Sie führen Ihre gesamte Nation vom Zeitalter der absoluten Monarchien des frühen 19. Jahrhunderts durch die Ausweitung und Kolonisation bis hin zu einer großen Wirtschaftsmacht zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Victoria II ist ein großartiges Strategiespiel in der Kolonialzeit des 19. Jahrhunderts.
Nutzerreviews:
Kürzlich:
Sehr positiv (82 Reviews) - 91% der 82 Nutzerreviews der letzten 30 Tage sind positiv.
Insgesamt:
Sehr positiv (2,579 Reviews) - 89 % der 2,579 Nutzerreviews für dieses Spiel sind positiv.
Veröffentlichung: 30. Aug. 2010

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Enthält 11 Artikel: Victoria I Complete, Victoria II, Victoria II: A House Divided, Victoria II: A House Divided - American Civil War Spritepack, Victoria II: German Unit Pack, Victoria II: Heart of Darkness, Victoria II: Interwar Artillery Sprite Pack, Victoria II: Interwar Engineer Unit, Victoria II: Interwar Planes Sprite Pack, Victoria II: Interwar Spritepack, Victoria II: Songs of the Civil War

Paradox Grand Strategy Collection kaufen

Enthält 4 Artikel: Crusader Kings II, Europa Universalis IV, Hearts of Iron III, Victoria II

 

Reviews

“This is a wonderfully deep game, and its sandbox nature is much more open than Hearts of Iron III was and so it's much more enjoyable at the beginning.”
8,5/10 – Strategy Informer

“Victoria II incorporates challenging strategy and sim elements with enough flexibility to satisfy any weasel-beating gaming goof.”
4,3/5 – CheatCodeCentral

“Saying that it stands head-and-shoulders above all of the scant competition for grand-strategy kingship almost goes without saying.”
9,5/10 – CPUGamer

Über dieses Spiel

Sie führen Ihre gesamte Nation vom Zeitalter der absoluten Monarchien des frühen 19. Jahrhunderts durch die Ausweitung und Kolonisation bis hin zu einer großen Wirtschaftsmacht zu Anfang des 20. Jahrhunderts.

Victoria II ist ein großartiges Strategiespiel in der Kolonialzeit des 19. Jahrhunderts. Sie übernehmen die Kontrolle über ein Land und führen dieses durch die Industrialisierung, politische Reformen, Militäreroberungen und die Kolonisation.

Sie erleben eine tiefgründige politische Simulation und jede noch so kleine Entscheidung, die Sie treffen, wird verschiedene Konsequenzen auf der ganzen Welt mit sich bringen. Die Bevölkerung wird sich Ihren Beschlüssen je nach deren politischem Bewusstsein, sozialer Schicht sowie dem Willen, die Entscheidungen der Regierung anzunehmen oder sich dagegen aufzulehnen, beugen.

Eigenschaften:
  • Tiefgründige politische Simulation mit Dutzenden von verschiedenen Regierungen.
  • Detailgetreue Wirtschaftslage mit über 50 verschiedenen Güterarten und unterschiedlichen Fertigungsanlagen.
  • Über 200 Länder stehen zur Auswahl, vom Jahr 1835 bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs.
  • Fortschrittliches Technologiesystem mit tausenden von Erfindungen, die es zu entdecken gibt.
  • Verbesserte Grafik und Interface sowie Mehrspieler-Support.
  • Ein schnittiges Interface macht das Spiel leicht zugänglich.
  • Automatisierung verschiedener Aufgaben wie Handel und Unterstützung der Bevölkerung.
  • Erweitertes Einflussbereichssystem in welchem die bedeutenden Mächte der Welt um die Vorherrschaft kämpfen.
  • Die Ära der Baumwollherstellung stellt die vorindustriellen Volkswirtschaften dar.
  • Die sog. "Kanonenboot Diplomatie" gibt keinen Anlass zum Verhandeln, denn die Positionierung einer Flotte außerhalb eines Hafens könnte vielleicht ein besseres Argument darstellen.
  • Historische und dynamische Missionen führen Ihr Land durch die Weltgeschichte.

Systemanforderungen

    Empfohlen:
    • Betriebssystem: XP/Vista/Windows 7
    • Prozessor: Intel® Pentium® IV 2.4 GHz oder AMD 3500+
    • Speicher: 2 GB RAM
    • Festplatte: 2 GB frei
    • Grafikkarte: NVIDIA® GeForce 8800 oder ATI Radeon® X1900
    • Sound: DirectX® kompatibel
    • Controller Unterstützung: 3-Tasten Maus, Tastatur und Lautsprecher
    • Spezielle Mehrspielermodus-Anforderungen: Internetverbindung
Nutzerreviews
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Kürzlich:
Sehr positiv (82 Reviews)
Insgesamt:
Sehr positiv (2,579 Reviews)
Kürzlich verfasst
SID-The-KID
7.1 hrs
Verfasst: 27. August
Sehr großartiges Spiel!
MAn kann sich damit sehr amüsieren über einen langen Zeitraum hinweg.

Was ich allerdings sehr schade finde, ist dass es keine Errungenschaften enthält.
Ansonsten ein großartiges Spiel für alle Strategiefans
Hilfreich? Ja Nein Lustig
Master_of_Wolves
34.2 hrs
Verfasst: 24. August
Viktoria 2 ist ein sehr gutes Spiel was einem die Zeit der Industrielle Revolution veranschaulicht,ein besondereres Merkmal der Paradox Spiele ist es das man jedes Land was auf der Karte ist spielen kann,das heißt man könnte mit dem mächtigen Russland was über sehr viel Landmasse verfügt aber eine nicht gerade erstklassige Armee oder man wagt sich an einen der kleinen indischen Staaten heran und versucht Indien zu gründen.Desweiteren hat man mit dem DLC a House Divided die Möglichkeit den amerikanischen Bürgerkrieg zu erleben

FAZIT:Ich empfehle Viktoria 2 an alle Leute die Echtzeitstrategiespiele mögen und sich in der Zeit des 19.Jhd auskennen.Ich gebe dem Spiel somit 10 von 10 Punkten
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GNRParker
24.1 hrs
Verfasst: 3. August
I still remember in history class when we learned that Italy conquered half of Europe and whole Africa, or when the Netherlands began to conquer whole Germany and China. Good ol days.

Ore wa chin chin o daysuki nandayo.
Hilfreich? Ja Nein Lustig
robinmucha0
10.1 hrs
Verfasst: 2. August
.
Hilfreich? Ja Nein Lustig
biocbrg7
2.2 hrs
Verfasst: 23. Juli
Das Spiel enttäuscht mich in den Punkten Grafik und Übersichtlichkeit besonders. Ich habe mir das Spiel gekauft weil Europa Universalis IV mein absolutes Lieblingsspiel ist, und das ist auch nach dem Kauf so geblieben. Ich hätte sehr viel mehr davon erwartet.
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Jegoleth (Ger)
38.7 hrs
Verfasst: 14. Juli
Neben Europa Universalis, immernoch eins der besten Strategiespiele. Das Zeitalter der Industrialisierung wurde sehr schön umgesetzt. Was Paradox hier auch wieder gut umgesetzt hat ist das "Spielgefühl". Es spielt sich, wie jeder Paradox Titel, wieder anders als die anderen Globalstrategiespiele.

Auf jeden Fall einen Blick wert.
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david.artrex
65.0 hrs
Verfasst: 3. Juli
"Victoria II" ist eine typische Paradox Grand-Strategy-Simulation und deckt den Zeitraum von 1836 bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges ab.

Damit füllt "Victoria II" die historisch hochspannende Epoche zwischen Europa Universalis und Hearts Of Iron. Mit Crusader Kings (Mittelalter) und Rome (Antike) deckt Paradox fast alle historischen Zeiträume der Weltgeschichte ab und liefert eine Kompendium, das sowohl auf derselben Grundstruktur fußt, aber auch mechanisch auf die jeweilige Epoche und deren Zentralpunkte abgestimmt ist.

Denn die herausragende Qualität von historischen Paradox-Titeln liegt in der Erkenntnis, daß jede Epoche eigener Mechaniken bedarf, für jede Epoche eigene politische Agenden wichtig waren, Mentalitäten und gesellschaftliche Strukturen in der Geschichte grundverschieden waren. Damit begreift Paradox Diskurse, die etwa durch Michel Foucault ("Die Ordnung der Dinge") wesentlich befeuert wurden. Er geht (vereinfacht beschrieben) davon aus, daß jede Epoche einen Zentralpunkt des Denkens hatte. War es im Mittelalter etwa die Religion, tritt in der Neuzeit der Mensch als Individuum in den Fokus. Aus diesem Zentralpunkt ergeben sich dann als Ausfluß wesentliche gesellschaftliche, kulturelle und politische Strukturen.

Dieses Prinzip hat Paradox schon seit ihren ersten Titeln begriffen und inkanalisiert, was sie auch wesentlich von anderen Entwicklern unterscheidet, die diese strukturelle Denkleistung nicht vollzogen haben.

Industrialisierung nun also. Das viktorianische Zeitalter.

Wie bei Paradox üblich können wir uns zu Beginn für jedes simulierte Land entscheiden. Ob England, Preußen, Frankreich, Luxemburg, die USA oder Bhutan. Aus welcher Sicht wir Geschichte erleben wollen bleibt uns überlassen. Startpunkt ist allerdings stets 1836 (mit der Erweiterung "A House Divided" kommt noch 1861 dazu).

Wie üblich befinden wir uns meist auf einer globalen Strategiekarte, die zahllose Overlays zu bieten hat und die in zahllose Provinzen eingeteilt ist und klicken uns durch Menüs, Tabellen und Schieberegler. Die Zeit läuft dabei in dem Tempo ab, das wir wollen. Auch im pausierten Modus können wir in aller Ruhe unsere Entscheidungen überdenken.

Wichtig für die Zeit sind vor allem die Industrialisierung, die das Rückgrat für künftige Kriege bildet und das Ansehen, das als Prestige realisiert wurde. Besonders für "Victoria II": die acht Länder mit dem höchsten Prestige sind Großmächte und haben damit Zugriff auf Mechaniken, die anderen Ländern verwehrt sind. Am wichtigsten: wir können als Großmächte Einfluss in drei Stärkestufen auf andere Länder ausüben. Dann können wir das Land nach einiger Zeit in unsere Einflußsphäre holen, was wirtschafliche, diplomatische und militärische Vorteile bringen kann.

Alle Mechaniken zu nennen würde bei einer so komplexen Simulation den Rahmen sprengen. Ein paar Kategorien seien genannt:
- Produktion: Bauaufträge für Fabriken und Eisenbahnen, Subventionen für existente Fabriken oder Zuschüsse für Bauprojekte von Kapitalisten.
- Haushalt: wir setzen Steuersätze für Unter-, Mittel- und Oberschicht fest und bestimmen unser Militärbudget
- Technologie: Erforschen von jeweils einer Verbesserung
- Politik: je nach Regierungsform müssen wir uns mit verschiedenen Parteien, Forderungen oder sogar Rebellen herumschlagen
- Bevölkerung: hier sehen wir den Alphabetisierungsgrad und setzen Schwerpunkte in der Bevölkerungsstruktur
- Ex-und Import von Gütern
- Diplomatie: Beziehungen zu anderen Ländern, Erschaffung von Kriegsgründen, Schließen von Bündnissen
- Militär: Ausheben von Truppen und Flotten, Erschaffung von Generälen und Admirälen

"Victoria II" ist komplex, Teile dieser Komplexität lassen sich aber auch vereinfachen. So müssen wir uns etwa um den Handel nicht kümmern und können ihn automatisieren, wenn wir das wollen. Je nach Regierungsform dürfen wir auch etwa in den Aufbau der Industrie selber gar nicht eingreifen.

Kommt es zum Krieg, verschieben wir paradoxtypisch unsere Verbände auf der Karte. Schlachten oder Belagerungen laufen dann automatisch unter Berücksichtigung zahlreicher Werte und Boni.

"Victoria II" orientiert sich stark am realen historischen Verlauf und das nicht nur durch immer wieder auftauchende historische Ereignisse. Das Empire etwa ist extrem stark, kaum zu besiegen, Russland hingegen startet zwar mit viel Bevölkerung, aber als Agrarstaat mit rückständiger Industrie. Das hat zur Folge, daß die Spielerlebnisse je nach gewähltem Land sehr unterschiedlich sein können.
- England muß seine zahlreichen Besitzungen verwalten. Nicht nur Kanada gilt es zu halten, auch der indische Subkontinent sollte unter der britischen Flagge vereinigt werden
- Preußen sollte eine deutsche Einigung anstreben. Ob mit Bayern, ob mit Österreich wird sich zeigen
- Russland muß irgendwie den industriellen Rückstand kompensieren und Gebiete Sibiriens kolonisieren
- die USA hat Mexiko als Gegner, sollte den Westen besiedeln und was macht man mit dem Staat Texas?
- Spanien sollte versuchen bei der Kolonisierung Afrikas vorne zu sein
usw.

Die Kolonisierung insbesondere Afrikas wird in der zweiten Spielhälfte zu einem wichtigen Ziel einiger Länder. Dafür müssen aber ersteinmal Erfindungen erforscht werden.

Je länger "Victoria II" dauert, desto mehr werden internationale Konflikte relevant. Sollten diese nicht beigelegt werden, neigt die Mechanik zum Ausbruch eines Weltkrieges, der insbesondere in der Infamie-Wertung geringere Mali erzeugt.

Infamie: "Victoria II" ist auf eine historisch nahe Simulation ausgelegt. Es geht nicht darum, die ganze Welt zu erobern, sondern sich im Verhältnis zu den anderen Mächten möglichst vorteilhaft zu positionieren. Um das möglich zu machen, arbeitet "Victoria II" mit einem Infamie-System, das heißt das Erschaffen von Kriegsgründen erzeugt einen bestimmten Wert an Infamie. Wird dieser Wert zu hoch, werden uns unsere Bündnispartner verlassen und andere Nationen neigen dazu uns anzugreifen. Der Wert reduziert sich wieder im Laufe der Zeit, allerdings sehr langsam.

Grafisch rangiert "Victoria II" auf dem Niveau von EUIII bzw Hearts Of Iron 3, hat also schon einige Jahre auf dem Buckel, funktioniert aber übersichtlich und tadellos. Der Soundtrack ist an die Epoche angelehnt und paßt hervorragend.

Das manchmal etwas stiefmütterlich behandelte "Victoria II" mit den anderen Titeln des Hauses Paradox qualitativ zu vergleichen erscheint mir müßig. Viel eher geht es darum, welche Epoche einem selber liegt und welche Strukturen man am Spannendsten findet.

Tip 1: Ich empfehle gleich die "Victoria Collection" mit allen DLCs. Diese bringen vor allem sinnvolle Erweiterungen der Spielmechanik
Tip 2: einfach mal beim herausragenden Youtuber "Steinwallen" und seinen grandiosen, zum historischen Roleplay neigenden, Lets Plays vorbeischauen
Tip 3: falls "Victoria II" nicht startet, läßt sich das Problem einfach durch das Löschen einer einzigen Datei beheben

Wertung:
10/10 Atmosphäre
9/10 Story
7/10 Grafik
9/10 Sound
9/10 Spielmechanik
9/10 Balancing
10/10 Spielspass

Fazit:
"Victoria II" ist historisch-strategische Simulation auf erwachsenem Paradox-Niveau.

9/10 Gesamtwertung
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obi_ward
480.1 hrs
Verfasst: 3. Juli
...funktioniert NICHT mit 100% korrektem Windows 7 64-bit.
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Lord Of Games
40.3 hrs
Verfasst: 3. Juli
Ein sehr guten Paradox Spiel.Jedes Paradox Spiel hat seine Stärken und Aufgaben z.B. bei Crusader Kings die Charakterre und hier bei Victoria 2 die Politik.In Victoria 2 kann man sich richtig wohl fühlen.Natürlich kann man auch hier Armeen in die Schlacht ziehen lassen.Wie immer hat Paradox gute Arbeit geleistet.
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GraveDigger
84.0 hrs
Verfasst: 30. Juni
Das Spiel ist ein Sozialistensimulator (Kommunisten)
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Hilfreichste Reviews  Insgesamt
70 von 87 Personen (80 %) fanden dieses Review hilfreich
2 Personen fanden dieses Review lustig
Empfohlen
461.9 Std. insgesamt
Verfasst: 27. Dezember 2013
Sehr gut. MEHR GIBT ES NICHT ZU SAGEN. SPANNEND.INTERESSANT:LEHRREICH. KAUFEN. MAN KANN FRANKREICH EROBERN
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27 von 28 Personen (96 %) fanden dieses Review hilfreich
1 Person fand dieses Review lustig
Empfohlen
447.8 Std. insgesamt
Verfasst: 6. August 2015
Victoria II... Mit knapp 400 Stunden unter den Top 3 meiner meist gespielten Spiele und ein Spiel, welches wirklich eine Menge Freude bereiten kann.

Der Singleplayer:

Man startet im Jahr 1836 (bzw. 1861 mit dem Add-On "A House Divided") als eines der dieser Zeit existierenden Länder auf der gesamten Welt. Im Laufe des Spiels muss man Diplomatie, Handel, Politik, wissenschaftlichen Fortschritt und vieles mehr managen. Oft brechen Kriege aus, oder es gibt interne Konflikte die gewaltsam niedergeschlagen werden müssen. Kämpfen, bzw. das Aufbauen, Einsetzen und Verbessern der Armee und Flotte ist ein zentraler Punkt in Victoria II. Allerdings muss man hier aufpassen nicht zu aggressiv zu werden, da sonst schnell die ganze Weltbevölkerung (die eigene eingeschlossen) einem an den Kragen will, was - da spreche ich aus eigener Erfahrung - nicht sehr unterhaltsam ist (oder vielleicht doch). Auch die sich verändernde politische Welt muss gut überstanden werden, da mit voranschreitender Zeit die Bedrohungen erst durch liberale, welche mehr Rechte, Demokratie, freien Handel und Ähnliches wollen, dann durch die extremen Gruppen von rechts und links. Ein Kritikpunkt tut sich hier auf, da es eine enorme Lernkurve gibt und man zu Beginn des Spiels maßlos überfordert ist. Selbst nach 400 Stunden gibt es für mich noch Punkte (u. A. Handel und die Bedürfnisse der Bevölkerung), die ich nur teilweise oder auch garnicht verstehe/durchschaue. Man muss also wirklich viel investieren, wenn man Victoria II meistern will.

Der Multiplayer:

Der zweite Kritikpunkt tut sich hier auf. Ich habe bis zum heutigen Tage es nicht hinbekommen, den Multiplayer zu benutzen. Das System zur Spielersuche scheint mir kaputt, ich jedenfalls habe noch keinen meiner Freunde zum Spielen einladen können, und auch sonst niemanden.

Fazit:

Singleplayer: +
Multiplayer: -

=> Victoria II macht im Singleplayer eine Menge Spaß, wenn man zu Beginn die Frustgrenze und Neugier hoch genug setzt. Der Multiplayer ist aber eine absolute Katastrophe. Trotzdem reicht der Singleplayer meiner Ansicht nach aus, um das Spiel als absolut lohnenswert darzustellen.
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22 von 23 Personen (96 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
65.0 Std. insgesamt
Verfasst: 3. Juli
"Victoria II" ist eine typische Paradox Grand-Strategy-Simulation und deckt den Zeitraum von 1836 bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges ab.

Damit füllt "Victoria II" die historisch hochspannende Epoche zwischen Europa Universalis und Hearts Of Iron. Mit Crusader Kings (Mittelalter) und Rome (Antike) deckt Paradox fast alle historischen Zeiträume der Weltgeschichte ab und liefert eine Kompendium, das sowohl auf derselben Grundstruktur fußt, aber auch mechanisch auf die jeweilige Epoche und deren Zentralpunkte abgestimmt ist.

Denn die herausragende Qualität von historischen Paradox-Titeln liegt in der Erkenntnis, daß jede Epoche eigener Mechaniken bedarf, für jede Epoche eigene politische Agenden wichtig waren, Mentalitäten und gesellschaftliche Strukturen in der Geschichte grundverschieden waren. Damit begreift Paradox Diskurse, die etwa durch Michel Foucault ("Die Ordnung der Dinge") wesentlich befeuert wurden. Er geht (vereinfacht beschrieben) davon aus, daß jede Epoche einen Zentralpunkt des Denkens hatte. War es im Mittelalter etwa die Religion, tritt in der Neuzeit der Mensch als Individuum in den Fokus. Aus diesem Zentralpunkt ergeben sich dann als Ausfluß wesentliche gesellschaftliche, kulturelle und politische Strukturen.

Dieses Prinzip hat Paradox schon seit ihren ersten Titeln begriffen und inkanalisiert, was sie auch wesentlich von anderen Entwicklern unterscheidet, die diese strukturelle Denkleistung nicht vollzogen haben.

Industrialisierung nun also. Das viktorianische Zeitalter.

Wie bei Paradox üblich können wir uns zu Beginn für jedes simulierte Land entscheiden. Ob England, Preußen, Frankreich, Luxemburg, die USA oder Bhutan. Aus welcher Sicht wir Geschichte erleben wollen bleibt uns überlassen. Startpunkt ist allerdings stets 1836 (mit der Erweiterung "A House Divided" kommt noch 1861 dazu).

Wie üblich befinden wir uns meist auf einer globalen Strategiekarte, die zahllose Overlays zu bieten hat und die in zahllose Provinzen eingeteilt ist und klicken uns durch Menüs, Tabellen und Schieberegler. Die Zeit läuft dabei in dem Tempo ab, das wir wollen. Auch im pausierten Modus können wir in aller Ruhe unsere Entscheidungen überdenken.

Wichtig für die Zeit sind vor allem die Industrialisierung, die das Rückgrat für künftige Kriege bildet und das Ansehen, das als Prestige realisiert wurde. Besonders für "Victoria II": die acht Länder mit dem höchsten Prestige sind Großmächte und haben damit Zugriff auf Mechaniken, die anderen Ländern verwehrt sind. Am wichtigsten: wir können als Großmächte Einfluss in drei Stärkestufen auf andere Länder ausüben. Dann können wir das Land nach einiger Zeit in unsere Einflußsphäre holen, was wirtschafliche, diplomatische und militärische Vorteile bringen kann.

Alle Mechaniken zu nennen würde bei einer so komplexen Simulation den Rahmen sprengen. Ein paar Kategorien seien genannt:
- Produktion: Bauaufträge für Fabriken und Eisenbahnen, Subventionen für existente Fabriken oder Zuschüsse für Bauprojekte von Kapitalisten.
- Haushalt: wir setzen Steuersätze für Unter-, Mittel- und Oberschicht fest und bestimmen unser Militärbudget
- Technologie: Erforschen von jeweils einer Verbesserung
- Politik: je nach Regierungsform müssen wir uns mit verschiedenen Parteien, Forderungen oder sogar Rebellen herumschlagen
- Bevölkerung: hier sehen wir den Alphabetisierungsgrad und setzen Schwerpunkte in der Bevölkerungsstruktur
- Ex-und Import von Gütern
- Diplomatie: Beziehungen zu anderen Ländern, Erschaffung von Kriegsgründen, Schließen von Bündnissen
- Militär: Ausheben von Truppen und Flotten, Erschaffung von Generälen und Admirälen

"Victoria II" ist komplex, Teile dieser Komplexität lassen sich aber auch vereinfachen. So müssen wir uns etwa um den Handel nicht kümmern und können ihn automatisieren, wenn wir das wollen. Je nach Regierungsform dürfen wir auch etwa in den Aufbau der Industrie selber gar nicht eingreifen.

Kommt es zum Krieg, verschieben wir paradoxtypisch unsere Verbände auf der Karte. Schlachten oder Belagerungen laufen dann automatisch unter Berücksichtigung zahlreicher Werte und Boni.

"Victoria II" orientiert sich stark am realen historischen Verlauf und das nicht nur durch immer wieder auftauchende historische Ereignisse. Das Empire etwa ist extrem stark, kaum zu besiegen, Russland hingegen startet zwar mit viel Bevölkerung, aber als Agrarstaat mit rückständiger Industrie. Das hat zur Folge, daß die Spielerlebnisse je nach gewähltem Land sehr unterschiedlich sein können.
- England muß seine zahlreichen Besitzungen verwalten. Nicht nur Kanada gilt es zu halten, auch der indische Subkontinent sollte unter der britischen Flagge vereinigt werden
- Preußen sollte eine deutsche Einigung anstreben. Ob mit Bayern, ob mit Österreich wird sich zeigen
- Russland muß irgendwie den industriellen Rückstand kompensieren und Gebiete Sibiriens kolonisieren
- die USA hat Mexiko als Gegner, sollte den Westen besiedeln und was macht man mit dem Staat Texas?
- Spanien sollte versuchen bei der Kolonisierung Afrikas vorne zu sein
usw.

Die Kolonisierung insbesondere Afrikas wird in der zweiten Spielhälfte zu einem wichtigen Ziel einiger Länder. Dafür müssen aber ersteinmal Erfindungen erforscht werden.

Je länger "Victoria II" dauert, desto mehr werden internationale Konflikte relevant. Sollten diese nicht beigelegt werden, neigt die Mechanik zum Ausbruch eines Weltkrieges, der insbesondere in der Infamie-Wertung geringere Mali erzeugt.

Infamie: "Victoria II" ist auf eine historisch nahe Simulation ausgelegt. Es geht nicht darum, die ganze Welt zu erobern, sondern sich im Verhältnis zu den anderen Mächten möglichst vorteilhaft zu positionieren. Um das möglich zu machen, arbeitet "Victoria II" mit einem Infamie-System, das heißt das Erschaffen von Kriegsgründen erzeugt einen bestimmten Wert an Infamie. Wird dieser Wert zu hoch, werden uns unsere Bündnispartner verlassen und andere Nationen neigen dazu uns anzugreifen. Der Wert reduziert sich wieder im Laufe der Zeit, allerdings sehr langsam.

Grafisch rangiert "Victoria II" auf dem Niveau von EUIII bzw Hearts Of Iron 3, hat also schon einige Jahre auf dem Buckel, funktioniert aber übersichtlich und tadellos. Der Soundtrack ist an die Epoche angelehnt und paßt hervorragend.

Das manchmal etwas stiefmütterlich behandelte "Victoria II" mit den anderen Titeln des Hauses Paradox qualitativ zu vergleichen erscheint mir müßig. Viel eher geht es darum, welche Epoche einem selber liegt und welche Strukturen man am Spannendsten findet.

Tip 1: Ich empfehle gleich die "Victoria Collection" mit allen DLCs. Diese bringen vor allem sinnvolle Erweiterungen der Spielmechanik
Tip 2: einfach mal beim herausragenden Youtuber "Steinwallen" und seinen grandiosen, zum historischen Roleplay neigenden, Lets Plays vorbeischauen
Tip 3: falls "Victoria II" nicht startet, läßt sich das Problem einfach durch das Löschen einer einzigen Datei beheben

Wertung:
10/10 Atmosphäre
9/10 Story
7/10 Grafik
9/10 Sound
9/10 Spielmechanik
9/10 Balancing
10/10 Spielspass

Fazit:
"Victoria II" ist historisch-strategische Simulation auf erwachsenem Paradox-Niveau.

9/10 Gesamtwertung
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21 von 22 Personen (95 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
257.8 Std. insgesamt
Verfasst: 9. August 2014
wenn du es so unbegreifbar komplex, schwierig und doch realistisch magst, dass du dir die haare ausreist, wenn eine kleine entscheidung am anfang dich 7 stunden in game fertig macht, dann ist dieses Global-Strategie-Spiel das richtige für dich! Egal ob man als Bismarck Österreich mit ins Boot holt und Großdeutschland gründet, ob man als Zar die USA das fürchten lehrt, oder ob man als China die ganze welt erpobern will, mit diesem Spiel lässt sich jede alternative der Geschichte umsetzen, wenn man nur gut genug ist.
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15 von 16 Personen (94 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
87.7 Std. insgesamt
Verfasst: 21. April 2015
Victoria II baut auf Diplomatie sowie Strategie und auch auf das Wirtschaftssystem.
Am Anfang fühlt man sich leicht überfordert, da es sehr viel zu erledigen gibt.

Es ist gerade in dieser Zeit der Aufschwung der Industrialisierung diesem man natürlich fördern möchte um nicht den Anschluß an die Großmächte zu verlieren. Nebenbei wird das Volk liberaler und der Ruf in eine Demokratie lauter. Dann kommt noch der militärische Aspekt. Die Armee braucht sowie die Industrie neue fertigkeiten die durch Forschung erreicht wird. Man möchte auch Militärisch (vorallem in Europa) sein Gesicht wahren.

Kriegerische Außernandersetzungen sind meist anspruchsvoll und sollte in vielen Fällen überdacht sein. Ebenso sollte man die diplomatischen Beziehungen seines Feindes im Auge behalten. Zu dieser Zeit war jedes Land mit vielen anderen Verbündet. Wenn man nicht achtsam ist kann dies zu einer Kettenreaktion führen und man findet sich in einem Weltkrieg wieder.

Ich finde es sehr gut, dass dieses Spiel nicht wie Risiko zu spielen ist. In Victoria ist es nicht Ziel die gesamte Welt einzunehmen aber man kann sie zu seinem Gunsten etwas lenken. Man kann zum Beispiel nicht ganz Österreich, Frankreich und Preußen einnehmen. Die Infamie lässt diese quasi nicht zu. Erhöht sich die Infamie nämlich an einem gewissen Punkt, werden die Großmächte versuchen euch in Schach zu halten.

Bei Victoria ist jedes Land auf der Karte spielbar. Man kann eine Großmacht wie Preußen, Österreich oder auch das Britische Imperium spielen. Die USA in einem frühem Stadium von der Sklaverei befreien und die Südstaaten zurück trängen....oder auch gewinnen lassen. Später wird die USA unaufhaltsam in die Großmächte aufgenommen. Japan kann "verwestlicht" werden und ebenfalls aufsteigen. Sekundärmächte wie die Niederlanden oder Portugal kann man ebenfalls zum erfolg führen. Es bleibt jedem offen mit welcher Nation er spielen möchte. Die schwierigkeit in diesem Fall ist variabel.

Fazit: Ein sehr gutes Spiel in diesem Genre und für jedem Strategen eigentlich ein muss.
Es ist anspruchsvoll und sehr spannend den Verlauf der Geschichte beizubehalten oder auch zu seinem Gunsten zu verändern.
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16 von 18 Personen (89 %) fanden dieses Review hilfreich
4 Personen fanden dieses Review lustig
Empfohlen
92.1 Std. insgesamt
Verfasst: 16. Februar 2015
Das Spiel ist sehr Informativ gibt einen guten Einblick in die Geschenisse und Lage der Menschen im Viktorianischen Zeitalter.Kriege spielen sich anfangs sehr gut und realistisch endeten bei mir aber in späteren Jahren um 1900 immer in unüberschichtlich großen Schlachtfeldern mit vielen 50 und 20 Trupps .So schlug ich nach 1900 mit Preußen den immer selben Krieg gegen Großbritanien um Afrika alle 5 ingame Jahre erneut,Dabei verloren sie im Schnitt 200 - 300 Truppen die in Afrika stationiert waren.Das störte sie aber nicht da sie irgendwo immer noch 5000 Regimenete versteckt in Asien hatten,weswegen ich bei Friedenverhandlungen nur eine Provinz afrikanisches Ödland bekam.Das Spiel endet 1936,dabei sollte es aber lieber 1914 mit beginn des ersten Weltkriegs enden,weil in der Zeitspanne dazwischen keine Ereignisse mehr passieren.Mein Fazit ist würde es 1914 enden würde es ein gutes Strategiespiel abgeben danach ist es einfach nur ein unübersichtlicher und ermüdender Haufen aus Daten und Statistiken.
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10 von 11 Personen (91 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
66.3 Std. insgesamt
Verfasst: 18. April
Victoria 2 ist,wie es der Name schon vermuten lässt, ein Spiel im viktorianischen Zeitalter. Länder weltweit sind spielbar und praktisch fast jedes Land hat das Potenzial zur Supermacht.
Victoria 2 ist sehr genau was die Geschichte betrifft,sodass man mit dem Königreich Preußen einiges zu tun hat,um das Kaiserreich ausrufen zu können.
Auch gibt es einen großen Kolonialenkonflikt der Seemächte,da noch viel Land zu verteilen ist.
Geschick und ein gewisses historisches Grundwissen wären allerdings ratsam.
Mit Mods ist man in Victoria auch gut bedient. Sie sind allerdings manuell von Mod-Seiten zu downloaden.
Das einzige,womit ich noch so meine Probleme habe ist der Multiplayer...für mich ist der zu kompliziert :P
Desweiteren ist Victoria verglichen mit Hearts of Iron 3 und EUIV übersichtlicher und einfacher zu spielen!
Der Kauf der Erweiterungen (House divided und Heart of Darkness) werden angeraten!
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
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9 von 12 Personen (75 %) fanden dieses Review hilfreich
2 Personen fanden dieses Review lustig
Empfohlen
488.2 Std. insgesamt
Verfasst: 7. Oktober 2015
Schön tiefgründiges Echtzeitstrategiespiel.
Allerdings weist es viele kleinere und weniger kleine Makel auf, wie zum Beispiel die deutsche Übersetzung des Spiels.
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4 von 4 Personen (100 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
112.9 Std. insgesamt
Verfasst: 16. August 2014
Beim Ersten spielen ist das Spiel komplieziert aber spielt man es öfter macht es Spaß und versteht das Spiel
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10 von 16 Personen (63 %) fanden dieses Review hilfreich
1 Person fand dieses Review lustig
Empfohlen
126.7 Std. insgesamt
Verfasst: 26. Dezember 2014
Es ist eines der besten Strategiespiele überhaupt. KAUFPFLICHT!!!!
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