* ANMERKUNG: DIESES SPIEL BENÖTIGT EINEN CONTROLLER * Begleite zwei Brüder auf ihrer epischen, märchenhaften Reise! Die Geschichte stammt aus der Feder des visionären schwedischen Regisseurs Josef Fares, in Zusammenarbeit mit den renommierten Starbreeze Studios.
Nutzerreviews: Äußerst positiv (15,625 Reviews)
Veröffentlichung: 3. Sep. 2013

Melden Sie sich an, um dieses Produkt zu Ihrer Wunschliste hinzuzufügen oder als "Nicht interessiert" zu markieren.

Hinweis: Brothers - A Tale of Two Sons requires a controller to play

Brothers - A Tale of Two Sons kaufen

 

Von Kuratoren empfohlen

"My top game of 2013 and probably of all time. A truly unique game in which you control a pair of brothers on a quest to save their father. Powerful."
Lesen Sie hier das vollständige Review.

Reviews

“"Brothers: A Tale of Two Sons is an exquisitely told story set in a world overflowing with personality. It’s an immersive, emotional gem that’s not to be missed."”
4.5/5 – Adventure Gamers

Steam Big Picture

Über dieses Spiel

* ANMERKUNG: DIESES SPIEL BENÖTIGT EINEN CONTROLLER *

Begleite zwei Brüder auf ihrer epischen, märchenhaften Reise! Die Geschichte stammt aus der Feder des visionären schwedischen Regisseurs Josef Fares, in Zusammenarbeit mit den renommierten Starbreeze Studios.

Du steuerst beide Brüder und erlebst Koop-Gameplay als Einzelspieler, wie du es noch nie gesehen hast.

Löse Rätsel, erkunde verschiedene Szenarien und kämpfe gegen Endgegner, indem du jeweils einen der Brüder mit einem Stick steuerst.

Ein Mann, der um sein Leben ringt. Seine beiden Söhne, die verzweifelt versuchen, ihren kranken Vater zu retten, und nur noch eine einzige Chance haben. Sie müssen sich auf den Weg machen, um das "Wasser des Lebens" zu holen, und nur zusammen werden sie überleben können. Einer muss stark sein, wenn der andere schwach ist, einer mutig, wenn der andere Angst hat ... sie müssen wahre Brüder sein.

Eine Reise, die du niemals vergessen wirst.

Systemvoraussetzungen

    Minimum:
    • OS: Windows XP SP3
    • Processor: 2.4 GHz Dual Core Processor
    • Memory: 2 GB RAM
    • Graphics: NVIDIA GeForce 8600 /ATI Radeon HD 2600
    • DirectX: Version 9.0
    • Hard Drive: 2 GB available space
    • Additional Notes: Initial installation requires one-time internet connection for Steam authentication; software installations required (included with the game) include Steam Client, DirectX 9, Microsoft .NET 4 Framework, Visual C++ Redistributable 2010, and AMD CPU Drivers (XP Only/AMD Only)
Hilfreiche Kundenreviews
22 von 25 Personen (88%) fanden dieses Review hilfreich
4.5 Std. insgesamt
Verfasst: 4. Januar
Story
Brothers - A Tale of Two Sons ist eines der wenigen Spiele, die einen emotional mitnehmen und eine wunderschöne Story erzählen. Man spielt zwei Brüder, deren Vater erkrankt ist und geheilt und eine gewisse Pflanze benötigt, um genesen zu können.
Da dies die letzte Chance für Papa ist, zu überleben und ihm zusätzlich auch noch die Zeit davonläuft, beauftragt er seine beiden Söhne, diese Pflanze zu besorgen.

Der Spieler übernimmt die Steuerung der beiden Söhne, deren Reise durch verschiedenste Areale führt, die allesamt sehr abwechslungsreich sind und dem Spieler verschiedene Aufgaben stellen, um dem Ziel, einen Schritt näher zu kommen.

Auch abseits des Hauptweges gibt es eine Menge netter kleiner Sachen zu entdecken, die einem immer wieder auf's neue zeigen, mit wie viel Liebe zum Detail die Entwickler von Starbreeze Studios gearbeitet haben.

Nach ca. vier Stunden ist das Ende erreicht, welches bei mir zum Verbrauch von ein zwei Taschentüchern geführt hat und mir auch noch lange im Gedächtnis bleibt.

Umfang
Wie bereits erwähnt, ist das Spiel 4 Stunden lang. Manch einer wird jetzt sagen „Öyyyy, dat olle Ding ist ja viel zu kurz für 15€!“.

Dem kann ich nur widersprechen, die 4 Stunden, die man mit dem Spiel verbringt, ist man sehr gut unterhalten und es wird einem nie langweilig. Das Spiel ist durch und durch ein befriedigendes Erlebnis!

Grafik
Optisch macht Brothers – A Tale of Two Sons einen sehr soliden Eindruck. Der Artstyle ist sehr gut gelungen. Die Animationen sind auch liebevoll umgesetzt und die Landschaften sehr abwechslungsreich.

Sound
Auch hier hab ich rein nix zu meckern: Die Charaktere sprechen eine „Fantasiesprache“. Das endet aber nicht in einem wurschten, komischen bibblabblub! Die Emotionen kommen perfekt rüber, obwohl man inhaltlich rein gar nichts versteht, das ist einfach großartig! Dialoge würden der Atmosphäre, meines Erachtens, dem Spielerlebnis nur schaden!

Der Soundtrack passt zum Spielgeschehen und ist wirklich nett anzuhören, alleine die Musik im Hauptmenü ist schon wunderschön!


Steuerung
Die Steuerung ist einzigartig, jder Bruder lässt sich mit einem der beiden Analogsticks steuern, das ist zu Beginn etwas kniffelig, stellt sich aber später als super Idee heraus! Man kann das Spiel auch im Koop spielen, sodass jeder Spieler eine Person steuert. Das habe ich allerdings nicht probiert.

Fazit
Das Spiel eignet sich perfekt für Leute, die auch mal etwas ruhigeres, harmonisches, mitreißendes und emotionales spielen wollen. Brothers hat etwas geschafft, was die meisten Triple-A-Titel nicht schaffen: Man erinnert sich auch noch lange nach dem Durchspielen an die Geschichte und man kann sich super mit den Charakteren identifizieren!
[/h1]
[/tr]
[/tr]
Wie sieht es aus mit... Punkte
Grafik ●●●●●●●●●○ (9/10)
Sound ●●●●●●●●●● (10/10)
Atmosphäre ●●●●●●●●●● (10/10)
Steuerung[/tr]
●●●●●●●●○○ (8/10)
Umfang ●●●●●●●●●● (10/10)
Spielspaß und Story ●●●●●●●●●● (10/10)
Gesamtwertung[/i][/td]
●●●●●●●●●○ (95%)[/b][/td][/table]
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
12 von 12 Personen (100%) fanden dieses Review hilfreich
5.0 Std. insgesamt
Verfasst: 1. Januar
Soeben habe ich das Spiel beendet und ich kann mich den positiven Meinungen nur anschließen.
Auch wenn Brothers sehr kurz ist, hat es mich über diese drei Stunden hinweg total gefesselt. Ohne etwas spoilern zu wollen, erwarten einen sowohl lustige, spannende, beängstigene und sehr bewegende Momente. Sogar die eine oder andere unvorhergesehene Wendung erwartet den Spieler.
Für mich wird Brothers auf jeden Fall noch eine Weile nachwirken und ich kann eine klare Kaufempfehlung aussprechen.
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
11 von 11 Personen (100%) fanden dieses Review hilfreich
5.8 Std. insgesamt
Verfasst: 4. Januar
Brothers: A Tale of Two Sons

Wie der Titel schon sagt, ist dies die Geschichte von zwei Söhnen, die sich auf eine sagenhafte Reise begeben, um ihren sterbenden Vater zu retten. Das Spiel beginnt mit dem jüngeren der Brüder, Naiee, wie er am Grabstein seiner Mutter steht. Mit Hilfe einer Rückblende erfahren wir, dass sie im Meer ertrank während er versuchte sie zu retten. Sein älterer Bruder Nyaa will das er ihn hilft ihren kranken Vater zum Arzt des Dorfes zu tragen. Dies ist wo Sie zuerst versuchen die unkonventionelle Kontrollregelung zu erlernen. Sie kontrollieren jeden Bruder unabhängig mit dem linken und rechtem Analog-Stick und jeder Bruder hat einen Aktionstaste mit dem entsprechendem Auslöseknopf. Diese ungewöhnliche Art der Steuerung ist im Spiel zunächst verwirrend, aber Ihr Verstand passt sich schnell an und Sie haben bald den Dreh raus. Diese Art der Einzelspieler-Koop-Modus hilft ein Gefühl mit den beiden Brüdern zu verspüren. Eine Art von Coop! Dies gilt für die Geschichte als auch das Gameplay. Es ist einfach intuitiv und hat einen bemerkenswerten Ansatz zu Co-op Single-Player-Spiele und Rätsel gelöse.

Jetzt zu der Geschichte, von der ich die Details so knapp wie möglich erzählen werde sonst wird das hier viel zu lang! Der Arzt des Dorfes erzählt denn jungen Geschwistern, dass der einzige Weg, um ihren Vater zu retten ist durch das Sammeln von Wasser aus dem Baum des Lebens. So beginnt die Reise und die beiden Brüder begeben sich auf ihr episches Abenteuer, die sie durch das Dorf nimmt, Hügel, Ruinen und Berge, die ganze Zeit vor Herausforderungen stellt wie tödliche Wölfe, ein ebenso tödlicher Bauernhund und viele andere Feinde. Im Rahmen ihrer Suche nach dem Baum des Lebens finden sie auch die Zeit um anderen zu helfen auf Ihrem Weg. Wie die Wiedervereinigung eines freundlichem Paar Trolle. Es gibt auch einen anderen Vorfall mit einem Mann an dem Rand der Verzweiflung. Ich denke diese besonderen Vorfälle werden fachgerecht ausgeführt und sind ein Zeugnis dafür wie gut dieses Spiel die Geschichte und vor allem Emotionen vermittelt. Die Bruderschaft ist das zentrale Thema, Verlust, Opfer, Schuld, Verlassenheit, die Angst vor Verrat durchdringen jeden Thread in Brothers. Das Spiel ist sehr Emotional. Die Animationen und Sound-Design die Welt und die Charaktere werden zum Leben gebracht, und ich hatte nie das Gefühl, dass ich nicht verstanden habe worum es hier überhaupt geht. Bei mehr als einer Gelegenheit, fühlte ich tiefen Schmerz der Trauer während der Wiedergabe durch das Abenteuer und das alles ohne eine Unze verständlichen Dialog. Jeder spricht eine im Spiel Fantasie "Sprache", die wie nichts anderes als Kauderwelsch ist und doch so viel mit so wenig gefördert klingt. Aber alles was sie sagen und alles was sie fühlen zu verstehen ist. Die beiden Brüder müssen zusammenarbeiten um die tückischen Landschaften zu erkunden und zu überqueren. Dabei müssen Sie Ihr Einfallsreichtum nutzen, um Rätsel zu lösen.

Genießen Sie die Aussicht, wenn Sie können, weil sie sehr schön ist.
http://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=368438258

Binden Sie die Geschichte und Spiel zusammen haben Sie eine Menge von Jump'n'Run und einfachen Rätseln. Ich fand das war das richtige für diese Art von Spiel, in dem Sie das Geschichtenerzählen genießen wollen. Sie fühlen aufjedenfall emotional mit bei der Geschichte.

Brüder die sich gegenseitig helfen um Ihren geliebten Vater zu retten.
http://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=363793133

Es gibt eine große Menge an Abwechslung in der Rätsel, die nie das Gefühl zeigen das es sich wiederholt. Jeder Bereich bietet etwas einzigartiges und interessantes sowohl in Bezug auf Gameplay und Weltgebäude . Es ist ein wirklich bemerkenswertes Design, das eine willkommene Abwechslung zu den oft "Gleichheit" der Spiele vollbringt. Von Bergdörfer oder bewohnte Höhlen eines Riesen Wachturm Troll gibt es immer etwas Neues zu sehen und zu tun und jeder Bereich hat seine eigene Geschichte zu erzählen in dem die Brüder entweder unterstützen oder lediglich als Zeuge dienen. Das letzte Drittel des Spiels geht zu einer der interessantesten und makabren Ebenen, die ich je in einem Spiel gesehen habe. Die Geschichte erzählt es nicht wie eine Anspielung auf etwas viel Größeres und gibt ein Gefühl der Welt die auserhalb der Brüder existiert. Das Spiel ist einfach nur wunderschön anzusehen und jeder Bereich sicht aus als ob es von Hand bemalt war.

Das Spiel nimmt Sie im ablauf der Geschichte ständig mit zu fantastischen Orten.
http://steamcommunity.com/sharedfiles/filedetails/?id=368437796

Ein wunderschöne realisierte Welt voller bemerkenswerter Charaktere und eine überraschend, erfrischende dunkle und durchdachte Story mit grandioser Atmosphäre die sehr emotional wirkt, machen Brothers: A Tale of Two Sons zu eines der besten Spiele, die ich dieses Jahr spielen durfte. Und ich denke das sagt dann alles aus über meine Meinung zu diesem Spiel. Viel Spaß beim spielen und Danke fürs lesen.


Mfg

DGH_BlackWolf
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
9 von 9 Personen (100%) fanden dieses Review hilfreich
9.1 Std. insgesamt
Verfasst: 22. Januar
Brothers - A Tale of Two Sons 8/10 Punkten


Eine rührende Geschichte
„Brothers – A Tale of two Sons“ erzählt die Geschichte zweier Brüder und deren hartem Schicksal. Der kleine Bruder muss miterleben, wie seine Mutter bei einem Bootsunglück ertrinkt. Doch damit nicht genug: Der Vater erkrankt schwer und liegt im Sterben. Die beiden Kindern treffen einen folgenschweren Beschluss. Sie machen sich auf die gefährliche Reise auf die Spitze eines Berges. Denn hier soll es das Wasser des Lebens geben, welches alle Krankheiten heilen soll.

Was sich vordergründig wie ein Märchen anhört, ist im Spiel eine Herz zerreißende Fabel über Verlustängste und den Tod selbst. Jeder Moment hat seine Bedeutung und wird in den dichten Plot eingewoben. Der kleine Bruder beispielsweise erlebt mit, wie seine Mutter ertrinkt und wagt es deshalb nicht mehr, selbst zu schwimmen. Im Spiel muss sein großer Bruder ihn auf den Rücken nehmen und durch Flüsse oder andere Hindernisse führen.

Ihr steuert eure beiden Helden dabei mit nur einem Gamepad. Die linke Hälfte (L2-Taste und Analog-Stick) gehört dem großen Bruder, die rechte dem kleinen. Das simultane Kontrollieren beider Figuren erfordert eine gewisse Eingewöhnung und sorgt nicht selten für leichte Probleme, aber dennoch hilft es dabei, den Zusammenhalt und die Geschichte des Abenteuers zu transportieren.

Nur wenn das Gamepad – also die beiden Brüder – als Einheit funktioniert, werdet ihr auch erfolgreich sein. Dies erzeugt eine ganz merkwürdige Verbundenheit zu den beiden Protagonisten, wie man sie zu KI-Kompagnons nur sehr selten aufbaut. Diese Verbindung sorgt gerade gegen Ende des Spiels für tolle Momente und wird dort noch einmal gefühlvoll aufgegriffen.



Freude, Liebe, Trauer
Ganz ähnlich wie auch „The Last of Us“ oder „ICO“ ist „Brothers – A Tale of two Sons“ ein Wechselbad der Emotionen. Und ich rate euch: Nehmt euch Zeit, schaut euch die Umgebung an und interagiert mit den Bewohnern. Denn abhängig davon, mit welchem Bruder ihr agiert, verändern sich die Reaktionen der NPCs. Fragt der Ältere beispielsweise viele Leute pragmatisch nach dem Weg, gibt sich der Kleine verspielt und lustig – trotz seiner traurigen Vorgeschichte.

Außerdem gibt es abseits der Hauptgeschichte noch viele kleine Nebenbaustellen, mit denen ihr Trophäen freischaltet. So trefft ihr beispielsweise zu Beginn des Spiels auf eine Gruppe schwarzer Hasen, die ein weißen Kaninchen nicht aufnehmen wollen. Die Lösung: Taucht das Langohr einfach in das Ruß der erkalteten Feuerstelle, schon hüpfen alle zufrieden miteinander über die Wiese. Eine kleine Fabel in Richtung Toleranz und Gleichberichtigung.

Natürlich gibt es im Spielverlauf nicht nur glückliche Momente. „Brothers – A Tale of two Sons“ ist ein anrührendes Abenteuer, das einen zum Schluss hin mit tiefen Emotionen beeindruckt. Keine Spoiler an dieser Stelle! Aber es gibt Augenblicke in diesem Spiel, in denen man wirklich mit den eigenen Emotionen kämpfen muss. Aber genau deshalb bleibt einem „Brothers“ auch viel länger und tiefer im Gedächtnis, als so viele andere Blockbuster-Titel der letzten Monate.



Wunderschöne Spielwelt
Das eigentliche Spiel hinter „Brothers – A Tale of Two Sons“ ist ein simples Puzzle-Abenteuer in zauberhafter Szenerie. Auf ihrer Reise zur Spitze des Berges klettern die Brüder gemeinsam über Hindernisse, hüpfen halbautomatisch über Abgründe, schwimmen durch Flüsse oder lösen simpel gehaltene Schalterrätsel.

Das Muster dieser Aufgaben ähnelt sich im Spielverlauf stark. Meist müsst ihr mit einem der Brüder vorgehen, einen Schalter halten und dann den anderen nachholen. Die „Bosskämpfe“ sind ebenfalls ausgesprochen einfach gehalten und die Lösung der Rätsel erfordert meist nur wenig Fantasie.

Trotzdem fesselt „Brothers – A Tale of Two Sons“ für die gesamte Spielzeit. Denn die kleine Odyssee ist optisch und akustisch stimmig umgesetzt worden. Die Szenarien sind herrlich abwechslungsreich. Was als kleiner Ausflug in einem idyllischen Bauerndorf beginnt, mündet schließlich in düsteren Katakomben und den Schlössern einer alten Rasse von Giganten. Auch hier spare ich absichtlich mit Details.

Aber so viel: Ein Kinderspiel ist „Brothers – A Tale of Two Sons“ trotz seiner niedlichen Aufmachung nicht. Die Bildsprache ist phasenweise beachtlich erwachsen und brutal. Dieser Kontrast schärft aber noch einmal das Gespür für die Emotionen, die in diesem Videospiel stecken. Ähnlich wie bei den NPCs lohnt es sich auch in der Spielwelt gelegentlich Pausen einzulegen. Gerade die verteilten Bänke zeigen immer wieder das wunderschöne Panorama der Umgebung.

„Brothers“ kommt ganz ohne Sprachausgabe aus. Stattdessen plaudern die Figuren in einem Fantasie-Gebrabbel und transportieren ihre Gefühle, Ideen und Wünsche mittels Gesten. Tatsächlich braucht es keine Sprache in diesem Spiel. Der melodische Soundtrack unterstützt dagegen das gesamte Spiel und seine Atmosphäre noch einmal.



Was ich nicht so schön Finde:

Zu leicht, zu kurz!
Ganz ähnlich wie „Heavy Rain“ ist auch „Brothers – A Tale of two Sons“ als pures Videospiel flach. Hier mal klettern, dort mal springen und zwischendurch ein kleines, sich viel zu häufig wiederholendes Schalterrätsel. Das ist alles sehr nett und passt hübsch in das Szenario, ändert aber nichts daran, dass man als fortgeschrittener Spieler hier überhaupt nicht gefordert wird. Zusätzliche Schwierigkeitsgrade gibt es nicht. Die grauen Zellen bringt „Brothers – A Tale of two Sons“ daher kaum in Schwung. Das machen andere Spiele mit ganz ähnlichem Anspruch leider besser.

Da wundert es auch niemanden, dass die Reise der beiden Brüder auch bereits nach rund drei bis vier Stunden – je nachdem, wie lange ihr euch in der Welt umschaut – endet. Schade eigentlich, denn ich hätte gerne noch ein wenig mehr von der Welt von „Brothers – A Tale of two Sons“ gesehen. Das eine oder andere Szenario mehr wäre sicherlich eine schöne Ergänzung gewesen.


Nicht ganz fehlerfrei
In seiner Spielmechanik ist „Brothers – A Tale of two Sons“ nicht ganz fehlerfrei. Die Steuerung mit den zwei Analog-Sticks erweist sich zu Beginn als gewöhnungsbedürftig und mitunter als etwas hakelig. Nicht selten bleiben die Brüder an Objekten hängen und gerade bei den Kletter- und Schalteraufgaben ist nicht immer ganz klar, in welche Richtung man denn nun die Sticks wirklich drücken oder drehen muss. Hinzu kommen gelegentliche Grafikfehler und so manche Matschtextur.


Im großen und Ganzen muss ich einfach sagen,,,
Ich finde das spiel großartig,,,
Holt es euch und lasst euch für eine kurze Zeit verzaubern...
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
10 von 11 Personen (91%) fanden dieses Review hilfreich
1 Person fand dieses Review lustig
6.4 Std. insgesamt
Verfasst: 21. Februar
Wie der Name des Spiels schon sagt geht es um 2 Brüder die den Auftrag von ihrem Vater haben eine bestimmte Pflanze zu holen die er benötigt, da er schwer krank ist und ohne sie sterben würde.
Die Charaktere sprechen so eine Art Fantasiesprache, was aber kein Problem ist, da man trotzdem alles verstehen kann worum es gerade geht.
Zwischendurch kommen auch ein paar versteckte Nebenaufgaben, womit man welche Errungenschaften bekommt.
Dieses Spiel lässt sich mit einem Gamepad Steuern.
Man spielt beide Brüder gleichzeitig, die sich mit einem der beiden Analogsticks steuern lassen.
Anfangs ist das etwas ungewohnt, aber nach einiger Zeit kommt man damit gut klar.
Das Spiel ist sehr schön, aber leider etwas kurz.
Die Story ist sehr Emotional.
Die Umgebung ist abwechslungsreich und wurde schick gestaltet.
Für ein Indie-Spiel ist die Grafik gut gelungen und der Soundtrack passt gut zum Spielgeschehen.
Im großem und ganzem kann ich das Spiel nur empfehlen, da die Steuerung etwas ganz anderes ist und die Geschichte einen richtig fesselt.
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
11 von 13 Personen (85%) fanden dieses Review hilfreich
6.9 Std. insgesamt
Verfasst: 27. Dezember 2014
Brothers: A Tale of Two Sons – ausgerechnet geschaffen vom schwedischen Shooter-Spezialisten Starbreeze Studios – ist ein stilles, magisches Abenteuer.
Es ist mehr eine Erfahrung als eigentliches Spiel.
Es hat zwar Mechaniken, Rätsel, Levels, Kapitel und Gegner, aber es ist vor allem eine Reise ins Unbekannte.
Und auf dieser Reise erlebt ihr ein erstaunliches Spektrum an Emotionen: Spannung, Ausgelassenheit, Schock, Trauer, Triumph und Erstaunen.
Und das alles passiert, ohne dass in Brothers ein einziges, verständliches Wort gesprochen wird.

Gameplay:

Das Spiel versetzt euch in die Rolle eines ungleichen Brüderpaares – irgendwo in einer idyllischen, an skandinavische Mythen angelehnten Fantasywelt.
Der größere Bruder ist stark, mutig und erfahren.
Der Kleine ist etwas zögerlich, traut sich nach dem Ertrinken seiner Mutter etwa nicht mehr zu schwimmen.
Doch dafür ist seine Größe ein klarer Vorteil.
Problemlos quetscht er sich durch kleine Lücken, wo seinem Bruder der Durchgang verwehrt bleibt.
Ihr steuert beide Jungs gleichzeitig – und mit den zwei Analogsticks eines Gamepads.
Eine Tastatursteuerung gibt es zwar auch, sie erweist sich jedoch derart als sperrig.
Mit einem Pad in der Hand entpuppt sich Brothers jedoch schnell als clevere Fingerübung in Sachen Game-Design.
Allein, das Brüderpaar gemeinsam mit beiden Sticks durch ihr Heimatdorf zu lenken, ist fordernd.
Dabei liegt der Reiz der Rätsel nicht im Grübeln über die Lösung, denn die liegt meist auf der Hand.
Vielmehr ist es der Akt des Lösens, das clevere und delikate Dirigieren der beiden Brüder, das meine grauen Zellen auf erfrischend ungewöhnliche Art und Weise kitzelt.
Doch mit der Zeit werdet ihr besser und stets greift euch das klare Level-Design unter die Arme.
Es ist eine Welt, in der Riesen in verwunschenen Türmen hausen, in der Trolle in tiefen Stollen nach Erz schürfen.
Eine Welt in der der böse Wolf mit blitzenden Augen in der Dunkelheit lauert und kleine Kinder fressen will.
Die Welt von Brothers ist wunderlich, wunderbar und gleichzeitig zutiefst melancholisch.
Gedämpfte Farben und eine wunderschön wehmütige Musik runden diese einzigartige Stimmung ab.

Pro:

+mitreißendes, abwechslungsreiches und rührendes Abenteuer
+clevere Spielmechanik, die durchweg gut funktioniert und unterhält
+fantastische Kulisse: Eine Art skandinavisches Märchenland
+unverständlicher Murmel-Sprache grandios inszeniert
+tolle Kamerafahrten
+verständliche Körpersprache
+stimmungsvolle Soundkulisse
+wunderbar melancholische Geschichte
+geniales Steuerungsprinzip
+kreative und abwechslungsreiche Rätsel
+vollgepackt mit kleinen und großen emotionalen Momenten
+optionale Achievements mit interessanten Nebenstorys
+perfekter Spielfluss

Contra:

-Primitive Grafik-Optionen: Einzig Helligkeit und Auflösung einstellbar
-Controller ist absolute Pflicht, um das Spiel so zu genießen
-detailarme Figuren
-aus der Nähe sehr verwaschene Texturen
-kaum Anspruch
-Steuerung kann verwirren
-sehr kurze Spielzeit

Fazit:

Ein emotionales Märchen für Erwachsene, das durch seine ungewöhnliche Steuerung ein überraschend frisches Spielerlebnis bietet.
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
7 von 7 Personen (100%) fanden dieses Review hilfreich
5.1 Std. insgesamt
Verfasst: 30. November 2014
Brothers - A Tale of Two Sons ist ein feines, aber auch sehr kleines Spiel. Es erzählt die Geschichte zweier Brüder, welche sich auf den Weg machen, um ein Heilmittel für ihren kranken Vater zu suchen. Dabei gilt es diverse kleinere "Rätsel" zu lösen, die jedoch ziemlich einfach zu bewältigen sind. Man steuert beide Brüder gleichzeitig, woran man sich - zumindest mit einem Gamepad - relativ schnell gewöhnt. Die Charaktere im Spiel sprechen eine eigene Sprache, durch die Gestik und Mimik kann man der Geschichte jedoch sehr gut folgen.

Das Spiel ist in 7 liebevoll gestaltete Kapitel aufgeteilt (+ Prolog und Epilog). Diese können nach dem ersten Durchspielen auch im Hauptmenü direkt ausgewählt werden, was beispielsweise für die Steam-Errungenschaften sehr hilfreich sein kann. Das Level-Design an sich ist sehr geradlinig. Neben einem Hauptweg gibt es höchstens kleinere Nebenwege, die jedoch schnell in einer Sackgasse enden. Die vielen Zwischensequenzen lockern das Spiel auf.

Brothers kann meiner Meinung nach am meisten durch die Geschichte und die sehr schön gestaltete Umgebung punkten. Es gibt viele Interaktionsmöglichkeiten mit diversen Gegenständen, die einen daran hindern, einfach nur durch die Level durchzulaufen. Die kurze Spieldauer von 3-4 Stunden ist für mich der größte Minuspunkt.
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
7 von 7 Personen (100%) fanden dieses Review hilfreich
3.7 Std. insgesamt
Verfasst: 1. Januar
Eine interessante Steuerung und eine mythische Welt.
Zusammen mit einem großartigen Soundtrack wird daraus ein unterhaltsames Abenteuer über zwei Brüder, die losziehen um ihren kranken Vater zu retten.
Spielerisch zwar nicht sonderlich fordernd und mit knapp vier Stunden Spielzeit etwas kurz, aber eine emotionale Erfahrung.
Würde ich jedem mal empfehlen!

http://youtu.be/es3IhC173YM
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
7 von 8 Personen (88%) fanden dieses Review hilfreich
4.1 Std. insgesamt
Verfasst: 26. Dezember 2014
Ein kurzweiliges aber sehr schönes Abenteuer

Worum es bei dem Spiel geht, ist kurz erklärt: Der Vater zweier Kinder ist erkrankt und um ihn zu retten machen sich diese beiden auf den Weg, das Heilmittel fernab der Heimat zu besorgen. Den Weg den sie bestreiten ist nicht geebnet und voller Hindernisse. Eine unterhaltsame und unglaublich atmosphärische Reise, sowie ein wunderschönes setting ist hier geboten ...

+ Grafisch wirklich hübsch, am Tag, wie in der Nacht. Im Gebierge, wie auch auf dem Wasser. Da lohnt es sich auch Mal einfach nur Pause zu machen und die Umgebung auf sich wirken zu lassen ...
+ Musikalisch ist das ganze auch wirklich gelungen, meines Empfindens nach immer stimmig zur Situation ...
+ Die story kommt ganz ohne verständliche Dialoge aus, jedoch ohne dass irgendetwas unverständlich bleibt. Die entwas märchenhafte Handlung ist authentisch ...
+ Das gameplay ist etwas besonders. Man muss beide Kinder gleichzeitig steuern. De facto kann man das Spiel dementsprechend mit 2 Personen spielen, aber alleine ist es auch keine all zu große Herausforderung ... ,aber ...
- Leider ist "Volle Controller-Unterstützung" in meinem Fall nicht vorhanden gewesen. Mein no-name-Controller wird von diesem Spiel nicht erkannt, was aber nicht tragisch ist. Die Steuerung per Tatatur funktioniert auch ganz gut, ... außer ...
- dass man per Tastatur-Steuerung an 3-4 Stellen im Spiel Schwierigkeiten hat, bei denen man 4 Tastem gleichzeitig drücken müsste. Leider funktionierte das bei mir nur mehr schlecht als recht. Das Problem wird im Forum auch oft erwähnt, aber eine Erklärung oder Statement vom Entwickler konnte ich nicht finden. Finde ich schade ...

Aber naja, im Endeffekt ist es ein gutes Spiel, das man gespielt haben sollte wenn man darüber hinweg sehen kann, dass es ...
- keine Entscheidungsmöglichkeiten gibt ... und ...
- der Schwierigkeitsgrad weit unten liegt ...
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
4 von 4 Personen (100%) fanden dieses Review hilfreich
3.0 Std. insgesamt
Verfasst: 4. Dezember 2014
Ohne viele Worte ein absolut gelungenes neuartiges Spielerlebnis mit einzigartiger Atmosphäre! Absolut empfehlenswert!
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
4 von 4 Personen (100%) fanden dieses Review hilfreich
1 Person fand dieses Review lustig
2.8 Std. insgesamt
Verfasst: 28. Dezember 2014
tried not to cry.......failed
10/10 would cry again
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
4 von 4 Personen (100%) fanden dieses Review hilfreich
5.9 Std. insgesamt
Verfasst: 19. Februar
WOW was ein Game!
Vergesst alle bereits von mir abgegebenen positiven Reviews....
Dieses Spiel hat mehr als ausgezeichnet verdient!
Dies ist das erste Spiel das mich emotional so bewegt... Man erlebt Glücksgefühle, Freude, Spannung und Traurigkeit..
Die Steuerung ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig aber nach ein paar Spielminuten kommt man damit sehr gut zurecht.
Trotz der wenigen Kommunikation im Spiel weiß man genau was man als nächstes zu tun hat.
Die Grafik die Leidenschaft der Spieleentwickler zur Landschaft, zu so vielen kleinen Details ist einfach atemberaubend!
Schade, dass man das Spiel in wirklich kurzer Zeit durchgespielt hat, es macht wirklich unwahrscheinlich viel Spaß, gerade weil es von den Gefühlen sehr abwechslungsreich ist die man während des Spiels erfährt.
Die man selbst als Spieler deutlich spürt...
JA ich hatte während des Spiels ein grinsen im Gesicht, Tränen in den Augen, Gänsehaut.
Dieses Spiel ist ein MUST HAVE in der Steambibliothek!!!

Es wird so schnell kein Game mehr geben, dass bei mir so positiv abschneiden wird...
Brothers- A Tale of Two Sons ist einfach nicht zu übertreffen!
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
3 von 3 Personen (100%) fanden dieses Review hilfreich
3.7 Std. insgesamt
Verfasst: 28. Februar
Danke für dieses Spiel! Welches meiner Meinung nach nicht die Beachtung erhält, welche sie verdient hätte. Denn, Brothers entpuppt sich als wahres Meisterwerk, welches mit inhaltlich einer starken, schönen und traurigen Geschichte daherkommt und von einer himmlischen Musikuntermalung begleitet wird. Dazu hat das Spiel schöne Levels und eine hinreißende Grafik. Die Hauptprotagonisten sind dem Spieler so stark ans Herz gewachsen, das man mit den Charakteren wahrlich mitfühlt. Klar Brothers hat auch Schwächen, ich hatte 2-3 Bugs wo ich nochmal den vorherigen Speicherstand laden musste, welcher aber nur max. 1-2 Minuten entfernt lag und auch die Steuerung mit den zwei Charakteren per Kontroller ging gut von der Hand, war aber manchmal etwas verwirrend. Leider war das Spiel wirklich sehr kurz 3,5-4 St., allerdings kann und muss ich das Spiel wirklich jedem ans Herz legen und kann es nur mit einer großen Verbeugung vor dem Entwickler empfehlen!
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
3 von 3 Personen (100%) fanden dieses Review hilfreich
5.6 Std. insgesamt
Verfasst: 1. Januar
Review verfasst am 1.1.2015

Brothers - A Tale of Two Sons it ein außergewöhnliches Game. Man steuert beide Brüder gleichzeitig. Es gibt einige Rätsel und ne gute Geschichte. Zur Geschichte will ich nichts sagen, das müßt ihr selber erleben wenn ihr euch für dieses Spiel entscheidet. Die Grafik find ich schön, der Sound gefällt mir auch. Kann das Spiel nur loben und muß nur die Länge bemängeln. Ich hab das Spiel mit dem xBox360 Controller gezockt, was wunderbar geklappt hatte.

Ich bereue den Kauf dieses Games nicht und wurde trotz der kurzen Spieldauer gut unterhalten, daher empfehle ich Euch dieses Game!
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
3 von 3 Personen (100%) fanden dieses Review hilfreich
4.5 Std. insgesamt
Verfasst: 17. Januar
Sprachausgabe ist NICHT deutsch! Das ist kein Bug, das ist Absicht! Trotzdem versteht man gut, worum es geht.

Ich habe noch nie ein Spiel gespielt, was das Genre "Drama" hat. Es ist toll. Mitreissend, Mitfühlend, toller Soundtrack, tolle Atmosphäre! Die Rätsel sind simpel aber gut gemacht. Es kommt einfach Stimmung auf. Die Grafik unterstreicht das Ganze noch. Malerisch würde ich es nennen. Es gibt ab und an Sitzbänke, mit denen man interagieren kann, um sich die Gegend anzuschauen. Es hat Postkartencharakter.

Generell das Interagieren mit der Welt und beiden Charakteren finde ich spaßig. Die Steuerung ist anfangs zwar gewöhnungsbedürftig, da man mit beiden Sticks gleichzeitig beide Charaktere steuert, aber man gewöhnt sich daran.

Negativ finde ich, dass es sich in unter 5 Stunden durchspielen lässt ohne Guides etc. In der Regel benötigt man diese hier auch nicht. Höchstens um alle Achievements auf einem Weg mitzunehmen. Ich empfehle das Spiel dennoch jedem, der auf Story steht. Es ist wirklich toll. Vielleicht sollte man hier auf einen Sale warten

War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
2 von 2 Personen (100%) fanden dieses Review hilfreich
3.6 Std. insgesamt
Verfasst: 29. November 2014
Zurecht so Gefeiert !

A Tale of Two Sons erzählt die Geschichte von zwei Brüdern, die sich auf den Weg machen um ein Heilmittel für ihren im Sterben liegenden Vater zu finde. Dabei erleben die beiden ein wundervolles Abenteuer das abwechslungsreicher nicht hätte sein können und die Landschaften so Märchenhaft sind das man dort verbleiben möchte. Wenn man ein Spiel als Kunst bezeichnen kann, dann dieses ! Die Musik, die Atmosphäre, die Grafik, das Gameplay und die Story stimmen allesamt überein. Es passt alles und es gibt meiner Meinung nach nichts zu meckern, deswegen würde ich dem Spiel 99%/100% geben , der eine Fehlende punkt ist den paar matschigen texturen im Spiel zu verschulden, die den Spielspaß an sich aber keineswegs stören.
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
2 von 2 Personen (100%) fanden dieses Review hilfreich
2.7 Std. insgesamt
Verfasst: 20. Dezember 2014
Ist echt n super Game!!!
Macht richtig bock!!! :)
und das für 3€
einfach TOP
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
2 von 2 Personen (100%) fanden dieses Review hilfreich
3.1 Std. insgesamt
Verfasst: 4. Dezember 2014
"Brothers" befasst sich mit den beiden titelgebenden Brüdern, die gerade den tragischen Tod der Mutter zu verkraften haben, als sich das nächstes Unglück anbahnt. Dem Vater geht's dreckig, ringt mit jedem Atemzug um sein Leben. Seine einzige Rettung ist die Beschaffung des heilenden Wasser, das irgendwo weit außerhalb ihres Heimatdorfes zu finden sein soll. Also brechen große Bruder und kleiner Bruder auf, in ein Abenteuer voller Gefahren und Hindernisse, in stetiger Sorge, dass ihr noch verbliebenes Elternteil nicht mehr lange durchhält...

Ich hab dieses Spiel in der "Limited Edition" erhalten, und selten war ich über die Spiele-Information der Umverpackung so dankbar wie in diesem Falle, denn die Tatsache, dass die Designer auf eine unverständliche Fantasie-Sprache setzten, erschwerte anfangs die Deutung des Ausgangssituation. Die Mutter ist ertrunken, glasklar. Der jüngere der beiden Brüder seitdem traumatisiert und immer von Panik erfüllt, wenn er sich dem tiefen Nass auch nur nähert, auch verstanden. Aber dass das Ziel ihrer Suche das so genannte "Wasser des Lebens" ist, dieses Hintergrund-Wissen hätte ich mir kaum aus den Finger saugen können. Und die Namen der Protagonisten - Naia und Naiee - hat mir auch erst Tante Wiki verraten.
Der Rest der Geschichte ergibt sich im weiteren Verlauf von selbst, reines Beobachten genügt. Zum Glück auch, denn aus dem immer wieder aufkommenden Gebrabbel wird man auch bis zum Ende des Spiel kein Stück schlauer. Vor allem hat es mich ähnlich frühzeitig genervt wie dieses Genuschel in EAs Cashcow "Die Sims". Hätte ich die Wahl, würde ich mich entweder für eine Realsprache entscheiden oder gleich ganz darauf verzichten. Spiele können auch ohne gesprochene Worte Gefühle und Stimmung ausdrücken, die Indie-Perle "Limbo" hat es ja bereits vorgemacht.

Wenn ich mich stark bemühe, dieses unsägliche Kauderwelsch auszuklammern, kann ich den Entwicklern von "Brothers" eine wirklich bemerkenswerte Leistung attestieren. Die Spielwelt ist wundervoll designt, von geradezu malerischer Pracht. Die längst ergraute Unreal3-Engine vermag durch erfahrene Programmiererhände immer noch fantastische Bilderbuch-Landschaften auf dem Monitor zu zaubern. Das in herbstroten Farben gehaltene Heimatdorf, finstere Täler in kalten Grautönen, von Eis und Schnee bedeckte Berghänge und Flussufer, sonnige Höhenlagen, dazu Unmengen atmosphärischer Effekte wie vom Wind verwehtes Laub, schwirrende Glühwürmchen, in der Luft sausende Vögel und noch einiges mehr. Ein grafisches Highlight folgt dem nächsten. Kein High-End, doch das Gesamtpaket sieht trotzdem blendend aus, daran ändern auch die bei näherer Betrachtung auffallenden Schwächen bei Texturen und Figuren nix.
Fazit: Künstlerisch besonders wertvoll!

Musikalisch beherrschen pure Melancholie und Dramatik das Spielgeschehen, die allgemeine Soundkulisse bleibt weitestgehend unauffällig bis normal. Zur Sprache wurde meinerseits bereits alles gesagt.

Man sollte sich von der bildhübschen Szenerie aber nicht täuschen lassen, der anfängliche Eindruck, sich in ein harmlos-märchenhaftes Abenteuer zu stürzen, trügt gewaltig. Je weiter die beiden Brüder sich ihrem Missionsziel nähern, verdüstert sich die allgemeine Stimmung des Spiels grundlegend. Es mehren sich verstörende Bilder, u.a. von grausamst umgekommen Menschen, Täler mit blutrot-getauchten Wasserfällen und Flüssen, die sich wie riesige Adern durch das Tal schlängeln, und in bestimmten Fällen müssen sich Naia und Naiee sogar durch indirekten Gewalteinfluss versperrte Wege freimachen (ich erwähne nur das Schlachtfeld mit den vielen toten Riesen-Kriegern)... Zunächst war ich über die 12er-Freigabe leicht verwundert, denn es wirkte in der Tat zu Beginn noch äußerst harmlos, doch mit zunehmender Spieldauer klärte sich meine diesbezügliche Irritation, und ich würde gar behaupten, dass die USK angesichts des letzten Spieldrittels vielleicht besser einen blauen Flatschen draufgesetzt hätten. "Brothers" ist absolut kein Märchen für Kinder, sondern eine ernste Fabel für reife Spieler, die gegen Ende ins Brutale übergeht. Mein Sohn (6 Jahre) hatte bis zur Hälfte des Spiels mitsehen dürfen, doch alles danach konnte ich ihm beim besten Willen nicht zumuten.
Daher ein gut gemeinter Hinweis: Dieses Spiel gehört trotz schöner Aufmachung NICHT in Kinderhände!

Die Steuerung in "Brothers" ist in gewisser Hinsicht innovativ, denn erstmal wird der Spieler gefordert, zwei Figuren gleichzeitig zu dirigieren - quasi ein Koop-Game für eine einzige Person. Naia besitzt für schwere Aktionen die nötige Körperkraft und unterstützt Bruderherz Naiee wenn dieser allein nicht voran kommt, während sich das jüngere Geschwisterchen dank seiner zarten Statur durch engste Stellen quetschen kann und über mehr Geschick verfügt. Via beider Daumensticks spielt sich das recht ungewohnt. Nach ner Zeit kommt man damit einigermaßen klar, 100%ig sicher beherrschen tut man es nicht. Bei gleichzeitiger Interaktion beider Brüder kann es, wenn man gerade nicht darüber nachdenkt welcher Stick für welchen Bruder steht, schnell zur Verwirrung und falschen Abstimmungen beider Charaktere kommen.
Trotz der beschriebenen Tücken kommt kein Frust auf, weil das Spiel nie wirklich schwer ist. Und da sind wir auch schon beim einzigen echten Schwachpunkt von "Brothers": Es fehlt an echter Herausforderung. Hebel bedienen, Gerätschaften aktivieren, klettern und gelegentliche Rätsel abarbeiten, deren Auflösung in Sekundenschnelle zu durchschauen ist. Da darf man sich nicht wundern, wenn man in weniger als 3 Stunden durchs Spiel rauscht. Kein Witz, länger hat meine Session nicht gedauert.

Fazit:
Eine eindrucksvoll inszenierte, bittertraurige Lehrstunde über Geschwisterliebe, Verlustangst, Mut, Teamwork, Erwachsenwerden und den Tod als solchen. Als interaktive Erzählung ein echtes Kunstwerk, als Spiel an sich eher ernüchternd. Gerade bei den Rätseln hätten die Entwickler viel mehr machen können. Wie sich diese aus der Geschichte ergeben ist zwar nett, aber ihre Ausführung erfolgt nahezu automatisch.
Wer größeren Wert auf Präsentation, Bildsprache und Atmosphäre legt und die spielerische Anspruchlosigkeit hinnehmen kann, der darf/sollte zugreifen.
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
2 von 2 Personen (100%) fanden dieses Review hilfreich
8.8 Std. insgesamt
Verfasst: 20. Dezember 2014
FANTASTISCH!

Ein wirklich unglaublich schönes Spiel wird einem mit Brothers – A Tale of Two Sons geboten.
Ich kann mich so auf anhieb nicht direkt erinnern, welches Spiel von A bis Z so perfekt zusammen passte, und sich so gut durch spielen ließ, ohne dass man auch nur ein mal genervt von irgend einer Sache war.

Die Steuerung war perfekt. Natürlich braucht man erst mal, bis man es hin bekommen hat, nach dem Klavier-Spiel-Prinzip zu steuern. Sprich: Beide Daumen / Controlsticks unabhängig von einander und passend zum jeweiligen Bruder, aber es klappt doch recht schnell sehr gut.
Dazu trägt auch die durchdachte Programmierung bei. Denn man fällt nicht dauernd irgend wo runter, was bei solch einer Steuerung mehr als nervend wäre und sehr häufig vor kommen würde.
Das Spiel konzentriert sich auf die Storry, welche zwar nun nichts besonderes und neues ist, aber dennoch ein Thema, welches das Herz berührt.
Auch geht es darum, dass man den schönen Sound genießen kann, sowie die schöne Landschaft, welche mit der Unreal-Engine nicht viel Ressopurcen benötigt, aber trotzdem sehr schön aussieht.
Und das wichtigste: Man kann das komplette Spiel wie ein gutes Buch, welches einen in seinen Bann gezogen hat, einfach spielen. Die kleinen Rätsel meistern und hin und wieder überascht sein, was für kleine interessante Dinge in das Spiel eingebracht wurden.
Das Spiel hat auch die richtige Länge. Was ich nicht daran fest mache, dass ich ca. 6-7 Stunden dafür gebraucht habe, sondern dass es einfach mit der Storry passte. Man hat nicht das Gefühl, dass etwas zu lang gezogen ist und auch nicht das Gefühl, dass irgend etwas fehlt.

Unterm Strich:
Für so wenig Geld (erst recht bei 2,99€ bei den X-Mas-Sales) bekommt man ein richtig fantastisches Spiel geboten, für das ich auch mehr ausgegeben hätte. (Die tatsächliche Spielzeit mal außen vor gelassen, Aber andere geben 50€ für 4Std Spielzeit aus, also von daher…)
Ein Spiel dass eifnach schön tzu spielen ist, welches sich gut spielen lässt und für dass man auch einen Controller haben sollte.
Am Anfang nach dem Launcher wird eine Tastenbelegung für das Keyboard angezeigt, obwohl ein Controller erforderlich ist, um dieses Spiel überhaupt zu spielen. Aber selbst wenn das funktioniren sollte, wüsste ich nciht, wie man das richtig spielen sollte, da man den 3D-Stick einfach bentigt für einige Dinge (Kreisbewegungen im Duet).

Ein herzliches Dankeschön an die Entwickler und wer da alles zugehört, dass ich dieses Spiel spielen durfte, und mich voll und ganz auf das Spiel konzentrieren konnte, ohne nervige Bugs. NPCs waren sogar fähig, dem Spielverlauf zu folgen, ohne irgend wo hängen zu bleiben. Habe ich glaube ich das erste Mal erlebt.
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
2 von 2 Personen (100%) fanden dieses Review hilfreich
3.2 Std. insgesamt
Verfasst: 28. Dezember 2014
Wow. Nach dem Durchspielen des Titels fehlen einem fast die Worte, um es zu beschreiben. Hier ein paar Tags, wenn man es denn versuchen will: Kurz, emotional, wunderschön, traurig, ergreifend. Selten, sowas bei einem Game zu erleben. Obwohl man nach ca 3-4 h durch das Spiel durch ist, ist es einer der beeindruckendsten Titel seit langem. Klare Empfehlung, wenn man nicht völlig gefühllos ist.
Und für alle, die dem Spiel die Kürze vorwerfen: Ein durchschnittlicher Spielfilm im Kino kostet deutlich weniger...man sollte den Titel eher als interaktiven Film sehen.
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig