An Intense Cyberpunk Rpg On the Red Planet! Mars War Logs takes you to Mars, nearly a century after the cataclysm that threw the planet and its colonists into chaos. Water has become the most precious resource on the arid red planet, with a few companies fighting a perpetual war for its control.
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Veröffentlichung: 26. Apr. 2013

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Enthält 4 Artikel: Bound By Flame, Faery - Legends of Avalon, Mars: War Logs, Of Orcs And Men

 

Über dieses Spiel

An Intense Cyberpunk Rpg On the Red Planet!

Mars War Logs takes you to Mars, nearly a century after the cataclysm that threw the planet and its colonists into chaos. Water has become the most precious resource on the arid red planet, with a few companies fighting a perpetual war for its control.


In the middle of this struggle, play as Roy, a renegade with multiple talents who finds himself dragged in an epic story where every choice counts. Develop your character and your combat style by choosing among many skills and perks: melee, ranged combat, stealth, or the devastating Technomants powers.


Craft armors and weapons, recruit companions to help you in your quest, and plunge in a thrilling adventure offering a huge variety of quests. In dynamic, real-time combat, face formidable opponents and the most fearsome creatures of Mars. The fate of all colonies of Mars now lies in your hands…

Systemanforderungen

    Minimum:
    • OS:WINDOWS XP SP3/WINDOWS VISTA SP2/WINDOWS 7/WINDOWS 8
    • Processor:AMD/INTEL DUAL-CORE 2.2 GHZ
    • Memory:2048 MB RAM
    • Graphics:512 MB 100% DIRECTX 9 AND SHADERS 4.0 COMPATIBLE
    • DirectX®:9.0
    • Hard Drive:3 GB HD space
    • Sound:DIRECTX 9 COMPATIBLE
    • Additional:INTERNET CONNECTION REQUIRED FOR THE GAME ACTIVATION
    Recommended:
    • Additional:INTERNET CONNECTION REQUIRED FOR THE GAME ACTIVATION
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Mortimer „Morte“ Rictusgrin
7.8 hrs
Verfasst: 25. Juni
Short but entertaining!
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oroubas
13.7 hrs
Verfasst: 6. Juni
halbe stunde angezockt,bis jetzt sehr davon angetan.....more a little later....test...test...test!!!!
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tomweishaeupl
8.9 hrs
Verfasst: 29. April
Ich war langzeitmotiviert das auch durchzuspielen, also gehört es wohl zu den guten Spielen meiner Bibliothek ...
Mal ein anderes frischeres Konzept was RPGs angeht ... mehr upgrades und möglichkeiten zur Charakterentwicklung wär cool gewesen aber, der Anspruch, die Story, die Kulisse, die Charaktere ... alles toll Inszeniert, glaubwürdig und sympathisch ... irgendwie fühlt sich das spiel an wie Mad Max in einem Riddick oder Dune universum ... ich fands echt cool !
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Loredon777
5.1 hrs
Verfasst: 29. April
Das schlechteste spiel für das ich je geld ausgegeben habe , schlechtes kampfsystem , scheiß story , langweilige charaktere und das weltdesign läßt auch stark zu wünschen übrig. hab das spiel 5 stunden gespielt und danach deinstalliert und nie wieder gestartet
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Sly Boots
22.8 hrs
Verfasst: 9. März
Aus dem Tagebuch eines Kriegsveteranen

Als eher kleines Action-RPG, welches für den Low-Budget-Markt konzipiert wurde, macht Mars: War Logs durchaus eine gute Figur. Das unverbrauchte Mars-Setting in Kombination mit der überraschend rauen, bodenständigen Handlung wirkt zumindest anfangs angenehm erfrischend. Auch die Kämpfe, die auf höheren Schwierigkeitsgraden ziemlich fordern können, sowie eine ordentliche Palette an Charakterentwicklungsmöglichkeiten, halten den Action-Rollenspieler bei der Stange. Leider haben die Franzosen von Spiders den Fehler begangen, das Zweite von insgesamt drei Kapiteln künstlich in die Länge zu ziehen, um die Spielzeit zu Strecken. Durch diese Maßnahme lässt man War Logs seine Halbwertszeit deutlich überschreiten und geht dem Spieler damit im Endeffekt nur auf die Nerven. Denn weder das frische, aber eben auch recht eintönige Szenario, noch die Kämpfe, die dann doch recht bald den immer gleichen K-I-Mustern folgen, können die vollen 20 Stunden bei der Stange halten. Dieses Spiel ist somit ein typisches Kandidat für den weisen Spruch „Weniger ist mehr.“ Trotzdem halte ich eine, wenn auch nur knapp, gute Wertung für angebracht. Wer jetzt Interesse geschöpft hat und das Spiel günstig in der Grabbelkiste, in einem Bundle oder im Steam-Sale findet, kann also ruhig zuschlagen.

Pro und Kontra:

Pro:
- unser Nachbarplanet Mars bietet ein nach wie vor unverbrauchtes Szenario
- überraschend raue, bodenständige Handlung.
- einige Choices & Consequences sorgen für Wiederspielwert
- gelungenes Kampfsystem, welches verschiedene, sekundäre Kampfvarianten bietet
- Schwierigkeitsgrad lässt sich jederzeit in vier Stufen regulieren
- Kämpfe sind auf höheren Graden durchaus anspruchsvoll
- audiovisuelle Präsentation ist für einen Low-Budget-Titel gut gelungen

Kontra:
- aufgrund des zweiten Kapitels, welches in die Länge gezogen wird, überschreitet das Spiel seine Halbwertzeit deutlich
- Szenario ist zwar recht unverbraucht, wirkt jedoch auf Dauer eintönig
- unspektakulär präsentierte Quests
- aufgrund sich wiederholender Gegner-Typen und gleichbleibender K.I.-Muster werden die Kämpfe auf Dauer eintönig
- das Problem der Ressourcenknappheit (Serum, Munition etc.) schwindet ab der zweiten Spielhälfte, was den Schwierigkeitsgrad aushebelt
- Charaktermodelle und -animationen außerhalb der Kämpfe könnten etwas lebendiger sein
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Drakezer0
13.7 hrs
Verfasst: 3. März
Low-Budget Produktion mit viel Stil und der passenden Stimmung

Ich hab mir das Spiel im Bundle gekauft und war angenehm überrascht, da ich nicht viel erwartet hatte.

Story:
Wie der Titel schon sagt, spielt die Geschichte auf dem Mars. Der Kontakt zur Erde ist seit ca. 200 Jahrhunderten abgebrochen und Rohstoffe, insbesondere Wasser sind selten. Das ist auch der Grund, wieso die großen 4 Wasserversorger nach und nach den ursprünglichen Staat verdrängt haben. Zwischen zwei dieser Versorger ist ein Krieg ausgebrochen, von den anderen hört man leider garnix. Die Geschichte beginnt mit Innocence Smith, der als Kriegsgefanger von Auroras Armee in ein Lager gebracht wird. Dort trifft er dann unseren Charakter: Roy "Temperance".
(In Aurora bekommt man keinen richtigen Namen, nur einen Tugendnamen + Nachnamen)
Gemeinsam bricht man dann aus dem Gefängnis aus(was ein längerer Prozess ist), wobei mir die Planung gefallen hat. Ohne jetzt noch was zu spoilern, man gerät in einen Bürgerkrieg, wobei man sich für eine Seite "entscheiden" kann. Und das Gemeine ist, dass es nicht einfach eine "gute" und eine "böse" Seite gibt, sondern beide voller Korruption stecken. Auch viele Nebenmissionen gibt es, die teilweise einfach, teilweise sehr interessant waren.

Insbesondere hat mir gefallen, dass man mit seinen Begleitern reden kann und die Charaktere gut geschrieben sind. Die Atmossphäre gefiel mir sehr gut, da man die Armut der Bevölkerung mitbekommt und generell fand ich die "zerstörter heruntergekommener Mars" Idee cool.
Besonders gut fand ich auch noch, dass man die Story, wie auch viele Nebenmissionen auf vielen Wegen abschließen kann und die Story recht flexibel ist.

Gameplay:
Das Kampfsystem ist einfach: Schlagen, Blocken und Fähigkeiten einsetzen. Allerdings gefiel mir das Blocken nicht so, da es schon gegen einen einzelnen Gegner schwierig ist, bei Mehreren ist es nahezu unmöglich. Ich kann nur empfehlen, zuzuschlagen und sich dann auf die Rückseite des Gegners zu rollen. Aber am besten ist es, sein Geld einfach in die Pistolenmunition zu investieren und am Anfang vom Kampf erstmal 1-2 Gegner einfach wegzuschießen.
Zusätzlich kann man dann ab dem zweiten Kapitel Technomancer Fähigkeiten einsetzen. Also Schutzschild, Blitzstrahlen und so ein Zeug. Aber dafür muss man natürlich die richtige Auswahl im Skillmenü treffen.

Man kann sich nämlich in 3 Richtungen entwickeln. Mit jedem Level bekommt man 2 Fähigkeitspunkte, mit denen man in die drei Sparten investieren kann. Hat man genug Punkte in einem Bereich, wird die nächste Stufe freigeschaltet. Ich empfehle, alles zu skillen, was die Gesundheit erhöht ;-)
Ansonsten kann man sich ganz nach seinem Spielstil empfehlen, wobei das Schutzschild noch ganz praktisch ist und auch der zusätzliche Schaden mit der Pistole.
Weiterhin bekommt man noch weiterhin für jedes Level-Up einen Punkt, den man für Dinge ausgeben kann wie "Du kannst Ausrüstung besser zerlegen", "bessere Sachen craften" oder auch einfach "Du findest mehr Schrott". Diese kosten aber mehr Punkte und daher kann man nur alle paar Level etwas skillen, die Bedeutung davon ist aber recht gering.

Interessant ist dann noch die Sache mit dem Ruf. Ist man ein ♥♥♥♥♥♥♥♥♥ und bringt gerne Menschen um(Menschliche Gegner liegen nach dem Besiegen nur bewusstlos rum und können extra getötet werden), um etwas Serum(=Geld) zu bekommen, kriegt man einen schlechten Ruf. Dieser verursacht zwar höhere Kosten bei Händlern, aber dafür kann man dann besser die Leute einschüchtern. Ein guter Ruf hingegen, erhöht die Werte vom Begleiter und verbessert den Handel. Allerdings habe ich nur ganz am Anfang drei Leute umgelegt und trotzdem nicht den besten Ruf erreicht, ich bin gerade so von "Neutral" weggekommen.

Ansonsten laufen wir durch die Spielwelt, nehmen ein paar Nebenmissionen an, welche manchmal auch schwierige Situationen hervorrufen, in denen man sich entscheiden muss. Insbesondere schwierig war ein Mordfall, den man aufklären kann. Es gibt zwei Verdächtige und man kann durchaus den Falschen umbringen. Bringt man tatsächlich den Falschen um, bekommt man aber nochmal(angeblich) eine zusätzliche Quest im nächsten Akt. Ein wenig blöd fand ich das, weil man durchs "schlechte" Spielen dann noch eine zusätzliche Mission bekommt.

Geld hat man mehr als genug, auch ohne dass man die Leute tötet. Das Einzige was ich mir gekauft habe, ist Munition sowie 2 mal eine neue Rüstung. Ausrüstung lässt sich mit verschiedenen Schrott verbessern. Auch lässt sich Medizin mit Serum (immernoch Geld) herstellen.
Etwas blöd fand ich, dass man Dinge nur einzelnt erstellen oder kaufen konnte. Also musste ich für jede Hardware die ich kaufen wollte, zweimal einen Knopf drücken, was schon nervig werden kann, wenn man 100 teile kaufen/verkaufen will.



Grafik:
Ich finde, das Spiel sieht nicht unbedingt nach dem Jahre 2013 aus. Manche Charaktere und Texturen sehen sehr gut aus, aber viele sind auch sehr schwammig und ehrlich gesagt, ziemlich hässlich. Ich habe selten bei einem Spiel so krasse Unterschiede gesehen. Aber trotzdem ist die Grafik alles in allem ganz ok.


Fazit:
Mars: War Logs ist nicht jetzt das beste Spiel, allerdings muss man auch sagen, dass das Budget recht niedrig war. Die Story ist sehr flexibel, die Aufträge machen Spaß und die Charaktere und die Welt sind recht unterhaltsam. Auch die Synchronsprecher sind echt gut. Die Spielzeit beträgt etwa 12-13 Stunden pro Durchgang, wobei das Spiel aufgrund der ganzen Entscheidungen einen etwas überdurchschnittlichen Wiederholungswert hat. Für den aktuellen Preis kann ich das Spiel daher durchaus empfehlen :-)



Wenn dir das Review gefallen hat, besuch doch mal meinen Let`s Play Kanal, auf dem ich gelegentlich auch Spiele vorstelle und als Video reviewe. Natürlich zocke ich auch ganz normal Spiele mit einer menge Humor durch. Über Feedback oder ein Abo freue ich mich immer =)
https://www.youtube.com/user/lightfire777
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дятсч@бегле420 jebi se
3.9 hrs
Verfasst: 20. Februar
Nice game, I would defenitely recommend it!

would be nice if you leave me a steam comment if i could help you! Thanks!
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Tr1stan
6.2 hrs
Verfasst: 18. Februar
Gesamtwertung 8/10
Gameplay 8/10
Grafik 7/10
Ton/Musik 7/10
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david.artrex
15.2 hrs
Verfasst: 8. Februar
"Mars: War Logs" ist ein klassisches Third-Person Role-Playing-Game mit Technomantie Elementen.

Wir spielen Roy, einen Deserteur, der sich in einer Haftanstalt auf dem Mars wiederfindet, zehn Jahre nachdem der Planet verheert wurde. Vieles in dieser postapokalyptischen Welt ist zerstört, nicht mehr funktionsfähig, gläubige Mutanten vegetieren in Camps, Wasser ist eine seltene Ressource geworden. An der Spitze dieser kaputten Gesellschaft, abgeschottet vom niederen Volk stehen egozentrische Technomanten. Wird es einen Aufstand gegen sie geben?

Die Story ist gut, aber nicht weltbewegend. Die Konversationen haben Witz. Richtig klasse aber: das Setting. Die dystopische, heruntergekommene, dreckige Mars-Welt zwischen Häftlingen, Mutanten, Soldaten, Technomanten und wilden Kreaturen hat ihren eigenen kaputten Charme, der einen durchaus eintauchen läßt. Auch die meist interessanten Charaktere unterstreichen diesen positiven Eindruck.

So gut die Welt auch ist, die einzelnen Spiel-Abschnitte sind zwar abwechslungsreich, aber leider recht überschaubar. Das konterkariert das Gefühl einer großen Welt bedauerlicherweise recht stark und reduziert die Immersion.

Die Quests sind durchaus interessant, was allerdings nur aus der Story, beziehungsweise den Charakteren entspringt. Spielmechanisch gesehen kommen die Quests nicht über übliche RPG-Aufgaben hinaus.

Später im Spiel können wir auch eine Romanze beginnen oder einen Begleiter rekrutieren, was aufgrund der sehr unterschiedlichen Typen, die wir wählen können, durchaus seinen Reiz hat.

Als richtig gut erweist sich das flüssige Kampfsystem, bei dem wir unsere Spezialfähigkeiten entweder auf Hotkeys legen können oder bei Zeitverlangsamung aus einem Kreismenü auswählen können.

Das Upgrade-System spaltet sich in drei Skill-Trees auf, die sich im wesentlichen als Kampf- Sneak/Heil- und Technomantiefähigkeiten beschreiben lassen. Sehr umfangreich ist das zwar nicht, aber jede Fähigkeit hat seinen Sinn und Fortschritte sind in der Regel auch deutlich spürbar. Insofern macht es durchaus Laune seine Figur zu verbessern und in eine Richtung zu gewichten.

Ein Crafting- und Handels-System ist zwar implementiert, wird aber so gut wie nie gebraucht. Hat man sich einmal eine gute Waffe oder Rüstung zusammengebaut, die einem paßt, bleibt man auch lange dabei, da es kaum einen Grund gibt zu wechseln.

Grafisch sind wir meist im Mittelmaß unterwegs mit gelegentlichen Ausschlägen in beide Richtung. Sehen manche Charaktermodelle richtig gut und vor allem charaktervoll aus, wirken andere wie ausdruckslose Schaufensterpuppen.

Der Sound ist meist atmosphärisch und gut gemacht, die Sprecher sind größtenteils deutlich überdurchschnittlich (englisch mit deutschen Untertiteln).

Die Spielzeit geht mit etwa zehn Stunden in Ordnung.

"Mars: War Logs" ist in so ziemlich allen Punkten ein Rohdiamant, mit der Betonung auf roh. Oder besser noch ein Roh-Rubin, allein schon ob der marsianisch roten Farbe. Das Game kommt in praktisch keinem Bereich an AAA-Titel wie "Mass Effect" oder "Fallout" ran. Aber es ist auch kein AAA-Titel. Es ist ein Budget-Titel und war immer als solcher ausgelegt. Und eingedenk der endlichen zur Verfügung stehenden Ressourcen, kann man das Entwicklerstudio nur beglückwünschen. Dafür haben sie extrem viel aus dem Möglichen rausgeholt und ein richtig gutes Spiel gezaubert.

Wertung:
8/10 Atmosphäre
7/10 Story
7/10 Grafik
7/10 Sound
7/10 Spielmechanik
6/10 Balancing
7/10 Spielspass

Fazit:
Für ein Budget-RPG richtig gut. Ein zu wenig beachteter Roh-Rubin.

7/10 Gesamtwertung
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Hilfreichste Reviews  Insgesamt
43 von 45 Personen (96 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
11.3 Std. insgesamt
Verfasst: 25. November 2013
Anfangs ungewohnt entwickelte sich dieses Spiel zu einer interessanten Story. Man hat viele Möglichkeiten, seinen Charakter zu entwickeln, ebenso ist die Geschichte und deren Verlauf vielfältig.
Die Steuerung ist gewohnt, Kämpfe werden per KlicknKick und Taktikmenü ausgeführt. Der Schwierigkeitsgrad ist jederzeit anpassbar. Und schon auf Normal sind Kämpfe eine gute Herausforderung.
Zum Thema Crafting kann man sagen, das es einfach gehalten ist. Neue Gegenstände erstellen ist anscheinend nicht möglich. Jedoch das Verbessern von Waffen und Rüstung. Und das herstellen von Medikits oder sonstigen "Stuff" ist möglich.
Mars: War Logs ist interessant und spannend. Wenn man wert auf eine gute Story legt, ist dieses Spiel auf jeden Fall ein Genuss.
Vom Ablauf her gestaltet es sich teilweise eintönig. Laufe hierhin und hole das und töte jenen. Jedoch kommen immer wieder Wendungen hinein, die doch zum weiterspielen animieren.
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39 von 45 Personen (87 %) fanden dieses Review hilfreich
2 Personen fanden dieses Review lustig
Nicht empfohlen
12.6 Std. insgesamt
Verfasst: 18. März 2014
Eigentlich eine verdammt gute Spielidee. Das Problem hier ist, dass das Spiel endet wo man eigentlich erwarten würde, dass es erst richtig losgeht. Man wird vom Spielende derart überrumpelt, dass man fassungslos 5 Minuten vor dem Bildschirm sitzt und die Credits anstarrt. Man bekommt das Gefühl, den Entwicklern wäre das Geld ausgegangen und haben das Spiel in der Mitte der Storyentwicklung released...
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21 von 22 Personen (95 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
21.5 Std. insgesamt
Verfasst: 25. Januar 2015
Als Indieentwickler (Grotesque Tactics, Holy Avatar) hab ich immer wieder Lust Independent Spiele zu spielen. Nun gut, Mars ist nicht wirklich ein Indiespiel, aber es gehört trotzdem zu den kleineren Produktionen, bei denen klar ist, dass ein kleines Team mit weniger Geld ein großes RPG entwickelt.
Hier also das französische Spiders Team, ca in der Größenordnung von Piranha Bytes (Gothic, Risen)
Natürlich führt dies (im vergleich z.b. zu Bioware RPGs) irgendwo zu Defiziten, die man aber auf unterschiedliche Art und Weise kompensieren kann. Spiders hat das geschafft.
Wenn man also mehr durch die wohlwollende Indie Brille guckt, merkt man aber, dass hier einiges großartiges Erschaffen wurde.
Das Spiel hat auch ein bisschen was von Gothic und Risen,natürlich auch mit ihrem eigenen Charme. Den französischen Background merkt man meiner Meinung nach auch ein bisschen aufgrund der Erzählweise. Die Stimmen der Protagonisten sind sehr atmosphärisch. Und überhaupt Atmosphäre wird hier recht groß geschrieben.
Ich mag das Kampfsystem und das Skillen dieser Fähigkeiten auf jeden Fall. Hab auf Schwierigkeitsgrad schwer gespielt und da gehts ordentlich zur Sache. Später musste ich wieder auf normal spielen, weil einige Kämpfe echt hart gebalanced sind. Dafür wirds tatächlich nie zu leicht.
Ein Nachteil ist, dass das Spiel für ein RPG vergleichsweie Linear ist. Ungefähr Final Fantasy 13 linear, denn auch hier hatte man das Problem, dass man bestimmte Gegner nicht umgehen konnte und den Kampf jetzt bestehen muss (!) und sich nicht erst anderweitig verbessern kann.
Das RPG hat defnitiv seine Stärken, es hätte allerdings auch noch mehr Potential gehabt in Sachen Story und Beziehungen.
Manches von der Story bleibt leider unbeantwortet oder oberflächlich. Es gibt immer gute Ansätze, aber es fehlt so das Staunen oder Überrascht werden in der Story. Hauptsächlich hab ich das Spiel wegen den spannenden Kämpfen und der Charentwicklung gespielt und die Geschichte als Mittel angesehen.

Trotzdem bietet das Spiel u.a. eine Fraktionswahl, Crafting System, unterschiedliche partymitglieder, ein paar Beziehungsmomente (eher rudimentär), einige interessante Charaktere (die verrückte Mary, der Junge innocence , ein badass als Partymitglied) und paar nett gemachte Bossgegner.
Bei den Quests wurde solides erschaffen ohne aber zu glänzen. 20 Spielstunden sind ungefähr drin mit ein paar Möglichkeiten der Widerspielbarkeit.

Insgesamt würde ich dem Spiel ein 7/10 von geben und es definitiv für den Preis empfehlen. Jetzt hab ich deutlich mehr Bock auf ihr Nachfolger RPG Bound by Flame.
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19 von 20 Personen (95 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
30.4 Std. insgesamt
Verfasst: 16. März 2014
Die Story ist ganz gut, obwohl ich persönlich finde, dass da auch mehr gegangen wäre - "ausbaufähig" wäre eigentlich die beste Bezeichnung. Es ist eine wirklich gute Geschichte, aber irgendwie hatte ich nach dem Spielen den Eindruck, dass noch so viel mehr gegangen wäre.

Das Handling in den Kämpfen kann man meiner Meinung nach noch ein wenig verbessern.

Alles in allem macht das Spiel aber Spaß. Im Sommer habe ich einen Zehner dafür gezahlt und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Auch die aktuellen 15 Euro sind für mein Empfinden okay.
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17 von 17 Personen (100 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
17.3 Std. insgesamt
Verfasst: 20. Juli 2014
Ein sehr schönes Spiel für wenig Geld. Ich habe es im Deal für 3,74 Euro gekauft.

Zuerst fand ich die Kämpfe ein wenig zu hart. Aber wenn man sich an das Kampfsystem gewöhnt hat und ein paar Punkte in die wichtigen Skills gesteckt hat, dann ist das eigentlich fast ein Selbstläufer und für jedermann locker schaffbar, zumindest auf den beiden leichteren Schwierigkeitsgraden.
Den ganzen Stealthskram und die Blockskills habe ich nicht benötigt, die Punkte habe ich sinnvoller zuerst in den Ausbau der Combatskills gesteckt für mehr Angriffskraft, Ausweichen und Robustheit. Später dann weitere Punkte als Technomancer in den Schild, Waffe aufladen und Elektroschock. Wichtig sind auch die Skills, wo es Extraleben und Regeneration gibt. Als Spielpartner habe ich immer die Mary als Technomancer mitgenommen. Sieht gut aus und teilt auch gut mit Elektroschocks aus. Gegen die Technomancer helfen Rüstungsupgrades als Technokrieger (Elektrorüstung) und alle Arten von Fernkampf, solange diese ihren Elektroschild hochgefahren haben. Geht der aus, volle Kanne draufknüppeln.

Grafisch und designtechnisch sieht das alles nach einem Konsolenport aus. Man hat im Prinzip zwar nur insgesamt 3 mehr oder minder mittel bis große Stadtareale als Handlungsort, aber man hat sich trotz der alten Engine sehr viel Mühe gegeben, das alles recht stimmungsvoll umzusetzen. In einigen Szenen kann man den wehenden Wüstensand vom Mars förmlich auf seiner eigenen Haut spüren.

Für Rollenspieler sind die Story und die Missionen sicherlich allenfalls nur guter Durchschnitt, manchmal gab es ein paar Durchhänger, manchmal wurde es dafür auch wieder recht spannend. Man hat ein Gut/Böse-System integriert, also wollen Handlungen und Antworten in jeder Situation wohl überlegt sein. Das führt unweigerlich zu unterschiedlichen Spielenden, ein erneutes Durchspielen für oder gegen den Widerstand und/oder als guter oder böser Mensch kann durchaus interessant sein. Das Dialogsystem mit den Antwortmöglichkeiten und deren Konsequenzen kann man sicherlich noch am Ehesten mit Mass Effect vergleichen, denn auch da gibt es ja auch diese Romanzen mit unterschiedlichen Nebendarstellern.

Das Craftingsystem und das Handelssystem ist meiner Meinung nach fast komplett unnötig gewesen, bzw. es gab dafür zu wenig Gründe es auch öfters nutzen zu müssen.
Die Handelsware ist das Serum, welches man durch Sammeln, Quests, oder aber später auch durch Absuagen von Gegnern bekommen kann. ACHTUNG: wer Serum dem Gegner entzieht, tötet diesen, damit holt man sich den schlechten Ruf bei den Bewohnern ein! Aber Entwarnung, es war zu keiner Zeit nötig, das zusätzliche Serum zu verwenden.
Wer einmalig eine gute Arbeiterkleidung oder Lederkleidung findet, der braucht diese nur mit den Technokriegerupgrades aufwerten, schon hat man die beste Rüstung im Spiel. Dazu noch eine Kupfer oder Eisenstange mit Elektroschadenupgrades, schon ist man rundum glücklich. Das hat man jedoch schon alles im 2ten Kapitel gefunden, nur die Upgrades mus sman einmal selber draufbasteln. Das gefundene Serum braucht man lediglich für ein paar Granaten oder Heiltränke, aber selbst diese benötigt man auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad so gut wie nie und die gefundenen Gegenstände reichen da auch aus. So war das Absuchen von Kisten und Müllhaufen ab Mitte des Spiels schon überflüssig, da ich in Serum und Ersatzteile gebadet habe und mir zum Ende hin keine tolle Rüstung oder besonders toller Schlagstock zum Tüfteln mehr verkauft worden ist.

Also ich habe das Spiel jetzt durch und würde eine Spielspaßwertung von 75% geben.

Ein paar mehr Gegnertypen, mehr dynamische Spielcharaktere in der Welt, glaubwürdiger inszenierte Romanzen, mehr Möglichkeiten als nur ein paar lausige Gegenstände zum kaufen und aufrüsten und ein vielleicht ein nicht so abruptes Ende in Kapitel 4 (nur noch ein paar Gegner umnieten, fertig???) hätten sicherlich auch schnell eine 80% Wertung bringen können.
Wie gesagt, grafisch muss man ein Auge zudrücken, da Texturen und Levelaufbau halt grob wie auf einer Konsole sind, aber die Welt auf dem Mars wurde dennoch ganz nett eingefangen und ich hatte eigentlich immer durchgängig guten Spaß damit.
Und ich habe dieses Spiel in einem Stück durchgespielt, was ich von vielen anderen Titeln wie z.b. aktuell Far Cry 3 usw. nicht behaupten kann.

Also kauft es euch und habt Spaß damit. :-)
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14 von 16 Personen (88 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
15.2 Std. insgesamt
Verfasst: 8. Februar
"Mars: War Logs" ist ein klassisches Third-Person Role-Playing-Game mit Technomantie Elementen.

Wir spielen Roy, einen Deserteur, der sich in einer Haftanstalt auf dem Mars wiederfindet, zehn Jahre nachdem der Planet verheert wurde. Vieles in dieser postapokalyptischen Welt ist zerstört, nicht mehr funktionsfähig, gläubige Mutanten vegetieren in Camps, Wasser ist eine seltene Ressource geworden. An der Spitze dieser kaputten Gesellschaft, abgeschottet vom niederen Volk stehen egozentrische Technomanten. Wird es einen Aufstand gegen sie geben?

Die Story ist gut, aber nicht weltbewegend. Die Konversationen haben Witz. Richtig klasse aber: das Setting. Die dystopische, heruntergekommene, dreckige Mars-Welt zwischen Häftlingen, Mutanten, Soldaten, Technomanten und wilden Kreaturen hat ihren eigenen kaputten Charme, der einen durchaus eintauchen läßt. Auch die meist interessanten Charaktere unterstreichen diesen positiven Eindruck.

So gut die Welt auch ist, die einzelnen Spiel-Abschnitte sind zwar abwechslungsreich, aber leider recht überschaubar. Das konterkariert das Gefühl einer großen Welt bedauerlicherweise recht stark und reduziert die Immersion.

Die Quests sind durchaus interessant, was allerdings nur aus der Story, beziehungsweise den Charakteren entspringt. Spielmechanisch gesehen kommen die Quests nicht über übliche RPG-Aufgaben hinaus.

Später im Spiel können wir auch eine Romanze beginnen oder einen Begleiter rekrutieren, was aufgrund der sehr unterschiedlichen Typen, die wir wählen können, durchaus seinen Reiz hat.

Als richtig gut erweist sich das flüssige Kampfsystem, bei dem wir unsere Spezialfähigkeiten entweder auf Hotkeys legen können oder bei Zeitverlangsamung aus einem Kreismenü auswählen können.

Das Upgrade-System spaltet sich in drei Skill-Trees auf, die sich im wesentlichen als Kampf- Sneak/Heil- und Technomantiefähigkeiten beschreiben lassen. Sehr umfangreich ist das zwar nicht, aber jede Fähigkeit hat seinen Sinn und Fortschritte sind in der Regel auch deutlich spürbar. Insofern macht es durchaus Laune seine Figur zu verbessern und in eine Richtung zu gewichten.

Ein Crafting- und Handels-System ist zwar implementiert, wird aber so gut wie nie gebraucht. Hat man sich einmal eine gute Waffe oder Rüstung zusammengebaut, die einem paßt, bleibt man auch lange dabei, da es kaum einen Grund gibt zu wechseln.

Grafisch sind wir meist im Mittelmaß unterwegs mit gelegentlichen Ausschlägen in beide Richtung. Sehen manche Charaktermodelle richtig gut und vor allem charaktervoll aus, wirken andere wie ausdruckslose Schaufensterpuppen.

Der Sound ist meist atmosphärisch und gut gemacht, die Sprecher sind größtenteils deutlich überdurchschnittlich (englisch mit deutschen Untertiteln).

Die Spielzeit geht mit etwa zehn Stunden in Ordnung.

"Mars: War Logs" ist in so ziemlich allen Punkten ein Rohdiamant, mit der Betonung auf roh. Oder besser noch ein Roh-Rubin, allein schon ob der marsianisch roten Farbe. Das Game kommt in praktisch keinem Bereich an AAA-Titel wie "Mass Effect" oder "Fallout" ran. Aber es ist auch kein AAA-Titel. Es ist ein Budget-Titel und war immer als solcher ausgelegt. Und eingedenk der endlichen zur Verfügung stehenden Ressourcen, kann man das Entwicklerstudio nur beglückwünschen. Dafür haben sie extrem viel aus dem Möglichen rausgeholt und ein richtig gutes Spiel gezaubert.

Wertung:
8/10 Atmosphäre
7/10 Story
7/10 Grafik
7/10 Sound
7/10 Spielmechanik
6/10 Balancing
7/10 Spielspass

Fazit:
Für ein Budget-RPG richtig gut. Ein zu wenig beachteter Roh-Rubin.

7/10 Gesamtwertung
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11 von 13 Personen (85 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
17.8 Std. insgesamt
Verfasst: 19. Juni 2014
So, ich hab es jetzt durch und finde es richtig gelungen! Ich mag das Kampfsystem und die Entscheidungsfreiheit. Allerdings ist die schwierigkeit auf mittel noch zu leicht (für mich), somit werde ich es nochmals auf Hart mit allen Nebenaufgaben durchspielen... und wer weiss, vielleicht mich auch noch auf "Extrem" versuchen ^^

Das Ende fand ich jetzt nicht so schlimm, wie viele hier behaupten. Man hat nun halt nicht einen letzten "Endboss" sondern wieder eine Auswahl an politischen (?) Antworten und Aktionen. Aber ich will hier nicht spoilern ;)

Alles in allem fand ich's richtig gut - hat Spass gemacht! Danke dafür!
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6 von 6 Personen (100 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
14.8 Std. insgesamt
Verfasst: 2. April 2014
Mars: War Logs war für mich ein Zufallskauf. Bis vor dem Kauf kannte ich das Spiel nicht einmal.

Die Atmosphäre und Story überzeugen, wie ich finde. Es hätte aber ruhig ein wenig umfangreicher sein können. Allerdings ist die Grafik nicht mehr Zeitgemäß. Das war sie auch nicht, als das Game neu raus kam.

Alles in allem macht Mars: War Logs aber richtig Spaß. Ein RPG das ich mit keinem anderen Spiel vergleichen könnte; einfach einzigartig. Ich kann es nur empfehlen und würde es mir wieder kaufen.
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10 von 14 Personen (71 %) fanden dieses Review hilfreich
1 Person fand dieses Review lustig
Nicht empfohlen
9.7 Std. insgesamt
Verfasst: 7. Januar
Während auf dem bevölkerten Mars Gilden um Wasser, Einfluss und Vorherrschaft kämpfen, steckt die Hauptfigur Roy im Gefängnis. So beginnt die im Großen und Ganzen gut erzählte Hauptstory, in der wir anfänglich versuchen aus dem Gefängnis zu fliehen, und in der wir später, unter anderem die Eltern unseres Fluchtbegleiters suchen und zwischen die Zahnräder der verschiedenen Interessengruppen geraten.
Dabei stoßen wir auf allerlei komisches Getier und unfreundlichen Soldat.
Die ein- oder andere Nebenaufgabe erzählt durchaus interessante, kleine Geschichten, die leider mit schier endlosen Laufwegen schnell frustrieren. Dass wir dabei durch eine optisch unschöne stets gleich aussehende Umgebung laufen, sorgt für weitere Unlust. Die Grafik ist für ein im Jahr 2013 erschienenes Spiel tatsächlich sehr unansehnlich, aber auch die Optik wirkt nur sehr lieblos. So hätte auch der Mars etwas Farbe vertragen, und nicht nur braune, gelbe und ockerfarbene Farbvarianten.
Das Kampfsystem ist schnell gelernt, man kann diverse Skills erlernen und diese im Kampf auch gut einsetzen, jedoch sind die Kämpfe sehr abwechslungsarm, und werden ebenso schnell zu einer langweiligen Pflichtaufgabe. Lediglich ein Boss bietet hierbei etwas Abwechslung.
Die Dialoge sind gut vertont, und speziell Mary sorgt hier für einige skurrile Unterhaltungen und hat mich mehr als einmal zum Lachen gebracht.
Speziell das letzte Drittel des Spiels wirkt wie „fix zusammengeschustert“, so dass beispielsweise eine zweite Romanzenoption zwar vorhanden ist, diese aber total deplatziert wirkt.

Schlussendlich war es dann wie ein Samstagabend auf dem Sofa vor dem Fernseher, wenn wir vor Langeweile beim Zappen bei einem Film hängen bleiben, und dann nach einer Stunde denken: „na, nun möchte ich aber auch wissen, wie der Film ausgeht.“
So habe ich mich dann schlussendlich durchgequält, die letzten Nebenquests ignoriert und die sehr langen Wege im Sprint genommen, um zumindest zu sehen, wie sie ausgeht, die Geschichte auf dem Mars.

Empfehle ich einen Ausflug auf den Mars?
Leider nein, die negativen Punkte sind zu schwere Steine an den Beinen einer doch ganz ordentlichen Story.


+ grundsätzlich gut erzählte Hauptstory
+ gute Sprecher – Vollvertonung
+ unverbrauchtes Setting
+ einige interessante Nebenquests – die oft friedlich, als auch im Kampfe gelöst werden können
+ Mary <3

- Grafik für 2013 sehr schwach, Texturen sehr verschwommen
- sehr lange Laufwege (oftmals im Rahmen einer Quest hin und zurück)
- unlogische und eigentlich unnötige zweite Romanzenoption
- Crafting nicht notwendig, und aufgrund der Unzahl an Rohstoffen auch uninteressant
- Kämpfe ohne Abwechslung und schnell langweilige Pflichtaufgabe (speziell wenn die gleichen
Gruppen immer wieder anzutreffen sind
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4 von 4 Personen (100 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
13.7 Std. insgesamt
Verfasst: 3. März
Low-Budget Produktion mit viel Stil und der passenden Stimmung

Ich hab mir das Spiel im Bundle gekauft und war angenehm überrascht, da ich nicht viel erwartet hatte.

Story:
Wie der Titel schon sagt, spielt die Geschichte auf dem Mars. Der Kontakt zur Erde ist seit ca. 200 Jahrhunderten abgebrochen und Rohstoffe, insbesondere Wasser sind selten. Das ist auch der Grund, wieso die großen 4 Wasserversorger nach und nach den ursprünglichen Staat verdrängt haben. Zwischen zwei dieser Versorger ist ein Krieg ausgebrochen, von den anderen hört man leider garnix. Die Geschichte beginnt mit Innocence Smith, der als Kriegsgefanger von Auroras Armee in ein Lager gebracht wird. Dort trifft er dann unseren Charakter: Roy "Temperance".
(In Aurora bekommt man keinen richtigen Namen, nur einen Tugendnamen + Nachnamen)
Gemeinsam bricht man dann aus dem Gefängnis aus(was ein längerer Prozess ist), wobei mir die Planung gefallen hat. Ohne jetzt noch was zu spoilern, man gerät in einen Bürgerkrieg, wobei man sich für eine Seite "entscheiden" kann. Und das Gemeine ist, dass es nicht einfach eine "gute" und eine "böse" Seite gibt, sondern beide voller Korruption stecken. Auch viele Nebenmissionen gibt es, die teilweise einfach, teilweise sehr interessant waren.

Insbesondere hat mir gefallen, dass man mit seinen Begleitern reden kann und die Charaktere gut geschrieben sind. Die Atmossphäre gefiel mir sehr gut, da man die Armut der Bevölkerung mitbekommt und generell fand ich die "zerstörter heruntergekommener Mars" Idee cool.
Besonders gut fand ich auch noch, dass man die Story, wie auch viele Nebenmissionen auf vielen Wegen abschließen kann und die Story recht flexibel ist.

Gameplay:
Das Kampfsystem ist einfach: Schlagen, Blocken und Fähigkeiten einsetzen. Allerdings gefiel mir das Blocken nicht so, da es schon gegen einen einzelnen Gegner schwierig ist, bei Mehreren ist es nahezu unmöglich. Ich kann nur empfehlen, zuzuschlagen und sich dann auf die Rückseite des Gegners zu rollen. Aber am besten ist es, sein Geld einfach in die Pistolenmunition zu investieren und am Anfang vom Kampf erstmal 1-2 Gegner einfach wegzuschießen.
Zusätzlich kann man dann ab dem zweiten Kapitel Technomancer Fähigkeiten einsetzen. Also Schutzschild, Blitzstrahlen und so ein Zeug. Aber dafür muss man natürlich die richtige Auswahl im Skillmenü treffen.

Man kann sich nämlich in 3 Richtungen entwickeln. Mit jedem Level bekommt man 2 Fähigkeitspunkte, mit denen man in die drei Sparten investieren kann. Hat man genug Punkte in einem Bereich, wird die nächste Stufe freigeschaltet. Ich empfehle, alles zu skillen, was die Gesundheit erhöht ;-)
Ansonsten kann man sich ganz nach seinem Spielstil empfehlen, wobei das Schutzschild noch ganz praktisch ist und auch der zusätzliche Schaden mit der Pistole.
Weiterhin bekommt man noch weiterhin für jedes Level-Up einen Punkt, den man für Dinge ausgeben kann wie "Du kannst Ausrüstung besser zerlegen", "bessere Sachen craften" oder auch einfach "Du findest mehr Schrott". Diese kosten aber mehr Punkte und daher kann man nur alle paar Level etwas skillen, die Bedeutung davon ist aber recht gering.

Interessant ist dann noch die Sache mit dem Ruf. Ist man ein ♥♥♥♥♥♥♥♥♥ und bringt gerne Menschen um(Menschliche Gegner liegen nach dem Besiegen nur bewusstlos rum und können extra getötet werden), um etwas Serum(=Geld) zu bekommen, kriegt man einen schlechten Ruf. Dieser verursacht zwar höhere Kosten bei Händlern, aber dafür kann man dann besser die Leute einschüchtern. Ein guter Ruf hingegen, erhöht die Werte vom Begleiter und verbessert den Handel. Allerdings habe ich nur ganz am Anfang drei Leute umgelegt und trotzdem nicht den besten Ruf erreicht, ich bin gerade so von "Neutral" weggekommen.

Ansonsten laufen wir durch die Spielwelt, nehmen ein paar Nebenmissionen an, welche manchmal auch schwierige Situationen hervorrufen, in denen man sich entscheiden muss. Insbesondere schwierig war ein Mordfall, den man aufklären kann. Es gibt zwei Verdächtige und man kann durchaus den Falschen umbringen. Bringt man tatsächlich den Falschen um, bekommt man aber nochmal(angeblich) eine zusätzliche Quest im nächsten Akt. Ein wenig blöd fand ich das, weil man durchs "schlechte" Spielen dann noch eine zusätzliche Mission bekommt.

Geld hat man mehr als genug, auch ohne dass man die Leute tötet. Das Einzige was ich mir gekauft habe, ist Munition sowie 2 mal eine neue Rüstung. Ausrüstung lässt sich mit verschiedenen Schrott verbessern. Auch lässt sich Medizin mit Serum (immernoch Geld) herstellen.
Etwas blöd fand ich, dass man Dinge nur einzelnt erstellen oder kaufen konnte. Also musste ich für jede Hardware die ich kaufen wollte, zweimal einen Knopf drücken, was schon nervig werden kann, wenn man 100 teile kaufen/verkaufen will.



Grafik:
Ich finde, das Spiel sieht nicht unbedingt nach dem Jahre 2013 aus. Manche Charaktere und Texturen sehen sehr gut aus, aber viele sind auch sehr schwammig und ehrlich gesagt, ziemlich hässlich. Ich habe selten bei einem Spiel so krasse Unterschiede gesehen. Aber trotzdem ist die Grafik alles in allem ganz ok.


Fazit:
Mars: War Logs ist nicht jetzt das beste Spiel, allerdings muss man auch sagen, dass das Budget recht niedrig war. Die Story ist sehr flexibel, die Aufträge machen Spaß und die Charaktere und die Welt sind recht unterhaltsam. Auch die Synchronsprecher sind echt gut. Die Spielzeit beträgt etwa 12-13 Stunden pro Durchgang, wobei das Spiel aufgrund der ganzen Entscheidungen einen etwas überdurchschnittlichen Wiederholungswert hat. Für den aktuellen Preis kann ich das Spiel daher durchaus empfehlen :-)



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