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Im Königreich von Myrtana herrscht Krieg. Horden von Orks sind in das Gebiet der Menschen eingefallen und der König des Landes benötigt eine Unmenge an Erz, um genügend Waffen zu schmieden, damit seine Armee dieser Bedrohung standhalten kann.
Veröffentlichung: 15. März 2001

Pakete, die dieses Spiel enthalten

Gothic Universe Edition kaufen

Enthält 3 Artikel: Gothic® 3, Gothic II: Gold Edition, Gothic 1

Arcania + Gothic Pack kaufen

Enthält 6 Artikel: Gothic® 3, Gothic II: Gold Edition, ArcaniA, Gothic 1, Gothic 3: Forsaken Gods Enhanced Edition, ArcaniA: Fall of Setarrif

Über das Spiel

Im Königreich von Myrtana herrscht Krieg. Horden von Orks sind in das Gebiet der Menschen eingefallen und der König des Landes benötigt eine Unmenge an Erz, um genügend Waffen zu schmieden, damit seine Armee dieser Bedrohung standhalten kann. Jeder der sich nicht nach dem Gesetz hält, wird in diesen dunklen Zeiten in die riesige Strafkolonie von Khorinis geschickt, um dort das so nötige Erz abzubauen.

Die gesamte Gegend, die als "Die Kolonie" bezeichnet wird, wird von einer magischen Grenze umgeben; einem Bereich mit einem Durchmesser von zwei Kilometern, der die Strafkolonie vom Rest der Welt komplett abschottet. Die Grenze kann von außen nach innen überquert werden, aber wer einmal drin ist kann nie wieder entkommen. Die Grenze wurde aber zu einem zweischneidigen Schwert, denn die Gefangenen haben dadurch eine Möglichkeit zur Revolte gesehen. Die Kolonie wurde nun in drei feindliche Gruppen eingeteilt, und der König war gezwungen, für sein Erz einen Handel einzugehen und nicht nur einfach darauf Anspruch zu erheben.

Sie werden über die Grenze mitten in dieses Gefängnis geworfen. Sie stehen mit dem Rücken zur Wand, müssen versuchen zu überleben und unbeständige Allianzen eingehen bis Sie am Ende entkommen können.


Eigenschaften beinhalten:

  • Eines der größten RPGs mit über 100 Stunden an Spielvergnügen
  • Eine Vielzahl an Waffen und Zaubersprüchen stehen Ihnen zur Verfügung
  • Eine lebendige Welt in der Leute zur Arbeit gehen, schlafen, essen und ums Überleben kämpfen

Systemvoraussetzungen

    • Betriebssystem: Windows XP/2000/ME/98/Vista
    • Prozessor: Intel Pentium III 700 MHz
    • Speicher: 256 MB RAM oder höher
    • Grafik: 3D Grafikkarte mit 32 MB RAM
    • DirectX®: 8.1
    • Festplatte: 4 GB
    • Sound: DirectX kompatibel
Hilfreiche Kundenreviews
189 von 197 Personen (96%) fanden dieses Review hilfreich
0.5 Std. insgesamt
Wurde verprügelt weil ich der Torwache einen Witz erzählt habe.
10/10
Verfasst: 24. Mai
War dieses Review hilfreich? Ja Nein
47 von 48 Personen (98%) fanden dieses Review hilfreich
68.8 Std. insgesamt
Der erste Ableger dieser einzigartigen Spieleserie aus Essen. Zur damaligen Zeit unglaubliche Freiheit im fesselnden Storyverlauf. Graphik damals auch top. Steuerung gewöhnungsbedürftig und auf den ersten Blick etwas umständlich, gewöhnt man sich aber daran, fällt es einem leicht. Sprecher und Soundtrack wunderbar stimmig. Und ein Held mit knackigen Sprüchen, wessen Namen wir leider nie erfahren werden....

Meines Erachtens das beste RPG damaliger Zeit und immer noch eines der TopRPGs dieser Zeit, woran sich viele Titel von heute mal orientieren könnten, wie man ein RPG vernünftig strukturiert und die richtige Atmosphäre übermittelt.

Und Achtung Wiederspielgefahr....mindestens drei Mal ;)
Verfasst: 20. Juni
War dieses Review hilfreich? Ja Nein
28 von 29 Personen (97%) fanden dieses Review hilfreich
45.6 Std. insgesamt
Willkommen in der Kolonie, Namenloser Held!

In Gothic wird man als Namensloser Held in die Namensgebende Kolonie in Khorinis geworfen und sucht nach einem Weg in die Freiheit. Vor einigen Jahren war es eine normale Minenkolonie in der das wertvolle magische Erz abgebaut wird mit dem die Armeen des Königs stärker werden. 12 Magier haben einst die Barriere erschaffen, damit die Gefangenen hinein aber nicht mehr hinaus können. Es geriet außer Kontrolle und die Magier waren nun selbst gefangene in der Kolonie. Wir beginnen damit uns bei den verschiedenen Lagern hilfreich zu machen. Da wären unter anderem das Alte Lager. Dieses wird von Gomez und den Erzbaronen kontrolliert und sie handeln das geschürfte Erz mit dem König und der Außenwelt um ein angenehmeres Leben zu haben. Die Gardisten sorgen für Ordnung und die Schatten erledigen verschiedene Aufgaben. Die Feuermagier leben im Kloster der Burg und sorgen für ausreichend Ordnung. Auf der anderen Seite wäre das Neue Lager. Die Söldner und Banditen unter der Führung von Lee und den Wassermagiern arbeiten an einem Ausbruchsplan um die Barriere zu sprengen. Zum Schluss bleibt noch das Sektenlager im Sumpf die eine eigene Gottheit anbeten die Ihnen die Freiheit bringen soll. Sie werden von Y´Berion angeführt und die Baals sind die spirituellen Führer, während die Templer die Novizen, die sämtliche Aufgaben erfüllen, beschützen. Man kann sich einem der Lager anschließen und sich sein Leben in der Kolonie selbst gestalten. Später erfährt man mehr über die Hintergründe, einem geheimnisvollen 13ten Magier im Orkgebiet und findet 4 gute Freunde. Die Story hat später einige interessante Wendungen und hat kein richtiges gut, böse Schema.

Die Quests sind meistens sehr interessant und abwechslungsreich. Hole dies und töte jenes Quests gibt es zwar auch, aber sie sind meistens in eine kleine Hintergrundgeschichte verpackt. Man entdeckt auch einige versteckte Quests, wenn man die Welt erkundet.

Die Atmosphäre ist sehr stimmungsvoll gelungen. Die Leute haben eigene Tagesabläufe, unterhalten sich, kommentieren Geschehnisse und reagieren auf das Verhalten des Protagonisten. Man kann auch selber verschiedensten Dingen nachgehen wie schmieden, Fleischbraten oder auch nur einen Bratenspies drehen, was sich eigentlich gar nichts bringt, aber man kann es machen. Es gibt auch einige wenige Frauen im Spiel, aber diese sind alle Sklavinnen und dienen den Erzbaronen, man kann auch nicht mit Ihnen interagieren, da sie nur sagen das sie nicht mit einem sprechen dürfen. Da alles auch in einer riesigen Minenkolonie spielt, dreht sich alles um Erz und man bezahlt auch damit in der Welt die Händler und Trainer. Überall laufen Monster und Tiere herum und auch diese haben eigene Tagesabläufe und eigene Reaktionen, wenn sie auf andere Tiere oder Menschen treffen. Im Spiel ist auch eine natürliche Grenze, die Stärke der Gegner. Man findet auch überall verschiedene Kräuter und Gegenstände die man benutzen kann, und erkundungsfreudige Menschen werden häufig belohnt.

Zum Gameplay: Es ist ein klassisches Rollenspiel wo ich durch das besiegen von Gegner und erledigen von Quests Erfahrungspunkte bekomme, und bei einem Levelaufstieg erhält man Lernpunkte die man bei Lehrern investieren kann. Man kann sich entscheiden, ob man in Ein- oder Zweihandwaffen investiert, in den Fernkampf mit Bögen und Armbrüsten oder in die magischen Kreise. Man hat auch die Möglichkeit Diebestalente zu erlernen die meines Erachtens aber unnötig sind. Es besteht auch die Möglichkeit Mischklassen zu erstellen, ausreichend Lernpunkte vorausgesetzt.

Zur Steuerung... Sie ist anfangs für viele sehr gewöhnungsbedürftig da ich Gegenstände, Personen und Objekte erst mit Steuerung anvisieren muss und dann verschiedene Richtungstasten drücken muss um zu Interagieren, zu Handeln, Schlösser zu knacken und zu Kämpfen. Wenn ich in einem Kampf die vorwärtstaste drücke greift der Protagonist an und kann Angriffsketten ausführen, wenn er sie erlernt hat und darin ausgebildet ist. Mit der Rückwärtstaste kann man blocken, was aber nicht bei Tieren funktioniert, aber bei Menschen sehr wichtig ist. Mit der Links und Rechts Taste, führt man seitwärts Schläge aus, wodurch man Gegner auf Abstand halten kann.

Leider hat Gothic einige Bugs, die das Spiel manchmal erschweren, da entweder der Spielstand nicht richtig lädt, man statt einem Gegner leer die Luft anvisiert oder Texturen hin und her springen. Ein weit verbreiteter Fehler ist, dass eine Musik Datei nicht mehr gefunden werden kann, da hilft aber eine Zeit lang die Musik auszuschalten. Es ist wirklich sehr zu empfehlen, zwei Speicherstände anzulegen die abwechselnd gespeichert werden.

Mein Fazit: Das Spiel ist einfach großartig! Ich habe mich selten so in einer Welt verloren und hatte so viel Spaß es wieder zu spielen. Einzig der Anfang kann manchmal etwas zäh sein, aber später nimmt das Spiel so richtig an Fahrt auf. Man sollte über die etwas ältere Grafik hinwegsehen und sich auf ein unglaublich tolles Spiel einlassen und die Welt der Kolonie entdecken.

Falls ihr mal hinein schnuppern wollt, verlinke ich hier meine Let´s Play Reihe dazu: http://www.youtube.com/playlist?list=PLrJB9IzphcaSPAEmeE-1bgTShUiwV53xU
Verfasst: 18. April
War dieses Review hilfreich? Ja Nein
20 von 22 Personen (91%) fanden dieses Review hilfreich
0.5 Std. insgesamt
Zeig mir deine Ware.
Verfasst: 4. Juli
War dieses Review hilfreich? Ja Nein
15 von 17 Personen (88%) fanden dieses Review hilfreich
1.8 Std. insgesamt
Bevor ich zu meiner Review komme, möchte ich klarstellen, das ich dieses Spiel liebe weil es eines der storytechnisch packendsten und atmosphärischsten Rollenspiele ist die ich jemals gezockt habe, aber leider hat die Geldgeilheit des aktuellen Publishers die Steamversion zu einem Horror gemacht, der seinesgleichen sucht.


Die schlechte Nachricht zuerst

Der momentane Publisher "Nordic Games", der die Videospielrechte an Gothic für ein Apfel und ein Ei von JoWood aufgekauft hat und nun noch das letzte bischen Geld aus der Marke quetschen will ohne dafür etwas zu tun, bietet die Spiele der Reihe auf Steam ohne jegliche Softwareanpassung an. Dies führt dazu, das zumindest der erste Teil der Reihe, einfach nicht läuft da er sich nicht mit Steam verträgt. Und genau aus diesem Grund sollte man sich das Spiel einfach nicht über Steam kaufen wenn man nicht bereit ist, zig Softwareupdates der Community aus dem Internet zu ziehen und zu installieren. Greift lieber auf den Einzelhandel oder Amazon zurück.


Und trotzdem, spielt es

Gothic 1 ist einer der Vorreiter der 3D Rollenspiele, deshalb kann man zwar grafisch keine große Erwartungen in das Spiel stecken (im Ernst es sieht nicht mehr schön aus, Grafikhuren sollten fernbleiben), was man aber erwarten darf, ist eine packende Story welche einen für viele Stunden fesseln wird.
Einmalig für damalige Verhältnisse und großes Vorbild für alle modernen Spiele, ist die vollständige Synchronisation des Spieles und ein fließender Tag und Nacht Zyklus der auch die Aktivitäten hunderter von NPC`s beeinflusst.


Worum geht`s denn eigentlich?

Ihr spielt einen namenlosen Gefangenen, der in eine von einer magischen Barriere umschlossen Minenkolonie geworfen wird um dort für das Reich Myrtana magisches Erz zu schürfen welches wiederum für das Schmieden magischer Waffen benötigt wird. Natürlich denkt ihr gar nicht daran eine Spitzahcke zu schwingen und sucht einen Weg aus der Gefangenschaft. Leichter gesagt als getan, denn schon am Anfang werdet ihr merken, das ihr zwar die offene Welt schon vollständig bereisen könnt, jedoch fast überall auf Monster stoßen werdet, die euch zum Frühstück verputzen werden. Wer falsch abbiegt, stirbt.


"Ich brauch ne Rüstung!" "Und die soll ich dir jetzt einfach so geben? Tu gefälligst was dafür oder ver♥♥♥♥ dich!"

Nachdem ihr festegestellt habt, dass ihr allein nicht vorankommt, könnt ihr eines der 3 Lager der Kolonie, in denen 3 grundverschiedene Fraktionen angesiedelt sind, ansteuern um euch einer dieser Parteien anzuschließen. Denn nur diese bieten euch Zugriff auf Rüstungen und bessere Waffen. Doch um diese zu erhalten, müsst ihr euch ihnen erst einmal im Zuge vieler Quests beweisen. Das erste Kapitel wird euch damit geradezu bombardieren, während ihr in den restlichen Kapiteln fast nur noch der Hauptstory folgen werdet.


Jetzt gibt`s volles Pfund auf`s Maul!

Die Minenkolonie der Insel Khorinis ist ein harter und unwirtlicher Ort. Dies spiegelt sich nicht nur in den Monsterhorden die einem nach dem Leben trachten wieder, sondern auch an den NPC`s die den Spieler mehr als nur oft beleidigen, bedrohen und auch mal bei einem falschen Kommentar angreifen und vlt sogar töten werden (daher diesmal auch der etwas rauere Ton meiner Review).
Das Leben unter Gefangenen ist eben kein Zuckerschlecken.
Aber mal im Ernst, du wärst auch stinkig wenn du in einer windschiefen Holzhütte leben würdest und feststellen musst, dass, nachdem du abgeschuftet aus der Mine kommst, deine Hütte auf einmal eine 2. Tür hat und so zum Durchgang für jedes dahergelaufene ♥♥♥♥♥♥♥♥♥ wird.
Apropos auf`s Maul, das ist leichter gesagt als getan, denn die Kampfsteuerung ist einfach nur für`n ♥♥♥♥♥. Das lässt sich besser einfach nicht ausdrücken. Daran muss man sich wirklich erst gewöhnen und auch dann macht es die Kämpfe zu einer verdammt verzwickten Sache.


Und was auf die Ohren gibt`s auch

Soundtechnisch muss sich Gothic auch heute nicht hinter anderen Titeln verstecken. Der Soundtrack ist abwechslungsreich, professionell mithilfe eines Orchesters aufgenommen und die Synchroniesierung lässt ebenfalls keine Wünsche aus. Zudem sind die Soundstücke passend zu der Location gewählt und tragen damit einen Großteil zur berühmten Gothic Atmosphäre bei.


CtD

Den "Crash to Desktop" wird man leider öfter erleben als einem lieb ist, aber auch dafür ist die Gothic Reihe berühmtberüchtigt; Ihre Bugs. Das einzige Gegenmittel: Oft speichern. Da das Game zudem keinen Auto oder - Quicksave besitzt, müsst ihr dafür zwar des öferen ins Menü wechseln, wer seinen Fortschritt jedoch nicht verlieren möchte, wird zu diesem Schritt sehr oft gezwungen werden. Am besten alle 5 Minuten. Wer dafür nicht die Geduld besitzt, sollte was anderes spielen.


Community

Die gesamte Gothic Reihe lebt nicht nur von ihrer Atmosphäre, den hangebastelten Welten, etc., sondern auch von ihren Fans. Diese bringen noch heute Mods für die Teile des Spieles raus, darunter auch viele, die viele Stunden zusätzlichen Spielspaß erlauben.
Auch Patches, die der Entwickler Piranha Bytes nicht mehr nachreichen konnte da der Publisher dafür kein Geld mehr ausgeben wollte, werden von der Community selbst programmiert und offen bereitgestellt.


Fazit

Gothic 1 ist zwar grafisch und steuerungstechnisch total veraltet, hat aber von seinem Charme seit der Jahrtausendwende nichts verloren und ist auch heute noch für viele Rollenspiele ein strahlendes Vorbild. Wenn man mal die Bugs beiseite lässt ^^
Wer also ein klassisches Rollenspiel mag, soll zugreifen, allerdings nicht über Steam da es, wie oben beschrieben, nur mit vielen Community Updates die umständlich hinzugezogen werden müssen zum laufen gebracht werden kann.

Steamwertung:
0/10
wegen nicht funktionsfähiger Software (Schäm dich Steam, wie kannst du nur sowas verkaufen?!)

Außerhalb von Steam:
7/10
Verfasst: 27. August
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