und das Ende des Spiels.

Key Features

  • Mehr als 180 einzigartige Battlemaps stellen dich vor immer neue Herausforderungen
  • Leg dir genügend Snacks bereit für mehr als 40 spannende Stunden in einem düsteren Fantasy-Abenteuer
  • Führe bis zu fünf Charaktere in deiner Party zum glorreichen Sieg oder in eine vernichtende Niederlage
  • Erfreue dich an den bezaubernden handgestalteten Hintergründen, auch wenn du auf die Fresse kriegst
  • Die Auswahl der Zaubersprüche, Talente und Fähigkeiten entscheidet über deine Taktik auf dem Schlachtfeld. Gehe offensiv oder taktisch in herausfordernde Kämpfe
  • Setzte im Kampf interaktive Objekte wie Bienennester oder Fässer zu deinen Gunsten ein oder entzünde dich selber in brennbarem Sumpfgas
  • Teile mit 40 Sonderfertigkeiten und über 90 Zaubern kräftig aus oder werde selbst davon vernichtet

Systemanforderungen

Windows
Mac OS X
    Minimum:
    • Betriebssystem: Windows XP 32 Bit
    • Prozessor: 2 GHz Dual Core
    • Arbeitsspeicher: 4 GB RAM
    • Grafik: ab nVidia GeForce 8600 / GT, ATI Radeon HD 2600 XT
    • DirectX: Version 9.0c
    • Speicherplatz: 20 GB verfügbarer Speicherplatz
    • Soundkarte: DirectX 9.0c kompatible Soundkarte mit den neuesten Treibern
    Empfohlen:
    • Betriebssystem: Windows Vista SP2, Windows 7 SP1, Windows 8 (32/64 bit Version)
    • Prozessor: 2.4 GHz Quad Core CPU
    • Arbeitsspeicher: 4 GB RAM
    • Grafik: NVIDIA GeForce GTX 275, ATI Radeon 4770 oder besser
    • DirectX: Version 9.0c
    • Speicherplatz: 20 GB verfügbarer Speicherplatz
    • Soundkarte: DirectX 9.0c kompatible Soundkarte mit den neuesten Treibern
    Minimum:
    • Betriebssystem: Mac OS X Version 10.7 oder höher
    • Prozessor: MacBook, MacBook Air, MacBook Pro, Mac Mini, iMac oder Mac Pro ab Veröffentlichungsjahr 2010 oder neuer
    • Arbeitsspeicher: 4 GB RAM
    • Grafik: Intel HD4000, nVidia oder AMD Grafikkarte
    • Speicherplatz: 20 GB verfügbarer Speicherplatz
Nutzerreviews
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Kürzlich:
Größtenteils positiv (18 Reviews)
Insgesamt:
Ausgeglichen (1,890 Reviews)
Kürzlich verfasst
Xhuul
122.2 hrs
Verfasst: 13. August
Nach 120 Stunden abgeschlossen.
Es war hart, es war teilweise frustrierend aber es hat jede Menge Spass gemacht.

+Charakterskillung und die Kämpfe
+Die Sprecher
+Die Inszenierung

+/-Die Story war etwas verworren
+/-Kapitel 5 war mir etwas zu leicht

-Die Rüstungen (Das Rüstungssystem habe ich bis zum Schluss nicht kapiert)

Für mich war das ein richtig gutes Spiel das ich einfach durchspielen musste.
Hilfreich? Ja Nein Lustig
wantan
76.1 hrs
Verfasst: 29. Juli
Cooles game
Hilfreich? Ja Nein Lustig
Cyron
46.7 hrs
Verfasst: 12. Juli
Passt
Hilfreich? Ja Nein Lustig
Skeev
35.9 hrs
Verfasst: 28. Juni
Was ein misslungendes Spiel, zum Glück im Sale gekauft.

Auf keinen Fall eine Kaufempfehlung.


So nun habe ich das Spiel fast durch und muss mein Review revidieren....

Das misslungenste Spiel aller Zeiten!



Herzlichen Grlückwunsch Dadelic ihr versagt nicht nur in Bereichen, die ihr so noch nicht gemacht hattet (Rollenspiele, Strategie), sondern versagt auch in Bereichen die euer Markenzeichen sind (Storytelling, Atmosphere) .
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GigaFallus9000
29.1 hrs
Verfasst: 19. Juni
not bad story and style wise
but the game mechanics are pure scat
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Askger
14.8 hrs
Verfasst: 19. Juni
Kurz und Knapp. Ich mag Rundenstrategietitel wie X-Com, Jagged Alliance, Shadow Run.

Die Handlung von Blackguards ist zwar sehr linear aber Blackguards gefällt mir trotzdem sehr gut.

Am Besten gefällt mir, dass alle Dialoge komplett vertont ist.

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Vincent La$alle
16.8 hrs
Verfasst: 18. Juni
Das Spiel hat ein sehr komisches RNG-System.
Man rennt in Level die extrem einfach sind und dann danach in 2 Level die fast schon unfair erscheinnen.
Die Story ist ganz ok aber was mich persönlich sehr gefallen hat, waren die Gespräche.
Die haben den Spiel sehr viel Charm gegeben, vorallem der Zwerg


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Monguntiacum [Infracta]
5.9 hrs
Verfasst: 5. Juni
Ein wirklich toll gelungenes RPG von Daedalic.

https://www.youtube.com/watch?v=x7vdVuedJkQ
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NuffNuffinfo
0.2 hrs
Verfasst: 27. Mai
Ein rundenbasierendes Rollenspiel, kann man das so nennen? Trägt in sich Elemente von Heros of Might and Magic mit sich.
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MrGrorn シュミット
18.6 hrs
Verfasst: 22. Mai
Blackguards ist ein rundenbasiertes Strategiespiel der Rpg-Familie. Es glänzt durch eine umfangreiche Storyline welche mit wohl durchdacht geschrieben und umgesetzt wurde. Anfangs noch sehr leicht bietet es einen grandiosen Einstieg und baut eine Verbindung zwischen dem Charakter des Spielers, dem Zauberer und dem Zwerg sowie allen weiteren Begleitern und Weggefährten auf. Blackguards zeigt sich im späteren Verlauf jedoch schon gehoben anspruchsvoll wodurch man endlich wieder länger an einem Level sitzt, grübelt und fiebert und natürlich auch gerne mal schipft wie ein Rohrspatz :)
Ein Hammer Spiel, oftmal im Angebot und dann auf jeden Fall ein Spiel das in keiner Steambibliothek fehlen darf.
10/10 Punkten (+1 Punkt extra für den wahnsinnigen Spass die Entwickler zu verwünschen, ausnahmsweise nicht aufgrund von Bugs, da glänzt das Spiel ebenfalls und es gibt nahezu keine)
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Hilfreichste Reviews  In den letzten 30 Tagen
1 von 1 Personen (100 %) fanden dieses Review hilfreich
1 Person fand dieses Review lustig
Empfohlen
122.2 Std. insgesamt
Verfasst: 13. August
Nach 120 Stunden abgeschlossen.
Es war hart, es war teilweise frustrierend aber es hat jede Menge Spass gemacht.

+Charakterskillung und die Kämpfe
+Die Sprecher
+Die Inszenierung

+/-Die Story war etwas verworren
+/-Kapitel 5 war mir etwas zu leicht

-Die Rüstungen (Das Rüstungssystem habe ich bis zum Schluss nicht kapiert)

Für mich war das ein richtig gutes Spiel das ich einfach durchspielen musste.
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2 von 3 Personen (67 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
76.1 Std. insgesamt
Verfasst: 29. Juli
Cooles game
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Hilfreichste Reviews  Insgesamt
157 von 184 Personen (85 %) fanden dieses Review hilfreich
Nicht empfohlen
43.5 Std. insgesamt
Verfasst: 13. Februar 2014
Leider unfair....(TEXT!)

So, nach 40 Stunden Spielzeit (mehrere Chars, Schwierigkeitsgrad: Normal, Expertenmodus, bis fast Ende 3. Kapitel) konnte ich mir mMn einen guten Einblick ins Spiel machen. Und ich muss leider sagen, dass ich es so wie es ist nicht empfehlen würde. Warum?
Ich gehöre zu den EA Käufern dieses Spiels, weil ich mich sehr darauf gefreut habe. Aus Zeitgründen konnte ich das Spiel aber erst nach Release spielen, Glück im Unglück.

Ich vermute mal alle, die hier die Reviews lesen haben sich etwas über das Spiel informiert bzw. wissen über das Genre etwas Bescheid, aber dennoch sei hier nochmals gesagt, dass man mit einer Gruppe "Helden" in schöner DSA-RPG Manier durch die Gegend zieht und sich (eigentlich) freut seine Helden weiter auszubilden...eigentlich.

Erst einmal kurz zu den positiven Punkten, leider wirklich nur kurz. Die Intromusik ist wunderbar, die Karten-Schlachtfelder sind schön gezeichnet bzw. schöne Locations, die Zauber auf dem Schlachtfeld sehen gut aus, einige Sprecher und Sprüche der Charaktere sind einfach klasse(!).
Das war es dann aber auch.

Die Musik ist auf Dauer unerträglich monoton und nervig, aber das ist ja sehr geschmacksabhängig, ich habe recht schnell die Musik abgeschaltet, weil sie mich irre machte...

Die Grafik und Animation der Charaktere außerhalb der Schlachtfelder ist...zweckmäßig... Zeichnungen wären schöner gewesen bzw. hätte keinen gestört.

Nun zum eigentlichen Problem des Spiels, aus meiner Sicht.
Das Spiel ist sehr, sehr oft unfair und nicht mal ansatzweise nachvollziehbar. Durch eine vielzahl von Talenten, Zaubern, Waffenfertigkeiten, Sonderfertigkeiten etc., welche man alle "skillen" kann suggeriert einem das Spiel, dass man viel lernen kann, sich bzw. seine Charaktere individualisieren kann um Abenteuer zu bestehen. Auch werden einem immer schön prozentuale Erfolgschancen angezeigt..welche sich schlussletztendlich als vollkommen egal und überflüssig erweisen.

Eine Individualisierung oder breitere Auffächerung von vielen Talenten und Fertigkeiten ist absolut tödlich und frustrierend. Bei den Waffen lohnt es sich eigentlich nur Hiebwaffen(1H/2H) zu lernen (bzw, je nach Held einen Schadenszauber oder "OP" Fernkampf), gegen Stichwaffen sind alle und jeder "immun", übertrieben gesagt: einen dicken Ent bekomm ich mit der flachen Hand klein, aber nicht mit dem bis zum Ende geskillten Zweihänder...

Immunitäten/Widerstände der Gegner sind eh sehr erstaunlich. Komischerweise wird einem gesagt, dass mein Feuerstrahl eine Wahrscheinlichkeit von 98% hat, aber wenn man bei 5-6 von 10 Mal Wirken von Feuerstrahl den Zauber verpatzt wird es frustrierend, weil nicht nachvollziehbar. Auf alle Zauber mit unter 70% Chance sollte man eh verzichten und sich die Astralenergie sparen...
Das ist die große Krux, überall werden einem Trefferwahrscheinlichkeiten oder Prozentzahlen etc. angezeigt. leider ist nicht wirklich nachvollziehbar worauf diese sich dann beziehen. Erfolgswahrscheinlichkeiten bzw. Trefferchance verblassen im Programmcode und es gibt den nicht angezeigten Widerstands-Algorithmus PRO Gegner..so scheint es zumindest.

Ich habe versucht einen Helden gleich zu Anfang und im frühen Spielverlauf mit 1H Hiebwaffen auf 18 (Max) zu bringen, das hat auch geklappt, aber ich treffe angeblich ziemlich oft und mache gut Schaden, theoretisch. Aber anscheinend passen sich die "LowLvL" Gegner darauf an, ich verhaue einen Schlag nach dem Anderen, es wird ständig ausgewichen. Angezeigt wird aber das ich voll der 1H Hiebwafffen Superheld wäre..

Auch hier ein Problem, wie ich finde, man muss sich extrem spezialisieren: eine Waffe (Hieb), zwei bis drei Zauber, der Rest klappt eh nicht weil die Erfolgschancen noch geringer sind als so schon. Wenn aber ein Spezialist tot/gelähmt/übernommen worden ist...kann man den Kampf eigentlich von vorne beginnen, und auch das hat nichts mit Taktik und Strategie zu tun, wenn die Gegner erstaunlicherweise meine hochgelernte Magieresistenz umgehen, ich es aber nicht schaffe mit einer angeblichen 99% Erfolgchance mal zu treffen.
"Sichtfelder" und/für Flächenzaber oder Heilzauber sind teilweise sehr merkwürdig, man kann über den Kopf des kleinen zwergen hinweg schießen mit einer fernkampfwaffe, aber man kann nicht über seinen Kopf hinweg einen Heilzauber wirken...? Oder Bewungsabläufe bzw. Laufrichtung sollte man auch aufmerksam machen. Neben ständigen Fallen *gähn* muss man am besten den Laufweg Feld für feld machen, wer etwas unaufmerksam ist und die halbautomatische vom Spiel vorgeschlagene Laufrichtung annimmt, läßt seinen Helden gern mal durchs Lagerfeuer latschen, welches natürlich ausgerechnet dann den Inferno-Apokalypse Schaden macht...während Gegner wieder mal Würfelglück haben und erstaunlich resistent sind.......*abwinkt*

Und das zieht sich durch das ganze Spiel, vieles ist einfach nicht nachvollziehbar und ist dann frustrierend.
Das man ständig pleite ist, ok, rollenspieltypisch, aber selbst bei den Kämpfen erbeutet man nichts Beseonderes, absolut kein "Sammeleffekt", der einen in der Motivation voran bringen würde.
Leider kann man nur an bestimmten Punkten speichern, was normalerweise mehr als ausreichend ist. Aber gerade in oder teils nach Kämpfen geht das nicht, und man rutscht oft genug von einem Kampf in den nächsten. Tränke sparsam gebraucht oder verballert ist egal, wenn man aber halbtot in den nächsten Kampf schlittert und man wieder einer Gruppe frischer Gegner gegenüber steht..hat das auf Dauer wenig mit Strategie oder Taktik zu tun, sondern reines Würfelglück...

Es gibt genug, die das Spiel gut finden oder denen es zu einfach ist. Das ist ja auch OK, aber mich stören die genannten Punkte einfach.


Wie ihr seht bin ich gar nicht begeistert und das finde ich Schade. Das Spiel hatte/hätte Potential. Aber das "Würfelglück" ist mir doch zu oft nur bei den Gegnern sichtbar, da nutzen auch "X" Talente und Fertigkeiten nichts wenn sie alle keinen Wert haben.
Und wenn diese alle keinen Wert haben brauch ich kein RPG spielen bzw. nicht dieses.
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76 von 97 Personen (78 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
67.7 Std. insgesamt
Verfasst: 25. November 2013
Klasse! Das spielt macht schon in der Entwicklungsversion einen heiden Spaß
Blackguard konzentriert sich auf das was ein oldscool RPG ausmacht : Die Kämpfe!
Alle sind einzigartig, viele sehr herausfordernd (mehrere Anläufe nötig).
Darum herum gibt es eine nette Story und ein wenig quasseln mit NPCs.
Kein kilometerlanges Rumgelatsche (wie in TES) und keine USA Style Fantasy (wie in Dragon Age)

DSA wird erwachsen. Sehr schön.
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39 von 40 Personen (98 %) fanden dieses Review hilfreich
2 Personen fanden dieses Review lustig
Empfohlen
22.7 Std. insgesamt
Verfasst: 1. November 2014
Blackguards ist ein spaßiges Rundenstrategiespiel mit einigen Problemchen.

Die Grundidee, detailreiche Taktikkämpfe über eine rudimentäre Weltkarte zu verzahnen, funktioniert super. Auch die eher simpel gehaltene Story wird mit kurzen Cutscenes und ebenso überschaubaren Dialogen gut erzählt. Blackguards holt aus einfachen Mitteln viel raus - das ist mir wesentlich lieber als das oft unnötig aufgeblähte Storytelling, das man in vielen RPGs findet.

Hauptkritikpunkt ist ausgerechnet das DSA-Regelwerk. Ich mag DSA im Allgemeinen und den gigantischen Regelsumpf im Speziellen, aber in einem solchen PC-Spiel funktionieren diese Regeln nicht ideal. Als Nicht-DSA-Profi wird man das Spiel ein zweites Mal starten wollen, sobald man das System grundlegend verstanden hat. Und selbst dann kann man sich aufgrund der vielen Möglichkeiten gnadenlos verrennen. Ich habe beispielsweise erst kurz vor Schluss gemerkt, dass es einen Zauber gibt, der einem Charakter eine zweite Aktivierung pro Runde erlaubt - hätte ich den mal früher genutzt, das Spiel wäre nur noch halb so schwer gewesen.

Zweiter kleiner Aufreger sind einige seltsame Designschnitzer:
An Niam hat man sich kaum gewöhnt, stirbt sie auch wieder. Man ohrfeigt sich, dass man sie diese vermaledeiten Drogen hat nehmen lassen - nur um dann in Foren oder im zweiten Spieldurchgang festzustellen, dass es daran gar nicht lag und sich der Tod der Dame gar nicht verhindern lässt.
Noch schlimmer ist die Aurelia-Geschichte - die wird lange und hervorragend aufgebaut, dann haut Aurelia am Ende plötzlich völlig unmotiviert ab und tritt wenig später als Gegner auf. Warum das passiert ist und wie man es hätte verhindern können, erfährt man nicht. Da hätte man sich die ganze Vorgeschichte sparen können.

Wie sich solche Seltsamkeiten in einem ansonsten sehr, sehr fertig aussehenden und gut getesteten Spiel in der Release-Version finden können, ist mir schleierhaft.


Die Negativpunkte sind vor allem deshalb ärgerlich, weil sie nicht zum sonst hervorragenden Spiel passen. Das heißt aber auch, dass Blackguards trotz dieser Ärgernisse viel Spaß macht. Zurbaran und Naurim sind mir außerdem richtig ans Herz gewachsen - von den beiden würde ich sogar... äh... Plüschfiguren kaufen und in mein Regal stellen.
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35 von 35 Personen (100 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
75.2 Std. insgesamt
Verfasst: 30. November 2014
Die meisten Bewertungen der Fachpresse und der Community kann ich kaum nachvollziehen. Meiner Meinung nach ganz oft Genörgel auf hohem Niveau. Fast hätte auch ich mich davon abschrecken lassen.

Gibt es Blackguards irgendwo im Sale, bekommt man für wenige Euro ein fantastisches Spiel. Daedalic kann einfach Geschichten erzählen und Daedalic kann uns knorrige Charaktere präsentieren, die einem wahrlich an Herz wachsen können. So auch bei Blackguards.

Die Geschichte folgt einem kringeligen roten Faden, soll heißen, dass die Erzählung nicht strikt linear verläuft, sondern hie und da mal ein wenig abschweift, was dem Gesamteindruck aber eher zugute kommt. Die Vertonung der Spielfiguren ist auffällig gut gemacht. Man hat professionelle Sprecher engagiert, die ihren Job größtenteils sehr gut machen. Kaum ein Spiel hat solch eine schöne (deutsche) Sprachausgabe.

Die dynamische Hintergrundmusik ist ebenfalls von allererster Güte. Sehr stimmungsvoll, abwechlungsreich, teils orchestral, teils verspielt. Manches Mal habe ich den Sound aufgedreht, um diese tolle Musik zu genießen. Sonst habe ich die Spielmusik immer gern auf minimaler Lautstärke, nicht so bei Blackguards.

Die Kämpfe sind allesamt hochspannend, Jeder Kampf findet auf einem eigens designten Spielfeld statt. Mit jeweils eigenen Herausforderungen und Taktiken. So viel Abwechslung findet man selten. Ganz das Gegenteil von Level-Recycling a'la DragonAge2. Mit fortschreitendem Spiel werden die Gegner weder übermächtig noch langwelig. Schwache Gegner finden sich plötzlich in einer, für sie sehr vorteilhaften Umgebung, starke Gegner lassen sich oft durch geschickte Einbeziehung der Umgebung doch noch besiegen.

Das oft kritisierte Zufallsprinzip, der DSA-Würfel,, ja, das gibt es und ja, es nervt bisweilen und ja, auch ich habe schon in die Tischkante gebissen, wenn mein Flammenzauber im entscheidenden Moment versagt oder mein Held danebenhaut. Oft bleiben Gegner mit nur einem einzigen HItpoint übrig, die in der nächsten Runde dann ebenso derbe austeilen, als wenn sie noch ganz gesund wären und dummerweise einen meiner Leute binden, der dem Dödel dann in der nächsten Runde den letzten Punkt wegkloppt. Allerdings .. und das ist immer wieder Grund schadenfrohen Gelächters, die KI haut auch daneben oder versemmelt irgendwelche Zauber. Wenn ein Kampf mal ganz blöd läuft, manchmal entscheidet es sich im ersten Zug, ob der Kampf gewonnen oder verloren wird, kann man ihn wiederholen und bei jedem Start, werden die Ausgangsparameter neu ausgewürfelt.
Ganz ehrlich, grad auch dieses Zufallsprinzip auf beiden Seiten macht die Kämpfe sehr spannend. Nicht selten gewinnt man einen aussichtslosen Kampf trotzdem noch, weil dem Gegner die entscheidenden Aktionen misslingen und man selbst ausnahmsweise mal unverschämtes Glück hat.

Neulinge würden sich in dem verwirrenden Skill- und Talentsystem vielleicht nicht auf Anhieb zurechtfinden, man kann sich ohne weiteres total verskillen und hat dann später wohl kaum noch eine Chance, Kämpfe für sich zu entscheiden. RPG-gestählte Spieler finden sich schnell zurecht und wissen wohl auch intuitiv, worauf es ankommt. Da ist Blackguards ganz klassisch und nicht überraschend. Ein kleiner Hinweis für den Spielanfang: die passiven Skills wie Ausweichen und Parieren werden erst im späteren Spiel gern mal das Zünglein an der Waage sein, hier ab und an mal ein übriggebliebenes Pünktchen zu investieren, wird sich später auszahlen.

Fazit:
Alles in allem kann ich Blackguards jedem wärmstens ans Herz legen, der der Rundenstrategie im Fantasy Universum etwas abgewinnen kann. Es erwartet einen eine liebevoll erzählte Geschichte, stimmungsvolle Begleitmusik, den ein oder anderen knorrigen Charakter, spannende und immer wieder einzigartige Kämpfe und ein sehr stimmiges Setting.
Zu bemängeln wäre, dass man oft erst selbst herausfinden muss, wie etwas funktioniert und man ab und an mal in eine "Try&Error" Phase gerät, aber das hat auch sein Gutes, denn allzu leicht - allzu "casual" - will man es ja vielleicht auch nicht haben, dann könnte man ja gleich irgendeinen der vielen weichgespülten Blockbuster spielen.
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40 von 49 Personen (82 %) fanden dieses Review hilfreich
Nicht empfohlen
9.1 Std. insgesamt
Verfasst: 14. Dezember 2015
Blackguards (v1.5)

POSITIVES

+ Das Schwarze Auge
+ gutes (auch im P&P) unverbrauchtes Setting im Süden von Aventurien
+ gut animierte Gegner (auch wenn Morfus und die Iribaarslilien etwas groß geraten sind)
+ schöne Zaubereffekte
+ sehr gute Soundtracks (insgesamt über 40 Minuten)
+ gute deutsche Sprachausgabe
+ keine strahlende Helden, sondern verbrecherische eher düstere Charaktere mit dem "Schlächter von Neetha" in der Hauptrolle (das ist zwar DSA-untypisch, aber ich persönlich bevorzuge böse Rollen)
+ Experten Charakter möglich (aber leider ohne Vor- und Nachteile wie in Drakensang)
+ stimmige Begleiter (Naurim, Niam, Zurbaran, Takate)
+ rundenbasierende tabletopartige Kämpfe die (leider) eindeutig den Fokus des Spiels darstellen
+ gelungene Battlemaps mit interaktiven Objekten und dadurch auch alternative Lösungen
+ keine recycelten Schauplätze
+ spielbare Rückblenden
+ Lehrmeister die einem Sonderfertigkeiten beibringen, die man erst einmal finden muss, bzw. für die man etwas tun muss, bevor die ihre SF mit einem teilen
+ man sieht direkt welche Auswirkungen Eigenschaftssteigerungen haben, bzw. welche Eigenschaft gesteigert werden muss um etwas bestimmtes zu erhöhen
+ schöne Dialoge (siehe aber auch weiter unten)
+ guter Schwierigkeitsgrad (nur stellenweise etwas zu leicht)
+ maximale Traglast
+ viele Waffen und einige davon auch mit Reichweite oder Zusatzwirkungen
+ gutes KI Verhalten der Gegner die gezielt ihre Stärken ausnutzen, Heil- und Zaubertränke nutzen, sich auch mal anderen Charakteren zuwenden und auch ihre Zauber sehr gut einsetzen
+ Kampf gegen Fornunfur
+ Wendepunkt in der Handlung
+ interessante Storry (auch wenn es etwas länger dauert bis diese in Fahrt kommt)
+ etwa 40 Stunden Spielzeit (habe es hauptsächlich mit der DRM-freien Version gespielt außerhalb von Steam)
+ zumindest gefühlt komplett Bugfrei und keinen einzigen Absturz(!)

NEGATIVES

- magere Auswahlmöglichkeiten beim Aussehen des Charakters
- nur drei Charakterklassen wählbar (im Normalen Modus)
- blaues Leuchten des Hex-Bodens ist etwas unpassend
- UI wirkt zu modern und lieblos (ein Ringmenü aus Stein oder Metall mit Ornamenten wäre passender)
- zu wenige Talente und Zauber (ich weiss, dass die bisherigen einigen schon zu viel sein mögen, mir jedenfalls nicht)
- Ladebildschirm bei jedem Ortswechsel nervt (auch wenn die Ladezeiten gering sind)
- keine 100%tige Umsetzung der DSA 4.1 Regeln, obwohl mir dies persönlich bei der Vorstellung des Spiels auf einer Messe vor über hundert Leuten bestätigt wurde, als Fragen bezüglich des Spiels beantwortet wurden. Hier hat man nicht zu seinem Wort gestanden, aber vollmundig Versprechungen gemacht; eine eventuelle Ausrede, dass dies in einem PC Spiel nicht möglich wäre ist vor allem in diesem sehr taktisch orientierten Spiel totaler Quatsch und hätte sehr gut gepasst, zudem hat man es angekündigt
- Städte nicht begehbar
- keine richtigen Dungeons sondern nur Kampfpunkte zwischen denen man wechseln kann
- RPG Aspekte kommen zu kurz
- zu wenig Antwortmöglichkeiten und kein wirklicher Einfluss
- lineare vorgegebene Story
- wenig Nebenquests
- keine Zufallsbegegnungen auf Reisen (öde Reisen wie in Drakensang)
- total unstimmiger bläulicher Flammenblitz der anstatt einer Gruppe, Person oder schlichtem rotem Strich (wie in Schicksalsklinge HD) über die Karte rast
- fehlende Ausdauerregel, wodurch viele Kampf SF zu stark sind, da diese beliebig oft einsetzbar sind (ich bin zwar im P&P kein Freund der Ausdauer, aber gerade in einem PC Spiel hätte das gut gepasst, da der Rechner ja die Verwaltungsarbeit übernimmt)
- kein RS Zonensystem
- statt dessen seltsame %tuale Resistenzen gegen gewisse Schadensarten, was zur Folge hat, dass man seine Rüstung nicht richtig einschätzen kann (herkömmlicher RS auf Zonen wäre so viel einfacher und besser gewesen)
- bei den Zaubern in Bezug auf die Wirkung nicht richtig an die P&P Vorlagen gehalten wodurch natürlich große Ungleichgewichte entstehen
- fixe Schadenswerte der Zauber (dadurch am Anfang zu stark und später zu schwach)
- Axxeleratus Blitzgeschwind mit seiner zusätzlichen Aktion ist zu stark; dass man nun die Kosten für diesen Zauber erhöht hat, ändert daran eher wenig
- auch bei den SF wurde sich nicht richtig an die Vorlagen gehalten
- SF Dreifachschuss ist viel zu stark und sollte gestrichen werden, oder legt hier Legolas aus Herr der Ringe persönlich auf (?); diese SF gibt es auch im P&P nicht
- Flankieren oder Angriffe von Hinten (die nicht parierbar sein dürften) haben keine speziellen Auswirkungen
- generell immer noch undurchsichtige und nicht nachvollziehbare Regelmechanik die sich heimlich im Hintergrund verbirgt; die Trefferchancen werden nun zwar angezeigt, aber nicht wie sich diese zusammensetzen (dieser schwerwiegende Punkt zieht sich durch alle Fähigkeiten, Talente und Zauber), ich vermute auch, dass die Regelmechanik nicht wirklich funktioniert, denn die Werte-Angaben und das wirkliche Geschehen unterscheiden sich maßgeblich (vermutlich wird es deshalb verborgen, denn sonst würden noch mehr Unstimmigkeiten auffallen)
- keine sichtbaren KK-Zuschläge, die man sich selbst aus seinem Wege des Schwerts zusammen suchen muss, in der Hoffnung dass wenigstens diese korrekt umgesetzt wurden; man steigert also KK einfach so ohne zu wissen ob man dann einen TP mehr macht (immerhin wird mittlerweile angezeigt wieviele TP durch die hohe KK hinzugekommen sind, aber eben immer noch nicht ab wann für zukünftige KK-Steigerungen)
- MR scheint ohne spürbare Wirkung zu sein, da selbst Naurim mit MR 15 noch versteinert wird
- zu hohe AE Regeneration, da sogar pro KR (ist DSA untypisch), weshalb man seine Zauberkraft auch nicht mal aufspart, daman nach einigen KR eh wieder voll ist
- zu viele Tränke (Heil- und Zaubertränke) im Spiel, die es an jeder Straßenecke zu kaufen gibt, was nicht zu DSA passt, da diese in Aventurien etwas besonderes sind und nicht wie Wasser gesoffen werden (DSA ist kein Diablo)
- keine Alchemie zum selber brauen
- Heilkunde Wunden zu stark (eigentlich heilt man nur die Hälfte seiner TaP*)
- keine Pflanzen und Kräuter (wie in Schicksalsklinge HD)
- seltsame Ingame-Überlandkarte auf der außer den Orten kaum etwas anderes zu erkennen ist; warum hat man hier nicht einfach die sehr detaillieren originalen Karten genutzt?
- Gegner nutzen viel zu häufig Gift, Charaktere sind dadurch andauernd Grün, was sehr störend aussieht
- Korspieß "Aderlasser" hat zu schlechte Werte, dafür dass er angeblich aus Schwarzmetall sein soll und zuvor mühevoll aus neun Teilen zusammengesucht werden muss...sehr enttäuschend
- Fallen zum auslegen total unnötig
- Wurfwaffen und zumindest ein Teil der Pfeile/Bolzen nach kämpfen nicht einsammelbar
- keine unterschiedlichen Roben für Magier (!)
- viel zu wenig Rüstungen für Kämpfer (Reiterharnisch ist hässlich und hat unterirdisch falsche BE Werte)
- zu viele Abenteuerpunkte (AP)
- im Nachhinein verschiebbare AT/PA Verteilung (wodurch man nicht planen muss)
- Echsenlehrer im 5. Kapitel, der einfach alles kann (sehr unpassend)
- wenig stimmungsvolles Ende
- kein Widerspielwert

FAZIT

Blackguards 1 ist weder gut noch richtig schlecht. Alles was DSAfremd ist, an diesem Spiel, stört mich aber. Warum benutzt man im Kampf Prozentangaben, von denen niemand weiß wie diese zustandekommen, anstatt sich einfach ausschließlich an die guten alten W20 Angaben zu halten - die jeder DSA-Spieler versteht, und auch für DSA-Neulinge gut nachzuvollziehen wären. Die Entwickler von Daedalic haben nicht nur keine Erfahrung mit Rollenspielen, sondern auch kaum Erfahrung mit der Welt und den Regeln von Aventurien, und das merkt man dem Spiel an. Die RPG-Aspekte kommen bei Blackguards viel zu kurz. Im Grunde geht es fast nur von Kampfbildschirm zu Kampfbildschirm, und im Nachfolger wird das noch schlimmer. Ich kann Blackguards 1 nicht wirklich empfehlen, leider.
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40 von 51 Personen (78 %) fanden dieses Review hilfreich
2 Personen fanden dieses Review lustig
Nicht empfohlen
21.0 Std. insgesamt
Verfasst: 16. März 2015
Als Video:
https://www.youtube.com/watch?v=8wnkohmyY5M

Als reiner Text:
Bei Balckguards handelt es sich um ein Taktik-Rollenspiel von Daedalic im Das Schwarze Auge Universum.
Oder zumindest sollte es das sein. Um mein Fazit vorweg zu nehmen verkommt das Spiel meiner Meinung nach schlussendlich mehr zu einem Glückspuzzler, bei dem die einzelnen Puzzles durch eine Story zusammengetackert wurden.

Aber fangen wir erst einmal bei dem Setting an, das an sich noch sehr vielversprechend ist:
Wir spielen einen Charakter, den wir frei generieren können, und der zu Beginn des Spiels im Kerker landet, da er für Schuldig befunden wird eine Prinzessin getötet zu haben. Zusammen mit einem verrückten Zwerg, der hinter allem eine Verschwörung sieht, und einem Magier, der wohl einen Schritt zu weit gegangen ist, um mit einer Adligen im Bett zu landen, brechen wir dann aus dem Gefängnis aus und begeben uns auf der Suche nach dem wahren Mörder.

Der Spielfluss ist dabei so, dass wir von einem Schlachtfeld zum nächsten gehen und zwischendurch ein paar Dialoge führen. Und auch ein paar optionale Quests mit Entscheidungen gibt es. Im Kern des Spiels stehen aber ganz klar eben jene Schlachtfelder.

Und gerade diese Schlachtfelder machen einfach keinen Spaß. Warum das so ist, liegt an vielen Dingen gleichzeitig. Vor allem zu Beginn sind diese Schlachtfelder winzig, so dass man im Grunde auch nicht viel Spielraum hat, die Charaktere anders zu bewegen oder ganz grundsätzlich etwas anders zu machen als wie es das spezifische Schlachtfeld für einen vorsieht. Ein paar mal ist es sogar so, dass der Gegner zuerst zieht und noch im ersten Zug vor einem steht. Nun sind aber die Erfolgschancen von Schlägen, Schüssen und Zaubern so extrem glücksabhängig und der Spielraum der Schadenshöhen so groß, dass der Kampf vor allem zum frustigen Glücksspiel wird. Das Spiel suggeriert auch, dass man in vielen Schlachtfeldern mit Objekten interagieren kann. So beispielsweise im Tutorial, in dem man einen Kronleuchter auf Gegner fallen lassen kann. In der Praxis gibt es so etwas aber eher selten und wenn es dann einmal so etwas gibt, dann muss man zuerst einmal einen Kampf dafür verwenden um zu schauen, wo genau dieser Kronleuchter denn dann landet, um dann neu zu starten und das in seinem Puzzle zur Lösung des Schlachtfeldes einzubauen.
Ich hatte ausserdem das Gefühl, dass sich die Entwickler nur sehr wenig Gedanken darum gemacht haben, was für Mechaniken in einem Computerspiel Sinn machen und welche nicht. Viel Frust und Ladeorgien hätte man sich sparen können indem man ein paar Spielmechaniken abgewandelt hätte.
Ganz vorn ist beispielsweise, dass man ausserhalb des Kampfes nur gegen Kosten heilen kann.
Innerhalb des Kampfes geht es allerdings auch ohne, indem man am Ende des Kampfes zig runden mit einem Gegner spazieren geht, dadurch jede Runde Mana regeneriert und diese Mana dann wiederum zum heilen verwendet. Es gibt auch einige Kämpfe, die sich durch wildes hin und her Ziehen der Gegner ganz einfach gewinnen lassen. Das führt natürlich dazu, dass gerade das Ende vieler Kämpfe todlangweilig wird.
Bleiben wir noch einen Moment beim Heilen: Will man ausserhalb des Kampfes eine Bandage verwenden, die man für teures Gold erworben hat, gibt es dort ebenfalls eine Chance es zu verpatzen. Das führt natürlich dann dazu, dass man einfach wieder in den Ladebildschirm abtaucht und es erneut versucht. Schließtlich ist Gold keine endlose Ressource in dem Spiel und so möchte man gut damit haushalten.
So ziehen sich die Mechaniken im Grunde durch das ganze Spiel. Der normale Spielfluss eines Abschnittes ist, dass man in das Schlachtfeld hinein geht, herumprobiert, lernt, was das Schlachtfeld von einem will, dann gegebenenfalls einen Spielstand vor dem Schlachtfeld lädt um Vorbereitungen anzupassen, und dann im Schlachtfeld den Lösungsweg abarbeitet und hofft, dass der Zufall einem keine Stöcke, bzw ganze Bretter, zwischen die Beine wirft, durch die man dann neu laden muss. Zuguterletzt noch ein paar duzend Runden zum Heilen drangehängt und weiter geht es.


Nun kommt aber auch hinzu, dass die Technik des Spiels nicht auf der Höhe ist. Die Grafik ist nicht besonders gut und es fühlt sich trotzdem nicht ganz flüssig an. Die ersten paar Minuten bestehen bereits aus einem Intro, das ähnlich billig wirkt wie die ersten 3D Intros der 90er, aus abgehackten Dialogen und aus wild herumzuckenden Charaktermodellen.
Dann gibt es da noch ein grausiges Interface, das unübersichtlich ist, bei dem viele Erklärungen fehlen und das sich vor allem im Kampf hakelig anfühlt.
Das Charaktersystem von "Das Schwarze Auge" ist bereits so schon recht komplex und kompliziert und darüber hinaus möchte ich auch an dieser Stelle garnicht darauf eingehen. Aber gerade dort wäre ein vernünftiges Interface extrem hilfreich gewesen. Sehr schön ist auch, dass viele Erklärungen zu Interface-Elementen erst zu einem Zeitpunkt auftauchen, zu dem man diese schon X mal nutzen musste.

Zur Länge des Spiels sei kurz angemerkt, dass man mit etwa 40 Spielstunden für das Basisspiel auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad rechnen kann. Ich habe es allerdings nach 20 Stunden auf dem Schwierigkeitsgrad Schwer abgebrochen.

Schlussendlich kann ich damit dem Spiel abgesehen von der Ausgangs-Story nicht viel positives abgewinnen.

Das Debakel um die Collectors Edition hat es ebenfalls nicht besser gemacht. So haben Käufer der CE nicht nur auf einen Rabatt der Digitalen Version verzichtet, auf Early Access verzichtet, länger auf Release warten müssen als Spieler der Digitalen Version, sondern die CE beinhaltet auch keinen Steam Key, und der einzige Weg damit an die rein Digitale Erweiterung zu kommen, ist es diese auf der Platform Gamesrocket zu kaufen. Dafür wiederum liegen der CE Ingame Gegenstände bei, die das Balancing komplett zerstören.

Von mir gibt es daher einen klaren Daumen nach unten und ich würde das Spiel wirklich niemandem empfehlen. Wo Daedalic für Point & Click Adventures ein sehr gutes Händchen hat, haben sie leider bei diesem Rollenspiel gezeigt, das Spiele mit komplexeren Systemen nicht ihr Ding sind.
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31 von 36 Personen (86 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
23.1 Std. insgesamt
Verfasst: 22. Januar 2014
Blackguards ist endlich mal wieder ein Rundenstrategiespiel, das mich von Anfang an fesselt. Es macht Spaß, die Geschichte mit seinen Helden zu durchleben und wichtige Entscheidungen zu treffen.

Als Early-Access-Spiel macht Blackguards auf mich einen sehr sehr guten Eindruck. Wenn ich es nicht wüsste, würde ich denken, dass ich bereits die Release Version spiele. Bisher sind mir keine Bugs oder Fehler aufgefallen. Ein klein wenig stört mich, dass einige Sprecher ihre Sache (noch?) nicht ganz ernst genommen haben. Sie klingen gelangweilt. Vielleicht sind das aber noch Platzhalter, die in der Release Version ersetzt werden(?).

Ich habe den Kauf des DSA-Ablegers nicht bereut und kann es kaum erwarten, bis die Release Version erscheint. So lange spiele ich auf jeden Fall die Early-Access Version weiter... :)
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32 von 38 Personen (84 %) fanden dieses Review hilfreich
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Nicht empfohlen
27.4 Std. insgesamt
Verfasst: 1. September 2015
Soll man das Spiel nun lieben oder hassen? Eine bei Blackguards sehr schwierige Entscheidung. Die Story und die Kämpfe sind an sich ganz gut umgesetzt. Aber die Details und das Drumherum sind irgendwie nicht stimmig. So sind die Kämpfe z.B. durch den Zufallsfaktor manchmal recht schwierig und erst im zweiten Anlauf zu meistern. Aber womit wird der Sieg belohnt? Das Gold reicht kaum um sich auch nur einen Heiltrank zu kaufen und die eroberten Gegenstände sind fast immer der gleiche Schrott. Und was tun mit der Erfahrung? Jetzt mit 50 bis 500 Punkten eine der mehr als 50 Fähigkeiten, Zauber oder Talente um einen Punkt steigern um ..., ja um was überhaupt dadurch zu erreichen? Ah, eine neue Rüstung, bei der sind 2 von 10 Eigenschaften besser und nur eine schlechter als vorher..., ist die jetzt eigentlich wirklich gut?
Zusammengefasst, das Spiel belohnt den geneigten Spieler kaum und konfrontiert ihn stattdessen mit einem unübersichtlichen Zahlensystem, dessen tatsächlicher Nutzen dem verwöhnten Spieler von heute weitgehend verschlossen bleibt. Insbesondere beim Ausbilden der Charaktere weis man eigentlich kaum, was man dort tut und was dies am Ende bewirkt.
Wer sich für Rollenspiele interessiert, kann gerne mal im Sale zuschlagen, aber für den Vollpreis kann ich das Spiel nicht empfehlen.
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