Das Schwarze Auge - Demonicon erzählt die spannende Geschichte der Geschwister Cairon und Calandra, die in einer düsteren Fantasywelt zu Schachfiguren in einem unheilvollen Spiel böser Mächte werden. In einer feindlichen Umgebung voller dämonischer Einflüsse, Intrigen und Magie ist ihre Verbindung sowohl Fluch als auch Segen zugleich.
Nutzerreviews:
Kürzlich:
Größtenteils positiv (10 Reviews) - 70% der 10 Nutzerreviews der letzten 30 Tage sind positiv.
Insgesamt:
Ausgeglichen (481 Reviews) - 68 % der 481 Nutzerreviews für dieses Spiel sind positiv.
Veröffentlichung: 24. Okt. 2013

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Demonicon - The Dark Eye kaufen

 

Reviews

“… shaping up to be a fantastic game”
Gaming Excellence

“Demonicon may well be the RPG that both gamers and Dark Eye fans have been waiting for”
Gamercast

“Demonicon will get a lot of gamers excited”
PCGZine Issue #58

Über dieses Spiel

Das Schwarze Auge - Demonicon erzählt die spannende Geschichte der Geschwister Cairon und Calandra, die in einer düsteren Fantasywelt zu Schachfiguren in einem unheilvollen Spiel böser Mächte werden. In einer feindlichen Umgebung voller dämonischer Einflüsse, Intrigen und Magie ist ihre Verbindung sowohl Fluch als auch Segen zugleich. Beide sind auf der Suche nach der eigenen Vergangenheit und dabei ständigen Gefahren und Versuchungen ausgesetzt. Sie müssen tiefgreifende moralische Entscheidungen treffen, die sich auf das Wohl und Wehe ganz Aventuriens auswirken werden.

Das Schwarze Auge - Demonicon setzt zum ersten Mal das Regelwerk und die reichhaltige Welt des DSA-Universums in einem modernen Action-Rollenspiel um, das den Spieler mit detailreicher Grafik, einem orchestralen Soundtrack und einer wendungsreichen Story fesselt.

  • Wendungsreiche Story mit glaubhaften Konflikten und moralischen Entscheidungen, die Einfluss auf die Spielwelt haben
  • Actionreiches Kampfsystem, in welchem Timing und kluge Taktik über Sieg oder Niederlage entscheiden
  • Einzigartiges Magiesystem: Eine dunkle Gabe verleiht dem Spieler besondere Mächte und verändert ihn nach und nach
  • Umfangreiches Crafting-System auf Basis der DSA-Regeln, mit dem der Spieler Tränke brauen, Klingen vergiften und Rüstungen verzaubern kann
  • Detailreiche State-of-the-Art-Grafik und lebendige Spielwelt
  • Neue, unverbrauchte Schauplätze der umfangreichen, bekannten DSA-Welt

Systemanforderungen

    Minimum:
    • Betriebssystem: Windows XP SP3 (32bit), Windows Vista / 7 / 8
    • Prozessor: 2 GHz Dual-core
    • Arbeitsspeicher: 2 GB RAM
    • Grafik: Dedizierte DirectX 9.0c kompatible Grafikkarte mit 512MB VRAM und Shader Model 4.0. ATI/AMD Radeon 3800 Serie oder höher, NVIDIA Geforce 9600GT oder höher
    • DirectX: Version 9.0c
    • Speicherplatz: 10 GB verfügbarer Speicherplatz
    • Soundkarte: DirectX kompatibel
    Empfohlen:
    • Betriebssystem: Windows Vista / 7 / 8 (64bit)
    • Prozessor: 3 GHz Quad-core
    • Arbeitsspeicher: 4 GB RAM
    • Grafik: Dedizierte DirectX 9.0c kompatible Grafikkarte mit 1GB VRAM und Shader Model 5.0
    • Zusätzliche Anmerkungen: Best played with Xbox 360® controller for Windows
Nutzerreviews
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Größtenteils positiv (10 Reviews)
Insgesamt:
Ausgeglichen (481 Reviews)
Kürzlich verfasst
-ETU-Daedalus
( 48.3 Std. insgesamt )
Verfasst: 25. Juli
Die Geschichte beginnt mit der Suche nach Cairons Schwester Calandra, die das Flüchtlingslager vor der Stadt Warunk verließ um einen Kannibalen nachzustellen. Kurz nachdem unser Held seine Schwester aufspührt und nach zahlreichen Kämpfen verarztet, vermischt sich deren Blut und weckt in beiden eine magische Gabe hervor. Zurück im Flüchlingslager soll Calandra mit einem hochwohlgeborenen verheiratet werden, damit die Familie das Bürgerrecht der Stadt erhält.

Ihr Vater beharrt trotz Proteste der beiden auf die Heirat und reagiert ausweichend auf viele Fragen zur Herkunft der Geschwister und warum sie überhaupt auf der Flucht sind. Doch die Vergangenheit wird alle Parteien einholen. Denn während sich Cairon zwischen die Fronten des Kartells und ihrem Erzfeind der Stadtgarde stellt, rollt eine andere Bedrohung heran, die mit der eigenen Vergangenheit Cairons, Calandras und ihr Vater zusammenhängt.

Ein Low-Budget-Titel, dessen der Kaufpreis verhältnismäßig hoch ist. Man könnte sagen, ein typisches Kalypso-Spiel. Allerdings gar nicht mal so schlecht. Die Story ist an einigen Stellen ziemlich absurd, wird aber dennoch recht verzweigt und lässt immer wieder Fragen aufkommen, die einen doch dazu animieren weiterzuspielen. Insgesamt ein Spiel der alten Schule. Um Pflanzen zu pflücken benötige ich den Skill in „Pflanzenkunde“ auf entsprechender Stufe. Es gibt Parade- und Attacke-Werte. Das Kampfsystem fetzt, ist auf höheren Schwierigkeitsgraden sogar fordernd. Leider etwas indirekt, was manchmal nervt.

Trotzdem macht es irgendwie Spaß und wenn man einen Kampf mit nur EINEN Lebenspunkt überlebt hat, freut einen das gleich unheimlich. Übrigens, als Fan kleiner Zahlen, d.h. 10 TP Schaden anstatt 567, komme ich auch voll auf meine Kosten. Ein Schwert was 11 TP Schaden macht, ist schon quasi boss-like. Dazu gibt es ein paar Zaubersprüche, die es jetzt nicht gerade rausreisen und wovon eigentlich nur zwei wirklich praktisch sind. Außerdem gibt es viele Talente wie Feilschen, Grobschmied, Überreden usw. Ganz klassisch. Außerdem cool: Fallen sind tatsächlich tödlich! Einmal nicht aufgepasst oder zu wenig Punkte in Sinnesschärfe, und man latscht in eine Falle. Wenn’s Gift ist, überlebt man vielleicht, entsprechende Resistenz vorausgesetzt, bei Speer-Fallen… nunja, das war’s meistens.

Die deutsche Synchronisation ist verhältnismäßig gut und insgesamt sogar besser als die englische. Das Spiel hat mich ca. 25h bis 30h beschäftigt, dazu kommt, dass ich nun erneut angefangen habe, auf einen höheren Schwierigkeitsgrad. Die Entwickler gaben sich viel Mühe mit der Hintergrund-Lore, so dass das Schwarze-Auge-Universum gut eingefangen und wiedergegeben wird. Ich kann in vielen Gesprächen die Themen vertiefen und mich minutenlang mit einem NPC unterhalten. Wenn ich Bock darauf habe. Wenn nicht, komme ich einfach schnell zum Punkt. Die Gegnerwellen sind leider nicht so clever wie in einem Game of Thrones gesetzt, dafür trotzdem nicht so hack & slay lastig wie in einem Dragon Age.

Das Spiel ist durchaus seine 20 Euro wert, mehr sollte man nur mit zugekniffenen Augen ausgeben. Aber es unterhält durchaus. Wer neu im RPG-Genre ist, dem würde ich grundsätzlich andere Kracher empfehlen. Für Fans, die auch mal abseits des Mainstreams ihren Horizont erweiteren wollen und schon fast alles abgegrast haben, denen kann ich das Spiel nur empfehlen. Man muss aber etwas kitsch-resistent sein, was die Story angeht. Die klassische RPG-Mechanik gepaart mit einem actionorientierten Kampfsystem und klassischen Talentproben und der schnellen pace der Story machen es spielenswert.

Fazit: Klassische Talentproben gepaart mit modernem Gameplay auf einer durchschnittlichen Qualitätsstufe. Durchaus spielenswert. Aber nichts für RPG-Neulinge oder Leute, die Wert auf hohe Qualität legen. Wer aber leidenschaftlich B-Movies guckt, kann es in etwa damit vergleichen.
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Funny Shoes
( 24.1 Std. insgesamt )
Verfasst: 19. Juli
Quite a nice game in a different fantasy settings, without elves and dwarves (almost) and such. As this is my first Dark Eye experience the world is sometimes difficult to follow, with all those gods. I liked the adult themes in the game.
A good game for me is one that I want to play when I have some spare time. And I finished this, even read all the end credits.
Some interesting variations with puzzles, not too difficult (I was able to solve them). So if you like an RPG in a different setting, I can recommend this game.
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Novibear
( 9.5 Std. insgesamt )
Verfasst: 8. Juli
It's a neat action adventure Rpg.

It took a little while to pick up with the story and the fighting kind of plays simlilar to the first Witcher Game.

The game is pretty solid overall. so yeah i could recommend this if you havent been spoiled by the Witcher 3.
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MajikkijaM
( 0.9 Std. insgesamt )
Verfasst: 8. Juli
I dont give too many bad reviews but if you like choppy graphics and to die around every corner every few minutes then this is the game for you!! I like the Darkeye universe but it seems like sometimes the games are good like Blackgaurds or Drakensang, and sometimes they are low budget unplayable waste of a download games like this Demonicon or Realms of Arkania blade of destiny which suck!! time to uninstall this to make room for better rpgs......
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Atrima
( 56.8 Std. insgesamt )
Verfasst: 3. Juli
Zuerst war ich recht unsicher, was das Spiel betraf, aber dennoch muss ich sagen, dass es sich durchaus lohnt zu spielen.

Das Spiel mag aufgrund des geringen Budgets einfacher gehalten sein (z.B. Grafik, Größe der Welt), aber das sollte nicht der Grund sein, ob man ein Spiel kauft oder nicht. Das Gameplay und der Hintergrund machen ein Spiel gut und das ist bei Demonicon durchaus der Fall. Man erhält in ausführlichen Dialogen und Notizen viele Möglichkeiten mehr über die Welt des Schwarzen Auges zu erfahren. Das kann von historischen Fakten bis hin zur amüsanten Notiz eines Bürgers reichen. Man erfährt hier vor allem viel über die Schattenlande, die Befreiung Warunks und die Borbaradkirche.
Kenner der Welt muss man aber keineswegs sein, da alles zu Genüge erklärt wird. Dennoch kann ein DSA-Spieler noch mehr Verbindungen der Ereignisse untereinander erkennen, als jemand, für den all das Neuland ist.

Ebenfalls wird man im Spielverlauf immer wieder eine Entscheidung fällen müssen, bei der es aber weder richtig noch falsch gibt, was den Wiederspielwert erhöht.
Das Spiel speichert automatisch nach jeder wichtigen Aktion, wie z.B. ein Kampf, legt aber dennoch mehrere Saves in einem Spielabschnitt an, so dass man, wenn es nötig wird, nochmal zu einem früheren Punkt zurückkehren kann. Der aktuelle Save wird dabei aber überschrieben. Im Ganzen funktioniert das recht gut.


Im Gegensatz dazu gibt es allerdings wenige Ärgernisse, die aber leicht zu umgehen sind:
1. Die ALT-Taste scheint das Spiel in jeder Kombination zum Absturz zu bringen. Dies kann man jedoch wie bei allen störenden Tastenkombinationen über die Einstellungen am PC ändern.
2. Es ist ziemlich ärgerlich, wenn man eine gute Stunde Spielzeit verliert, weil man diesen oder jenen Bossgegner (nicht den Endgegner) ohne diese oder jene Fähigkeit nicht oder nur sehr schwer besiegen kann. Dies ist besonders bei dem Kampf gegen Falk der Fall, wo man Stunden damit mit verbringen kann, herauszufinden, dass man ihn alle(!!!) Statuen im Tempel mit seinem Laserblitz treffen lassen muss, damit man ihn besiegen kann.
Abhilfe kann hier die Fähigkeit Pesthauch schaffen.


Im Ganzen kann ich das Spiel nur empfehlen, auch, wenn man noch nie etwas von DSA gehört hat.


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VVhiteVVolf
( 8.2 Std. insgesamt )
Verfasst: 3. Juli
The game is not good. It's not the worst game I have played but it is not worth your time. It has a terrible combat system. It is basically a button masher with a bit of "magic" thrown in but it doesn't work very well. The animations are very slow and clunky. It's like swinging your weapon underwater. I was fighting one of the bosses and he would dissappear and reappear behind me and the camera would bug out and change views everytime. Really frustrating to deal with. The graphics, music and voice over are OK but lack polish like the rest of the game.

Why do these people bother making a game if you are going to come up with something that is so lacking. If you don't have the talent or budget to make something that works and is fun, just don't bother making the game. I tried to overlook the games issues and enjoy it but after 8 hours I uninstalled it. Good thing I didn't pay much for it. Unfourtunately I wasted time that I could have been playing something else much better.
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Falaethis
( 0.1 Std. insgesamt )
Verfasst: 28. Juni
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Played 10 mins, and got bored real quick! Also aparently in this game i cant pick up flower on the ground bc im not a lvl 1 florist... make sens. Oh and the narrative sucks.10/10
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xsy
( 34.0 Std. insgesamt )
Verfasst: 26. Juni
The major annoying thing I felt with this game is that it doesn't allow the player to save the progress manually. If you don't like a choice you just made in the game and so you load a previously (and automatically) saved game record, then you will need to go through what you have done since the previous save point all over again. Sometimes this means redoing everything you did in the past a couple of hours, especially if the choice you don't like is made at the end of a chapter.

The in-game tutorial doesn't really teach you any useful tricks in a fight, and the enemy/monsters in the game do not progressively level up as your character. Therefore, in your first a few fights, you may feel it difficult to defeat the enemy/monsters without drinking a few potions. However, once you get a grasp of it, you may start to enjoy the fights.

The equipment you can buy from the merchants usually is no match to those you get after a major (boss) fight. As such, the merchants in the game basically are places where you can dump the garbage which you pick up during your journey. In fact, as I can recall, I only purchased maybe 5 or 6 items from the merchants before I finished the game. From my point of view, the trading system in this game is useless.

The combat skill and magic systems, on the other hand, are more interesting. The storyline is okay. The 3D engine runs smoothly on my computer. I have completed the game once already, but so far my computer has never hung up during playing.

If the game is on a 50% or 75% off discount, I would suggest RPG lovers to try it.
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AshQuan
( 2.5 Std. insgesamt )
Verfasst: 21. Juni
this game starts off strong.
introduces you to the game and teaches you base mechanics such as skill point allocation, skills magic etc and has active blocking and throwing daggers etc, all in all a great start. then however once you leave the beggining area you get thrown into a desilate ugly town with reeeeeaaly boring narrative and lots i mean LOTS of it i spoke to all the boring people and SPOILER ALERT kept trying to stop the main characters sister having sex with him. thats right the first thing you have to do in the story is choose wether your going to bang your sister END OF SPOILER.
at this point id spent over an hour and a half talking crap doing fetch quests havnt progressed further.
as of now its a negative, but if i summon the inner strength to play it more it might supprise me
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U CANT SEE ME
( 5.5 Std. insgesamt )
Verfasst: 18. Juni
First attempt - system restarded after two minutes
Second attempt - game bug after five minutes, I wasnt able to move

No thanks.
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Hilfreichste Reviews  In den letzten 30 Tagen
2 von 2 Personen (100 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
48.3 Std. insgesamt
Verfasst: 25. Juli
Die Geschichte beginnt mit der Suche nach Cairons Schwester Calandra, die das Flüchtlingslager vor der Stadt Warunk verließ um einen Kannibalen nachzustellen. Kurz nachdem unser Held seine Schwester aufspührt und nach zahlreichen Kämpfen verarztet, vermischt sich deren Blut und weckt in beiden eine magische Gabe hervor. Zurück im Flüchlingslager soll Calandra mit einem hochwohlgeborenen verheiratet werden, damit die Familie das Bürgerrecht der Stadt erhält.

Ihr Vater beharrt trotz Proteste der beiden auf die Heirat und reagiert ausweichend auf viele Fragen zur Herkunft der Geschwister und warum sie überhaupt auf der Flucht sind. Doch die Vergangenheit wird alle Parteien einholen. Denn während sich Cairon zwischen die Fronten des Kartells und ihrem Erzfeind der Stadtgarde stellt, rollt eine andere Bedrohung heran, die mit der eigenen Vergangenheit Cairons, Calandras und ihr Vater zusammenhängt.

Ein Low-Budget-Titel, dessen der Kaufpreis verhältnismäßig hoch ist. Man könnte sagen, ein typisches Kalypso-Spiel. Allerdings gar nicht mal so schlecht. Die Story ist an einigen Stellen ziemlich absurd, wird aber dennoch recht verzweigt und lässt immer wieder Fragen aufkommen, die einen doch dazu animieren weiterzuspielen. Insgesamt ein Spiel der alten Schule. Um Pflanzen zu pflücken benötige ich den Skill in „Pflanzenkunde“ auf entsprechender Stufe. Es gibt Parade- und Attacke-Werte. Das Kampfsystem fetzt, ist auf höheren Schwierigkeitsgraden sogar fordernd. Leider etwas indirekt, was manchmal nervt.

Trotzdem macht es irgendwie Spaß und wenn man einen Kampf mit nur EINEN Lebenspunkt überlebt hat, freut einen das gleich unheimlich. Übrigens, als Fan kleiner Zahlen, d.h. 10 TP Schaden anstatt 567, komme ich auch voll auf meine Kosten. Ein Schwert was 11 TP Schaden macht, ist schon quasi boss-like. Dazu gibt es ein paar Zaubersprüche, die es jetzt nicht gerade rausreisen und wovon eigentlich nur zwei wirklich praktisch sind. Außerdem gibt es viele Talente wie Feilschen, Grobschmied, Überreden usw. Ganz klassisch. Außerdem cool: Fallen sind tatsächlich tödlich! Einmal nicht aufgepasst oder zu wenig Punkte in Sinnesschärfe, und man latscht in eine Falle. Wenn’s Gift ist, überlebt man vielleicht, entsprechende Resistenz vorausgesetzt, bei Speer-Fallen… nunja, das war’s meistens.

Die deutsche Synchronisation ist verhältnismäßig gut und insgesamt sogar besser als die englische. Das Spiel hat mich ca. 25h bis 30h beschäftigt, dazu kommt, dass ich nun erneut angefangen habe, auf einen höheren Schwierigkeitsgrad. Die Entwickler gaben sich viel Mühe mit der Hintergrund-Lore, so dass das Schwarze-Auge-Universum gut eingefangen und wiedergegeben wird. Ich kann in vielen Gesprächen die Themen vertiefen und mich minutenlang mit einem NPC unterhalten. Wenn ich Bock darauf habe. Wenn nicht, komme ich einfach schnell zum Punkt. Die Gegnerwellen sind leider nicht so clever wie in einem Game of Thrones gesetzt, dafür trotzdem nicht so hack & slay lastig wie in einem Dragon Age.

Das Spiel ist durchaus seine 20 Euro wert, mehr sollte man nur mit zugekniffenen Augen ausgeben. Aber es unterhält durchaus. Wer neu im RPG-Genre ist, dem würde ich grundsätzlich andere Kracher empfehlen. Für Fans, die auch mal abseits des Mainstreams ihren Horizont erweiteren wollen und schon fast alles abgegrast haben, denen kann ich das Spiel nur empfehlen. Man muss aber etwas kitsch-resistent sein, was die Story angeht. Die klassische RPG-Mechanik gepaart mit einem actionorientierten Kampfsystem und klassischen Talentproben und der schnellen pace der Story machen es spielenswert.

Fazit: Klassische Talentproben gepaart mit modernem Gameplay auf einer durchschnittlichen Qualitätsstufe. Durchaus spielenswert. Aber nichts für RPG-Neulinge oder Leute, die Wert auf hohe Qualität legen. Wer aber leidenschaftlich B-Movies guckt, kann es in etwa damit vergleichen.
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3 von 3 Personen (100 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
34.0 Std. insgesamt
Verfasst: 26. Juni
The major annoying thing I felt with this game is that it doesn't allow the player to save the progress manually. If you don't like a choice you just made in the game and so you load a previously (and automatically) saved game record, then you will need to go through what you have done since the previous save point all over again. Sometimes this means redoing everything you did in the past a couple of hours, especially if the choice you don't like is made at the end of a chapter.

The in-game tutorial doesn't really teach you any useful tricks in a fight, and the enemy/monsters in the game do not progressively level up as your character. Therefore, in your first a few fights, you may feel it difficult to defeat the enemy/monsters without drinking a few potions. However, once you get a grasp of it, you may start to enjoy the fights.

The equipment you can buy from the merchants usually is no match to those you get after a major (boss) fight. As such, the merchants in the game basically are places where you can dump the garbage which you pick up during your journey. In fact, as I can recall, I only purchased maybe 5 or 6 items from the merchants before I finished the game. From my point of view, the trading system in this game is useless.

The combat skill and magic systems, on the other hand, are more interesting. The storyline is okay. The 3D engine runs smoothly on my computer. I have completed the game once already, but so far my computer has never hung up during playing.

If the game is on a 50% or 75% off discount, I would suggest RPG lovers to try it.
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2 von 2 Personen (100 %) fanden dieses Review hilfreich
Nicht empfohlen
0.9 Std. insgesamt
Verfasst: 8. Juli
I dont give too many bad reviews but if you like choppy graphics and to die around every corner every few minutes then this is the game for you!! I like the Darkeye universe but it seems like sometimes the games are good like Blackgaurds or Drakensang, and sometimes they are low budget unplayable waste of a download games like this Demonicon or Realms of Arkania blade of destiny which suck!! time to uninstall this to make room for better rpgs......
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1 von 2 Personen (50 %) fanden dieses Review hilfreich
Nicht empfohlen
8.2 Std. insgesamt
Verfasst: 3. Juli
The game is not good. It's not the worst game I have played but it is not worth your time. It has a terrible combat system. It is basically a button masher with a bit of "magic" thrown in but it doesn't work very well. The animations are very slow and clunky. It's like swinging your weapon underwater. I was fighting one of the bosses and he would dissappear and reappear behind me and the camera would bug out and change views everytime. Really frustrating to deal with. The graphics, music and voice over are OK but lack polish like the rest of the game.

Why do these people bother making a game if you are going to come up with something that is so lacking. If you don't have the talent or budget to make something that works and is fun, just don't bother making the game. I tried to overlook the games issues and enjoy it but after 8 hours I uninstalled it. Good thing I didn't pay much for it. Unfourtunately I wasted time that I could have been playing something else much better.
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Hilfreichste Reviews  Insgesamt
84 von 88 Personen (95 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
31.1 Std. insgesamt
Verfasst: 27. November 2013
Ein deutsches Witcher für Arme. Das wäre die Kurzbeschreibung. Das Spiel ist in Ansätzen sehr gut, aber zahlreiche technische Defizite machen es schwer Demonicon zu lieben. Im Gegensatz zu Drakensang wird das Szenario diesmal sehr düster präsentiert. Ungewöhnlich für „Das schwarze Auge“. Eine Party fällt ebenfalls flach und man startet mit einem vorgegebenen Charakter. Das Rollenspiel schlägt in die selbe Kerbe, wie der „Witcher“ ohne aber dessen Qualität auch nur im Ansatz zu erreichen. Immerhin gibt es eine vollständige deutsche Synchronisation, da sehr viele und vor allem teilweise ausufernde Gespräche geführt werden, ein dickes Plus. Die Grafik jedoch ist stark angestaubt, selbst das erste Witcher von 2007 hatte hier mehr auf der Pfanne. Dafür wurden die Schauplätze liebevoll gestaltet. Vor allem der Sumpf hat ein paar stimmige Orte. Leider sorgt ein weiteres Manko für Frust. Ähnlich wie „Dragon Age 2“ hat Demonicon nur sehr wenige Schauplätze, die zudem zig mal wiederholt werden. Das Finale findet z.B. dort statt, wo wir das Tutorial machen. Ein Armutszeugnis.

Die Kämpfe sind am Anfang bockschwer, zum Schluss ein Witz. Dies liegt vor allem am sehr komplexen Charaktersystem. Cairon kann vier Zauber lernen, die jeweils um vier Stufen gesteigert werden können. Hinzu kommen ca. 15 Kampffähigkeiten (Rundumschlag, Wuchtschlag; …) und 9 Charakterwerte die sich in jeweils zwei Disziplinen spalten. Man ist ständig damit beschäftigt Cairon zu verbessern. Am Anfang fällt es aber schwer sich für etwas zu entscheiden. Alles steht offen. Lernen wir doch erst mal „Schlösser öffnen“, „Pflanzenkunde“ und „Fallen entschärfen“. Wir wollen ja keine Schätze liegen lassen. Hmm…dann fehlen uns aber Kampffähigkeiten und Cairon ist schwach auf der Brust. Was die Kämpfe nicht gerade vereinfacht. Vor allem die Startphase ist frustrierend. Später verfügen wir über genügend Kampftricks und das Spiel wird sehr leicht. Alles, können wir aber beim besten Willen nicht erlernen.

Na schön, wie sieht denn das Kampfsystem aus? Eigentlich ganz cool, mit Mana wirken wir Zauber, mit Ausdauer setzen wir Spezial-Angriffe ein, Cairon kann zudem Angriffe blocken und Konter-Angriffe starten. Letzteres ist aber für die Katz bzw. sehr schwer umzusetzen. Nicht vergleichbar mit Assassin‘s Creed. Bei mehreren Gegnern geht das Blocken sehr gerne in die Hose. Die Gegner verfügen über unterschiedliche Kampftricks, z.B. Beschwörungen, spucken Gift, Fernangriffe und Flächenzauber. Vor allem die Endgegner sind eine harte Nuss und nur mit bestimmten Taktiken zu schlagen. Das hört sich doch gut an. Ist es im Grunde auch, wenn da nicht die Steuerung wäre. Die Zauber und die Kampfmanöver müssen über die Zahlentasten 1-4 ausgelöst werden. Außerdem muss eine Taste gedrückt gehalten werden, je nachdem ob Zauber oder Kampfmanöver. Dann ist es noch wichtig im Kampf ständig in Bewegung zu bleiben und wegzurollen. Kurz: Das ist zu umständlich. Warum kann ich die Maustaste nicht mit einem Zauber (Rechtsklick) und einen Angriff (Linksklick, normal, Sonderattacke) belegen?

Vielleicht zum Controller greifen. Sowas kann man viel besser umsetzen. Außerdem werden die Kampfareale immer eingeschränkt. Man will weglaufen oder ausweichen und donnert ständig gegen unsichtbare Wände. Was soll der Mist? Und dann das Speichersystem. Es funktioniert nur über „Autosave“, es gibt keine Speicherfunktion. Quicksave sowieso nicht. Man kann noch nicht mal eigene Speicherstände oder Profile anlegen. Man will zwei Partien starten (gut-böse Charakter), ein Freund will das Spiel mal anzocken oder einen Speicherstand anlegen um noch mal von hier zu starten? Das kann man vergessen. Geht nicht. Wenigstens ist der Autosave halbwegs fair.

Die Story dreht sich um Dämonen und Beschwörungen. Bei Cairon und seiner „Schwester“ erwachen plötzlich Gaben. Sie können zaubern und das ganz ohne Ausbildung. Wie ist das möglich. Was verschweigt ihnen, ihr Vater? Die Entwickler haben sich Mühe gegeben viele Entscheidungen, schwere Entscheidungen einzubauen.
Dabei gibt es nur selten schwarz oder weiß, sondern sehr oft Grau. Ein Kannibale hält seine Opfer mit Blutmagie gefangen. Wenn wir ihn töten, sterben die Gefangenen qualvoll. Aber die Gefahr die von den Kannibalen ausgeht ist gebannt. Oder lassen wir ihn laufen? Dann können wir zwar die Opfer befreien, doch das Scheusal kann weiter morden. Die Entscheidungen haben oft noch spätere Auswirkungen. Gut gemacht, das reicht fast an das erste Witcher heran. Außerdem bekommt man kleine Videosequenzen gezeigt, die die Auswirkungen der Entscheidung illustrieren. Ebenfalls aus „The Witcher“ bekannt. Trotzdem klasse.
Abgesehen von ein paar wenigen Nebenaufträgen, verläuft Demonicon fast auf Schienen. Für ein Rollenspiel ist es ganz schön eingeschränkt. OK, Mass Effect verläuft ebenfalls sehr linear. Die Musik ist gut, aber größtenteils unauffällig.

Fazit: Ja…ganz nett. Immerhin ist es das Erstlingswerk des Entwicklers. So gesehen haben sie sich sehr gut geschlagen. In die Fußstapfen ihres großen Vorbild „The Witcher“ konnten sie aber nicht treten. Beim nächsten Mal bitte eine bessere Grafik, eine freie Speicherfunktion, mehr Schauplätze und eine leicht von der Hand gehende Steuerung. Dann könnte man wenigstens dem ersten Witcher das Wasser reichen. Noumena Studios hat auf jeden Fall Potenzial und wäre ein toller Ersatz für Radeon Labs (DSA: Drakensang).
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34 von 35 Personen (97 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
26.6 Std. insgesamt
Verfasst: 16. April 2014
Ich hatte an anderer Stelle schon über dieses Spiel geschrieben und möchte meine Gedanken auch hier veröffentlichen, weil ich den Eindruck habe, dass dieses Spiel zu Unrecht untergegangen ist und als Budget-Titel für manche durchaus interessant sein dürfte. Dabei gehe ich erst auf spoilerfreie allgemeine Punkte für potentielle Käufer ein und verdecke die inhaltlichen Punkte.
(Ursprünglich hier: Link )

1) Erwartungshaltung
Als alter Pen&Paper-DSA-Spieler habe ich natürlich einen ganz eigenen Blick auf das Spiel. Gleich zur ursprünglichen Ankündigung stellte sich so ein "Ach Nöö"-Gefühl ein, denn ein "Diablo-DSA" konnte ich mir gar nicht vorstellen. Die Geschichte ist bekannt, der ursprüngliche Entwickler ging pleite, vom Spiel war nix vorhanden und so wurde es von Noumena/Kalypso von Grund auf neuentwickelt. Wann immer es dann Neuigkeiten zum Spiel gab, Previews, Videovorschauen etwa von der Gamestar oder den Trailer/das Intro - nie war ich angefixt. Den Trailer zum Beispiel hätte man sich ruhig sparen können: er sieht nach nix aus, wirkt für DSA-Kenner unaventurisch und für Nicht-DSA-Kenner wie ein simpler Herr-der-Ringe-Abklatsch. Das Gameplay sprach mich nicht an, es trifft einfach nicht meinen Geschmack. Aber nachdem die Drakensangreihe ein unrühmliches Ende gefunden hat und ich Satinavs Ketten wider Erwarten sehr mochte (auch Adventures sind meine Spiele nicht [diese verdorrichten Feenwelträtsel ]), musste ich mir Demonicon nun doch geben. Natürlich stilecht in der Collector's Edition ...

2) "Objektive" Bewertungskriterien
"Mei, wat is dat hässlich." Das oder so was Ähnliches wird sich vermutlich fast jeder gedacht haben, der die Spielgrafik zum ersten Mal sah. Dieser Ersteindruck relativiert sich im Verlauf des Spiels an manchen Stellen und speziell über Artdesign (gezeichnete Zwischensequenzen) und Levelgestaltung (Fachwerk-Warunk, der Sumpf) wird das Spiel hier und da ansehlich, aber im Großen und Ganzen ist die Grafik nie "state of the art". Insbesondere die Gesichter (die Augen!), manche Kampfanimationen und die, ich nenne sie mal "Himmelhintergrundbilder" - nein, schön ist Demonicon nicht.
Das Gameplay kann ich schlecht anhand vergleichbarer Genrespiele bewerten, da ich die in der Regel nicht kenne (so ein "Gears of War" oder was es da gibt). The Witcher 1 habe ich gespielt und fand in beiden Fällen, dass das actionorientierte Kampfsystem nichts für mich ist. Es ist schön, dass es nicht-kampforientierte Talente wie Sagen+Legenden, Pflanzenkunde oder Überreden gibt, aber das konsolige Hervorheben der Interaktionsmöglichkeiten wirkte auf mich eher albern.
Die Geschichte ist gut. Ich versuche, dazu hier noch objektiv zu sein, und ohne DSA-Brille (oder Maske des Meisters) ist die Geschichte an manchen Stellen schon komisch und klaut auch etwa bei Highlander/Baldur's Gate. Zudem dürfte die Hintergrundfülle, die das Spiel ausschüttet, für den Nicht-DSA-versierten nicht story-interessierten Spieler recht erschlagend wirken.
Vertonung und Musik sind gut, auch wenn die Musik sich doch oft wiederholt und manchmal in ernsten Gesprächen die falsche "nette Dorfmusik" dudelte. Zudem stimmt bei manchen Dialogen die Betonung nicht zum Kontext, ansonsten ist die Vertonung aber gut gelungen.
Bugs. Es gibt sie und sie nerven. Ich bin an einer Stelle nach einem Bosskampf zu einem früheren Spielzustand teleportiert worden und konnte von dort aus nicht weiterspielen, musste also laden (ach ja: kein freies Speichern. Nervig). Außerdem sind manchmal bei Kämpfen Gegner im Boden versunken und ließen sich nicht mehr töten, so dass ich den Speicherstand vor dem Kampf laden musste. Manche Animationen hakten. Die Bugs sind aber gut auszuhalten; insgesamt ist der Spielspaß für mich nicht beeinträchtigt gewesen. Das mag ich aber vielleicht sehr milde bewerten; ich hatte mir Gothic 3 zum Release geholt und messe daran ...
Es gibt eigentlich (für mich) keinen Wiederspielwert. Man könnte zwar manche Entscheidungen anders treffen, fährt aber von der ersten bis zur letzten Minute auf Schienen durchs Abenteuer und hat praktisch nie die Gelegenheit, vom vorgesehenen Pfad abzuweichen. Das Spiel ist, auch in der Stadt, sehr extrem schlauchig.

3) Mein Spielspaßerlebnis
Das klingt ja alles gar nicht gut, habe ich mich jetzt sehr über das Spiel geärgert? Nein! Ich hatte tasächlich viel Spaß und bin froh, dass es das Spiel gibt. Denn trotz aller angesprochenen Schwächen war ich persönlich von der Geschichte gefesselt, habe einige erinnerungswürdige Momente erlebt und hatte mit dem Spiel eine schöne Zeit. Das liegt daran, dass ich mich mit der Grafik und dem Gameplay arrangieren konnte und, ich muss es zugeben, das Spiel von mir einen dicken, fetten DSA-Bonus aufgedrückt bekommt. Vor allem kann ich dem Spiel seine Schwächen nicht übelnehmen, weil sie zum Teil Designentscheidungen sind (es ist nunmal ein Action-RPG und als Action-RPG gedacht, da kann ich ja nicht kritisieren, dass es kein taktisches Gruppen-RPG ist) und zum überwiegenden Teil dem begrenzten Budget geschuldet sein dürften. Gute Grafik kostet Geld. Hochwertige CGI-Sequenzen kosten Geld. Viele Mitarbeiter anzustellen, um mehr Animationen einzubauen, größere Levels, individuellere Gegner und alternative Lösungswege, das kostet viel Geld. Demonicon merke ich an, dass es keine AAA-Produktion ist. Ich werfe ja einem B-Movie auch nicht vor, dass nicht Brad Pitt und Angelina Jolie mitspielen, und kann trotzdem Spaß haben. Dagegen kann ich mich über ein Dragen Age 2 richtig ärgern, dessen Werbekampagne sicher schon teurer war als das Budget von Demonicon.

4) Spoiler
Für DSA-Spieler ist Demonicon ja schon ein Leckerbissen. Auch wenn Manches unaventurisch ist. Mir persönlich sehen zum Beispiel die Rondrianer zu antik aus, ich hätte sie mir etwas "ritterlicher" gewünscht. Und das Borbaradianerkloster mit seinen 10.000 Bewohnern ist für Aventurien einfach völlig überdimensioniert. Aber das düstere Setting der Schattenlande wird meiner Meinung nach, auch durch dreckige und ironische Dialoge, sehr gut eingefangen. Einige Entscheidungen sind ja schon knifflig, zum Beispiel am Ende im Sumpf. Ich, ganz "Held", wollte dort zuerst der Perainegeweihten helfen und bin dann zu Ulev übergelaufen, als sie die Kranken vergiften wollte. Am Ende habe ich sie verbannt ... Die thargunitothpaktierende Schwester hat mir richtig gut gefallen; ich war überzeugt, sie würde mich verraten, aber am Ende opfert sie ihre Seele dafür, mir eine Chance zu geben ... das war mein Highlight des Spiels, weil ich das einfach nicht erwartet hatte. Das Ende kam mir zu kurz vor (nach dem Endkampf dachte ich: War's das schon?), aber die dann zum Outro einsetzende Musik passte meiner Meinung nach genau zum Spiel als Brechung der epischen Tragik der Selbstopferung meines Cairon - in den Schattenlanden gibt es kein Schwarz und Weiß und zum Heldentod läuft Pop. Recht so!
Ach ja, ich habe AZARIL getötet! Wie cool ist das denn, eine Antagonistin, die es seit 15, 20 Jahren in DSA gibt, nun in Demonicon töten zu können. Endlich wird hier mal die "offizielle" DSA-Geschichtsschreibung stark mit der Handlung eines PC-Spiels verwoben, das wünsche ich mir öfter.



5) Fazit
Mein Ratschlag gilt nur für die, die für Stärken eines Spiels auch Schwächen in Kauf nehmen und nicht zu viel Wert auf dieses "Gepolishte" von Triple-A-Spielen legen. Allen solchen DSA-Spielern empfehle ich, das Spiel zu kaufen. Allen anderen empfehle ich, vielleicht in ein Let's Play hineinzuschauen und es sich dann zu kaufen.
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25 von 26 Personen (96 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
30.5 Std. insgesamt
Verfasst: 5. Juni 2014
Demonicon (v1.1)

POSITIVES

+ düsterer Antiheld als Hauptfigur
+ Setting der Schwarzen Lande
+ erfrischend erwachsene und schaurig-düstere Story
+ Kanibalismus, Inzest und Totenkulte
+ korrekter und wiedererkennbarer DSA Hintergrund namhafte und bekannte NSC
+ jung, attraktiv, untot...die schöne Latika
+ mehrere Fraktionen im Spiel (Stadtwache, Kreuzerkartell, Geweihte, Prediger)
+ viele Gelegenheiten die Fronten/Fraktionen zu wechseln
+ optionale und abwechslungsreiche Nebenquests
+ Anziehpuppe die sich je nach Rüstungsteil verändert
+ vollständige professionelle Vertonung
+ Mháire Stritter spricht einige weibliche Rollen
+ lange und ausführliche Dialoge in denen hohe Talentwerte entsprechende Auswirkungen haben
+ Dämonen Gaben
+ schwerwiegende und Grenzwertige Entscheidungen die getroffen werden müssen
+ gut gemachte Zeichentrick- und Renderfilme, die die Handlung erzählen und zusammenfassen
+ keine automatisch regenerierende Lebensenergie und Zauberkraft wie bei Drakensang
+ AP durch Einsatz von Talenten
+ fast komplett Bugfrei (mit Patch 1.1)

NEGATIVES

- veraltete Grafik (matschige Texturen, spärliche Spezialeffekte und detaolarme Objekte)
- leider nur Cairon spielbar
- keine Charaktergeneration bei Spielbeginn
- Mana statt Astralenergie
- DSA Regeln nur abstrakt sehr umgesetzt, aber dennoch widererkennbar
- zu Arcadelastig
- Iniative ohne Bedeutung
- BE ohne spürbaren Auswirkungen
- nur Klingen- und Hiebwaffen
- keine Zweihandwaffen, beidhändiger Kampf oder Schilde
- nur Wurfmesser als Fernkampfwaffen
- kein richtiges Crafting, lediglich Verbesserungen sind möglich
- 3D Gesichter in Gesprächen mangelt es an Ausdruck
- kein freies Speichern, aber immer faire Speicherpunkte
- im höchsten der drei Schwierigkeitsgrade noch zu einfach
- AP-Vergabe noch zu hoch
- Spielabschnitt etwas zu klein geraten, sind weniger frei erkundbar und werden recycelt
- läuft nicht richtig stabil (3 Abstürze bei mir, 2 davon im Krallenmoor)
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16 von 16 Personen (100 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
20.0 Std. insgesamt
Verfasst: 7. Januar 2015
Es fällt mir schwer eine klare Empfehlung für dieses Spiel auszusprechen. Mir hat es gut gefallen, ich kann aber die vielen durchschnittlichen Bewertungen und den kommerziellen Misserfolg nachvollziehen. Aber fangen wir mal mit den Dingen an, die positiv zu bewerten sind:
Die Story ist wirklich mal was neues. Inzest! Mir fällt kein Spiel ein welches dieses Thema mal in seine Mainstory eingebaut hat. Alle Charaktere sind toll entwickelt. Man steht im ständigen Zwiekampf wem man glauben soll und wem nicht, wem man helfen soll und wem nicht. Selten waren Entscheidungen bzw. die Folgen derselben so schwer zu durchschauen wie in Demonicon. Die DSA Lizenz ist quasi in jedem Gespräch zu erkennen, es gibt reichlich Lore und Kenner werden mehr als einmal schmunzeln können.
Das Kampfsystem fand ich auch gut. Kämpfe laufen in Echtzeit ab, man hat verschiedene Styles und Zauber die man über die Schultertasten aktivieren kann und eine Quickbar für Tränke über das Digipad. Hat mich sehr an Dragon Age erinnert. Gut gemacht!
Über die Grafik kann man sich sicherlich streiten. Ich denke unter dem Gesichtspunkt betrachtet, dass es sich hier um kein Riesenprojekt handelt kann man über kleinere Schwächen hinwegsehen. Sie ist auf jeden Fall mehr als zweckmäßig und stellenweise sogar richtig schick.
Nicht unerwähnt lassen möchte ich außerdem die deutschen Synchronsprecher. Ich bin sowieso nicht der Typ, der in RPGs die Dialoge wegdrückt, hier würde es aber sicherlich auch eben solchen Spielern schwerfallen. Gute Arbeit!

Wo wir dann schon beim Thema Sound sind... Leider kann man dieses Lob für den Rest des Spiels nicht aussprechen. Gerade beim Sound merkt man, dass es Demonicon doch noch etwas an Polishing fehlte. Nicht selten fehlt der Sound zu bestimmten Aktionen einfach, während Dialogen sprechen die Umgebungs-NPCs in ungedrosselter Lautstärke einfach dazwischen und die Musik plätschert klischeehaft vor sich hin. Ein Ausnahme bildet hier das "Warunk Theme". Ein echter Ohrwurm ;)
Leider ist der Sound noch nicht mein letzter Kritikpunkt gewesen. So sehr ich die Story anfangs gelobt habe, so sehr flacht sie dann nach ca. 20 Stunden gegen Ende auch ab. Die letzten zwei Stunden des Spiels bestehen neben zwei relativ unspektakulären Bosskämpfen fast nur noch aus endlosem Gerenne durch nahezu gegenerfreie Hallen/Zonen und reichlich Backtracking. Absicht oder rannte die Zeit davon? Für mich fühlte es sich nach letzterem an.

Alles in allem bleibt ein solides RPG, dem man anmerkt weit entfernt von AAA Titeln zu sein, welches aber trotzdem zu gefallen weiß. RPG Fans dürfen gerne zuschlagen, DSAler müssen ;)
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17 von 18 Personen (94 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
44.1 Std. insgesamt
Verfasst: 24. Oktober 2014
Entgegen der teils schlechten Bewertungen kann ich dieses Spiel guten Gewissens weiterempfehlen. Es gibt sicherlich zahlreiche kleine Kritikpunkte (Speichersystem, Grafik, Charakteranimationen), die allerdings durch eine interessante Story, tolle Vertonung und das simple und actionorientierte Kampfsystem wieder wettgemacht werden. Die erwachsene, recht düstere Geschichte wirkt - sicherlich unterstützt durch den DSA-Hintergund - stimmig und lässt keine Langeweile aufkommen. Zahlreiche moralische Entscheidungen jenseits von schwarz oder weiß warten darauf getroffen zu werden. Obwohl das Ende etwas unbefriedigend war, fühlte ich mich stets gut unterhalten. Gerne mehr davon.
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19 von 23 Personen (83 %) fanden dieses Review hilfreich
3 Personen fanden dieses Review lustig
Empfohlen
22.0 Std. insgesamt
Verfasst: 5. Mai 2015
Warum wurde dieses epische Rollenspiel-Werk im Allgemeinen eigentlich so negativ bewertet? Ist für mich nicht mal ansatzweise nachvollziehbar...
Es handelt sich hierbei um ein enorm unterschätztes RPG-Juwel mit einer epischen und vielschichtigen Storyline.
Ich würde es am ehesten mit "The Witcher (1)" und "Bound By Flame" vergleichen, auch wenn ich tatsächlich Demonicon jenen beiden Spielen vorziehen würde (das ist aber natürlich Geschmacksache).

Im Rahmen der Story wird die ein oder andere harte Entscheidung getroffen werden müssen, deren Konsequenzen den weiteren Verlauf auf nicht unerhebliche Weise beeinflussen. Desweiteren ist in den Schattenlanden Gut & Böse nicht so einfach voneinander zu unterscheiden. Selbst die Oberschurkin Azaril hat mehr oder minder nachvollziehbare Beweggründe. Eine klare Grenze zwischen Gut&Böse, wie man sie häufig in Fantasy-Welten antrifft, gibt es hier nicht. Moral ist relativ.

Selbst die finsteren Lehren der Blutmagie Borbarads triefen nur so vor philosophischen Thesen, die den Spieler immer wieder zum Nachdenken bringen und ihn seine eigenen Ansichten hinterfragen lassen. Ganz großes Kino!
Vielleicht war das ja auch einfach zu "hoch" für den durchschnittlichen Gamer und daher die negativen Kritiken? Ich kann's mir sonst echt nicht erklären...

Klar, grafisch ist das Spiel eher schlicht gehalten, aber darauf kommt es letztlich doch eher weniger an. Hässlich ist es auf keinen Fall.
Das Kampfsystem ist schnell und dynamisch und geht nach kurzer Eingewöhnung super von der Hand (Anmerkung: Ich spiele mit XBox360-Controller).

Fazit:
Ein enorm unterschätztes Rollenspiel-Juwel mit einer anspruchsvollen und epischen Storyline, einer gehörigen Portion "Choice & Consequence" und schnellen, dynamischen Kämpfen.
Jeder geneigte Rollenspiel-Fan sollte hier unbedingt mal einen Blick wagen!
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