Metro 2033 spielt in dem heruntergekommenen Metrosystem eines post-apokalyptischen Moskaus, in dem Sie um Ihr Überleben kämpfen müssen und das Schicksal der Menschheit in Ihren Händen liegt. 2013 wurde die Erde von einer apokalyptischen Katastrophe heimgesucht und fast die gesamte Menschheit wurde dabei ausgelöscht und das Antlitz der...
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Veröffentlichung: 15. März 2010

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Über dieses Spiel

Metro 2033 spielt in dem heruntergekommenen Metrosystem eines post-apokalyptischen Moskaus, in dem Sie um Ihr Überleben kämpfen müssen und das Schicksal der Menschheit in Ihren Händen liegt.
2013 wurde die Erde von einer apokalyptischen Katastrophe heimgesucht und fast die gesamte Menschheit wurde dabei ausgelöscht und das Antlitz der Erde war plötzlich nur noch eine verwüstete, verseuchte und fruchtlose Steppe. Eine Handvoll Überlebender fand in der Moskauer Metro Zuflucht und es begann eine dunkle Ära der Menschheit.
Wir schreiben nun das Jahr 2033. Eine Generation wuchs komplett im Untergrund auf und die spärlichen Metro Station-'Städte' kämpfen gegeneinander ums Überleben und gegen die mutierten Horrorkreaturen, die in der dunklen Außenwelt lauern.
Sie sind Artyom, geboren in den letzten Tagen kurz vor der Katastrophe, aber aufgewachsen im Untergrund. Ohne jemals wirklich die Grenzen Ihrer Metro-Station verlassen zu haben, ist es einem schicksalhaften Ereignis zu verdanken, dass Sie sich auf eine aussichtslose Mission in das Herz des Metro-Systems begeben, um die Überreste der Menschheit vor einer fürchterlichen Bedrohung zu bewahren. Ihre Reise führt Sie von vergessenen Katakomben unter dem Zugsystem zu den desolaten Wüsten der Außenwelt, in denen Ihre Aktionen das Schicksal der Menschheit entscheiden werden.
  • Metro 2033 ist ein fesselnder FPS mit Technologie der neuesten Generation und voller DX10 und NVDIA PhysX Unterstützung für High-End-Gaming-PCs, um eine schier unglaubliche Grafik darzubieten
  • Werden Sie Zeuge der alltäglichen Schrecken einer Gesellschaft, gefangen im Untergrund und in ständiger Angst lebend
  • Überwinden Sie die Dunkelheit der Tunnelröhren, in denen es nur so von Mutanten und geisterhaften Wesen wimmelt
  • Erforschen Sie die verwüstete Oberfläche, wo Ihnen nur Ihre Gasmaske und Ihr Gewehr das Überleben sichert
  • Stählen Sie Ihre Nerven und bereiten Sie sich auf die Schrecken vor, die vor Ihnen liegen

Nach der internationalen Bestseller-Romanreihe von Dmitry Glukhovsky

Systemanforderungen

    Minimum:
    • Betriebssystem: Windows XP, Vista, oder 7
    • Prozessor: Dual Core CPU (jegliche Core 2 Duo oder besser)
    • Speicher: 1GB RAM
    • Grafik: DirectX 9, Shader Model 3 kompatible Grafikkarte (GeForce 8800, GeForce GT220 und besser)
    • DirectX®: DirectX 9.0c
    3D Vision:
    Metro 2033 nutzt NVIDIA 3D Vision mit kompatiblen Karten und Hardware. Um Metro 2033 in 3D zu spielen benötigen Sie folgendes:
    • NVIDIA GeForce GTX 275 und besser empfohlen
    • Eine 120Hz (oder besseren) Monitor
    • NVIDIA 3D Vision Kit Microsoft Windows Vista oder Windows 7
    Empfohlen:
    • Prozessor: Quad Core oder 3.0+ GHz Dual Core CPU
    • Speicher: 2 GB RAM
    • Grafik: DirectX 10 kompatible Grafikkarte (GeForce GTX 260 und besser)
    • DirectX®: DirectX 10 oder höher
    Optimale Voraussetzungen:
    • Prozessor: Core i7 CPU
    • Speicher: 8 GB RAM oder höher
    • Grafik: NVIDIA DirectX 11 kompatible Grafikkarte (GeForce GTX 480 und 470)
    • DirectX®: DirectX 11
Nutzerreviews
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Sehr positiv (123 Reviews)
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Sehr positiv (15,571 Reviews)
Kürzlich verfasst
Ristridin
33.0 Std. insgesamt
Verfasst: 14. August
Ein überragendes Spiel, wie ich finde.

Meiner Meinung nach wird die Stimmung äußerst gut transportiert.
Durch die zu besuchenden Orte und deren Gestaltung, aber auch durch die Musik und die Geräuschkulisse.

Mir sagten auch die im Spiel auftretenden Charaktere und die verschiedenen Fraktionen sehr zu.
Angenehm bis abstoßend war alles dabei.

Ich finde, dass es ein lohnenswertes Spiel ist in dem man sich verlieren kann und deren Story fesselnd ist.

Gruß Ristridin
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KerboGames
40.2 Std. insgesamt
Verfasst: 10. August
Sehr Gutes Spiel!!!! Eines der besten die ich je gespielt habe!
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Tetrapack
2.4 Std. insgesamt
Verfasst: 6. August
Licht und Schatten

Wieder ein Spiel bei dem ich froh bin den Vollpreis nicht gezahlt zu haben.
Keine Frage! Die Atmosphäre ist toll und die Geschichte Stimmig. Schon alleine die sich beschlagende Gasmaske ist ein tolles Element, ebenso wie die "Pumpe" für die Batterien. Allerdings gibts richtige Wehrmutstropfen.
Das ist zum einen die Dunkelheit - Das Spiel ist richtig trübe und wenns dunkel wird, dann richtig. Klar ist das auch etwas das für Atmosphäre sorgt aber meine Augen werden auch nicht jünger... Wer ähnlich denkt sollte besser zur aufgehellten Redux Version greifen.

Daumen Runter gibts wegen der Steuerung - besonders während der Oberwelt Missionen. Sie ist hakelig, glitchy und nervig. Unsichtbare Wände überall und zwar so platziert, dass man vermeintliche Wege nicht begehen kann und ggf. sogar noch in radioaktives Wasser fällt wenn man einen Sprung versucht. Bei vielen Wegen hilft nur trial and error oder eine Karte zu Rate ziehen. Das hätte man gerade bei Schlauch Levels besser lösen sollen! Dazu unzählige Stellen an denen man nicht klettern kann (selbst auf simple Autos) und sogar Stecken bleibt wie in Mauer/Ruinen Ecken.

Speichern geht leider ebenfalls nicht - nur an fixen Speicherpunkten. Leider wird auch hier viel Potential der guten Geschichte durch technische Unzulänglichkeit verschenkt. Wer Bioshock und Stalker schon durch hat und nach Abwechslung sucht kann im Sale zugreifen. Ansonsten sind die genannten Titel vorzuziehen da sie sich einfach runder spielen. Metro hat definitiv mehr Macken als Stalker :/
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Ganner Rhysode
16.5 Std. insgesamt
Verfasst: 4. August
Die Welt nach einem Atomkrieg – spätestens seit „Wasteland“ und „Fallout“ ein beliebtes Szenario für Computerspiele, das wir in den vergangenen Jahre immer wieder in anderer Verpackung und Aufmachung serviert bekommen haben. Mal mehr, mal weniger gelungen. „Metro 2033“ fällt laut einhelliger Meinung von Fachmagazinen und Kritikern in ersteren Bereich. Und ich bin geneigt dem zuzustimmen, wenngleich ich mich etwas dagegen sträube, ebenso enthusiastisch ins Lobeshymnen-Horn zu blasen.

In „Metro 2033“ verkörpern wir den jungen Russen Artjom, der unterhalb der vom Atomkrieg verwüsteten Stadt Moskau, sein Dasein in den dunklen Tunneln und Gängen der alten U-Bahn fristet. Ein täglicher Kampf ums Überleben – gegen den Hunger, gegen radioaktive Strahlung und gegen aggressive Mutanten, welche drohen, die Metro-Stationen, letzte Rückzugsorte der Menschen, zu überrennen. Um das zu verhindern, sollen wir nun Hilfe aus der großen Enklave Polis holen. Ein gefährlicher Weg, den wir in der klassischen Ego-Shooter-Perspektive antreten und der sich am Ende des Tages dann doch etwas anders spielt als Call of Duty, Crysis und Co., denn Munition ist nicht nur äußerst rar gesät, sie dient sogar – sofern sie aus Vorkriegsbeständen stammt – auch als Zahlungsmittel. Man verballert also im wahrsten Sinne des Wortes Geld, was dazu führt, dass wir nur selten über einen längeren Zeitraum den Abzug betätigen. Jede Kugel sollte besser sitzen, auch weil die Feinde meist gleich in großer Überzahl antreten. Eine nette Idee, um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen und gleichzeitig die missliche Lage der Menschheit zu unterstreichen – allerdings wirklich zielführend erst ab höheren Schwierigkeitsgraden, da man im normalen Modus gut zu Recht kommt, ohne irgendwo etwas kaufen zu müssen. Gute Zielgenauigkeit vorausgesetzt.

„Metro 2033“ suggeriert mittels seiner Karte ein großes Spiel, das aber keine wirklich offene Welt darstellt, sondern sich in übliche Levelschläuche auffächert. In diesem Fall zwangsläufig, bewegen wir uns doch schließlich in einem U-Bahn-Netz. Und das fühlt sich wirklich in jeder Sekunde auch als ein solches an. Insbesondere die stimmungsvolle Beleuchtung unterstreicht den Gänsehautfaktor der vielen Ecken, Höhlen und Kanäle, die wir mit flimmernder Beleuchtung und schweißnasser linker Maustaste eher zögerlich betreten. Ein blindes Voranstürmen wird meist mit einem schnellen Tot goutiert. Und verhindert auch, dass wir die vielen Details, die besonders in den Stationen liebevoll in Szene gesetzt wurden, aufnehmen können. Eine gewisse Tristesse - die natürlich gewollt und Schauplatz bedingt ist – kommt dennoch auf. Recht bald entwickelt man ein Gespür für die drohende Gefahr – was nicht heißt, dass wir hier und da nicht trotzdem panisch das Mündungsfeuer aufleuchten lassen. Die Zielsetzung: Allein im Dunklen am Scheideweg der menschlichen Zivilisation – Sie wird von „Metro 2033“ wirklich zufriedenstellend erfüllt.

Wer jetzt die ganze Zeit auf ein Aber gewartet hat, hier kommt es: Trotz des Gruselns, trotz der mitgefühlten Einsamkeit – irgendwie hat mich „Metro 2033“ erstaunlich kalt gelassen. Den Unterschied zwischen „Kommunisten“ und „Faschisten“ habe ich kaum bemerkt, einen Sympathieträger verzweifelt gesucht (Das gilt vor allem für die „Homo novus“, deren Schicksal im Mittelpunkt der Handlung steht). Nichts gegen Dreckssäcke, aber da hier eigentlich allen alles ziemlich egal ist, beginnt das irgendwann abzufärben. Irgendwo im Ganzen ist mir die Motivation verloren gegangen. Warum muss ich jetzt zur Polis? Wofür starte ich jetzt eine Rakete? Die Antwort auf diese Fragen geht bei mir irgendwie unter. Was insofern bemerkenswert ist, da es genügend Passagen gibt, in der man Zeit zum Grübeln hätte.

Technisch ist „Metro 2033“ nix vorzuwerfen. Die Grafik war damals schon schmuck (und entsprechend Hardware-Hungrig), ist es immer noch und sieht in der „Redux“-Fassung nochmal besser aus. Die Soundeffekte (insbesondere der Mutanten) sorgen für durchgehende Gänsehautgarantie. Das Leveldesign zeigt sich sehr detailliert. Und auch das Waffenhandling ist gut, wenngleich Schnellfeuergewehre bereits ab der Mitte des Spiels überflüssig werden. Ohne Schrotgewehr oder Magnum segnet man hier schnell das Zeitliche.

Müsste ich „Metro 2033“ in ein Wort fassen, es wäre wohl „deprimierend“. Womit die Entwickler wohl eines ihrer Ziele erreicht hätten, immerhin hat es einen Atomkrieg gegeben. Eine zweite Runde im Moskauer U-Bahnuntergrund brauche ich allerdings trotzdem nicht. Und das obwohl es lt. den Errungenschaften noch einiges zu entdecken gegeben hätte.

- Grafik: 94°
- Sound: 90°
- Atmosphäre: 90°
- Umfang: 80°
- Leveldesign: 87°
- Handlung: 83°
- KI: 90°
- persönl. Spielspaß: 72°

= 86°
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✪ Dazstax
10.0 Std. insgesamt
Verfasst: 3. August
sehr sehr spannend und eins meiner favoriten
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GxT || CYPHER
17.7 Std. insgesamt
Verfasst: 22. Juli
Produkt kostenlos erhalten
Ich habe den ersten und zweiten Teil damals im Sale gekauft und die lagen länger in meiner Bibliothek rum.

In einer ruhigen Stunde hab ich mir dann den 1. Teil vorgeknöpft und am Stück durchgespielt Einfach Grandios!

Stoy, Atmosphäre, Gameplay, Steuerung, Grafik. Alles überzeugt und fesselt bis ins letzte Level. Ich habe selten ein so stimmiges und atmosphärisches Spiel gespielt und die Momente in denen man sich in die Außenwelt begibt, treiben einem die Gänsehaut über den Nacken.

Der zweite Teil überzeugt mit sinnvollen Änderungen und steht dem ersten Teil ins nichts nach. Für Einsteiger ist auf jeden Fall „Redux“ zu empfehlen, da hier auch im ersten Teil die Änderungen des zweiten Teils Einzug gehalten haben und das Spiel sinnvoll erweitern.

Einen Wiederspielwert haben beide Teile, da es alternativen Enden gibt. Und beide Teile als Stealth-Action zu spielen, ohne jemanden zu töten hat seinen Reiz.

Kann alle Teile nur empfehlen und freue mich jetzt schon auf den 3.Teil.
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[TRG]Nick
1.7 Std. insgesamt
Verfasst: 4. Juli
Habe mehr erwartet. Leider zu alt für meinen Geschmack.
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TomムCruisen
1.0 Std. insgesamt
Verfasst: 30. Juni
ein klares Nein!
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Haglskur
72.4 Std. insgesamt
Verfasst: 28. Juni
Phänomenales Spiel dass einen nicht mehr los lässt.
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Hilfreichste Reviews  In den letzten 30 Tagen
1 von 1 Personen (100 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
16.5 Std. insgesamt
Verfasst: 4. August
Die Welt nach einem Atomkrieg – spätestens seit „Wasteland“ und „Fallout“ ein beliebtes Szenario für Computerspiele, das wir in den vergangenen Jahre immer wieder in anderer Verpackung und Aufmachung serviert bekommen haben. Mal mehr, mal weniger gelungen. „Metro 2033“ fällt laut einhelliger Meinung von Fachmagazinen und Kritikern in ersteren Bereich. Und ich bin geneigt dem zuzustimmen, wenngleich ich mich etwas dagegen sträube, ebenso enthusiastisch ins Lobeshymnen-Horn zu blasen.

In „Metro 2033“ verkörpern wir den jungen Russen Artjom, der unterhalb der vom Atomkrieg verwüsteten Stadt Moskau, sein Dasein in den dunklen Tunneln und Gängen der alten U-Bahn fristet. Ein täglicher Kampf ums Überleben – gegen den Hunger, gegen radioaktive Strahlung und gegen aggressive Mutanten, welche drohen, die Metro-Stationen, letzte Rückzugsorte der Menschen, zu überrennen. Um das zu verhindern, sollen wir nun Hilfe aus der großen Enklave Polis holen. Ein gefährlicher Weg, den wir in der klassischen Ego-Shooter-Perspektive antreten und der sich am Ende des Tages dann doch etwas anders spielt als Call of Duty, Crysis und Co., denn Munition ist nicht nur äußerst rar gesät, sie dient sogar – sofern sie aus Vorkriegsbeständen stammt – auch als Zahlungsmittel. Man verballert also im wahrsten Sinne des Wortes Geld, was dazu führt, dass wir nur selten über einen längeren Zeitraum den Abzug betätigen. Jede Kugel sollte besser sitzen, auch weil die Feinde meist gleich in großer Überzahl antreten. Eine nette Idee, um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen und gleichzeitig die missliche Lage der Menschheit zu unterstreichen – allerdings wirklich zielführend erst ab höheren Schwierigkeitsgraden, da man im normalen Modus gut zu Recht kommt, ohne irgendwo etwas kaufen zu müssen. Gute Zielgenauigkeit vorausgesetzt.

„Metro 2033“ suggeriert mittels seiner Karte ein großes Spiel, das aber keine wirklich offene Welt darstellt, sondern sich in übliche Levelschläuche auffächert. In diesem Fall zwangsläufig, bewegen wir uns doch schließlich in einem U-Bahn-Netz. Und das fühlt sich wirklich in jeder Sekunde auch als ein solches an. Insbesondere die stimmungsvolle Beleuchtung unterstreicht den Gänsehautfaktor der vielen Ecken, Höhlen und Kanäle, die wir mit flimmernder Beleuchtung und schweißnasser linker Maustaste eher zögerlich betreten. Ein blindes Voranstürmen wird meist mit einem schnellen Tot goutiert. Und verhindert auch, dass wir die vielen Details, die besonders in den Stationen liebevoll in Szene gesetzt wurden, aufnehmen können. Eine gewisse Tristesse - die natürlich gewollt und Schauplatz bedingt ist – kommt dennoch auf. Recht bald entwickelt man ein Gespür für die drohende Gefahr – was nicht heißt, dass wir hier und da nicht trotzdem panisch das Mündungsfeuer aufleuchten lassen. Die Zielsetzung: Allein im Dunklen am Scheideweg der menschlichen Zivilisation – Sie wird von „Metro 2033“ wirklich zufriedenstellend erfüllt.

Wer jetzt die ganze Zeit auf ein Aber gewartet hat, hier kommt es: Trotz des Gruselns, trotz der mitgefühlten Einsamkeit – irgendwie hat mich „Metro 2033“ erstaunlich kalt gelassen. Den Unterschied zwischen „Kommunisten“ und „Faschisten“ habe ich kaum bemerkt, einen Sympathieträger verzweifelt gesucht (Das gilt vor allem für die „Homo novus“, deren Schicksal im Mittelpunkt der Handlung steht). Nichts gegen Dreckssäcke, aber da hier eigentlich allen alles ziemlich egal ist, beginnt das irgendwann abzufärben. Irgendwo im Ganzen ist mir die Motivation verloren gegangen. Warum muss ich jetzt zur Polis? Wofür starte ich jetzt eine Rakete? Die Antwort auf diese Fragen geht bei mir irgendwie unter. Was insofern bemerkenswert ist, da es genügend Passagen gibt, in der man Zeit zum Grübeln hätte.

Technisch ist „Metro 2033“ nix vorzuwerfen. Die Grafik war damals schon schmuck (und entsprechend Hardware-Hungrig), ist es immer noch und sieht in der „Redux“-Fassung nochmal besser aus. Die Soundeffekte (insbesondere der Mutanten) sorgen für durchgehende Gänsehautgarantie. Das Leveldesign zeigt sich sehr detailliert. Und auch das Waffenhandling ist gut, wenngleich Schnellfeuergewehre bereits ab der Mitte des Spiels überflüssig werden. Ohne Schrotgewehr oder Magnum segnet man hier schnell das Zeitliche.

Müsste ich „Metro 2033“ in ein Wort fassen, es wäre wohl „deprimierend“. Womit die Entwickler wohl eines ihrer Ziele erreicht hätten, immerhin hat es einen Atomkrieg gegeben. Eine zweite Runde im Moskauer U-Bahnuntergrund brauche ich allerdings trotzdem nicht. Und das obwohl es lt. den Errungenschaften noch einiges zu entdecken gegeben hätte.

- Grafik: 94°
- Sound: 90°
- Atmosphäre: 90°
- Umfang: 80°
- Leveldesign: 87°
- Handlung: 83°
- KI: 90°
- persönl. Spielspaß: 72°

= 86°
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Hilfreichste Reviews  Insgesamt
58 von 61 Personen (95 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
81.8 Std. insgesamt
Verfasst: 7. Dezember 2013
Einfach nur klasse! (und das mittlerweile für wirklich wenig Geld)

Zu Allererst einmal folgendes: Ich habe Metro 2033 in den letzten paar Wochen gleich 2-mal hintereinander durchgespielt und ich bin hellaufbegeistert, aber auch schockiert (im positiven Sinne, dazu aber später mehr)

Das Spiel ist durchdacht, vor Allem aber authentisch. Man wird mit den ersten Minuten schon in diese sehr dunkle, tiefsinnige, und ganz besonders hoffnungsbeladene Welt hineingezogen. Ein richtig packendes, and den Rechner-fesselndes Spiel, oder wie ich es eigentlich eher sagen würde- ein spielbarer Film. Ganz ehrlich, Zu diesem Spiel sollte es meiner Meinung nach unbedingt eine Verfilmung geben. (spiele nun auch mit dem Gedanken, mir die Grundlage zu diesem prächtigen Game, nämlich das Buch/die Bücher, zuzulegen)
Warum fühle ich mich so intensiv in die Geschichte hineingezogen? -ich sprach es vorhin schon an, das Game ist einfach authentisch. Wenn es irgendwann mal wirklich zu einer solchen Nuklearkatastrophe kommen sollte, so, ja genau so stelle ich mir das alles vor. Sowohl das Leben im Untergrund- der Metro, selbstverständlich immernoch das Auftreten verschiedener Fraktionen, die veränderte Flora und Fauna, wie auch außerhalb der "schützenden" Erd-, Beton- und Stahlschichten, im postapokalyptischen Moskau. Alles zu einem glaubhaften Ganzen Zusammengefügt. Nicht minder auch wegen der eindrucksvollen Metro-Stationen und seiner genauso überzeugenden Bewohner.
Ein weiterer Punkt, der mich an diesem Spiel reizt, vorab: man ist selbstverständlich oft genug in gefährlichen und, als wenn das nicht schon reichen würde, sperrlich beleuchteten, Gegenden und das vorzugsweise allein, wenn die Macher nett waren auch mal zu zweit, oder auch im kleinen Grüppchen. Dabei werden dem Spieler großzügig viele Möglichkeiten gegeben, noch mehr, als wirklich nötig, zu entdecken. Und diese Entdeckerlust wird (in der Regel!) belohnt. - Wer suchet, der findet- (!!!)
Und genau solche Situationen sind es, die dem Spiel noch mehr WÜrze verleihen. Du befindest dich mit schon rasendem Puls an einer Gabelung, ein Blick auf deinen Kompass (ein nützliches Gadget, welches dir den richtigen Weg weist), "Okay, ich muss dem rechten Weg folgen, alles klar! Aber was gibt es denn auf dem linken zu finden? Belohnung, oder doch eher Falle?". Einige solcher Situationen werden auch euch zukommen.- "Was mache ich jetzt bloß Ich will hier eigentlich nur noch raus, aber andererseits... was könnte es denn dort hinten geben, dass es sich lohnt die Gefhar auf sich zu nehmen?! "

Eigentlich wollte ich mich kurz fassen...

Tja, also jetzt nochmal ein kurzer Rückblick meinerseits auf dieses fantastisches Spiel-

->Es hat mich in eine andere Welt entführt, die Charaktere haben mich überzeugt, auch herkommliche NPC's, jeder reagiert auf dich, und wenn´s nur ein genervter Blick ist, wenn du ihm/ihr zu sehr auf die Pelle rückst.
->GANZ WICHTIG: Es ist nicht immer so, wie es auf den ersten Blick erscheint! Ich sage nur- "trau' keiner Frau" (ich habe dabei auf die Mütze bekommen xD).
->In Gefechtssituationen kann man die Vielfälktigkeit der Umgebung prima, wenn man es hinbekommt, nutzen! (Alles was Sie Tun und Lassen, kann und wird im Gefecht gegen Sie verwendet! Sowohl Strategen, aber auch Kampfmaschinen kommen auf Ihre Kosten, man muss nur wissen, wie!)
->Wen und oder Was die Gefechte einschließen, also welche Kreaturen/ Lebewesen und mehr oder minder "Nicht-Lebewesen", das will ich nicht verraten, lasst euch einfach überraschen/erschrecken ;D


Zum Schluß nur noch 2 Sachen:

1. Spielt das Game mehrfach durch! Ihr könnt gar nicht alles in einem Durchgang machen und überlegt doch mal, ob es nur einen Ausgang für diese fantastische Geschichte geben muss (Ihr wisst hoffentlich, was ich meine ;D)

2. Ich habe mir mittlerweile Teil 2 "Metro: Last Light" geholt und spiele wieder voller Begeisterung! (Vielleicht kommt dazu später auch noch eine "Ja/Nein-Empfehlung" von mir ;)
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51 von 53 Personen (96 %) fanden dieses Review hilfreich
2 Personen fanden dieses Review lustig
Empfohlen
8.9 Std. insgesamt
Verfasst: 1. Januar 2014
Ich habe mir dieses Spiel gekauft, als es vor 2 Tagen im Angebot war. Anfangs dachte ich, es wäre ein einfacher Zeitvertreib für zwischendurch, nachdem ich die Kampagne jetzt jedoch abgeschlossen habe, hat sich meine meinung ein wenig geändert.

Dieses Spiel kann man nicht mit anderen Shootern, z.B. Battlefield oder CoD vergleichen. Die Story ist sehr tiefgreifend, auch nach vielen Stunden Spielzeit am Stück konnte ich mich einfach nicht abwenden, ebenso zeigt die Kampagne nicht gerade nur Surreale Dinge, in vielen Aktionen spiegelt sich das Verhalten der heutigen Gesellschaft schlichtweg wieder.

Auch die Grafik konnte überzeugen. Ich bin nicht so der Typ der nur auf eine schöne Grafik setzt, schraube auch gerne mal für einige fps mehr zurück. Metro sah jedoch wirklich gut aus, lief zusätzlich auch super flüssig auf meinem nicht mehr ganz aktuellen System.

Was soll ich noch sagen.. Die Atmosphäre ist einfach Spitze!! Ich bin nicht der Typ der Angst vor Videospielen hat, jedoch hat Metro mich ziemlich fertig gemacht. Stundenlang durch die dunklen Gänge der Metro spatzieren, ohne ein wenig Hoffnung in Sicht, doch gerade das hat mich an Metro verblüfft, denn es gibt nur wirklich wenige Spiele die mich derart mitreißen.

Ich habe mittlerweile viele Spiele auf dem Buckel und auch wenn ich das Anfangs nicht vermutet hätte, zählt Metro sich zu einem der Spiele die am besten waren. Selten ein solch gutes Spiel gespielt, ich kann es einfach nur jedem Empfehlen, diese Erfahrung sollte jeder einmal gemacht haben!
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27 von 31 Personen (87 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
45.8 Std. insgesamt
Verfasst: 29. Oktober 2013
Vorwort

Eines Tages trieb mich sehr viel Langeweile dazu, ein paar Titel aus dem Steam Sale zu fischen und zu sehen, was ich dort gefunden hatte. Einer dieser Titel war Metro 2033, er packte mein Interesse durch das postapokalyptische Szenario und lebensfeindlicher Umgebung. Ich legte zwar wenige Erwartungen daran, da ich vorher noch nie etwas von Metro 2033 gehört hatte, doch diese wurden noch nie zuvor so übertroffen.

Gameplay

Das wohl beste an Metro 2033 ist der Wiederspielwert; die Kampagne ist etwa sechs Stunden kurz, aber dennoch motiviert es mich, wieder und wieder sie zu wiederholen. Das liegt womöglich an den sensationellen Gameplayelementen, wie zB. das Erkunden der Umgebung nach Munition und Waffen oder Schleichwegen. Man kämpft sich entweder durch oder man schleicht um sie herum, was jedoch nicht immer richtig funktionieren will. Enorm wichtig ist der Sauerstoff- und Munitionsvorrat (deren Anzahl variiert mit dem Schwierigkeitsgrad), denn ohne Filter kann man an der Oberfläche nicht atmen und ohne Patronen sich, verständlicher Weise nicht gegen das Ungetier zur Wehr setzen.

Handlung

Gut gelungen ist auch die Handlung, die ,noch dazu von einem sehr guten Soundtrack untermahlt wird. Sie ist ansprechend und zeigt deutliche Parallelen, zur heutigen Gesellschaft. Durch das Erkunden, guten Taten und Verschonen von Gegnern (Schleichen) werden Moralpunkte gesammelt, hat man eine gewisse Anzahl erreicht, erlebt man ein alternatives "gutes" Ende.

Technik

Auch die Grafik kann mit heutigem Standard locker mithalten; Licht- und Schatteneffekte sehen großartig aus. Die Detailschärfe an Objekten, Waffen und Charakteren ist sehr hoch aufgelöst und es steckt sehr viel Liebe dahinter. Animationen an den Bewohnern sind dagegen jedoch spärlich und oft fehlplatziert. Auch die Synchronisation ist wohl eher lächerlich, manche Sprecher wollen mir nicht gefallen und sprechen mit einem Klischee Aktzent. Mit Soundeffekten abseits des HUDs wurde offenbar gespart, einige wiederholen sich mehrmals und an anderer Stelle fehlen sie.

Fazit

USK: 18

Bewertung: Sehr Gut -> Verdient viel mehr Aufmerksamkeit, kleine Fehler aber beinahe ein perfekter Shooter mit großem Wiederspielwert und sehr dichter Atmosphäre
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20 von 21 Personen (95 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
10.4 Std. insgesamt
Verfasst: 3. Oktober 2014
Meiner Meinung nach, auch heute noch, mit der beste story-singleplayer Shooter!

Das Leveldesign und die Story sind einfach grandios, auch an jede Menge Details wurde gedacht (Gespräche/Verhalten der NPCs, usw). Obwohl es linear ist, kann man viele geheime Wege und Verstecke finden.

Habe es damals im Sale für gerade mal 3 oder 4 € bekommen, aber zum Vollpreis lohnt es sich allemal.
Das einzige "Schlechte" ist nur, dass wenn man es einmal durchgespielt hat, wohl nicht mehr so schnell wieder spielen wird,weil man eben schon die Geschichte kennt.

Hier wünscht man sich schon fast ein schlechtes Gedächtnis, um alles nochmal von vorne erleben zu können. ;-)
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18 von 20 Personen (90 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
87.9 Std. insgesamt
Verfasst: 10. März 2014
Sehr geiles Spiel. Hab es schon 4 mal durchgespielt. Davon 1 mal sogar das "gute" Ende erlebt und es wird einfach immer noch nicht langweilig, da man immer wieder neue Ecken und Winkel entdeckt die man davor noch nicht gefunden hatte. Desweiteren eine sehr authentische Umgebung oberhalb der Metro-Tunnels, so wie man es sich nach einem Atomkrieg gut vorstellen kann. Die Metro selber ist ebenfalls sehr realistisch und detailreich dargestellt. Bis auf dass manche Weichen/Kurven zu den nebenliegenden Tunneln doch sehr... na ja... "überkrümmt" wirken.

Sehr empfehlenswert!!! 5/5*
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16 von 18 Personen (89 %) fanden dieses Review hilfreich
1 Person fand dieses Review lustig
Empfohlen
16.4 Std. insgesamt
Verfasst: 28. August 2015
Leben im Untergrund

So erkunden man in Metro 2033 in den Moskauer U-Bahn-Stationen provisorisch errichtete Lager der Überlebenden, laufen durch die Schlafkabinen umfunktionierte Waggons, passieren Lagerfeuer, an denen Männer um dampfende Teekessel hocken und die Gitarre zupfen, stoßen in modrigen Regalen auf Bücher, Postkarten und andere Erinnerungen aus einer besseren, beinahe vergessenen Zeit. Oder man lauscht den höchst lebendigen Gesprächen der Lagerbewohner.

Metro 2033 stellt Dir fast durchgehend aufwändig animierte KI-Begleiter zur Seite. So gehst du beispielsweise mit dem hartgesottenen Bourbon oder Khan, einem von allen zutiefst respektierten Wanderer, durch zwar düstere, aber mit knackscharfen Texturen beklebte, nachvollziehbar gebaute Tunnel, Abflussrohre und Schächte. Musik setzt das Programmdabei nur selten ein, stattdessen steht die grandiose Geräuschkulisse im Vordergrund. Tropfendes Wasser, gluckernde Rohre, entferntes Brummen oder plötzliches, viel zu nahes Fauchen zerren an den Nerven.

Die Taschenlampe, deren schwacher Lichtkegel bereits nach wenigen Metern von der Dunkelheit verschluckt wird, zieht die Spannungsschraube zusätzlich an. Das Grauen in Metro 2033 haut einen echt manchmal fast vom Stuhl, hat aber auch subtilere Facetten. Für schweißnasse Hände dürften auch die chronische Munitionsknappheit sowie die vom Programm vordefinierten Speicherplätze sorgen. Letztere sind immerhin sinnvoll verteilt, was das Frustrisiko auf ein Minimum reduziert. Vor allem die häufigen Angriffswellen blutrünstiger Mutanten verlangen schnelle Reflexe und eine zielsichere Hand. Man muss mit der Munition wirklich gut Sparen so gut wie man kann. Viel Munition liegt da nicht so rum. Aber ansonsten macht das Spiel echte Laune. Ich kann es nur empfehlen.

Von mir bekommt das Spiel 9/10 Punkte wegen den vordefinierten Speicherplätze. Aber ansonsten ist das Spiel top.
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19 von 24 Personen (79 %) fanden dieses Review hilfreich
1 Person fand dieses Review lustig
Empfohlen
5.9 Std. insgesamt
Verfasst: 22. Juni 2015
Mein absolutes Lieblingsspiel! Jeder muss dieses Spiel mindestens einmal durchgespielt haben. Eine sehr interessante Geschichte ist in diesem Spiel zu erleben. Ich habe das Buch schon 3-mal durch gelesen und kann auch dieses nur empfehlen. Metro 2033 ist ein Muss, sowohl das Spiel als auch das Buch!
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14 von 16 Personen (88 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
1.7 Std. insgesamt
Verfasst: 26. Mai 2014
Wer S.T.A.L.K.E.R gemocht hat, müsste Metro 2033 lieben. Während dieses Reviews werde ich einige Dinge auflisten, die mir gefallen haben, die mir nicht gefallen haben und die mir einfach so aufgefallen sind, die ich dennoch erwähnen möchte.

*************** Story ***************
Die Story basiert auf dem gleichnamigen Roman von Dmitry Glukhovsky. Das Setting befindet sich in einem postakopalyptischen Moskau, dessen Oberfläche von Menschen unbewohnbar ist, da sie nicht nur von Monstern bewohnt wird, sondern auch ohne Gasmasken nicht betreten werden kann. Die Menschen leben in dem Untergrund der Moskauer Ubahn, der "Metro", in diversen Stationen. Die Menschen ernähren sich dort von Schweinen, Hühnern, Hasen (und vermutlich weitere Tiere, die dort unten gezüchtet werden können) und Pilzen, die dort unten ohne Probleme angebaut werden können.
Gespielt wird ein 20-jähriger Mann, namens Artjom, der sich auf macht, um Hilfe zu holen, da seine Heimatstation zu fallen droht. Dabei schießt sich Artjom nicht nur durch diverse mutierte Monster, sondern auch durch feindliche Fraktionen von anderen Menschen: Kommunisten, die eine neue Weltordnung aufbauen wollen und deren Kontrahenten, die Gruppe der Faschisten. Mehr Infos gebe ich nicht, da sonst die Gefahr von Spoilern entstehen könnte.

Vorteile:
- Sehr gute Story, hab jede Minute genossen (kann verstehen, weswegen Dmitry Glukhovsky einen so krassen Erfolg mit seinem Roman hat)

Nachteile:
- Ein Fakt im Spiel wirkt etwas linear: Sobald man einen Begleiter hat, verlässt er einen oder er stirbt. (Zwischen den Leveln erkennt man aber, dass auch Artjom relativ unbegeistert davon ist)

Anmerkungen:
- Das Spiel und das Buch sind keine 1:1 Abdeckungen: Inhalte des Buches wurden nicht übernommen oder geändert (Im Buch sind die Bibliothekare zweibeinige, wolfsähnliche Kreaturen, die Roben/Kutten tragen und im Spiel sinds mutierte Gorillas)
- Die Spieldauer schien mir etwas kurz, da es so viel Spaß gemacht hat und ich hätte mir 4-5 Stunden mehr Story gewünscht (Wäre aber sinnlos, da ja nichts neues dem Roman dazugedichtet werden sollte)

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*************** Sound/Synchronsprecher/Untertitel ***************

Ich habe das Spiel auf russischer Sprache (Originalsprache) mit deutschem Untertitel gespielt (ich verstehe russisch größtenteils, aber mit deutschem Untertitel fällt es mir leichter)

Vorteile:
- Hintergrundmusik und -geräusche untermalen sehr gut das Setting
- Sounds vom Inventar (Waffen, Gasmaske, Granaten) klingen realistisch (wenn man davon absieht, dass der Knall der AK nicht ganz wahrheitsgemäß ist, aber das ist nur nebensächlich)
- Monsterarten geben eigene Geräusche von sich
- Jeder Charakter wurde sehr gut auf russisch synchronisiert
- Gespräche der Gegner hört man gerne zu

Nachteile:
- An gewissen Stellen merkt man, dass simple Soundfiles abgespielt werden, ohne das Monster in der Nähe sind. Diese sollen dem Spieler das bedrückende Gefühl geben, dass irgendwo ein Monster lauert. Da kommt man aber schnell dahinter
- Die Dämonen klingen wie Löwen (es wird vermutlich einfach jedes mal ne mp3 mit einem Löwenbrüllen abgespielt)
- Treffer mit dem Messer lassen den gleichen schrecklichen Ton abspielen, wie in CS 1.6
- Deutsche Synchronsprecher hören sich schrecklich an (deutsche mit extrem künstlichen russischen Akzent)

Anmerkungen:
- Das Atmen in der Gasmaske könnte auf die Dauer etwas nerven, da man Gegner schlechter hört (Ist aber ein Pluspunkt für den Realismus)
- Die menschlichen Gegner reden permanent, wenn sie den Spieler nicht finden. Sie beleidigen und fragen, wo der Spieler ist. Dabei sitzen sie oft hinter einer Deckung und warten einfach. Einerseits ist dies dumm, wenn sie ständig das selbe sagen, anderseits hilft es dem Spieler die Gegner zu lokalisieren

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*************** Grafik/Spielmechanik ***************

Ich hab das Spiel auf der Schwierigkeitsstufe "Normal" gespielt.

Vorteil:
- Ich hatte permanente Munitionsknappheit. 1-2 Mal musste ich Gegner mit dem Messer erledigen, aber sonst habe ich gerade so noch genügend Munition gefunden.
- Die Schwierigkeit ist auch in Ordnung, bin hin und wieder gestorben, aber nirgends hängen geblieben.
- Das Spiel bietet die Möglichkeit das Spiel mit einem echten Überlebensinstinkt zu spielen. In gewöhnlichen Ego-Shootern sucht man alle Gegner und mäht sie einfach um. In Metro 2033 macht es vielleicht Sinn die Munition zu sparen und einfach an den Gegnern vorbeizugehen.
- Neben den Gegnern können auch Hinternisse zum Tod führen (brüchige Bretter, radioaktives Wasser, Löcher mit Monstern)
- Frost auf dem Visier der Gasmaske behindert die Sicht (Pluspunkt für den Realismus)


Nachteile:
- Ich wurde Opfer des berühmten Metro 2033-Depot-Bugs. Dieser Bug macht das Spiel nicht mehr spielbar, wenn man nicht weiß, wie man diesen umgeht. Dabei fällt man durch den Boden und kurz danach erfolgt ein Autosave. Im Internet lässt sich aber schnell die Lösung dazu finden.
- Die Granaten fliegen etwas seltsam, habe eher selten zu ihnen gegriffen
- Entfernt man sich etwas zu weit vom Mitstreiter, bricht dieser seinen Dialog ab (Musste so die Taktik für die Bibliothekare erst googlen)


Anmerkungen:
- Die Grafik ist nicht manuell einstellbar, es lassen sich nur die Auflösen und die Grafikqualität (niedrig, mittel, hoch) einstellen. Ich hätte den Rauch/Dunst abgestellt, da er die Sicht auf Gegner behindert, vorallem mit dem Nachtsichtgerät, aber ich schätze, das ist so von den Entwicklern gewollt
- Speichern erfolgt automatisch an bestimmten Savepoints, kein manuelles Speichern. Es lässt sich aber zum jeweiligen Punkt zurückspringen, falls man versehentlich Mist gebaut hat und überschrieben wurde.
- Ich habe keinen blassen Schimmer wofür das Feuerzeug neben dem Kompass gut ist.
- Ich habe jede Menge Pfeile gefunden, aber nie eine Waffe, die diese abfeuert

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*************** Gegner/NPCs ***************
Vorteile:
- verschiedene Gegner
- diverse Gegner brauchen bestimmte Taktiken (Schatten, Bibliothekare, letzen Viecher mit den leuchtenden Augen, Glibberdinger, Anomalien)
- NPCs haben oft etwas zu erzählen
- Mitstreiter haben tolle individuelle Charaktereigenschaften (Ullmann zB)
- menschliche Gegner wechseln oft die Deckung, damit der Spieler diese verliert
- Monster können durch Löcher springen oder von der Wand/Decke aus angreifen

Nachteile:
- Gegner, die bestimmte Taktiken kommen viel zu selten (Schatten kommen nur an einer Stelle, genau so wie Anomalien), da macht der ein oder andere Tooltip überhaupt keinen Sinn, wenn die Stelle schon vorbei ist
-NPCs sehen manchmal so aus, als hätten mehrere das gleiche Gesicht.

Anmerkungen:
- Eine Monsterart, macht einzelnd so wenig Schaden, dass ich mehrere von ihnen mit dem Messer erledigen konnte, ohne auch nur zu sterben (zu schnelle Regeneration). Oft kann man auch andere mehrere Monster umlegen, nur mit dem Messer

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*************** Fazit ***************

Das Spiel habe ich mir für ein paar wenige Euros im Sale geholt. Ich muss sagen, dass sich jeder Cent gelohnt hat. Ich empfehle es jedem, der Fallout, S.T.A.L.K.E.R, oder sonstige Postapokalypse-Games mag. Auch Spieler, die Ego-Shooter mit einer guten Story mögen, empfehle ich dieses Spiel. Nach dem Ende von Metro 2033 freue ich mich schon sehr auf Metro: Last Light.

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Empfohlen
94.0 Std. insgesamt
Verfasst: 16. Dezember 2013
Metro 2033 ist eines der besten spiele die ich Persönlich je gespielt habe.
Es hat eine tolle Graphik und eine flüssige Steuerung.
Man fühlt sich (so finde ich) sofort in das Spiel integriert und in der Rolle des Hauptcharakters,
ein genial düsterer und trauriger Ego-shotter den jeder Gamer einmal gespielt haben sollte.
Dieses Spiel bietet auserdem eine große/mittelgroße auswahl an verschiedenen Waffen die
für jeden Typ Gamer optimierbar sind.
Und auch wen es bei den leisen Abschnitten nicht funktioniert kann man sich auch (meistens) durchschiesen.
Ich finde es ist für jeden etwas dabei und nur zu empfehlen da es einfach nur Klasse gemacht ist
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