Amerika in den Dreißigern - die Zeit der Prohibition. Eine verkommene Hafenstadt, ein pulsierendes Nachtleben. JACK ORLANDO, seines Zeichens Privatdetektiv, und früherer Held der Stadt, greift heute öfter zum Whiskey als zur Pistole und träumt von besseren Zeiten. Nach durchzechter Nacht wacht er in einem Hinterhof neben einer Leiche auf.
Nutzerreviews: Ausgeglichen (184 Reviews) - 57% der 184 Nutzerreviews für dieses Spiel sind positiv.
Veröffentlichung: 26. Jan. 2012

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Jack Orlando: Director's Cut kaufen

 

Über dieses Spiel

Amerika in den Dreißigern - die Zeit der Prohibition. Eine verkommene Hafenstadt, ein pulsierendes Nachtleben. JACK ORLANDO, seines Zeichens Privatdetektiv, und früherer Held der Stadt, greift heute öfter zum Whiskey als zur Pistole und träumt von besseren Zeiten. Nach durchzechter Nacht wacht er in einem Hinterhof neben einer Leiche auf. Die Polizei hat schnell ihre Schlüsse gezogen: Orlando ist der Hauptverdächtige. Der Spieler muss in Person von Jack herausfinden, wer der eigentliche Täter ist und seine Unschuld beweisen, um den Mordverdacht loszuwerden. Dazu bleibt lediglich eine Galgenfrist von 48 Stunden.

Zwielichtige Gestalten, gewiefte Gangster, brisante Situationen - an Problemen herrscht bei Jack wahrlich kein Mangel. Helfen Sie ihm, den Kopf noch einmal aus der Schlinge zu ziehen. Doch - die Zeit drängt! Das Abenteuer kann beginnen!

Es liegt viel spannende Aufklärungsarbeit vor Ihnen, schließlich sind Sie der Hauptverdächtige in einem Mordfall. Finstere Gangster und knackige Rätsel prägen das Adventure im wunderschönen Comicstil. Immer einen lockeren Spruch auf den Lippen, müssen Sie sich in Person von Jack Orlando in vier Episoden, die über 200 actionreiche Szenen enthalten, mit zahlreichen Finsterlingen in dunklen Gassen, Edelsalons und Bordellen auseinandersetzen.
Lösen Sie den mysteriösen Mord und überführen Sie den Täter in einem spannenden Adventure im Chicago der 30er Jahre!

Die Director's Cut Version von Jack Orlando beinhaltet sechs weitere Szenen, einen leichten und einen schwierigen Modus sowie zusätzliche spannende Rätsel und Aufgaben.

FEATURES:

  • handgezeichnetes Adventure komplett in Deutsch
  • professionell synchronisierte Sprachausgabe
  • sanftes Vollbild-Scrolling und Light Sourcing
  • über 200 Szenen in vier Episoden
  • mehr als 100 Charaktere und tausende Dialogzeilen
  • über 200 Gegenstände
  • zwei Schwierigkeitsgrade: Leicht und Normal
  • atmosphärischer Soundtrack in 5.1 komponiert von Grammy Award Winner Harold Faltermeyer

Systemanforderungen

Windows
Mac OS X
    Minimum:
    • Betriebssystem: Windows XP, Vista, 7, 8
    • Prozessor: Intel oder AMD Single Core CPU
    • Arbeitsspeicher: 1 GB RAM
    • Grafik: mit DirectX 9.0c Unterstützung
    • DirectX: Version 9.0
    • Speicherplatz: 700 MB verfügbarer Speicherplatz
    • Soundkarte: Soundkarte (DirectX 9.0c kompatibel)
    • Zusätzliche Anmerkungen: Maus und Tastatur
    Empfohlen:
    • Betriebssystem: Windows XP, Vista, 7, 8
    • Prozessor: Intel oder AMD Single Core CPU
    • Arbeitsspeicher: 2 GB RAM
    • Grafik: nVidia, ATI/AMD Grafikkarte mit DirectX 9.0c Unterstützung
    • DirectX: Version 9.0c
    • Speicherplatz: 700 MB verfügbarer Speicherplatz
    • Soundkarte: Soundkarte (DirectX 9.0c kompatibel)
    • Zusätzliche Anmerkungen: Maus und Tastatur
    Minimum:
    • Betriebssystem: OS X 10.6.8
    • Prozessor: Intel Core 2 Duo
    • Arbeitsspeicher: 2 GB RAM
    • Grafik: 64MB VRAM
    • Speicherplatz: 1 GB verfügbarer Speicherplatz
    • Soundkarte: Soundkarte mit 5.1 Support
    • Zusätzliche Anmerkungen: Apple Maus
Hilfreiche Kundenreviews
2 von 2 Personen (100%) fanden dieses Review hilfreich
2 Personen fanden dieses Review lustig
2.7 Std. insgesamt
Verfasst: 17. Januar
I'll slap ya face!
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17 von 17 Personen (100%) fanden dieses Review hilfreich
4.6 Std. insgesamt
Verfasst: 23. April 2015
Oh man, wie fängt man ein Review zu einem angestaubten Adventure Titel an, welcher durch ein Genre geprägt wird, das es nicht immer leicht hat(te). Ganz einfach: Unvoreingenommen.

Hatte ich schon einmal in einer meiner vorangegangenen Reviews zu anderen Spielen erwähnt, wie unverschämt und Rücksichtslos mansche Bewertungen sind? Nein?

Jack Orlando genießt meiner Meinung nach ein falsches Image. Ich habe Wertungen gelesen, in denen das, ich nenne es mal Ringmenü, kritisiert wurde. Ich möchte noch mal an selbige Verfasser betonen, dass frühere Spiele in ihrer Kreativität glänzten und da ist ein Ringmenü schon mal was Feines. In Zeiten, bei denen der Spieler nicht ans Patsche-Händchen genommen wurde und ein Tutorial die Einleitung des Spiels erzählt, hat man sich noch über jedwede Änderung gefreut, die ein Menü-Layout mit sich brachte. Aber heute sind leider einige Leute so verwöhnt, dass Sie ein auffälliges Ringmenü eines Adventures nicht als nettes Gimmick sehen, sondern als Last. Was würdet ihr nur anstellen, wenn man euch ein altes Lukas-Arts oder Sierra Game präsentieren würde. Wahrscheinlich würdet ihr erst einmal erstaunt vor dem Bildschirm sitzen und euch fragen, warum Aktionen des Protagonisten in Form von Wörtern, statt Icons über den Bildschirm anwählbar sind. Naja, lassen wir das Thema. Ich habe mir vor vielen vielen Jahren kurz nach der Jahrtausendwende, als DRM und Steam noch kein Thema waren, von einem Freund die Director's Cut Version geliehen und damals noch auf Windows 98 gespielt. Ich war total begeistert, von den 1930er Jahren Atmosphäre und dem Soundtrack. Man war das schön, als man sich noch ein Spiel für den PC leihen konnte. Aber Zeiten ändern sich und die digitalen Vertriebsplattformen finde ich ehrlich gesagt gar nicht so schlecht.

Jack Orlando gehört zu der Klasse der Click & Point Adventures und erzählt die Geschichte eines abgehalfterten Detektivs, der seine erfolgreichen Tage längst hinter sich hat. In Selbstmitleid durch die Bars der 30er Jahre schlendernd, nach dem die Prohibition endlich aufgehoben wurde, fragt er sich, was nur aus Ihm geworden ist. Als er jedoch mitten in ein Mordkomplott gerät und selbst zum Verdächtigten wird, gewährt man im 48 Std. Zeit um seine Unschuld zu beweisen...

Jack Orlando glänzt in seiner Erzählung und hiermit meine ich natürlich nicht die schlechte deutsche Synchronisation, sondern die gut inszenierte Story. Die Geschichte ist spannend erzählt. Der Soundtrack ist wunderschön. Was für Adventure-Fans einen Großteil der Freude ausmachen dürfte, ist dieses Krimi-Noir- Gefühl.
Die deutsche Synchronisation hingegen ist jedoch ein Graus, bis auf den Hauptprotagonisten sind alle Personen so schlecht eingesprochen, dass man das Gefühl hat, sich ein Referat im Biologie-Unterricht anzuhören. Die Stimme der Hauptfigur Jack hingegen hört sich da schon um einiges besser an, kein Wunder, da hier die Synchronstimme von Don Johnson zu hören ist.

Alles in allem möchte ich jedem Adventure-Fan dieses kleine und in der Tat leider ziemlich unbekannte Spiel empfehlen.
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12 von 17 Personen (71%) fanden dieses Review hilfreich
1 Person fand dieses Review lustig
2.0 Std. insgesamt
Verfasst: 1. März 2014
Ein klassisches Point & Click Adventure in den 30er-Jahren klingt schon einmal sehr vielversprechend.

Als Jack Orlando, ein Privatdetektiv, der ein wenig vom ruhmreichen Dasein während der Prohibition abgekommen ist, wird des Mordes verdächtigt, als er besoffen, niedergeschlagen, am Morgen neben einer Leiche aufgefunden wird. Niemand will sich die Finger schmutzig machen und Jack soll allein schauen, wie er im Zeitfenster von 48h schafft seine Weste oder eher seinen Trenchcoat rein zu waschen...

Soweit so gut. Auch der Soundtrack weiß sehr zu gefallen. Die Grafik passt zwar eher zu Adventures der 80er und 90er Jahre, aber selbst das wäre noch kein Abbruch. Die Gespräche sind vollsynchronisiert, jedoch ist die Qualität der Aufnahmen sehr durchwachsen, so dass es sich immer ein wenig Blechern und immer falsch positioniert anfühlt. Damit ließe sich noch leben.

Das große Problem an Jack Orlando ist die Steuerung. Selbst die alten Adventures der 90er Jahre, wie bspw. die Lucas Arts Adventures oder die Goblins-Reihe haben hier deutlich besseres Gameplay geboten. Zwar versucht das Spiel 100% des Bildschirms für aktuellen Content aufzusparen, jedoch müssen Aktionen allesamt manuell in Klickorgien über das "Bullet-Menü" erreicht werden und es kommt mit dem normalen Bewegungs/Redezeiger kein Hinweis, ob nicht vielleicht in irgend einer Form mit einem Objekt interagiert werden kann. Zudem muss man jedes Mal, wenn man einen Gegenstand im Inventar erreichen will, umständlich über die Tastatur arbeiten.

Leider ist auch die Story nicht so umwerfend, um die schlechte Steuerung wieder raus zu reißen. Nach 2 Stunden gebe ich mich vorerst geschlagen. Denn die Steuerung verhindert wirklichen Spielspaß, da immer wieder mit einigen Mauszeigern der komplette Bildschirm eines jeden Ortes abgefahren werden muss, um Interaktionsmöglichkeiten zu entdecken, usw.
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6 von 6 Personen (100%) fanden dieses Review hilfreich
3.6 Std. insgesamt
Verfasst: 7. Februar 2015
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Spiel:

Der Ex-Cop der nun Privatdetektiv ist und schon etwas durch Alkohol und sein alter in die Jahre gekommen ist, macht immer noch eine gute Figur.

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Einzelspieler:

Man spielt den Privatdetektiv Jack Orlando, der zufällig einen Mord mit ansieht und dann dafür beschuldigt wird es gewesen zu sein. Nun da man ja ein Ex-Cop und Privatdetektiv ist und man die Polizeichef kennt darf man selbst ermitteln. Nun heisst es alles was rumliegt einzusammeln und es im Mantel zu verstauen und alle Charaktere zu überprüfen die etwas damit zu tun haben könnten. Was sich aber nicht gerade als einfach erweist da jeder davon weiß. Die Charaktere sind echt klasse und jeder hat seinen eigenen Charme was man immer gleich merkt. Die Items werden soweit gebraucht auch immer gut eingesetzt. Die Welt ist relativ groß und sehr schön und individuell gestaltet sodass man sich wirklich wie ein kleiner Schnüffler fühlt.

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Grafik:

Grafisch ist es super für die Zeit, auch heute ist sie immer noch ganz gut. Dennoch hätte ich gerne eine 16:9 Unterstützung gesehen oder eine Möglichkeit die Auflösung zu ändern.

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Musik:

Die Musik ist einfach klasse, passt super zu damaligen Zeit und nervt nicht. Die Synchro ist auch super gewählt doch leider ist die Qualität zum Anfang enorm schlecht und zum Ende dies Spieles wird es besser bzw. Normal.

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Steuerung:

Die Mausteuerung ist super alles ohne Probleme, ein bisschen nervig ist es nur das man das Inventar nur auf F1 geöffnet werden kann.

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Pro/Contra:

+ gute Synchro
+ super Musik
+ Klasse Geschichte
+ super Charaktere
- schlechte Synchro Soundqualität
- manche Wege schlecht sehbar
- viele Sinnlose Item die keiner will
- die Einstellungsoptionen reseten nach jedem neustart des Spiels

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Fazit:

Das Spiel ist einfach super, wer auf Point & Click Adventure steht kommt an Jack Orlando nicht vorbei. Was ich nett gemacht finde ist das man dem Spiel einen Schwierigkeitsgrad gegeben hat wo man nicht sterben kann ohne die Geschichte zu verändern, dennoch sollte man es beim zweiten male auf Normal spielen da man nur so den Privatdetektiv Charme aufleben lässt. Die Rätsel sind meistens logisch und nicht übertrieben schwer. Ich kann nur sagen um Angebot kaufen mit 75% Rabat kann man nichts falsch machen.

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Zusammengefasst:

Einzelspieler: 8/10
Grafik: 7/10
Musik: 7/10
Steuerung: 7/10
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Spiel: 7/10
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4 von 4 Personen (100%) fanden dieses Review hilfreich
1.6 Std. insgesamt
Verfasst: 24. Februar 2014
Die guten, alten Zeiten… Das ist wohl auch ein Gedanke, den Jack hätte haben können. Wenig Arbeit, schlechte Aussichten und der Sieg des Alkohols kurz nach Ende der Prohibition haben ihre Zeichen und Spuren am Privatdetektiven hinterlassen. So nimmt es niemanden wunder, dass er seine Sorgen, wie so manch Anderer, im billigen Whisky ertränkt. In einer durchzechten Nacht, als Jack gerade auf dem Weg nach Hause war, wird er zu allem übel nicht nur Zeuge, sondern auch fälschlicher Weise angeklagter in einem Mordfall, nicht mal drei Gassen von seiner Wohnung entfernt. So beginnt zumindest die Geschichte des etwas ernsteren Point and Click Adventures, in dem man dem Hauptcharakter hilft binnen zweiundvierzig Stunden seine Unschuld zu beweisen.
Wenn ich mich an Jack Orlando zurück erinnere, kommt mir als aller erstes der gut eingefangene Flair der dreißiger Jahre in den Sinn, in denen die Story des Spiels stattfindet. Hervorragend untermalt wird dies durch den von Harold Faltermeyer produzierten Soundtrack, der die Atmosphäre durch gute Kompositionen unterschiedlicher Jazzklänge nur noch stärker untermalt und abrundet. Handgezeichnete Charaktere und Hintergründe treffen in einer gut stilisierten Optik auf teils computermodellierte Teile. Ein Mix, der für die damalige Zeit durchaus ordentlich umgesetzt ist. Eine Frohnatur ist das Adventure jedoch nicht gerade. Was für manche ein Nachteil des Spiels ist, das zu seiner Zeit mit Monkey Island, Day Of The Tentacle und anderen humorösen Adventures konkurrieren musste, war und ist für mich seine größte Stärke. Mit seiner Story, der Mischung aus Ernst, Melancholie und ein klein wenig Humor regt das Spiel doch an so manchen Ecken und Enden zum Nachdenken über die damalige Situation und die Protagonisten der Geschichte an. So ist Jack Orlando im Kern gesehen also eher etwas für jene, die es etwas ernster mögen, oder für jene, die zumindest nicht in jedem dritten Satz einen gut platzierten Scherz hören wollen. Gestorben wird letztlich in Jack Orlando auch. An manchen Stellen des Spiels besteht die Möglichkeit, dass der gute Jack unsanft aus dem Leben gerissen wird, was in das Kriminalszenario des ‚Cinematic Adventures‘ durchaus gut passt.
Die Director’s Cut Edition lässt nicht nur das gute, alte Stück auch auf neuen Systemen funktionstüchtig laufen, sondern verfeinert die Audioqualität im Vergleich zur Originalversion ein wenig. Zudem bietet sie zusätzliche Rätselelemente und ein paar neue Orte, die sich auf Wunsch aber auch abschalten lassen um das alte Original zu spielen. Irritierender Weise wird dies jedoch als Schwierigkeitsgrad ‚leicht‘ bezeichnet, in dem manche Rätsel einfacher, oder weg fallen sollen. Definitiv nicht die Richtige Beschreibung. Alles in allem auf jeden Fall einen Blick für Adventure-Freunde wert. Egal ob jetzt als Nostalgieerlebnis oder zum nachholen für jene, die es noch nicht gespielt haben.
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