Auf den gesamten südlichen Inseln herrscht Krieg, und erreicht letztendlich auch die idyllische Insel Feshyr . Sie übernehmen die Rolle des neuen namenlosen Helden, nachdem Ihre Stadt von den den Beschützern des Königs zerstört wurde.
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Ausgeglichen (953 Reviews) - 47 % der 953 Nutzerreviews für dieses Spiel sind positiv.
Veröffentlichung: 15. Okt. 2010

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Reviews

Arcania: Gothic IV sieht wie ein Spiel aus, dass sogar den übersättigsten, über-Oblivioned Krusten-Zwerg in eine lange und fesselnde Partie dieses RPG Abenteuers entfuhren wird. – Gamerevolution 06/2010

Dieses Team hat definitiv ein Auge für ihr Publikum etablierter und heranwachsender Spieler. – RPG fan 06/2010

Über dieses Spiel

Auf den gesamten südlichen Inseln herrscht Krieg, und erreicht letztendlich auch die idyllische Insel Feshyr . Sie übernehmen die Rolle des neuen namenlosen Helden, nachdem Ihre Stadt von den den Beschützern des Königs zerstört wurde. Auf Ihrer Suche nach Revanche, werden Sie feststellen, das dieser erbärmliche Angriff nicht nur aus einer Laune heraus passiert ist. Eine mysteriöse dunkle Macht lauert auf Sie und zum Glück müssen Sie nicht allein die uralten Geheimnisse lüften: Ihr Schicksal ist an eine wunderschöne Frau mit einem mächtigen Artefakt aus der längst vergessenen Vergangenheit gebunden...

HAUPTEIGENSCHAFTEN:

  • KAMPFSYSTEM: Ein intuitives System das stufenweises Lernen, spezielle Bewegungen und 3 verschiedene Angriffstypen bietet.
  • HANDLUNG: Eine tiefe Geschichte eingebaut in das erfolgreiche Gothic Universe Franchise mit vielen abwechslungsreichen Aufgaben.
  • ZUGÄNGLICHKEIT: Eine zugängliche Geschichte, eine intuitive Benutzeroberfläche und Steuerungen und ein hochentwickeltes Hint-System.
  • BESTÄNDIGE ACTION: Das Spiel bleibt fortlaufend spannend durch regelmäßige Überraschungen und Abenteuer.
  • HELDENENTWICKLUNG: Sammeln Sie Erfahrungspunkte, um Ihre Eigenschaften, Fähigkeiten und Ihre Crafting-Fertigkeiten Vermögen zu verbessern.
  • EINE KOMPLETT OFFENE WELT: Genießen Sie die volle Freiheit und die fast unbeschränkten Möglichkeiten, die Sie bereits von der Gothic Serie kennen.

Systemanforderungen

    Minimum:
    • Betriebssystem: Microsoft® Windows® XP / Vista / Windows 7
    • Prozessor: Intel Core 2 Duo - 2.8 GHz / AMD Athlon II x2 - 2.8 GHz
    • Speicher: 2 GB RAM
    • Grafik:GeForce 8800 GTX, GeForce 8800 GT, GeForce 9600
    • DirectX®: DirectX 9.0c oder höher
    • Festplatte: 10 GB + 600 MB virtueller Speicher
    • Sound: DirectX 8.1 kompatibel Soundkarte
    Empfohlen:
    • Betriebssystem: Microsoft® Windows® XP / Vista / Windows 7
    • Prozessor: Intel Quad Core / AMD Phenom X4
    • Speicher: 4 GB
    • Grafik: GeForce GTX 250, GeForce GTX 260, GeForce GTX 280
    • DirectX®: DirectX 9.0c oder höher
    • Festplatte: 10 GB + 600 MB virtueller Speicher
    • Sound: DirectX 8.1 kompatibel Soundkarte
Nutzerreviews
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Insgesamt:
Ausgeglichen (953 Reviews)
Kürzlich verfasst
PsychoSunny
15.1 hrs
Verfasst: 22. August
Hallöchen,

also ansich ist Arcania Gothic 4 vorab gesehen erstmal kein Gothic wie man es kennen und lieben gelernt hat. Man kann es durchaus mal spielen aber das war es auch schon. Es ist viel zu gradllinig. Die Dialoge sind meistens eher langweilig und es gibt überwiegen nur Tötungs sowie hol und bring Quests. Da dieses Spiel nichtmehr die Welt kostet ist es eher was für zwischendurch.

https://www.youtube.com/watch?v=giTigeGyYvo
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NHL
20.1 hrs
Verfasst: 3. August
http://www.bahnbilder.de/ selbsterklärend, Robert Enke empfiehlt diese Seite
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Starkiller
18.0 hrs
Verfasst: 29. Juli
Kein Detais, keine Liebe zum Spiel, alte Charaktäre werden aufgewärmt um den Protagonisten einen Schub zu verleihen. Die Story des Protagnosten ist dürftig, das Land, mit ein paar wenigen Gebäuden gesäht, die Leute werden vor ihren Augen beklaut und machen nichts. Hinzu kommt das die Story keine Überraschungen birgt.
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Smons
10.5 hrs
Verfasst: 27. Juli
Super!!!
Ist ein gutes Spiel :D
Nachdem ich Risen 3 durchgespielt hatte, habe ich mir mal dieses Spiel angeschaut und muss sagen ich bin Positiv überrascht! Trotz der vielen Negativen Bewertungen muss ich sagen es gefällt mir sehr und macht spaß!
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Stupfi
38.3 hrs
Verfasst: 22. Juli
Bei so vielen negativen Kritiken für dieses Spiel, habe ich mit dem Schlimmsten gerechnet, als ich Arcania installierte. Und dann fiel mir erstmal der Kiefer runter, als ich die geile Grafik sah und die Story hat mich dann auch überzeugt. Ist Arcania womöglich besser als sein Ruf? Diese Frage könnt und solltet ihr euch selbst beantworten. Egal wie der Name des Spiels ist und ob es ein "echter" Gothic Teil ist oder auch nicht - Ich hatte Spaß damit und finde das Spiel super! Punkt.

Negativ:
- Der erste Start des Spiels war etwas holprig: Schwarzer Bildschirm, nur die Musik war zu hören (btw: die Musik ist super).
- Bereits wenige Minuten nach Spielstart fror plötzlich der Bildschirm ein.
- Die Tastaturbelegung für die Spielsteuerung lässt sich zwar über das Menü einstellen, aber es gibt keine Taste für die einfache Drehung. Das geht nur über Maussteuerung (in meinem Fall über Touchpad). Bei Gothic 1-3 konnte das noch über Tastatur gesteuert werden.
- Die Mundbewegung der Figuren ist nicht immer synchron mit dem Dialog.
- Auf der Weltkarte sind keine Namen der Orte angegeben. Nur die Positionen der Teleporter sind mit Namen verzeichnet und bieten eine gewisse Orientierung.
- Haben Betten, Buchständer, Alchemietische, Schmiedebereiche etc. überhaupt irgendeine richtige Funktion im Spiel oder ist das nur Deko? Der namenlose Held kann sie zwar benutzen, aber es passiert nichts.
- Das Lernen einiger Fähigkeiten funktioniert nun über Schriftrollen (einige davon sind sündhaft teuer) oder über einen Schieberegler im Spielmenü (was Erfahrungspunkte kostet). Das Lernen von Lehrern, wie in den Gothic Spielen, ist nicht mehr möglich.
- Ich vermisse auch das Gilden-System, wie in Gothic 1-2, irgendein zusätzliches Ziel, das der Held nebenbei erreichen kann. Das hatte mir in Gothic 3 schon gefehlt, aber da galt es wenigstens noch den Ruf in den unterschiedlichen Lagern zu steigern.
- Manchmal "leuchten" die NPCs auf unnatürliche Weise im Mund, fast als hätten sie eine Taschenlampe verschluckt oder den Mundraum mit Leuchtfarbe gespült.
- Das Weiße im Auge ist bei manchen NPCs schon extrem weiß.
- Viele (zu viele) NPCs "teilen" sich das selbe Gesicht und unterscheiden sich dann, wenn überhaupt, nur durch die Kleidung, die Haare oder einen Bart. Am Anfang fand ich das noch witzig, aber irgendwann hat es nur noch genervt, dass so viele Figuren gleich aussehen.
- Die Truhen können jetzt überall geplündert werden, ohne dass es Jemanden stören würde. Also, klauen macht einfach keinen Spaß, wenn's niemanden stört...
- Das Schlösser knacken ist ebenfalls zu einfach. Keinerlei Herausforderung, auch nicht später im Spiel, wenn "schwierigere" Truhen auftauchen.
- Ich finde es ja okay, wenn für Quests relevante NPCs oder Gegenstände eine Art Markierung haben, sodass sie leichter zu finden sind. Allerdings halte ich ein riesengroßes, leuchtendes Ausrufezeichen über dem Kopf eines NPCs für extrem übertrieben.
- Der Mauszeiger nervt tierisch. Bei jedem Tastaturklick auf eine Gesprächsoption ist er wieder mitten auf dem Bildschirm.
- Der Wetterwechsel ist extrem und unnatürlich schnell. Gerade noch Wolkenbruch, im nächsten Moment dann strahlender Sonnenschein.
- Obwohl der namenlose Held neben der Rüstung auch einen Helm trägt, wird bei Gesprächen mit NPCs der Helm nicht angezeigt.
- Apropos Helme: die sehen mal so richtig bescheuert aus. Ich hatte nur so gegen Ende des Spiels einen Helm gefunden, der wirklich gut aussah.
- Leider ist das Spiel viel zu kurz. Ich war mit Arcania sogar noch schneller durch als mit Gothic 3 – Forsaken Gods. Aber lieber so, als wenn das Spiel mit sinnlosen Botenquests vollgestopft wird, nur um die Spieldauer künstlich aufzublähen.

Positiv:
+ Der Schwierigkeitsgrad kann in mehreren Stufen gewählt werden. Wer eine Herausforderung sucht, der sollte unbedingt die schwierigste Stufe wählen.
+ Die Einstellungen für das Spiel können in vielen Punkten über das Menü angepasst werden. Zusätzliche Einstellungen können dann auch noch über die Cheat-Konsole verändert werden.
+ Das Intro-Video fand ich sehr interessant, aber bei der darauf folgenden Spielsequenz wusste ich erst nicht, was ich tun sollte. Das Rätsel löst sich dann aber schnell wieder auf.
+ Die Grafik ist echt beeindruckend! Durch die Schärfentiefe wirkt das wie eine Mischung aus gemalt und fotografiert, fast schon realistisch.
+ Ich konnte mit höchsten Grafikeinstellungen spielen, ohne dass es geruckelt hätte. Und das bei dieser tollen Grafik.
+ Spielabstürze, bzw. sonstige technische Schwierigkeiten hatte ich nur einmal (siehe oben) und dann nie wieder.
+ Die Animation und Gestik der Figuren wirkt relativ natürlich.
+ Die Stimmen der Figuren sind sehr abwechslungsreich und wirklch toll gesprochen. Die Vertonung ist gelungen, bis hin zu den Neben- und Hintergrundgeräuschen.
+ Die Weltkarte ist sehr detailiert, die Wege sind gut erkennbar. Außerdem werden nur bereits erkundete Gebiete angezeigt, das macht die Sache noch zusätzlich spannend.
+ Auf Wunsch kann man eine Minimap einblenden lassen. Das ist neu und sehr praktisch, ebenso wie das automatische Umschalten von oberirdischer auf unterirdischer Sicht.
+ Die Queststruktur verläuft streng linear, aber mich hat das nicht gestört. Ich muss auch keine riesengroße Welt haben, wo ich unendlich weite Wege immer wieder hin und her laufen muss, um Quests zu erledigen. Arcania ist wie ein Abenteuerspiel, wo der Held so nach und nach in die "richtige" Richtung geleitet wird. Das mag viele Leute stören, die ein RPG mit Open World erwarten.
+ Die Quests haben in der Regel eine Verbindung zur Story, bzw. machen irgendwie Sinn. Keine komplett blödsinnigen Botenquests, nur um den Spieler über längere Zeit zu beschäftigen.
+ Die Story fand ich der Hammer! Zu sehen, wie sich altbekannte Figuren aus Gothic 1-3 entwickelt haben und diese dann auch in Arcania wieder zu sehen, das hat mir extrem gut gefallen. Besser hätte man die alten Gothic Teile nicht mit Arcania verbinden können.
+ Die Story bleibt bis zum Schluss spannend. Außerdem hat dieses Spiel von allen Gothic Teilen das beste Ende.
+ Die Höhlen, bzw. die Tunnelsysteme sind spannend zu erkunden, auch wenn es da in der Regel nicht viel zu finden gibt.
+ Der Humor von Arcania kommt an dem von Gothic nicht heran, aber auch hier musste ich gelegentlich schmunzeln. Als Beispiel mein Lieblingszitat. Der Held sagt: "Leck mich!", Antwort die Torwache: "Körperkontakt ist laut Vorschrift verboten."
+ Schnelles Speichern / schnelles Laden ist über Tastaturkürzel möglich.
+ Screenshots über Tastaturkürzel sind möglich und können zu Steam hochgeladen werden.

Fazit:
Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Ich kann nachvollziehen, dass vielen Spielern die Herausforderung bei Arcania fehlt. Und wer dieses Spiel mit anderen Gothic Teilen vergleicht, der hat sowieso schon verloren. Arcania ist in so vielen Punkten ganz anders als Gothic. Allein schon optisch, ist das so weit weg von Gothic. Aber egal, die Optik ist nicht wirklich ein Argument, denn dafür allein spielt man schließlich kein Spiel.

Die Verbindung zwischen Gothic und Arcania ist eigentlich nur durch die bekannten Figuren gegeben, allen voran der namenlose Held aus den alten Gothic Teilen, jetzt bekannt als König Rhobar III. Und dann noch die namentliche Erwähnung der "alten" Länder, wie z.B. Myrtana.

Also, ich kann es mir selbst nicht erklären, aber offenbar ist Arcania für Leute wie mich gemacht worden. Mich hat dieses Spiel begeistert. Ein RPG ist das, meiner Meinung nach, nicht wirklich. Eine offene Welt ist das auch nicht so richtig. Aber dafür ist es ein verdammt gutes Abenteuerspiel.
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Dilarn [GER]
30.1 hrs
Verfasst: 20. Juli
Nichts großartiges, aber was nettes für zwischendurch.
Die Story ist nicht reissend aber in Ordnung, ebenso wie das Kampfsystem.
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cradle666
9.7 hrs
Verfasst: 4. Juli
Wer Gothic liebt schläft bei Arcania ein! Quests und Story einfach keine Tiefe und die Liebe zum Detail fehlt!!!
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Kalli Knusprig
0.3 hrs
Verfasst: 4. Juli
Kein Gothic, man kann niemanden irrelevantes verhauen.

0/10
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Sh4d0wKryp
0.8 hrs
Verfasst: 3. Juli
sicher das es open-world ist ? open world wäre schön aber sonst schönes spiel
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TomムCruisen
2.1 hrs
Verfasst: 29. Juni
das Schwammhafte und Matschige müsst ihr wohl von risen kopiert haben. da gefiehlen mir die ältern Gothic-teile viel besser damals :x
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Hilfreichste Reviews  Insgesamt
70 von 75 Personen (93 %) fanden dieses Review hilfreich
5 Personen fanden dieses Review lustig
Nicht empfohlen
16.3 Std. insgesamt
Verfasst: 13. Februar 2015
Ich habe mir dieses Spiel gekauft, nachdem ich mit Gothic 3 fertig war.
Anfangs gefiel es mir gut. Die Story machte für mich Sinn, es gab einen roten Faden dem man folgen konnte.
Das war auf der einen Seite schön, denn man bekam gleich ein Gefühl für den neuen Hauptcharakter. Auf der anderen Seite gibt es keine frei erkundbare Welt mehr und auch nicht mehr so viele Quests wie in Gothic 3. Man bewegt sich im Rahmen der Hauptstoryline arialweise vorwärts. Wer wie ich "Epic loot loot loot" singend durch die Ariale streift wird schnell enttäuscht, denn viel gibt es nicht zu finden.
Damit bin ich schon beim nächsten Knackpunkt: Es lohnt sich beinahe nicht dinge einzusammeln.
Ich glaube Gold braucht man vielleicht 2 mal im gesamten Spiel - für Heiltränke.
Rüstung? Gibts geschenkt!
Waffen? Kannste finden und später selbst schmieden (wer schmieden will sammelt Erz ein)
Und was soll ich mit dem ganzen Gold dann machen?
Zum Ende hin wird die Geschichte, die am Anfang noch so schlüssig war, wirr und die Erzählweise zunehmend eintönig.
Im Prinzip kämpft man sich durch Ariale durch, findet ein storyrelevantes Item und dann gehts weiter ins nächste Schlauchlevel. Viel frei bewegen kann man sich dann nichtmehr.

FAZIT:
Das Kampfsystem fühlt sich flott und flüssig an. Und ich glaube darum geht es in diesem Spiel. Die Story stumpft immer weiter ab, mein Erkunden und Sammeln wird nicht belohnt und viele Quests sind nicht zu erledigen. Wer ein Spiel mit dem Schwerpunkt Gekloppe sucht ist hier gut beraten, wer aber ein Spiel mit großer Welt erwartet, in der in jeder Ecke tolle Szenerien und Epicloot zu finden ist, der ist hier falsch.
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38 von 44 Personen (86 %) fanden dieses Review hilfreich
3 Personen fanden dieses Review lustig
Nicht empfohlen
16.5 Std. insgesamt
Verfasst: 13. August 2014
Übersehen wir mal für einen Moment das ArcaniA irgendwas mit Gothic oder Risen zu tun haben soll. Darüber wurde hier bei Steam ja schon genug diskutiert.

Was bleibt? Eine Welt die so tut als sei sie offen (man arbeitet sich von Abschnitt zu Abschnitt durch), zum Teil plumpe Animationen (z.B. wie die Pflanzen gepflückt werden), und unerklärliche Geräusche (Wusste nicht das Wildschweine Waffenänliche Geräusche machen). Das sind nur einige Punkte.

Jeder Spielabschnitt läuft mehr oder weniger gleich ab. Aus reiner Neugierde werde ich es aber doch einmal durchspielen.

Man hat einfach den Eindruck, das das Game mal eben so zwischen durch gemacht wurde. Wichtig ist, man hat mal eben was auf dem Markt geworfen.

Der Wiederspielfaktor ist aus meiner Sicht gleich null. Gerade von Leuten die wissen wie man ein richtiges Game erstellt, siehe Risen, darf man mehr als enttäuscht sein wenn man ArcaniA sieht.

Nein, man muss dieses Game nicht haben. Ich habe es auch nur weil Steam mal vor längerer Zeit alle Gothic, ArcaniA und Risen Teile zusammen für gerade mal 10 EUR angeboten hat.
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27 von 29 Personen (93 %) fanden dieses Review hilfreich
1 Person fand dieses Review lustig
Nicht empfohlen
22.8 Std. insgesamt
Verfasst: 22. Juli 2014
Mit dem Anti-Gothic Arcania wollte JoHolz wohl schnell noch raffgierige Aktionäre befriedigen. Einen anderen Grund wüsste ich nicht, warum man unter dem Label einer hochkomplexen Rollenspielreihe eine hirnlose Actionklickorgie schustert. Wo sind die Lehrer geblieben, warum gibt es keine offene Welt mehr, warum kann man alle Gegner totklicken, warum passiert in den Gebieten so wenig, wieso kann ich im Inventar schmieden, seit wann levelt man sich in Gothic in Menüs hoch, wieso gibt es allerorten unsichtbare Wände ... wieso wird die Handlung von Gothic 3 nachträglich untergraben? Das letzte Drittel des Non-Gothics ist am schlimmsten. Da wird nur noch wie irre auf Gegner geklickt, während die Handlung einer Verstopfung gleich daherkriecht. Ab und an kommen ein paar ♥♥♥♥krämpfe, binnen derer man wirkungslose Entscheidungen trifft oder ödem Geschwätz lauscht.

Nach (für Rollenspiele viel zu kurzen) 20 Stunden ist man froh, dass der Zinnober rum ist. Wer das echte Gothic 4 noch nicht kennt, sollte im Steam-Store mal nach Risen suchen. Damit haben die Macher der ursprünglichen Gothic-Spiele was Grundsolides auf die Beine gestellt. Jowood und Spellbound ist das mit Non-Gothic Arcania ganz und gar nicht gelungen.
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24 von 27 Personen (89 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
25.9 Std. insgesamt
Verfasst: 20. April
"ArcaniA" - auch "Gothic 4" genannt - ist ein klassisches Third-Person RPG (Role-Playing Game).

Wie üblich in der Gothic-Serie spielen wir einen namenlosen Helden, der sich vom unerfahrenen Neuling zum kampferprobten Helden mausert und auf diesem Weg reichlich Abenteuer erlebt. Der Protagonist der vorherigen Teile, König Rhobar III., ist anscheinend von etwas Bösem besessen und verheert das Land, brennt Dörfer nieder und schlachtet ihre Bewohner ab. Wir starten als Schafhirte, dessen schwangere Frau von den Truppen Rhobars III. getötet wurde und dessen Dorf und Heimat vernichtet wurde. So entwurzelt starten wir unsere Reise, um uns am Mörder unserer Frau zu rächen. Auf dem Weg dorthin treffen wir auf Paladine, Orks, Dämonen, Untote, aber auch etwa auf Diego oder Lester, die man noch aus den Vorgängern kennen mag.

Die Vorgänger waren in ihrer Zeit grandiose Meilensteine, wenn auch alle mit spezifischen Problemen zu kämpfen hatten. Was Spellbound hier, nachdem sich der Publisher JoWood vom hervorragenden Entwickler der Vorgänger Piranha Bytes getrennt hatte, abliefert, hat nur noch entfernt mit Gothic zu tun und ist mit Sicherheit der schwächste Teil der Serie.

"ArcaniA" als Open-World zu bezeichnen, ist reichlich übertrieben. Im Gegenteil: das Game ist ziemlich linear. Nach und nach schalten wir Gebiete frei. Zwar können wir auch wieder in alte Gegenden zurücklaufen, allein uns fehlt der Grund. Auch Variationsmöglichkeiten gibt es kaum. Beispielsweise können wir in einer Quest entweder einen Wassermagier oder seinen Kollegen beeinflussen. Die folgende Sequenz, in der wir zum Obermagier vorgelassen werden ist in beiden Fällen genau gleich.

Den Quests mangelt es an Abwechslung. Fast alle kommen über ein "sammle dies" oder "töte das" nicht hinaus. Ebenso einfallslos und runtergedummt ist der im loriotschen Sinne sehr übersichtlich angeordnete Skilltree. Komplexität sucht man vergeblich. Die Spielzeit geht mit etwa 20 Stunden für das Genre gerade so in Ordnung.

Das Kampfsystem ist zwar auch sehr vereinfacht, aber immerhin funktioniert das wegrollen und draufhauen oder zielen und Pfeil schießen auch bei mehreren Gegnern recht flüssig.

Erfreulich: im Gegensatz zu Gothic 3, das erst durch Community-Patches spielbar gemacht werden mußte, ist "ArcaniA" größtenteils bugfrei.

Die Grafik ist für ein großes RPG aus dem Jahre 2010 in Ordnung, die Landschaften oft stimmungsvoll, die Animationen allerdings oft schwach und staksig.

Die deutschen Synchronsprecher bewegen sich auf dem erschreckenden Niveau richtig schlechter Kinderhörspiele. Ständig merkt man, daß sie keine Ahnung davon haben, was sie da eigentlich in welchem Zusammenhang von sich geben. Bei den schwachen Texten, die einem hier um die Ohren gehauen werden, kann man aber auch keine Sprecherqualität erwarten.

Also: alles schrecklich?
Wenn man es mit den teils grandiosen Vorgänger vergleicht, kann man nur enttäuscht sein. Wenn man es als eigenständiges Produkt betrachtet, ist es ein mittelprächtiges, sehr simpel gehaltenes, recht generisches, aber streckenweise durchaus unterhaltsames RPG.

Wertung:
6/10 Atmosphäre
5/10 Story
6/10 Grafik
4/10 Sound
6/10 Spielmechanik
6/10 Balancing
6/10 Spielspass

Fazit:
Generisches Standard-RPG, das den Titel "Gothic 4" nicht wirklich verdient.

6/10 Gesamtwertung
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24 von 28 Personen (86 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
15.3 Std. insgesamt
Verfasst: 11. Juli 2014
Mittlerweile habe ich das Spiel abgeschlossen... nach riesigen Pausen, da es deutlich bessere Spiele gab dennen ich mich witmen wollte.

Vorab: Dieses Spiel ist wirklich kein richtiges Gothic... wer dieses Spiel umgehen will und dennoch wissen will wie Gothic endet nehmt doch vllt diese Theorie an: Nachdem der namenlose Held die Ordnung wiederhergestellt hat und zum König ernannt wurde regierte er eine Zeit lang und wandte sich dann schließlich doch wieder der Welt ab um Xardas aufzusuchen. Auf einer Schiffsreise in der anderen Welt erlitt er Schiffsbruch und verlor sein Gedächtnis -> Story geht weiter mit Risen 1.
Oder so ähnlich ^^


Das Spiel fühlt sich nicht wirklich wie ein vollständiges Gothic an, hat aber einige Punkte wie etwa die gute Synchro und original Synchro der Begleiter wie Gorn, Diego und co um doch ein gewisses, wenn auch kleines, Gothic feeling hin zu bekommen.

Ich würde euch Raten: Ignoriert "Gothic4" in dem Namen und fügt den Beinahmen der Mainquest hinzu wenn ihr es unbedingt mit Gothic vergleichen wollt. Somit würde das Spiel heißen Arcania - A Gothic Tale und währe damit eine art Fanmade Spin Off womit sich das Spiel besser verkraften lässt. Und überhaupt ist dieses Spiel wenn Gothic, dann wirklich nur ein Spinoff.


Kommen wir nur zu den Pros und cons die mir bis jetzt aufgefallen sind.

Pro:
- Die Grafik ist sehr schön
- Die Waffenvielfalt in diesem Teil ist sehr schön geregelt vorallen gibt es hier Waffen die Bonuszauberschaden geben sowie eine Manaregeneration und sonstiges... dieses Feature erlaubt es einen noch mehr Richtung Magier zu Spielen beispielsweise als es sonst möglich war wo es früher doch nur +Mana für Magier gab.
- Die alten Synchrosprecher sind noch da. Ich hätte das Spiel sofort wieder deinstalliert hätte Diego am anfang des Spiels eine andere Stimme als das Original gehabt.
- Die Story scheint bis jetzt noch okay zu sein. Die Grundstory ist das König Robar der 3. (der Namenlose Held den wir alle lieben) nach zahlreichen Kämpfen von einer bösen Macht eingenommen wurde die seine Seele schwächte und er nun nach immer mehr Macht strebt. Dies führt dazu das er auf dem Weg zu seinen Schlachtfeld mal eben eine kleine Fischer/Hirten/Jäger Insel raidet und - so ein Zufall aber auch - die Verlobte des neuen Helden (und das ganze Dorf) umbringt. -> RACHE!
Algemein nicht die Beste Story vllt aber ich bin mit dem Teil das der Namenslose Held mehr und mehr "Böse" wird voll und ganz zufrieden. Oder habt ihr nicht gerne in den Gothic teilen wo es nur ging mit Beliars macht gespielt? Meinen Spielstil hat Rhobar der 3. damit ziemlich getroffen eigentlich.
- Der Endkampf war eigentlich recht gut designed (ACHTUNG: Im addon ist der Endboss leider zu 99% identisch... das gibt aber keinen Abzug für das Grundspiel)

Cons:
- Das Spiel hat ein Checkpoint system. Irgendwie ist immer ein Tor, eine Tür, ein Felsvorsprung oder sonstiges in deinem Weg der erst nach einigen Quests überwindbar ist. Dies nimmt das "Open World" feature eher raus und bringt eine art Fake Open World mit sich. Das Spiel hätte man auch mit unterschiedlichen lvln designen können die nach und nach geladen werden, da man die alten Checkpoints sobald man durch ist eigentlich nichtmehr aufsuchen muss.
- "Press E to Pickup" Dies ist vllt nur eine kleine änderung, zeigt aber das das Spiel eher richtung Konsole ging und wieder etwas vereinfacht hat damit die Konsoleros es bequemer haben während es die PC spieler Stutzig macht. (eher ein kleines Con hierbei)
- NO WEAPONINDICATOR Srsly ich kann überall in den Städten mit gezogener Waffe rumlaufen und höre nirgens das alt bekannte "Steck die Waffe weg! / Weg mit der Magie / Steck das Ding weg!" das stimmt mich irgendwie seeeehr traurig
- NO STEALINDICATOR again... srsly?!? Es ist dir möglich ALLES in JEDEM haus zu stehlen ohne das es den Typen dem das Haus gehört kümmert. Hat unser neuer Held etwas die "Lizens zum Stehlen" ? ; ) das zeugt von schlecht durchdachten Scripting bzw unrealismus.
- Nahrrung zu sich nehmen während des Kampfes. Es ist einem Möglich während des Kampfes so ziemlich alles zu essen und jegliche Tränke zu nehmen da es keine Animation gibt, dies ermutigt Spieler dazu einfach den Healpotbutton zu smashen und den Schaden wegzutanken ohne auszuweichen oder sonstiges.... Lahm!
- Die Monster und Gegner greifen nicht konstant an sondern lassen sich eher verdreschen während sie vllt 1-2x zum gegenangriff ausholen.. das fühlt sich einfach falsch an und macht es zu einfach (und ich spiele auf "Gothic" mode. [entspricht "sehr schwer"]
- Das Kampfsystem ist eher eine art Hack and Slay geworden bei dem der Kampf daraus hinnausläuft das man, sehr wohl auch wegen des nicht konstanten angreifens der Gegner, eigentlich allem ausweichen kann und zum gegenschlag ausholt. Manche stehen vllt drauf, ich fand das Kampfsystem irgendwie für soeine Spielreihe unpassend.
- Die SCAVENGER haben einen komplett andern Sound bekommen... Wenn es ein Monster gibt das Gothic wirklich ausgemacht hat dann waren es die Scavenger. Diese klingen allerdings hier sehr Kränklich und schwach und... anders. Ich empfand dies bereits als eine beleidigung gegenüber dieser "majestätischen" Fleischlieferanten gegenüber.
- Das Skillsystem dieses Spiels passt einfach nicht... Dieses Skillsystem nutzt das übliche "Pointstatt" system. Ab X punkten in einen Skill investiert gibt es eine besonderheit wie etwa mehr schläge ausführen können bevor der Held erschöpft ist oder sonstiges. Die vorherigen Punkte geben kleine boni auf HP, DMG, Mana regg usw. Dies währe ja noch okay, wenn es bei den Magierpfaden nicht die vorherigen Zauber des jeweiligen Pfades (Adanos, Innos und Beliar [Eis, Feuer, Blitz] überschreiben würde mit dem nächsten spell... die alten Spells sind wie vom Erdboden verschwunden (und im falle von Beliar macht der 1. skill mehr schaden als der 2. jedoch hat er eine schlechteren stunratio). Die anderen skills müssen aufgeladen werden um schaden zu machen, die ersten wiederrum nicht. Dies macht die ersten Spells eine ganze weile besser als die anderen was sehr schade ist... Keine Ahnung wer auf diesen scheiß kam.
- Das Crafting braucht keine Objekte wie Amboss beim Schmieden, sondern nur die Materialien und er stellt das alles schön in seiner Hand her. Macht Sinn... total... oder? Naja... wenigstens gibt es überhaupt noch Crafting
- Es können Personen die nicht als 100% feindliche AI gemarkt sind (wie z.B. Wegelagerer) erst durch die passende Quest zusammengeschlagen werden und nicht schon im vorraus z.B. die Diebe am Tor des 1. Checkpointes der neuen Welt beseitigt werden. Auch kann man dadurch keine random personen in der Stadt umhauen. Dies ist schade da es ein schönes Element in Gothic war jemanden umzuhauen oder aus langerweile mal eine ganze Burg einzunehmen und alles zu vernichten was einen in dem Weg kommt ohne das es mit einer Quest zu tun hat nur um danach wieder zu laden und normal weiter zu spielen. (z.B. Altes Lager in Gothic 1 bevor man verbannt wurde usw)


Fazit bis jetzt: Schraubt man seine erwartungen an dieses Spiel runter, und ignoriert, dass es als Gothic 4 gelten sollte und nimmt es nur als ein Spin Off game oder ein komplett unabhängiges Spiel wahr, so kann man in Arcania sehr wohl ein relativ solides Action RPG sehen das auch Spaß bringen kann. Mir macht es bis jetzt noch relativ Spaß. Nicht soviel Spaß wie die Gothic oder Risen teile mir gemacht haben, jedoch immernoch Spaß.
Vllt ändert sich dies noch.

Als Gothic 4 hat es aufjedenfall schonmal versagt.
Als eigenständiges Spiel ist es gut. Als ein Spin Off ist es ~okay.

7/10 - mittelmaß den man aber schon gut Spielen kann.
Die Story und die Charaktere sind der Starke Punkt des Spiels.. der rest ist enttäuschend für ein Spiel das notmaßlich Gothic im namen hat.
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88 von 148 Personen (59 %) fanden dieses Review hilfreich
226 Personen fanden dieses Review lustig
Empfohlen
27.7 Std. insgesamt
Verfasst: 16. Juni 2015
ArcaniA ist ein tolles Spiel. Und ich finde, es ist ein würdiger Diablo Nachfolger, wo man auch mal ein bisschen den Kopf ausschalten kann. Wer will auch schon ständig irgendwelche Quests machen, die viel zu kompliziert sind und alternative Lösungsstränge bringen? Da ist es mir wirklich lieber mal einfach in irgendwelche Höhlen zu steigen und sechs Kräuter zu sammeln und sie dann dem Auftraggeber zu bringen.

Was mir besonders gefallen hat, war die Grafik, die dieses Spiel zu bieten hat. Wenn es regnet, sieht es so aus, als würde die ganze Umgebung überfluten. Diese große Wassermenge erklärt vielleicht auch, warum die Grundtexturen auch so verwaschen sind, aber das ist halb so wild, denn nach einem kurzen Regenschauer wechselt es zu Sonnenschein und trockenem Grund binnen Sekunden.

Oftmals überlege ich mir, ob ich bei diesem rapiden Temperaturwechsel nicht einfach ein kühles Bad im See nehme, aber leider sind die Seen auf Argaan tödlicher als jeder Sumpf voller Sumpfhaie, denn allein schon die Berührung mit dem Wasser bedeutet einen schnellen Tod. Ich frage mich, ob es daran liegen könnte, dass ich alle Wassermagier in Gothic 3 habe hinrichten lassen. Ich sehe die Ironie dahinter. Sehr durchdachtes Feature von den Entwicklern.

Apropos, was ich außerdem besonders gut finde ist, dass das Spiel einem vorgibt, wo man hingehen kann. Ich meine was interessiert mich so ein Wasserfall in der Ferne? Da ersparen mir die Entwickler mit ihren unsichtbaren Wänden direkt die Zeit dorthin zu latschen und entäuscht festzustellen, dass sich da sowieso nichts befindet.

Ich freue mich jedenfalls auf viele weitere unfangreiche Stunden in der Welt von Argaan, wo jeder NPC dem anderen gleicht und einem dieses lästige Merken von Gesichtern erspart. Namen sind da schon schwierig genug und ich bin auch froh, dass diese nicht mehr über den Kopf aufploppen, sondern irgendwo am unteren Bildschirmrand, wo sie keiner mehr bemerkt.

Für den maximalen Spaß habe ich mir natürlich die Gold Edition mit dem Stand Alone Add-on gekauft. Schließlich verdient ein gutes Spiel wie ArcaniA ein würdiges Ende, wofür ich auch gerne bereit bin extra nochmal etwas draufzulegen.

Aber genug der Worte, wer ein unkompliziertes Hack & Slay für den Feierabend braucht, dem kann ich ArcaniA eindringlich ans Herz legen.
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Nicht empfohlen
18.0 Std. insgesamt
Verfasst: 23. Oktober 2015
Also jetzt mal im Ernst; Was soll der scheiss. Spiele Gothic von der ersten Minute, aber dieser,... nennen wir es mal "Nachfolger",... ist ja wohl das schlechteste was passieren konnte.
Warum muss man nach drei sehr erfolgreichen Teilen alles über den Haufen schmeissen und was neues Probieren? Die Möglichkeiten seinen Charakter Auszubilden sind dann schon sehr begrenzt, im Gegensatz zu den alten Teilen. Dann lieber das Lehrersystem aus den vorherigen Teilen.
Die Geschichte is auch sehr linerar. Man hat kaum Möglichkeiten selbst zu entscheiden, sondern arbeitet dann eher eine "To do List" ab. Die Welt ist nur in kleine Abschnitte unterteilt die nur nach und nach freigeschaltet werden. Und auch sonst wird das Erforschen der Um,gebung stark eingeschränkt.
Die Geschichte hat auch irgendwie nur den Krieg von König Rohbar III als Zusammenhang. Zwischen durch tauchen ein paar alte Bekannte auf, wie zum Bleistift Xardas, Diego, der dich wieder ein bisschen in die richtige Richtung schubst, Gorn, Thorus usw.
Alles in allem Rate ich jeden Fan von Gothic beim drittem Teil einen Schlussstrich zu setzten und den vierten einfach aussen vor zu lassen.
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17 von 24 Personen (71 %) fanden dieses Review hilfreich
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Nicht empfohlen
34.4 Std. insgesamt
Verfasst: 26. September 2015
Ich empfehle dieses Spiel grundsätzlich nicht, da es absolut linear, langweilig und überhaupt nicht "Gothic" ist. Klar, hier sagen einige, das die Macher nichts mit Gothic zu tun haben. Trotzdem hat man durch den Erfolg von Gothic an dieses Spiel angeknüpft, ich erinnere hier an den Schurken Diego, der jeder Gothic-Fan kennt.
Es ist traurig, dass wir in einer zu kommerziellen Welt leben, in dem jeder Produzent so schnell wie möglich zu schnellem Geld kommen will. Man knüpft an Erfolge(gilt allgemein, nicht nur für Spiele) an, und versaut Sinn, Story und Ethik...es ist beschämend...
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24 von 37 Personen (65 %) fanden dieses Review hilfreich
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Nicht empfohlen
0.3 Std. insgesamt
Verfasst: 5. April 2014
Kein guter nachfolger zu den alten Gothic teilen.
Ist auch nicht anders zu erwarten von anderen entwiklern
Wem mann ein Hardcore gothic fan ist sollte man sich das spiel echt nicht geben !
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5 von 5 Personen (100 %) fanden dieses Review hilfreich
1 Person fand dieses Review lustig
Empfohlen
38.3 Std. insgesamt
Verfasst: 22. Juli
Bei so vielen negativen Kritiken für dieses Spiel, habe ich mit dem Schlimmsten gerechnet, als ich Arcania installierte. Und dann fiel mir erstmal der Kiefer runter, als ich die geile Grafik sah und die Story hat mich dann auch überzeugt. Ist Arcania womöglich besser als sein Ruf? Diese Frage könnt und solltet ihr euch selbst beantworten. Egal wie der Name des Spiels ist und ob es ein "echter" Gothic Teil ist oder auch nicht - Ich hatte Spaß damit und finde das Spiel super! Punkt.

Negativ:
- Der erste Start des Spiels war etwas holprig: Schwarzer Bildschirm, nur die Musik war zu hören (btw: die Musik ist super).
- Bereits wenige Minuten nach Spielstart fror plötzlich der Bildschirm ein.
- Die Tastaturbelegung für die Spielsteuerung lässt sich zwar über das Menü einstellen, aber es gibt keine Taste für die einfache Drehung. Das geht nur über Maussteuerung (in meinem Fall über Touchpad). Bei Gothic 1-3 konnte das noch über Tastatur gesteuert werden.
- Die Mundbewegung der Figuren ist nicht immer synchron mit dem Dialog.
- Auf der Weltkarte sind keine Namen der Orte angegeben. Nur die Positionen der Teleporter sind mit Namen verzeichnet und bieten eine gewisse Orientierung.
- Haben Betten, Buchständer, Alchemietische, Schmiedebereiche etc. überhaupt irgendeine richtige Funktion im Spiel oder ist das nur Deko? Der namenlose Held kann sie zwar benutzen, aber es passiert nichts.
- Das Lernen einiger Fähigkeiten funktioniert nun über Schriftrollen (einige davon sind sündhaft teuer) oder über einen Schieberegler im Spielmenü (was Erfahrungspunkte kostet). Das Lernen von Lehrern, wie in den Gothic Spielen, ist nicht mehr möglich.
- Ich vermisse auch das Gilden-System, wie in Gothic 1-2, irgendein zusätzliches Ziel, das der Held nebenbei erreichen kann. Das hatte mir in Gothic 3 schon gefehlt, aber da galt es wenigstens noch den Ruf in den unterschiedlichen Lagern zu steigern.
- Manchmal "leuchten" die NPCs auf unnatürliche Weise im Mund, fast als hätten sie eine Taschenlampe verschluckt oder den Mundraum mit Leuchtfarbe gespült.
- Das Weiße im Auge ist bei manchen NPCs schon extrem weiß.
- Viele (zu viele) NPCs "teilen" sich das selbe Gesicht und unterscheiden sich dann, wenn überhaupt, nur durch die Kleidung, die Haare oder einen Bart. Am Anfang fand ich das noch witzig, aber irgendwann hat es nur noch genervt, dass so viele Figuren gleich aussehen.
- Die Truhen können jetzt überall geplündert werden, ohne dass es Jemanden stören würde. Also, klauen macht einfach keinen Spaß, wenn's niemanden stört...
- Das Schlösser knacken ist ebenfalls zu einfach. Keinerlei Herausforderung, auch nicht später im Spiel, wenn "schwierigere" Truhen auftauchen.
- Ich finde es ja okay, wenn für Quests relevante NPCs oder Gegenstände eine Art Markierung haben, sodass sie leichter zu finden sind. Allerdings halte ich ein riesengroßes, leuchtendes Ausrufezeichen über dem Kopf eines NPCs für extrem übertrieben.
- Der Mauszeiger nervt tierisch. Bei jedem Tastaturklick auf eine Gesprächsoption ist er wieder mitten auf dem Bildschirm.
- Der Wetterwechsel ist extrem und unnatürlich schnell. Gerade noch Wolkenbruch, im nächsten Moment dann strahlender Sonnenschein.
- Obwohl der namenlose Held neben der Rüstung auch einen Helm trägt, wird bei Gesprächen mit NPCs der Helm nicht angezeigt.
- Apropos Helme: die sehen mal so richtig bescheuert aus. Ich hatte nur so gegen Ende des Spiels einen Helm gefunden, der wirklich gut aussah.
- Leider ist das Spiel viel zu kurz. Ich war mit Arcania sogar noch schneller durch als mit Gothic 3 – Forsaken Gods. Aber lieber so, als wenn das Spiel mit sinnlosen Botenquests vollgestopft wird, nur um die Spieldauer künstlich aufzublähen.

Positiv:
+ Der Schwierigkeitsgrad kann in mehreren Stufen gewählt werden. Wer eine Herausforderung sucht, der sollte unbedingt die schwierigste Stufe wählen.
+ Die Einstellungen für das Spiel können in vielen Punkten über das Menü angepasst werden. Zusätzliche Einstellungen können dann auch noch über die Cheat-Konsole verändert werden.
+ Das Intro-Video fand ich sehr interessant, aber bei der darauf folgenden Spielsequenz wusste ich erst nicht, was ich tun sollte. Das Rätsel löst sich dann aber schnell wieder auf.
+ Die Grafik ist echt beeindruckend! Durch die Schärfentiefe wirkt das wie eine Mischung aus gemalt und fotografiert, fast schon realistisch.
+ Ich konnte mit höchsten Grafikeinstellungen spielen, ohne dass es geruckelt hätte. Und das bei dieser tollen Grafik.
+ Spielabstürze, bzw. sonstige technische Schwierigkeiten hatte ich nur einmal (siehe oben) und dann nie wieder.
+ Die Animation und Gestik der Figuren wirkt relativ natürlich.
+ Die Stimmen der Figuren sind sehr abwechslungsreich und wirklch toll gesprochen. Die Vertonung ist gelungen, bis hin zu den Neben- und Hintergrundgeräuschen.
+ Die Weltkarte ist sehr detailiert, die Wege sind gut erkennbar. Außerdem werden nur bereits erkundete Gebiete angezeigt, das macht die Sache noch zusätzlich spannend.
+ Auf Wunsch kann man eine Minimap einblenden lassen. Das ist neu und sehr praktisch, ebenso wie das automatische Umschalten von oberirdischer auf unterirdischer Sicht.
+ Die Queststruktur verläuft streng linear, aber mich hat das nicht gestört. Ich muss auch keine riesengroße Welt haben, wo ich unendlich weite Wege immer wieder hin und her laufen muss, um Quests zu erledigen. Arcania ist wie ein Abenteuerspiel, wo der Held so nach und nach in die "richtige" Richtung geleitet wird. Das mag viele Leute stören, die ein RPG mit Open World erwarten.
+ Die Quests haben in der Regel eine Verbindung zur Story, bzw. machen irgendwie Sinn. Keine komplett blödsinnigen Botenquests, nur um den Spieler über längere Zeit zu beschäftigen.
+ Die Story fand ich der Hammer! Zu sehen, wie sich altbekannte Figuren aus Gothic 1-3 entwickelt haben und diese dann auch in Arcania wieder zu sehen, das hat mir extrem gut gefallen. Besser hätte man die alten Gothic Teile nicht mit Arcania verbinden können.
+ Die Story bleibt bis zum Schluss spannend. Außerdem hat dieses Spiel von allen Gothic Teilen das beste Ende.
+ Die Höhlen, bzw. die Tunnelsysteme sind spannend zu erkunden, auch wenn es da in der Regel nicht viel zu finden gibt.
+ Der Humor von Arcania kommt an dem von Gothic nicht heran, aber auch hier musste ich gelegentlich schmunzeln. Als Beispiel mein Lieblingszitat. Der Held sagt: "Leck mich!", Antwort die Torwache: "Körperkontakt ist laut Vorschrift verboten."
+ Schnelles Speichern / schnelles Laden ist über Tastaturkürzel möglich.
+ Screenshots über Tastaturkürzel sind möglich und können zu Steam hochgeladen werden.

Fazit:
Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Ich kann nachvollziehen, dass vielen Spielern die Herausforderung bei Arcania fehlt. Und wer dieses Spiel mit anderen Gothic Teilen vergleicht, der hat sowieso schon verloren. Arcania ist in so vielen Punkten ganz anders als Gothic. Allein schon optisch, ist das so weit weg von Gothic. Aber egal, die Optik ist nicht wirklich ein Argument, denn dafür allein spielt man schließlich kein Spiel.

Die Verbindung zwischen Gothic und Arcania ist eigentlich nur durch die bekannten Figuren gegeben, allen voran der namenlose Held aus den alten Gothic Teilen, jetzt bekannt als König Rhobar III. Und dann noch die namentliche Erwähnung der "alten" Länder, wie z.B. Myrtana.

Also, ich kann es mir selbst nicht erklären, aber offenbar ist Arcania für Leute wie mich gemacht worden. Mich hat dieses Spiel begeistert. Ein RPG ist das, meiner Meinung nach, nicht wirklich. Eine offene Welt ist das auch nicht so richtig. Aber dafür ist es ein verdammt gutes Abenteuerspiel.
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