Betrayer is a first person action adventure game that takes you to the New World at the turn of the 17th century. The year is 1604. You sailed from England expecting to join a struggling colony on the coast of Virginia. Instead, you find only ghosts and mysteries. What catastrophe blighted the land and drained it of color and life?
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Größtenteils positiv (42 Reviews) - 76% der 42 Nutzerreviews der letzten 30 Tage sind positiv.
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Sehr positiv (2,047 Reviews) - 82 % der 2,047 Nutzerreviews für dieses Spiel sind positiv.
Veröffentlichung: 24. März 2014

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Reviews

“My 7 Favorite Shooters of 2014: Betrayer is a special game, one I believe everyone should play, given the chance.”
Kotaku

“this is absolutely a project worth supporting if you appreciate atmospheric first-person games.”
PC Gamer

“PAX Prime 2013 Awards: Up and Comer Award. Now for the Up and Comer award, our rising star, I'm going to have to give it to a game that dazzled me.”
FPS Guru

Über dieses Spiel

Betrayer is a first person action adventure game that takes you to the New World at the turn of the 17th century.

The year is 1604. You sailed from England expecting to join a struggling colony on the coast of Virginia. Instead, you find only ghosts and mysteries. What catastrophe blighted the land and drained it of color and life? Where are the settlers and tribes who lived here?

Clue by clue, you must piece together the story of what befell this doomed settlement and find a way to set things right. You will be hunted by corrupted Conquistadors and ravening shadows as you explore an expansive wilderness in order to trace the brief, tragic history of the colony and search for survivors.

Key Features

  • Explore large, open environments teeming with danger and discovery. Chart your own course in search of clues and treasures.
  • Switch between two distinct worlds featuring different enemies, obstacles, and threats.
  • Wield early 17th century weaponry including muskets, bows, crossbows, and tomahawks. Upgrade your arsenal by purchasing or finding faster, deadlier, longer-ranged weapons.
  • Charge headlong into battle with guns blazing or pick enemies off quietly. A novel, movement-based stealth system lets you hide in plain sight or use the wind to mask your footsteps.
  • Equip ability-enhancing Charms to complement your play style, granting anything from extra health to faster movement to improved stealth.
  • Play with the default visual style for maximum eeriness and tension or customize the color and contrast settings to suit your tastes.

About Blackpowder Games

Our ongoing mission is to create first person action experiences that are distinctive, compelling, and memorable regardless of scope or platform. Most of the founders began this quest together over 15 years ago at Monolith Productions and have continued to refine and improve our craft as a team ever since. We expect to continue on this righteous path for centuries to come now that the Singularity is just around the corner.

Systemanforderungen

    Minimum:
    • Betriebssystem: Windows Vista 64-bit
    • Prozessor: 3.0 GHz dual core or better
    • Arbeitsspeicher: 3 GB RAM
    • Grafik: Graphics: DirectX 9 compatible with 1GB video RAM or better (NVIDIA GeForce GTX 460/AMD Radeon HD 6850)
    • DirectX: Version 9.0c
    • Speicherplatz: 4 GB verfügbarer Speicherplatz
    • Soundkarte: Windows compatible stereo sound card
    Empfohlen:
    • Betriebssystem: Windows Vista 64-bit / Windows 7 64-bit/ Windows 8 64-bit
    • Prozessor: 2.4 GHz quad core or better (enhanced for multi-core processors)
    • Arbeitsspeicher: 4 GB RAM
    • Grafik: Graphics: DirectX 9 compatible with 2GB video RAM or better (NVIDIA GeForce GTX 560 Ti/AMD Radeon HD 6870)
    • DirectX: Version 9.0c
    • Speicherplatz: 4 GB verfügbarer Speicherplatz
    • Soundkarte: Windows compatible stereo sound card
Nutzerreviews
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Kürzlich verfasst
Island Tourist
4.7 hrs
Verfasst: 21. August
no question. 10*
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Dicker Nigga
1.2 hrs
Verfasst: 18. August
einfach zu langweilig passiert nichts spannendes
Hilfreich? Ja Nein Lustig
Pedda
1.1 hrs
Verfasst: 22. Juli
Genres:
~ First-Person-Shooter, OpenWorld, Mittelalter, Rollenspiel

Positiv:
+ atmosphärisch
+ schöne Grafik- und Soundeffekte
+ 3 Schwierigkeitsgrade
+ Sammelbares ist hervorgehoben
+ einfache Steuerung
+ realistische Bedienung der Waffen

Ansichtssache:
+- fast alles Schwarz-Weiß

Negativ:
- stark schwankender Schwierigkeitsgrad
- wenig in der Wildnis zu entdecken
- viele, eintönige Suchquests
- wenige Waffen
- teilweise kontextlose Geschichtchen
- "Maiden in Rot" reagiert nicht auf Gegner
- fragwürdiger, seltsamer Shop

Anmerkung:
* keinerlei Sprachausgabe
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BlackBurningHaze
12.6 hrs
Verfasst: 10. Juli
Klasse Spiel für kleinen Preis

Das ist ein wirklich kurzes Review, da ich das Spiel letztes Mal vor ein paar Monaten gespielt habe. Daher kann ich nicht mehr auf Details eingehen, werde ich aber vielleicht später nochmal ändern.

Ich habe das Spiel in einem Bundle gekauft, und hat mich deshalb ca. 50 Cent gekostet: Das war fast Diebstahl. Das Spiel hat einige Schwächen, von denen man aber wirklich leicht absehen kann. Insgesamt wären selbst im Sale 5€ oder sogar 10€ nicht zu viel für das Spiel - Dabei kostet es doch schon ohne Rabatt genau 5€! Wenn man rusht schafft man das Spiel in ca. 10 Stunden komplett, trotzdem: Es lohnt sich es auf 20 Stunden zu verzögern, da die Story sowieso oftmals derart immer das Gleiche bietet, das man förmlich dazu gezwungen wird, mal einen Dieb zu jagen oder Quatsch mit der Glocke oder den Tomahawks zu machen. :)

Wenn ihr das Spiel für unter 1 Euro ergattern könnt ist das, wie gesagt, eine Frechheit. Kauft es euch wenn ihr auf ein Rollenspiel ohne abwechslungsreiche Story, dafür aber mit coolem Setting und akzeptablen Gameplay hofft. 5€ ist es allemal Wert!

Dankeschön für´s Lesen und habt noch eine schöne Session,

Mike,
a.k.a. BlackBurningHaze
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ChipURL
1.8 hrs
Verfasst: 4. Juli
Geiles Game.
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Detanova
4.8 hrs
Verfasst: 17. Juni
Dem geneigten Leser möchte ich vorab mitteilen, dass es sich bei diesem Review lediglich um die Bewertung eines Zwischenstands handelt. Nun darf man sicherlich fragen, ob man denn dann überhaupt ein Review schreiben muss, wenn man das Spiel doch nicht mal beendet hat.

Nun, dem muss ich entgegnen: Ich weiß ganz einfach nicht, ob ich es beenden werde. Der Grund dafür ist so einfach wie ambivalent. Während mich alleine schon die Optik des Spiels MASSIV zu fesseln versteht -als Noir-Liebhaber vielleicht nicht so verwunderlich- und die Soundkulisse gerade durch ihre zurückhaltende Einbringung begeistert, sind Gameplay und Story auf lange Sicht so unbefriedigend, dass es mich bei einem derart genialen Setting schmerzt.

Wir landen als Schiffbrüchiger in der Neuen Welt (für die weniger geschichtsversierten unter euch: das ist Amerika als es noch keine Big Macs gab). So viel zur Story.
Naja, gut, etwas mehr gibt es da bis dato schon noch zu erzählen. Der ganze Landstreifen scheint entvölkert zu sein, die Forts der Kolonialisten sind verlassen, allerdings finden sich überall Spuren von Gewalt und übernatürlichen Phänomenen -vorerst nur in Form von zu Salzsäulen erstarrten Ex-Tee-Trinkern in besagten Forts. Aber sagte ich entvölkert? Damit meine ich: Entvölkert bis auf die sporadisch auftretenden Gegnergruppen in Form von Conquistadores der spanischen Krone mit rot glühenden Nachtsichtgeräten, pardon, Augen, brennenden Eingeborenen und Skeletten, die sich von ihrer Inszenierung fabelhaft in Night of the living Dead einreihen könnten.
Und nun klappern wir einen Landstrich nach dem anderen ab, sammeln Hinweise auf Begebenheiten (durchaus vergleichbar mit Layers of Fear -nur dass dieses Spiel auch wirklich eine Geschichte erzählt), finden Truhen (daher wohl die Adventure-Komponente; vom Setting her macht das nur begrenzten Sinn), Kreuze und kurz gesagt: alles was uns über den Weg läuft. Öde daran ist, dass diese Spielmechanik zwar offensichtlich den Entdeckerdrang stimulieren soll, aber völlig witzlos ist, wenn alle Punkte auf der Karte bereits eingezeichnet sind. Während man sich in anderen Open World-Titeln noch über Belohnungen freuen konnte, die man ganz zufällig am Wegesrand entdeckt hat, stellt sich bei Betrayer schon nach der zweiten Map ein zynisches Abklappern der Wegpunkte ein.

Und auch das wäre vielleicht noch wirklich zu verschmerzen, wenn man durch eine Story vorangepeitscht würde, die sich einem die Nackenhaare aufstellen ließe. Aber Pustekuchen. Ich teile zwar nicht die Ansicht von manch anderem Reviewer, dass Textboxen in einem aktuellen Spiel nichts mehr verloren hätten, aber de facto erzählen die Textboxen in Betrayer keine Geschichte (trotz einer wirklich brillianten und absolut authentisch wirkenden deutschen Übersetzung!).

Na gut, das Spiel soll aber ja irgendwo auch so eine Art Stealth-Shooter sein, taktisches Vorgehen, richtig harte Gegner, die ganze Zeit Stress, nicht wahr? ... Nope.
Ich habe derlei auch gelesen und muss die Verfasser solcher Kommentare Lügen strafen. In Wirklichkeit laufen die Kämpfe folgendermaßen ab: Du läufst durch die Gegend. Du läufst in eine Gegnergruppe, bzw. die Gegnergruppe in dich. Du pustest den ersten mit deiner Muskete um, den zweiten mit deiner Pistole, dann weichst du ein paar Mal aus, bis du nachgeladen hast, und legst den nächsten um. Bei schweren Gegnern nimmst du noch mal einen Sprengsatz dazu, bei Skeletten ein Tomahawk. Fertig. Wenn man denn doch mal stirbt, dann nicht etwa deshalb, weil einem Schleicheinsätze mehr gebracht hätten und das taktische Vorgehen einem exorbitante Vorteile gegenüber der Haudrauf-Methode gewährt hätte. Nein, ich bin ganz ehrlich: Wenn man wirklich mal stirbt, dann schlicht deshalb, weil man zu doof war.

Fazit:

Ist Betrayer nun ein schlechtes Spiel? Bei jedem Review, das die Schwächen aufzeigt, könnte man genau das meinen. Und doch, und doch... Irgendetwas zieht mich dann doch wieder an. Womöglich die unbegründete Hoffnung, dass man irgendwann doch noch mit geschickten Story-Twists konfrontiert wird, die Monotonie völlig auf den Kopf gestellt wird, man einen Herzkasper erleidet vor schierer erzählerischer Brillianz ...!
Allein, die Hoffnung wird unbegründet bleiben.
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Monguntiacum [Infracta]
3.8 hrs
Verfasst: 5. Juni
Ein wirklich spannendes Action-Adventure im kolonialen New England, allerdings mit starken "Horror-Fantasy"-Elementen.

https://www.youtube.com/watch?v=Hb_423c2Hjk
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G-Strike
20.9 hrs
Verfasst: 12. Mai
Eigentlich habe ich es mir nur gekauft, weil es im Angebot war und ich das ungewöhnliche Setting und die abgefahrene Farbgebung cool fand. Doch als ich es angespielt habe, hat mich Betrayer voll und ganz in seinen Bann gezogen. Einerseits durch seine düstere und tragische Geschichte und andererseits durch seine gruselige und dichte Athmosphäre. Nach dem Leuten der Glocke für die dunkle Parallelwelt mit Skeletten und Schatten und unheimlichen Geräuschen war erst einmal Gänsehaut angesagt. Das Spiel ist in meinen Augen ein SchleichShooterPuzzelAdventureGruselSpiel :-) Das nicht besonders schwer ist, aber es einen durch die vielen traurigen Geschichten und schrecklichen Ereignissen schwer macht, die Welt von Betrayer wieder zu verlassen um, sagen wir mal einfach, ins Bett zu gehen, weil man am anderen Morgen arbeiten muss. Besonders das gruselige Sounddesign und die monochrome Grafik haben mich beeindruckt. Betrayer ist eines der wenigen Spiele, dass ich bis zum fiesen Ende durchgespielt habe. Um so weniger kann ich es nachvollziehen, dass dieses Spiel bei Gamestar nur eine Bewertung von 52 Punkten bekam, unter anderem mit der Begründung, dass sich das Spiel "... zu sehr auf die Neugier des Spielers verlässt" Häh? Aber was will man von jemandem erwarten, der das grenzdebile Gebrabbel der Sims amüsant findet. ;-) Mir hat das Spiel gefallen. (Punkt)
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LordArtis
12.1 hrs
Verfasst: 25. April
Sehr schönes Spiel, bei dem man taktisch vorgehen sollte
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Grimsson
14.5 hrs
Verfasst: 24. April
6/10 - This Game is out of the line, and thats why it is so amazing.

Betrayer is in Basic an Open-World Action-RPG with similarities to the "Souls"-Series. It combines a nice but partly frightening Atmosphere with a subtile Storytelling. It build up a huge mystery, which supports the gameplay in the matter of keeping in touch with the game. I for myself was totaly addicted for about 3 days straight, until i reached the end.

Gameplay - 7/10
Atmosphere - 8/10
Storytelling - 6/10
Graphics - 5/10
Playtime - 4/10

Total: 6/10 - Worth the money!
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Hilfreichste Reviews  Insgesamt
60 von 62 Personen (97 %) fanden dieses Review hilfreich
1 Person fand dieses Review lustig
Empfohlen
9.2 Std. insgesamt
Verfasst: 1. Oktober 2014
Ein FPS mit außergewöhnlicher Grafik. Es ist das Jahr 1604 und ihr müsst auf einer Kolonie die Ereignisse aufklären, die zum Tod aller Einwohner und der Indianer geführt haben. Dabei wechselt ihr zwischen der realen und der Schattenwelt, in der ihr mit verlorenen Seelen sprechen könnt.

PRO
+ Sehr interessanter Grafikstil, wenn man es auf Schwarz/Weiß lässt. Es bietet aber auch die Möglichkeit, die Sättigung zu erhöhen. Auch der Kontrast lässt sich einstellen, so das für jeden das richtige dabei ist.
+ Stimmungsvolle Soundeffekte. (Nur das alle Gegner wie Tiere klingen, war Anfangs etwas irritierend. Auch wenn es zB. bei den Indianern, sehr passend ist.)
+ Spannende Geschichten der Geister
+ Man hat eine Art Kompass oder speziellen Sinn (drücke X), der einem wichtigen Ort hören lässt. So das man immer weiss, wo man als nächstes hin muss.
+ 6 Steam Sammelkarten
+ 21 Steam Errungenschaften

CONTRA
- Die Aufgaben sind leider nicht sehr vielfältig. Im Grunde tut man die ganze Zeit nichts anderes als von Verlorene Seele A nach Verlorene Seele B zu rennen um Beweismittel und Informationen zu bekommen. Zwischendurch ein paar Gegner besiegen und Sammelobjekte holen. Das macht das ganze etwas eintönig auf Dauer und für das hin und herlaufen geht die meiste Zeit drauf.
- Es gibt leider keine bessere Rüstung die man finden kann und auch keine Fähigkeiten die man aufleveln kann. Das macht das ganze schon sehr anspruchsvoll und teilweise unfair, wenn man gegen mehrere Gegner kämpfen muss.
- Gegner wirken allgemein viel zu stark und schnell. Viele greifen aus der Ferne an und nach 2-3 Angriffen ist man schon tot. Schon mit 3 Gegnern hat man oft Schwierigkeiten, aber es gibt stellen im Spiel wo 10+ Gegner einen aus den Nichts umkreisen.
- Die KI ist dazu auch nicht die beste. Manchmal sehen die Gegner einem fast über die halbe Map hinweg, manchmal hockt man direkt vor ihren Augen und sie bemerken trotzdem nichts.
- Das 'Klong' wenn man auf die Rüstung der Gegner trifft klingt eher nach einen Cartoon.

NEUTRAL
o Das Spiel erfordert recht gute Englischkenntnisse, wenn man die Story richtig verstehen möchte, da der Deutsche Untertext (noch? 01.10.2014) fehlt.
o Keine vertonten Dialoge. Gerade bei den Seelen hätte ich mir das gewünscht, auch wenn es nicht notwendig ist.

FAZIT
Das Spiel ist in ca. 9 Stunden durchgespielt, wobei mir noch ein paar Sammelobjekte fehlen, die man aber auch nach dem Durchspielen noch holen kann.
Im Grunde ist man ein Detektiv. Denn man spricht mit allen Seelen und sammelt alles ein, bis die Geschichte aufgeklärt ist.
Anfang und Ende des Spiels sind sehr offen, was einem am Anfang etwas orientierungslos lässt und am Ende etwas unbefriedigt. Dennoch ist das Spiel allein schon wegen deiner Optik, sehr interessant und die Geschichten spannend genug, so das ich es sehr zügig durchgespielt habe, trotz der kleinen frustrierenden Stellen mit den Gegnern.
Ich würde auf einen Sale warten, doch wer auf Spiele steht die eine unheimliche Atmosphäre haben und ein wenig anders sind als die grobe Masse, für dem ist Betrayer genau das richtige.
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43 von 45 Personen (96 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
12.7 Std. insgesamt
Verfasst: 24. November 2015
"Betrayers" größte Stärke ist seine fesselnde Atmosphäre.

Wir schreiben das frühe 17. Jahrhundert. Der Protagonist strandet in diesem First-Person Exploration-Adventure-Shooter an der Küste Virginias und findet ein kleines Dorf einer englischen Kolonie verlassen vor. Etwas Schlimmes ist geschehen. Von da an gerät man in einen Strudel von Mysterien und Geistern, Verbrechen und Schuld, Strafe und Sühne.

Wir entdecken nach und nach die teils sehr grausamen Geschichten derer, die einst in den Küstendörfern lebten, treffen immer wieder auf die rote Maid, die ihren Namen und ihre Geschichte nicht mehr kennt und treffen auf Geister und untote spanische Soldaten. Dabei müssen wir immer wieder zwischen der (wahrscheinlich) realen Welt und einer Art Zwischenwelt wechseln, um bestimmte Aufgaben zu lösen.

Zu entdecken wie all dies zusammenhängt ist ein wesentlicher Teil der Faszination von "Betrayer". Auch wenn die Geschichten und Gespräche nur in Textfenstern erzählt werden und nicht vertont sind, zeugen sie von intelligentem und erwachsenem Storytelling, über der immer wieder das Thema Schuld und die Frage, zu was ein Mensch in Extremsituationen fähig sein kann, schwebt.

Spielmechanisch ist Betrayer nicht immer eine Offenbarung. Der Kampf ist vereinfacht und viele Aufgaben erweisen sich als simple Sammelquests, die sich auch oft wiederholen und dadurch auch gefühlt repetetiv werden. Die KI-Gegnertypen sind zum einen nicht sehr zahlreich und zum anderen nicht wirklich ein Ausbund an Intelligenz. Eigentlich gibts nur zwei Angriffsmuster: Fernkampf und Drauflosstürmen.

Das Kampfsystem ist klassisch einfach gehalten. Im Wesentlichen schießen wir mit Pfeil und Bogen, Armbrust oder einer von zwei Feuerwaffen. Leider kennt das Game keine Ballistik, das Zielen ist somit unrealistisch einfach. Eine Besonderheit ist die Langsamkeit des Nachladens, insbesondere bei der Muskete. Das erinnert angenehm an "Mount and Blade: With Fire and Sword" und trägt zur intelligenten Ausbalanzierung der Waffen bei. Eine wirklich beste Waffe gibt es dadurch nicht. Ansonsten haben wir das übliche rudimentäre FPS-System, in dem etwa Headshots mehr Schaden machen als Körpertreffer.

Theoretisch kann man "Betrayer" auch als Schleichabenteuer spielen. Unentdeckte Angriffe machen auch mehr Schaden. Allerdings erweist sich diese Vorgehensweise leider als sehr langwierig und weniger attraktiv als der direkte Kampf, was auch an der nicht gerade berauschenden KI liegt.

Die Grafik ist nicht nur sehr atmosphärisch, sondern auch durch seine Farbwahl, oder vielmehr Nicht-Wahl, besonders. In der Grundeinstellung ist das Spiel schwarz-weiß, nur relevante Dinge werden durch klares rot herausgehoben. Wem das nicht so zusagt, kann die Grafik auch ändern und Farbe ins Spiel bringen und auch dann beeindruckt die Grafik. Nicht zuletzt auch durch passende Nebel-und Lichteffekte.

Der spärliche Sound ist ebenfalls grandios. Die fehlende Vertonung - normal ein Grund der Negativkritik - scheint hier sogar ein Vorteil, da man für die Geschichten romanhaft seine eigene Stimmenwahl im Kopf trifft. Die Sounds, wie etwa Windgeräusche sind pur und dadurch stark und machen die Welt fühlbar. Die Waffen klingen zwar nicht so voll wie sie könnten, passen aber gerade dadurch in die traumartige Welt.

Bei allen Kritikpunkten, die man in Bezug auf Spielmechanik anbringen kann: "Betrayer" ist etwas Einzigartiges. Die Stimmung, die es zu erzeugen vermag. ist ungewöhnlich. Man fühlt sich verlassen, ausgesetzt, allein, von einer feindlichen, unerklärlichen Welt umgeben. Die mysteriöse Geisterwelt und der immer wieder existente historische Realismus scheinen sich eigentlich zu widersprechen und erzeugen dennoch in einer erstaunlichen Symbiose ein fesselnd wahres und naturalistisches Spielgefühl.

Wertung:
9/10 Atmosphäre
8/10 Grafik
8/10 Sound
7/10 Balancing
7/10 Spieltiefe
8/10 Spielspaß

Fazit:
"Betrayer" ist für den, der sich drauf einläßt, ein faszinierendes, historisch-mystisches Erlebnis.

8/10 Gesamtwertung
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25 von 27 Personen (93 %) fanden dieses Review hilfreich
2 Personen fanden dieses Review lustig
Empfohlen
15.1 Std. insgesamt
Verfasst: 8. März 2015
Ein sehr schönes Spiel. Viel besser als zuerst gedacht.
Es ist eine Mischung aus Shooter und Adventure mit leichten Gruselmomenten.
Man strandet an einer Küste und versucht herauszufinden, was mit den Einwohnern zur Kolonialzeit passiert ist.
Es geht also um Briten, Spanier und Indianer und deren Bewohnern in dieser Gegend.
Wer möchte, der kann im Spiel die Farben nachjustieren und somit das Schwarz-Weiß wegbekommen. Die Unreal Engine präsentiert sich dann von seiner besten Seite und die Wälder und sonstige Landschaften sehen wirklich sehr schön aus und es macht Spaß dort drin herumzustreunen und sich die Geschichte mit den Fundsachen und kleinen (Such)aufgaben zu erarbeiten.
Es ist imemr die Aufgabe in jedem Landschaftsteil eine Glocke zu finden und an einem Ort anzubringen. Damit kann man dann in die Schattenwelt hinüberwechseln und sich gegen Geister erwehren und Aufgaben zu erledigen.
Es gibt Schnellreisepunkte, damit man nicht imemr so weit laufen muss. Zudem kann man mit der Taste "X" Geräusche einblenden lassen, die einem bei der Suche der Hauptziele helfen. Suchobjekte geben in direkter Nähe ein Säuseln von sich.
Die Kämpfe fühlen sich auch gut an und sind auf leichtem Schwierigkeitsgrad auch immer machbar, wobei schleichende Kilsl einem die Arbeit noch einmal deutlich erleichtern und auf höheren Stufen sicherlich unabdingbar sind, falls mehrere Geisterwesen auf einmal anwesend sind.
Man braucht sich nicht wundern, wenn man zu begin noch nicht alle Schutthaufen durchwühlen kann, der Spaten dazu ist erst am Kartenende von Map 5 zu haben. Es macht also Sinn, sich diese Positionen zu merken, da dort viel Geld und besonders starke Items und Waffen enthalten sind, die man sich für die Kämpfe holen sollte.
Meine 3 Waffen hatten somit etwa 150 Schaden, mit den Waffen aus dem Shop ging es nur bis 100 oder 120 etwa.
Dazu noch ein 15% Lebenitem, 20% schneller Waffennachladen und 8% schneller Laufen, das hat spürbar was gebracht.
Wer alle Suchitems haben möchte und die Steam-Errungenschaften erreichen möchte, der kann nach dem Ende der recht langen Story im Spiel noch weiter herumlaufen. Toll!

+ Grafik (Farben regelbar)
+ Story (mal was Neues)
+ Spielzeit ( 3x COD ^^)
+ Sound (passt gut zum Spiel)
+ Kämpfe
+ Such- und Sammelobjekte (gut verteilt, Blinken leicht und säuseln etwas und ist nach Spielende noch machbar)
+ Errungenschaften (sind machbar, wenn man Zeit und Muße hat)
+ deutsche Sprache ist (nun?) dabei (lief bei mir zuerst in Englisch)
o abruptes Ende (offenes, ungeklärtes Ende inklusive)
o Geister befreien verschleppt das Spielende ein wenig und wirkt aufgesetzt
- keine Zwischensequenzen usw.
- nur Texte, keine Sprachausgabe

Ich hatte keine Langeweile im Spiel, es war bis auf eine Kleinigkeit kurz vor Ende immer spannend und nach etwas Eingewöhnung auch nicht mehr so gruselig und ist selbst für kleine Schisser absolut eine Empfehlung wert, vor allem als Deal oder aus einem Indie Bundle ein Muss.

Spielspaßwertung 7,5/10 Punkte

Noch ein Hinweis: wer in den Kämpfen möglichst wenig Leben und Munition verlieren möchte, der sollte sich an Gegner heranschleichen und Sichtkontakt vermeiden. Wurde man erkannt und viele Gegner kommen auf einen zugerannt, kann man schön rückwärts im Kreis laufen und immer schön nachladen und dann schießen, damit die Gegner nicht so schnell an einen ran kommen. So wie man es von Serious Sam her kennt. :-)) Anschließend unbedingt die Pfeile/Bolzen usw. einsammeln.
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26 von 31 Personen (84 %) fanden dieses Review hilfreich
1 Person fand dieses Review lustig
Empfohlen
15.2 Std. insgesamt
Verfasst: 16. Mai 2015
Großartiges Game.
Der Wald ist sehr realistisch animiert, Licht und Schatten, Windböen, Vogelschreie, das Zirpen von Grillen, Nebel. Man sieht umgestürzte Bäume, abgeschlagene Bäume, Gebüsch, Boden, Gras, Steine, Wasser. Die Behausungen, das Fort, die Bewaffnung, die Sprache sind der Zeit der ersten Siedler nachempfunden. Die Soundeffekte sind sehr atmosphärisch, es gibt keine nervende Musik, der Sound unterstützt vollends die Story.
Als Spieler erkundet man einzelne Maps, bekämpft Gegner und erfüllt Aufgaben, um die Geschichte der toten Kolonie zu erfahren. Die Geschichte erfährt man durch lesen! Es ist ein deutlicher Pluspunkt, nicht mit Videosequenzen gequält zu werden. Man führt ein Messer bei sich, findet sehr schnell einen Bogen, kann in einem Laden Munition, Amulette und weitere Waffen erwerben, welche auch kostenfrei irgendwann gefunden werden können. Der Laden ist ebenfalls minimalistisch gehalten.
Das Spiel ist nur dreimal abgestürzt, weitere Bugs sind mir nicht aufgefallen. Es ging aus und konnte ohne Verlust wieder gestartet werden. Das ist ebenfalls ein Pluspunkt! Kein Vergleich zu den Bugs in Assasin Creed.
Nach 15h Spielzeit war ich durch. Verglichen mit Metro und einer Spielzeit von 25h ist dieses Indigame deutlich besser. Es gibt Schnellreisen, der Spielverlauf ist nicht geradlinig und nirgends wird man unter Zeitdruck gesetzt. Das Handling ist recht einfach und effektiv. Mit einer gewöhnlichen Maus kann man snipern. Die Farbe, Helligkeit und der Kontrast können geregelt werden. Man kann das Spiel in Schwarz-Weiss spielen oder in unnatürlichem satten grün, oder so viel Licht einfallen lassen, wie an den hellsten Sommertagen.
Mit relativ geringen Aufwand zu einem sehr gutem Preis wurde ein Spiel auf den Markt gebracht, das großen Studios die Stirn bieten kann und sogar noch als Vorbild!
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22 von 25 Personen (88 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
8.9 Std. insgesamt
Verfasst: 15. August 2015
Ich hatte immer überlegt ob ich mir Betrayer holen soll oder nicht. Irgendwann hab ich es mir dann doch geholt und bin nach 1 Std begeistert für wenig Geld bekommt man hier ein sehr gutes Spiel, sicherlich nicht perfekt aber dennoch gelungen. Wem das Schwarz-Weiß-Rot Bild stört kann es ganz einfach in Farbe spielen so wie ich es tue da ich mich damit nicht anfreunden konnte. Zur Story kann ich aktuell noch nicht besonders viel nach einer Stunde sagen, jedoch erfährt man viel durch lesen von Briefen die man überall in der Welt finden kann. Um die Story voranzutreiben muss man zudem die Welt erkunden denn es gibt keine Ziele auf der Map was ich besonders gut finde.

So manche großen Entwickler sollten sich hier mal eine Scheibe abschneiden, denn Bugs sind bisslang noch keine aufgetreten was natürlich auch noch ein enormer Pluspunkt für das Spiel ist.

Wer hier aber ein Horrorspiel erwartet sollte die Finger davon lassen.

Kann das Spiel für den Preis absolut empfehlen, super Spiel!
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83 von 131 Personen (63 %) fanden dieses Review hilfreich
1 Person fand dieses Review lustig
Nicht empfohlen
8.1 Std. insgesamt
Verfasst: 26. März 2014
Betrayer ist ein FPS mit guter, stimmungsvoller Grafik und ein paar netten Soundeffekten.
Das wars aber auch leider.
Denn sonst ist es eine Lektion in Frustration; viel zu starke Gegner (und viel zu schnelle) die einen mit 2-3 Fernangriffen killen die übrigens auch gerne rund um den Spieler spawnen, man ist dann meistens sofort tot, die nichtvorhandene KI tut ihr übriges, manchmal stehen Gegner einfach nur rum und warten auf den Tod, manchmal kommen 5+ Gegner aus dem Nichts und mähen einen einfach um, achja , die eigene Bewaffnung ist dermaßen lächerlich, dass man kaum 3 auf einmal vernichten kann,
keine Story ausser ein diffuses Roanoke-Gebrabbel über eine verlorene Kolonie wo allerhand Seltsames vorgeht (das ist ja Allerhand *gähn*) und großen Maps wo man nicht mal selber etwas einzeichnen oder notieren kann (und das wäre dringend notwendig, da jede Map eine "Tagseite" und eine "Nachtseite" hat, also doppeltes Absuchen jedes Quadratzentimeters). Dazu noch etliche Abstürze und fertig ist ein Spiel, dass man nach ein paar Stunden Spielzeit einfach weglegt und nie mehr anschaut. Perfekt für lange Winternächte und wenn man zu gut drauf ist.
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12 von 13 Personen (92 %) fanden dieses Review hilfreich
2 Personen fanden dieses Review lustig
Empfohlen
12.8 Std. insgesamt
Verfasst: 22. September 2015
Es sieht fantastisch aus. Ich finde sogar, es sieht besser aus als Vanilla Skyrim. Grafisch also durchaus sehenswert, scheint es wirklich eine authentische Natur zu präsentieren, wenn auch mit einigen Ausnahmen. Allerdings darf man nicht zu viel grafische Highlights erwarten, die Landschaften sind schön, aber eben doch auch schnell monoton, was aber einen gewissen Realismus hineinbringt, wie ich finde.

Das Spiel hat definitiv Suchtfaktor und macht einen Riesenspaß, insbesondere nach dem Glockenläuten, auch wenn nicht allzu viel Spieltiefe zu erwarten ist. Schnell findet man sich selbst darin wieder, irgendwelchen Markierungen auf der Karte nachzujagen, um weitere Details der Geschichte zu offenbaren und herauszufinden was geschehen ist. Daran ändert sich auch nichts. Die Geschichte und neugier haben mich jedoch so gefesselt, dass ich gerne über den Mangel an Spieltiefe hinweggesehen habe und es mich nicht los lies. Inbesondere in der Schattenwelt herumzuirren, war äußerst atmosphärisch.

Ein kleiner Hinweis für alle AMD-ler: Ich hatte Darstellungsfehler in den Welten, insbesondere in der Schattenwelt, wenn ich Catalyst die Anwendungseinstellungen ersetzen ließ. Sollte eure Schattenwelt also bunt sein, dann müsst ihr die "Anwendungseinstellungen überschreiben"-Funktion für dieses Spiel deaktivieren. Dann funktionieren auch die im Spiel itnegrierten Farbanspassungsoptionen.
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11 von 12 Personen (92 %) fanden dieses Review hilfreich
1 Person fand dieses Review lustig
Empfohlen
13.0 Std. insgesamt
Verfasst: 22. Juli 2014
Hab ich noch gar nicht Betrayer gelobt? Muss daran liegen, dass ich seither auf der erfolglosen Suche nach ähnlich packenden Spielen bin. Dabei hat Betrayer keine Scriptsequenzen, keine vertonten Dialoge und - sofern man seine Griffel von der Sättigung lässt - nicht mal anständige Farben. Es gruselt, so wie es ist, ohne mich gleich wie Amnesia zu verschrecken. Und weil man sich die Handlung selber erarbeitet, ist sie weit eindringlicher als jede noch so pompöse Zwischensequenz. Kaum zu glauben, dass grad mal eine Handvoll Leute an Betrayer gearbeitet hat ...
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9 von 9 Personen (100 %) fanden dieses Review hilfreich
4 Personen fanden dieses Review lustig
Empfohlen
3.8 Std. insgesamt
Verfasst: 5. Juni
Ein wirklich spannendes Action-Adventure im kolonialen New England, allerdings mit starken "Horror-Fantasy"-Elementen.

https://www.youtube.com/watch?v=Hb_423c2Hjk
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10 von 11 Personen (91 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
18.5 Std. insgesamt
Verfasst: 12. März 2015
Betrayer ist ein atmosphärischer Horror Stealth Adventure Fantasy First Person Shooter, mit Gameplay Elementen aus Detektiv Geschichten.

Auffällig ist, das Betrayer ohne Musik Soundtrack auskommt.
Die Spiel Atmosphäre entsteht durch die Natur Soundkulisse (Wald und Wind Sounds), die Geschichte welche nur über Textbox Quests erzählt wird und durch die FPS Kämpfe mit Muskete, Bogen und Tomahawk, sowie anderen während der Britischen Kolonialzeit genutzten Waffen.
Meine Empfehlung an dieser Stelle ist, spielt Betrayer mit Kopfhörern, um in die Atmosphäre voll einzutauchen.
Grafisch fällt Betrayer ebenfalls durch seinen Schwarz-Weißen Stil auf, welcher immer wieder durch rot gefärbte Elemente und Items zum Vorschein gebracht wird, es entsteht hier aber kein Copy&Paste Film Noir Grafikstil.

Der Horrorteil des Spiels besteht nicht aus Jump Scares, sondern setzt sich aus der finsteren und dunklen Geschichte, Quests und Charakteren des Spiels und deren persönlichen Geschichten zusammen. Betrayer geht hier wirklich dahin wo es vielleicht für einige extrem unangenehm werden könnte, da hier zum Teil wirklich die Abgründe menschlicher Verderbnis und Gewaltverbrechen (und deren Folgen) behandelt werden.

Leider zündete Betrayer erst nach 1-2 Stunden bei mir, dann aber richtig. Das ist jetzt nicht wirklich ein Nachteil, ich kann aber verstehen, wenn einige nach 1 h Spielzeit das Spiel beiseite legen. Ferner sind alle Quests Text basierend, kein Teil des Spiels ist Voice Acted, wenn man von den Schreigeräuschen der Monster absieht.
Etwas was ich persönlich nicht gerne als negativ bezeichnen möchte, ist die Spielmechanik des Erforschens der jeweiligen Maps des Spiels, es kann vorkommen das (wenn man die Texte und Hinweise im Spiel nicht voll verstanden hat) eine gewisse Zeit einfach so herumläuft um Hinweise und Quest Items zu finden, dies kann unter Umständen wirklich zeitintensiv und nervig werden.

Fazit:
Wer ein Problem mit dem regelmäßigen Lesen von Textboxen hat und eine musikalische Soundkulisse von einem Videospiel erwartet, wird eventuell mit Betrayer nicht wirklich glücklich werden.
Wer aber eine andere Art von FPS Horror Spiel sucht, wird in Betrayer einen knapp 15 h langen und guten von seiner Geschichte getragenen Horror Shooter finden.



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wenn ihr mögt ;)"
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