Viele Jahre nach dem Ende von Risen haben die unaufhaltsamen Titanen die Welt verwüstet und die Menschheit an den Rand der Vernichtung getrieben. Auch aus den Tiefen der Meere erhoben sich die monströsen Kreaturen und brachten die florierende Seefahrt zu einem abrupten Ende.
Nutzerreviews:
Kürzlich:
Größtenteils positiv (41 Reviews) - 75% der 41 Nutzerreviews der letzten 30 Tage sind positiv.
Insgesamt:
Größtenteils positiv (2,644 Reviews) - 77 % der 2,644 Nutzerreviews für dieses Spiel sind positiv.
Veröffentlichung: 26. Apr. 2012

Melden Sie sich an, um dieses Produkt zu Ihrer Wunschliste hinzuzufügen oder als "Nicht interessiert" zu markieren.

Risen 2: Dark Waters kaufen

Pakete, die dieses Spiel enthalten

Risen 2: Dark Waters Gold Edition kaufen

Enthält 4 Artikel: Risen 2: Dark Waters, Risen 2: Dark Waters - A Pirate's Clothes DLC, Risen 2: Dark Waters - Air Temple DLC, Risen 2: Dark Waters - Treasure Isle DLC

Risen Franchise Pack kaufen

Enthält 9 Artikel: Risen, Risen 2: Dark Waters, Risen 2: Dark Waters - A Pirate's Clothes DLC, Risen 2: Dark Waters - Air Temple DLC, Risen 2: Dark Waters - Treasure Isle DLC, Risen 3 - Adventure Garb, Risen 3 - Fog Island, Risen 3 - Titan Lords, Risen 3 - Uprising of the Little Guys

 

Über dieses Spiel

Viele Jahre nach dem Ende von Risen haben die unaufhaltsamen Titanen die Welt verwüstet und die Menschheit an den Rand der Vernichtung getrieben. Auch aus den Tiefen der Meere erhoben sich die monströsen Kreaturen und brachten die florierende Seefahrt zu einem abrupten Ende. Der Held, nunmehr ein Jünger der Inquisition, wurde ausgesandt, um den Kreaturen aus der Tiefe Einhalt zu gebieten. Seine Reise beginnt bei den Piraten auf den südlichen Inseln, die Gerüchten zufolge von einer Möglichkeit wissen sollen, wie man sich der Kreaturen entledigen und ihre Herrschaft des Terrors ein für alle Mal beenden könne.

Risen 2: Dark Waters kombiniert die altbewährten Rollenspielmechaniken des Vorgängers Risen mit einem komplett neuen Piratenthema, angesiedelt in einer detail- und variantenreichen Inselwelt. Als ein aus der Third-Person-Ansicht gespieltes Rollenspiel mit düsterem und schmutzigem Setting, bewahrt Risen 2: Dark Waters die markantesten Charakterzüge des Originals und versetzt den Spieler dabei mit seinen verschiedenen Herangehensweisen für jede Mission in die Lage, die Welt mit seinen Taten zu verändern. Die Entscheidungen des Spielers eröffnen ihm neue Handlungsstränge und ermöglichen dem Charakter das Erlangen neuer Eigenschaften sowie zusätzlicher Fähigkeiten. Zusammen mit der hoch interaktiven Umwelt und einem durchgängigen Tag-Nacht-Wechsel, der diverse Aspekte des Spielablaufs beeinflusst, erschafft Risen 2 die lebendigste Spielwelt, die es je gegeben hat.

Systemanforderungen

    Minimum:
    • Betriebssystem: Windows XP (mit Servicepack 2)
    • Prozessor: Dual Core mit 2.1 GHz
    • Speicher: 2 GB System RAM
    • Festplatte: 5.5 GB
    • Grafikkarte: 512 MB Radeon 3870 / GeForce 8800 GTX
    • DirectX®: 9.1c
    • Sound: DirectX kompatible Soundkarte
    • Zusätzlich: Tastatur/Maus oder Gamepad erforderlich, Internetverbindung erforderlich für online Aktivierung
    Empfohlen:
    • Betriebssystem: Windows XP (mit Servicepack 3), Windows Vista (mit Servicepack 1), Windows 7
    • Prozessor: Dual Core mit 3 GHz
    • Speicher: 4 GB System RAM
    • Grafikkarte: 1024 MB Radeon 4890 / GeForce GTX 260
Nutzerreviews
Nutzerreview-System aktualisiert! Mehr erfahren
Kürzlich:
Größtenteils positiv (41 Reviews)
Insgesamt:
Größtenteils positiv (2,644 Reviews)
Kürzlich verfasst
GrenadierDusel
54.0 hrs
Verfasst: 27. August
Ein wunderbares Beispiel was passiert wenn man dem Praktikanten das Kampfsystem überlässt...

So, der Grant musste raus^^.
aber mal ernsthaft:

- wuselige Breakdance-Eingeborene auf Speed?
- die Steuerung EIN GRAUS! Ausweichend entweder durch unpräziesen doppeldruck einer Richtungstaste oder umständlich via Blocken + Richtingstaste + Leertaste was sich ab und an mit anderen Fähigkeiten kabbelt.
- bei Kämpfen mit mehreren Gegnern unmöglich einen sinnvollen Fokus beizubehalten.
- wenn man beim Blocken rückwärts geht um eine bessere Position zu bekommen und dabei dann schlägt dreht man sich um 180° und schlägt ins Nichts.
- horizontale Kamerabeschleunigung schneller als die vertikale (kann man selber durch umschreiben der txt beheben.)

Ich finds unheimlich schade dass man hier wieder gute Ideen so schlampig, und anscheinend ohne ausfürliches testen umgesetzt, hat.

Noch mehr schmerzt es da der Rest des Spiels, meiner Meinung nach, wirklich gute alte Piranha Bytes Qualität ist. Die Athmosphäre is dicht und stimmig, die Musik ist super, die Gespräche charmant im typischen Ruhrpott-style und eine liebevoll gestaltete Welt.


Wer dicke Haut hat was wuselige Kämpfe angeht kann sichs gerne anschauen. Für mich war es ein Aufhänger..
Hilfreich? Ja Nein Lustig
✪Slaxys
42.1 hrs
Verfasst: 24. August
Ich glaube langsam ist es auch für mich an der Zeit, für dieses fantastische Spiel ein Review abzugeben. Nach meinem geschlagenen fünf durchgespielten malen, auf Xbox360 und PC kann ich Risen 2, wie auch die restlichen Risen Teile, als meine Lieblingsspiele annerkennen. Ich weiß nicht wieso, aber die Risen spiele bekommen es hin, mich immer wieder aufs neue zu begeistern. Meiner Meinung nach ist die Spielereihe ein Meisterwerk in Sachen Kreativität und Spielspaß. Wie nicht jedem, gefällt mir das Piratenfeeling in Risen 2 am besten und ich bin der totale Fan von diesem. Die Story finde ich sehr schön und hat auch wenn man nicht komplett durchzimmert und nichts erkundet, eine angenehme Länge, von für mich immer ungefähren 30 Spielstunden oder mehr. Das Sammeln von allen legendären Gegenständen, sowie kompletten Erkunden von jedem Winkel und das angenehme Feeling, macht für mich persönlich den Reiz von Risen aus. Die zwei Kritikpunkte bei Risen 2 sind für mich, der Boss fight welcher viel zu einfach ist und die eher magere Vielfalt von verschiedenen Fähigkeiten und Skills, letzteres wird aber zum Glück in Risen 3 behoben. Alles in Allem kann ich das Spiel jedem Rollenspiel Fan, der das Piratenfeeling, Säbel und Pistolenkämpfe und Erkunden von verschiedenen Gebiten mag empfehlen.
Hilfreich? Ja Nein Lustig
Stupfi
64.4 hrs
Verfasst: 18. August
Fortsetzungen sind ja nur selten besser als das Original, aber in diesem Fall gilt das nicht. Risen 1 zählt schon zu einem meiner absoluten Lieblingsspiele, aber Risen 2 hat das nochmal getoppt. Die Story ist spannend und abwechslungsreich, legt in Sachen Dialog-Witz sogar noch eine Schippe drauf. Unterhaltung pur!

Negativ:
- Thema "Crash to Desktop": Das passierte jedesmal, wenn ich über F12 einen Screenshot machte. Glücklicherweise auch wirklich nur dann.
- Die Spielsteuerung ist grausam. Wer hat sich diesen Unsinn bloß einfallen lassen? Auf Laptop mit Touchpad (ohne Maus) ist das kein Spaß. Eine Drehung ist über Tastatur nicht möglich, nur per Maus.
- Die Tastaturbelegung kann theoretisch über das Menü angepasst werden. Tja, das wäre eigentlich ein positiver Punkt wenn, ja wenn es denn funktionieren würde. Tut es aber nicht, denn das gewählte Feld bleibt leer und somit wird die Änderung nicht übernommen. Bleibt nur sich an die vorgegebene Tastaturbelegung zu gewöhnen.
- Ziemlich am Anfang des Spiels hatte ich mal das Problem, dass die Laufrichtung des namenlosen Helden sich nicht mit der Taste deckte, die dafür vorgesehen war. Ein Neustart des Spiels hatte dieses (einmalige) Problem dann aber gelöst.
- Fähigkeiten zu erlernen kostet ganz schön viel Gold und vor allem "Ruhm"-Punkte, was man am Anfang natürlich noch nicht hat. Dadurch ist es recht mühsam, bestimmte Fähigkeiten zu erlernen, weil die Lehrer ja auch auf allen möglichen Inseln der Welt verteilt sind. Es dauert ewig, bis man in dieser Hinsicht weiter kommt.
- Im Verlauf des Spiels hat mich das dauernde "Insel-Hopping" irgendwann genervt, weil jede Reise durch eine kleine Videosequenz begleitet wird. Das ist am Anfang noch interessant und auch schön anzusehen, aber auch wirklich nur am Anfang.
- Die Weltkarte(n) sind zu klein, die Wege sind nicht richtig eingezeichnet. Die Karten sind nur wenig hilfreich. Das Einblenden von Questhinweisen funktionierte auch nicht immer.
- Teilweise ist nicht ganz klar, wie es bei einer Quest weiter gehen muss. Ich hatte offenbar öfter mal eine falsche Entscheidung getroffen oder die Aufgaben in der "falschen" Reihenfolge erledigt, sodass ich dann in einer Sackgasse war. Musste zwei oder drei mal mit einem älteren Speicherstand weiter spielen, um das wieder zu beheben und um bestimmte Quests doch noch spielen bzw. beenden zu können.
- Die Quest mit Stahlbarts Schatz konnte ich nicht abschließen, weil mir ein Dialog fehlte, der mir erst ganz zum Schluss (vor dem Endgegner) angeboten wurde und da gab es dann keinen Weg mehr zurück. Möglicherweise war das nur ein Bug, der nicht immer auftritt.
- Das ganze Menü (Character, Inventar etc.) ist unübersichtlich und überladen. Das Inventar ist unterteilt in Ausrüstung, Benutzbares und Plunder, wobei der Punkt Ausrüstung dann nochmal unterteilt ist für jede einzelne Körperregion des namenlosen Helden. Es ist mühsam bestimmte Objekte zu finden, besonders dann, wenn man nicht genau weiß, wie sie heißen.
- Bestimmte Objekte könnten versehentlich bei einem Händler verkauft werden, obwohl man sie eventuell noch benötigt (ging mir bei dem Schädelzepter so, den man benötigt um den Geist von Stahlbart rufen zu können.

Positiv:
+ Die Story ist abwechslungsreich und spannend.
+ Die Quests sind interessant und passen zur Story. Reine Botenquests gibt es kaum.
+ Die Dialoge sind unterhaltsam und nicht selten zum brüllen komisch. Ganz besonders gefallen haben mir die Dialoge bei den Gnomen (btw: Gnome hatte ich aus den vorherigen Spielen noch ganz anders in Erinnerung. In Risen 2 erinnern sie mich eher an eine Mischung aus Ewok und Yoda).
+ Die Grafik ist sehr gut und wirkt an manchen Orten fast wie echt.
+ Die Landschaften sind wunderschön, da bleibt man gerne auch mal einfach so stehen, um den Sonnenuntergang zu beobachten.
+ Die Vegetation ist dicht und abwechslungsreich und die Tierwelt passt dazu (z.B. Affen, Panther). Es gibt aber auch noch die üblichen "Monster". Also, langweilig wird es da nicht.
+ Manche der Charactere sind wirklich gut gezeichnet. Besonders gut gefallen haben mir z.B. die Eingeborenen (tolle Körperbemalung und Schmuck).
+ Quests müssen nun nicht alleine bestritten werden. Es gibt im Verlauf des Spiels die Möglichkeit jeweils einen Weggefährten zu bestimmen, der mitkommt. Außerdem kann der namenlose Held nun auch ein "Haustier" (Affe, Papagei) mitnehmen.
+ An manchen Orten gibt es jetzt auch Fallen. Das ist neu und macht Erkundungen noch spannender.
+ Es gibt eine Taste zur Schnellspeicherung, diese erzeugt bei jedem Klick einen neuen Speicherstand, ohne den vorherigen zu überschreiben (eine Taste für schnelles Laden gibt es natürlich auch).
+ Über das Menü kann man den Speicherstand auch mit individuellem Titel abspeichern.
+ Screenshots sind über Tastaturkürzel möglich und können anschließend zu Steam hochgeladen werden (ich gehe davon aus, dass diese Funktion in der Regel ohne Probleme funktioniert)
+ Das Ende von Risen 2 empfand ich kampftechnisch gesehen als schwer, wobei ich trotzdem noch mehr erwartet hätte, besonders ganz zum Schluss. Hätte nach meinem Geschmack ruhig mehr Spektakel sein dürfen, nachdem sich der namenlose Held so abrackern musste. Aber mehr will ich dazu nicht sagen.

Fazit:
Das Spiel ist leider nicht fehlerfrei. Die Spielsteuerung hatte mich bis zuletzt genervt und war nicht selten hinderlich, ganz besonders bei den Kämpfen. Es gäbe da schon viel Verbesserungspotential bzw. es wäre teilweise besser gewesen bewährte Elemente aus Risen 1 beizubehalten. Aber vielleicht ist das auch einfach nur Geschmackssache.

Trotz des bitteren Beigeschmacks wegen den störenden negativen Punkten, ist für mich Risen 2 immer noch ein absolut gelungenes Spiel. Es erinnert mich an die besten Momente aus allen Gothic Spielen, nur mit einer besseren Grafik.
Hilfreich? Ja Nein Lustig
Caminkatze
3.7 hrs
Verfasst: 7. August
es ist beschämend...
Wieder ein ganz mieser Nachfolger, dabei war Risen ein großartiger Titel
Hilfreich? Ja Nein Lustig
purpleknight1902
34.8 hrs
Verfasst: 14. Juli
Risen 2: Dark Waters ist ein würdiger Nachfolger des ersten Teils. Wie schon bei der Gothic-Reihe macht es viel Spaß die Anspielungen auf den ersten Teil zu erleben und zu sehen, wie wunderbar die Story an den ersten Teil angefügt wurde. Risen 2 lässt sich sehr gut spielen. Die Steuerung ist typisch für die Serie, das Ambiente und der Witz sind schwer zu übertreffen. Ich kann dieses Spiel allen Rollenspielfans nur wärmstens empfehlen.
Hilfreich? Ja Nein Lustig
Lavaris
41.4 hrs
Verfasst: 8. Juli
A great World, a good story that comes directly after the first one.
Its a really good game in the pirate age
Hilfreich? Ja Nein Lustig
✪ Jacko ✪
35.8 hrs
Verfasst: 4. Juli
Dieses Spiel hat mich wirklich positiv überrascht.
Nachdem ich viel negative Kritik wegen dem neuen Piraten-Setting gelesen hatte, waren meine Erwartungen eher niedrig.
Nun allerdings habe ich festgestellt, dass dieses Spiel ein wahres Meisterwerk der Beste Piranha-Bytes-Titel jemals ist! (natürlich meiner Meinung nach)
Die neue Piraten-Welt hat mir super, mehr sogar als die mittelalterlichen Fantasy-Welten der Vorgänger gefallen. Es hat mich sofort in seinen Bann gezogen und nach inzwischen 5 Tagen bin ich nun leider am Ende angekommen.
Die Grafik ist vollkommen ok, die Story spannend, Quests sind unglaublich abwechslungsreich und unterschiedlich lösbar. Die Map läd zum Erkunden ein und die Charaktere sind trotz ihren eher schlechten Animationen glaubwürdig und zum lieben bzw. hassen :D
Schwächen des Vorgängers wurden meiner Meinung nach gut aufgegriffen. So gibt es nun beispielweise direkt auf der Karte eine Option zur Schnellreise, welche man ab dem Entdecken eines neuen Gebietes benutzen kann. Außerdem hört das ewige Kriechen durch unterirdische Ruinen - was im Endgame von Risen 1 der Fall war - und sehr schnell eintönig wurde, auf.
Was mir besonders gefallen hat, war das Reisen über verschiedene Inseln, welche dem Spieler immer wieder eine neue Welt aufzeigen.
Einzige Nachteile sind - typisch für Piranha Bytes :D - einige Bugs wie zB. Aggro von NPCs, welche friedlich sein sollten oder ein paar logische Fehler, was aber nicht verwunderlich ist bei der Vielzahl an Wegen, welche dem Spieler geboten werden. Diese konnte ich aber glücklicherweise alle nach einem Blick ins Forum lösen. Des Weiteren fehlt es ein wenig an Balancing zwischen verschiedenen Skillungen, vor allem der Weg des "Voodoo" ist im Kampf nicht mit einer Muskete der Inquisition zu vergleichen.
Alles in Allem kann ich dieses Spiel trotzdem auf jeden Fall empfehlen!
Hilfreich? Ja Nein Lustig
Katelbach
45.5 hrs
Verfasst: 4. Juli
Eines meiner Lieblingsspiele!
Hilfreich? Ja Nein Lustig
Blaubaerkeks
30.1 hrs
Verfasst: 2. Juli
Risen 2 Dark Waters, ein Spiel wie sein Vorgänger, nur technisch etwas besser. Piranha bytes zeigten mal wieder, das auch sie gute Rpgs liefern können. Zwar ist die Grafik nicht die beste, jedoch überzeugt das Spiel in Gestaltung und Charm. Die Story ist spannend gehalten und für ein paar Überraschungen gut gelungen hat aber nicht den Tiefgang, den ich mir erhoffte. Das Kampfsystem ist das selbe wie im ersten Teil und war schon damal nicht mein Fall, was mich aber trotzdem nicht vor diesem Spiel abrschrecken lies es durchzuspielen. Der Umfang ist groß: Die Story hat ne gute Länge, Die Nebenquests sorgen für Abwechslung und dann wären da noch die Dlcs, von denen ich zwar nur eins spielte. Dabei fiel mir auf, das diese sich irgendwie nicht vom Spiel abgrenzen und eig. auch so ins Spiel implementiert hätten sein können.
Bossfights waren in diesem game leider nicht so wannsinig spannend und schwer, aber trotzdem auch kein Kot für die Augen. (An Dark Souls reicht eh keiner ran)
Alles in allem ein Spiel mit ausreichender Grafik und Technik, einer spannenden Story, Gutem Gameplay, einem nicht jederman guten Kampfsystem und einer nicht schlechten Synchronisation(auch wenn ich nur wenig Ahnung davon habe), das besonders Gothic Fans hier nicht verschont und auf ein Piratenabenteuer schickt, das man so leicht nicht vergessen wird.
Hilfreich? Ja Nein Lustig
JKE2014
6.1 hrs
Verfasst: 29. Juni
Jeder, der bereits mit der Gothic-Reihe (nicht Arcania) und dem ersten Teil der Risen-Serie vertraut ist, wird von dieser Fortsetzung herb enttäuscht sein. Es ist ein gutes Spiel, bloß leider nicht das, was man von den Vorgängern gewohnt ist. Trotzdem habe ich dieses Spiel positiv bewertet. Die Grafik ist angenehm, es gibt zahlreiche verschiedene Möglichkeiten die Story zu vollenden (schätze ich an den Gothic und Risen Spielen besonders) und das Spiel wird erstmals durch Mini-Spiele etwas aufgepeppt, auch wenn die meisten Spieler dies nicht zu schätzen wissen oder gar als lästig empfinden. Die Story ist leider sehr flach gehalten, kein Wunder, da das Spiel als reiner Geldeintreiber angesehen wurde. Allerdings ermutigen ein paar Wendungen im Verlauf den Spieler zum Weitermachen, auch die Titanenkämpfe sind interessanter und anspruchsvoller geworden.

Für jeden Quereinsteiger in dieses Genre zu empfehlen, da es auch trotzdem immer noch mehr Bezug zur Ursprungsidee hat, als der abgedrehte 3. Teil.

Überlegts euch mal und lasst ne Meinung da.

JKE
Hilfreich? Ja Nein Lustig
Hilfreichste Reviews  In den letzten 30 Tagen
2 von 2 Personen (100 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
64.4 Std. insgesamt
Verfasst: 18. August
Fortsetzungen sind ja nur selten besser als das Original, aber in diesem Fall gilt das nicht. Risen 1 zählt schon zu einem meiner absoluten Lieblingsspiele, aber Risen 2 hat das nochmal getoppt. Die Story ist spannend und abwechslungsreich, legt in Sachen Dialog-Witz sogar noch eine Schippe drauf. Unterhaltung pur!

Negativ:
- Thema "Crash to Desktop": Das passierte jedesmal, wenn ich über F12 einen Screenshot machte. Glücklicherweise auch wirklich nur dann.
- Die Spielsteuerung ist grausam. Wer hat sich diesen Unsinn bloß einfallen lassen? Auf Laptop mit Touchpad (ohne Maus) ist das kein Spaß. Eine Drehung ist über Tastatur nicht möglich, nur per Maus.
- Die Tastaturbelegung kann theoretisch über das Menü angepasst werden. Tja, das wäre eigentlich ein positiver Punkt wenn, ja wenn es denn funktionieren würde. Tut es aber nicht, denn das gewählte Feld bleibt leer und somit wird die Änderung nicht übernommen. Bleibt nur sich an die vorgegebene Tastaturbelegung zu gewöhnen.
- Ziemlich am Anfang des Spiels hatte ich mal das Problem, dass die Laufrichtung des namenlosen Helden sich nicht mit der Taste deckte, die dafür vorgesehen war. Ein Neustart des Spiels hatte dieses (einmalige) Problem dann aber gelöst.
- Fähigkeiten zu erlernen kostet ganz schön viel Gold und vor allem "Ruhm"-Punkte, was man am Anfang natürlich noch nicht hat. Dadurch ist es recht mühsam, bestimmte Fähigkeiten zu erlernen, weil die Lehrer ja auch auf allen möglichen Inseln der Welt verteilt sind. Es dauert ewig, bis man in dieser Hinsicht weiter kommt.
- Im Verlauf des Spiels hat mich das dauernde "Insel-Hopping" irgendwann genervt, weil jede Reise durch eine kleine Videosequenz begleitet wird. Das ist am Anfang noch interessant und auch schön anzusehen, aber auch wirklich nur am Anfang.
- Die Weltkarte(n) sind zu klein, die Wege sind nicht richtig eingezeichnet. Die Karten sind nur wenig hilfreich. Das Einblenden von Questhinweisen funktionierte auch nicht immer.
- Teilweise ist nicht ganz klar, wie es bei einer Quest weiter gehen muss. Ich hatte offenbar öfter mal eine falsche Entscheidung getroffen oder die Aufgaben in der "falschen" Reihenfolge erledigt, sodass ich dann in einer Sackgasse war. Musste zwei oder drei mal mit einem älteren Speicherstand weiter spielen, um das wieder zu beheben und um bestimmte Quests doch noch spielen bzw. beenden zu können.
- Die Quest mit Stahlbarts Schatz konnte ich nicht abschließen, weil mir ein Dialog fehlte, der mir erst ganz zum Schluss (vor dem Endgegner) angeboten wurde und da gab es dann keinen Weg mehr zurück. Möglicherweise war das nur ein Bug, der nicht immer auftritt.
- Das ganze Menü (Character, Inventar etc.) ist unübersichtlich und überladen. Das Inventar ist unterteilt in Ausrüstung, Benutzbares und Plunder, wobei der Punkt Ausrüstung dann nochmal unterteilt ist für jede einzelne Körperregion des namenlosen Helden. Es ist mühsam bestimmte Objekte zu finden, besonders dann, wenn man nicht genau weiß, wie sie heißen.
- Bestimmte Objekte könnten versehentlich bei einem Händler verkauft werden, obwohl man sie eventuell noch benötigt (ging mir bei dem Schädelzepter so, den man benötigt um den Geist von Stahlbart rufen zu können.

Positiv:
+ Die Story ist abwechslungsreich und spannend.
+ Die Quests sind interessant und passen zur Story. Reine Botenquests gibt es kaum.
+ Die Dialoge sind unterhaltsam und nicht selten zum brüllen komisch. Ganz besonders gefallen haben mir die Dialoge bei den Gnomen (btw: Gnome hatte ich aus den vorherigen Spielen noch ganz anders in Erinnerung. In Risen 2 erinnern sie mich eher an eine Mischung aus Ewok und Yoda).
+ Die Grafik ist sehr gut und wirkt an manchen Orten fast wie echt.
+ Die Landschaften sind wunderschön, da bleibt man gerne auch mal einfach so stehen, um den Sonnenuntergang zu beobachten.
+ Die Vegetation ist dicht und abwechslungsreich und die Tierwelt passt dazu (z.B. Affen, Panther). Es gibt aber auch noch die üblichen "Monster". Also, langweilig wird es da nicht.
+ Manche der Charactere sind wirklich gut gezeichnet. Besonders gut gefallen haben mir z.B. die Eingeborenen (tolle Körperbemalung und Schmuck).
+ Quests müssen nun nicht alleine bestritten werden. Es gibt im Verlauf des Spiels die Möglichkeit jeweils einen Weggefährten zu bestimmen, der mitkommt. Außerdem kann der namenlose Held nun auch ein "Haustier" (Affe, Papagei) mitnehmen.
+ An manchen Orten gibt es jetzt auch Fallen. Das ist neu und macht Erkundungen noch spannender.
+ Es gibt eine Taste zur Schnellspeicherung, diese erzeugt bei jedem Klick einen neuen Speicherstand, ohne den vorherigen zu überschreiben (eine Taste für schnelles Laden gibt es natürlich auch).
+ Über das Menü kann man den Speicherstand auch mit individuellem Titel abspeichern.
+ Screenshots sind über Tastaturkürzel möglich und können anschließend zu Steam hochgeladen werden (ich gehe davon aus, dass diese Funktion in der Regel ohne Probleme funktioniert)
+ Das Ende von Risen 2 empfand ich kampftechnisch gesehen als schwer, wobei ich trotzdem noch mehr erwartet hätte, besonders ganz zum Schluss. Hätte nach meinem Geschmack ruhig mehr Spektakel sein dürfen, nachdem sich der namenlose Held so abrackern musste. Aber mehr will ich dazu nicht sagen.

Fazit:
Das Spiel ist leider nicht fehlerfrei. Die Spielsteuerung hatte mich bis zuletzt genervt und war nicht selten hinderlich, ganz besonders bei den Kämpfen. Es gäbe da schon viel Verbesserungspotential bzw. es wäre teilweise besser gewesen bewährte Elemente aus Risen 1 beizubehalten. Aber vielleicht ist das auch einfach nur Geschmackssache.

Trotz des bitteren Beigeschmacks wegen den störenden negativen Punkten, ist für mich Risen 2 immer noch ein absolut gelungenes Spiel. Es erinnert mich an die besten Momente aus allen Gothic Spielen, nur mit einer besseren Grafik.
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
Hilfreichste Reviews  Insgesamt
52 von 69 Personen (75 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
30.4 Std. insgesamt
Verfasst: 19. Januar 2014
Risen 2 kann man als Nachfolger von Risen betrachten, welcher nicht wie viele andere Spiele schlechter wurde. Besser wurde es allerdings auch nicht, woran mehrere kleine Details die Schuld tragen.
Das Spiel vergleiche ich mit den damaligen Erfolgen von Gothic 1, 2 + Addon und Gothic 3 und anschließend eben Risen.
Was mich am meisten gestört hat, war folgende Dinge:
1. Man kann quasi nur als Schwerkämpfer spielen, da die Musketen schlecht umgesetzt wurden und Magie wie in den oben erwähnten Teilen nicht existiert. Man kann nur einen Gegner mit Voodoo verwirren, schwächen, gegen andere Gegner kämpfen lassen. Aber das ist total langweilig und einfallslos. Richtige Zauber gibt es nicht... somit hat man diesen Teil um eine für mich wertvolle Klasse kastriert.
2. Ja, es ist ein Spiel im Piratenzeitalter, aber außer der Kleidung hat es nichts mit Piraten zu tun und die gefühten 1000 Truhen die man findet, werden extrem nervig zu Öffnen (siehe System in Youtube) und am Schluss bekommt man nur Schrott und Kleinigkeiten... das erinnert an Gothic 3 mit den sinnlosen Truhen, in denen nur Müll war.
3. Die Geschichte und das gesamte Land ist linear... keine Erkundungsmöglichkeiten, da es eigentlich immer nur einen Weg gibt, welcher ab und zu für 10-20 Meter geteilt und wieder auf den selben Weg führt. Erkundungspotential gleich Null!
4. Die Geschichte ist ebenfalls extrem linear und es gibt praktisch keine Abweichungen bzw. sind die "Abweichungen" nicht so zu bezeichnen, da die lächerlich sind und nichts bringen. Es gibt quasi nur eine "Storyline". Bei Gothic und Gothic 2 hat man die verschiedenen Wege die man eingeschlagen hat, deutlich gemerkt und bekam dies auch zu spüren. Hier absolut nichts. Leider sehr langweilig und langatmig.
5. Wenn man in eine neue Stadt/Dorf geht, wird man erstmal mit jedem Müll vollgelabert, zu viele Informationen auf einen Schlag, was wiederum sehr nervig ist und man sich ständig denkt "OMG, komm auf den Punkt..." und alles weggklicken wollte ich nicht, weil ich bis zum Schluss die Hoffnung hatte, das es besser oder interessanter wird. War leider nicht der Fall...
6. Die KI ist leider wie bei vielen Spielen traurig. Sehr schlecht, miserabel und dumm. Es ist viel zu einfach und man kann sich wieder mal einfach durch die Gegner oder Monster "durchklicken". Das Erlernen von neuen Kampftechniken bringt nichts, es sieht nur anders aus, ist aber nicht wirklich notwendig. Alles auf "Härte" leveln reicht absolut und vielleicht noch Diebesfähigkeiten zum Sammeln Truhen und Geldbeutel "farmen". Aber trotzdem ist es besser als bei Skyrim, welches meiner Meinung nach die Nummer 1 in "extrem dumme KI" belegt. Bei beiden Spielen kann also jeder Idiot gewinnen und die Schwierigkeitsgrade machen es nicht schwerer, es kostet einfach nur mehr Zeit die Gegner zu besiegen, weil die mehr Leben haben.

Fazit:
Die Geschichte ist okay, das Spiel ist okay, hätte ich Risen nicht gespielt, welches ich nur aufgrund von Gothic gespielt habe, hätte ich das Spiel nicht gekauft. Ich hoffe die Entwickler werden beim nächsten Spiel sich mehr Mühe geben und wieder etwas in der Qualität von Gothic und Gothic 2 bieten und diese Qualität besser übertreffen.
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
20 von 21 Personen (95 %) fanden dieses Review hilfreich
2 Personen fanden dieses Review lustig
Empfohlen
40.3 Std. insgesamt
Verfasst: 24. August 2015
Als Pyranha Bytes Kenner weiss man eigentlich was einen erwartet. Es gibt eine gewisse Stringenz wo man einfach weiss was man bekommt, wie wenn man z.b. ein Final Fantasy, ein Call Of Duty, ein FIFA oder ein Elder Scrolls kauft.

In diesem Fall bekommt man gewohnt erdige und angenehm klassische Rollenspielkost aus dem Ruhrpott die von Anfang bis Ende die Handschrift von PB trägt. Alles ist irgendwie ähnlich, man kennt das Gameplay, die Mechaniken, die Art, ja auch die Atmosphäre ist klassisch PB. Ich würde sagen das Pyranhia Bytes mit ihren Games eine gewisse Einzigartigkeit besitzt die viele Rollenspiele nicht haben, und die evtl. auch auf den ersten Blick für PB Nicht-Kenner unentdeckt bleibt.

Risen 2 ist da keine Ausnahme, auch wenn es das ungewöhnliche, für mich aber auch irgendwie erfrischende Piratensetting zur Gänze ausbreitet. Konnte man schon im ersten Risen die Piratenansätze erkennen geht Teil 2 fast schon etwas gezwungen brachial in diese Richtung. Was die Motive dahinter waren sei mal dahingestellt und ja, ich finde es auch nicht zu 100% passend gewählt. Der leichte Einschlag des Vorgängers war ausreichend, aber es ist wie es ist.

Nach einiger Zeit habe ich mich damit auch wirklich angefreundet. Es machte einfach wieder Spass zu entdecken, Schätze auszubuddeln, in Piratenklischees zu versinken und seine Mannschaft zusammenzusuchen. Ungewöhnliche Neuerungen, wie die Musketen und Pistolen, die ich anfangs für eine schlechte Idee hielt, haben mir doch den ganzen Weg über gute Dienste geleistet und haben auch das anfangs sehr bockige Kampfsystem aufgelockert. Dieses war allerdings ein Punkt der mich fast zu vorzeitigen Rage-Quitten gebracht hätte. Hatte das Kampfsystem bei Teil 1 doch sehr gut funktioniert, kam mir Risen 2 anfangs wie ein stumpfes Klick-Inferno vor. Das hatte sich jedoch zum Glück später durch das Erlernen von Skills und auch durch dazugewonnenes Verständis erledigt und ich hatte sogar Spass damit.

Das große Plus ist, wie von PB gewohnt, die handgebaute und wunderbare Welt die es zu entdecken gilt. Überall ist was versteckt und es sieht immer einzigartig aus. Da machen auch die teilweise sehr dünn gezeichneten Charaktere und viele beliebige Quests nicht mehr so viel aus, denn hier hat PB wirklich etwas geschlampt, da ist man besseres von ihnen gewohnt.

Ich muss sagen ich hatte mit Risen 2 soviel Spass wie schon lange mit keinem anderen RPG mehr und habe es, für mich gesehen, auch in Rekordzeit durchgespielt da ich teilweise etliche Stunden am süchteln war, was sehr sehr selten vorkommt. 8,5/10
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
18 von 20 Personen (90 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
66.2 Std. insgesamt
Verfasst: 26. November 2013
Risen 2 hat weder eine große Welt, noch die besten Animationen und auch keine brilliante Grafik. Trotzdem schaffen es die Entwickler ein atmosphärisches und authentisches Rollenspiel zu präsentieren. Die Welt und deren Charaktere wurden mit viel Liebe zum Detail erschaffen. Kurzum: ein Rollenspiel mit schwacher Technik, aber sehr viel Charme. Wer also nicht so viel Wert auf bombastische Grafik legt, der findet hier eine echte Perle des RPG-Genres!
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
58 von 91 Personen (64 %) fanden dieses Review hilfreich
2 Personen fanden dieses Review lustig
Nicht empfohlen
22.9 Std. insgesamt
Verfasst: 26. November 2013
Anfangs war ich mit dem Spiel sehr zufrieden. Tolle Atmosphäre, lockere und humorvolle Story, dichte Vegetation, unverbrauchtes Piraten-Setting. Leider aber fällt das Spiel, ebenso wie Skyrim, der Trivialisierung zum Opfer.

Ein Beispiel (nur sinngemäß nachgespielt):

Der Spieler hat die Aufgabe einen Gefangen aus einer Zelle zu befreihen.

Spieler: Ich muss dich hier irgendwie rausschaffen.
Gefangener: Du brauchst den Schlüssel. Die Wache da vorne trägt ihn. Aber sie hat ihn verloren. Er liegt hier sicher irgendwo im Hof.

Ja wie deppen einfach muss man es denn noch machen? Warum gibt mir der Gefangen nicht einfach gleich den Schlüssel und bittet darum, die Zelle für ihn zu öffnen. Früher in Gothic hätte man einfach die Aufgabe bekommen und nichts weiter.

Ich weiß nicht warum mir sowas heutzutage so sehr auffällt. Vielleicht weil ich Skyrim und dann gleich danach Dark Souls gespielt habe? Oder ist es im allgemeinen so, dass die Spiele heute immer leichter werden? Mal ehrlich. Wo liegt der Reiz beim spielen? Warum spielt man überhaupt? Bin ich der Einzige der bei schweren Spielen die Finger leckt und dem das tüfteln an Strategien viel Spaß bereitet?

Psychologisch gesehen, steigert der Spieler doch seine Kompetenz dadurch, dass er eine Aufgabe "bewältigt". Wenn ich aber das gewollte Ergebnis ohne eine einzige Anstrengung erreiche, bleibt das Gefühl der Kompetenz aus und die Glücksgefühle fehlen.
Ich kann immer mehr verstehen, warum Dark Souls so sehr positiv von den Medienwelt aufgenommen wurde. Endlich wieder ein Spiel bei dem der Spieler nicht alles vorgesetzt bekommt. Ein Spiel, bei dem der Spieler ja sogar sterben kann!

Vor allem Dragon Age hat die Messlatte für 3D-RPGs für mich mächtig nach oben gelegt. Hier wurde eine perfekte Synthese aus Story, Taktik, Charaktere und Spielwelt geschaffen. Ein Niveau das heute kaum noch ein RPG erreicht. Auch nicht Mass Shooter Effect. Risen 2 auch nicht.

Dabei fing alles wunderbar an. Der Spieler wird auf eine Insel gesetzt und muss sich alles erst erkämpfen. Gold brauchte man an jeder Ecke, aber es war stark begrenzt. Die Inseln waren handgemacht, keine Automatisierung, kein Stein gleicht den anderen. Dazu ein guter Soundtrack, was zur dichten Atmosphäre beiträgt. Kreative Quests und eine freie Hand beim entwickeln des eigenen Charakters. Auch das Kampfsystem, so stumpf es auch sein mag, geht zu Beginn noch in Ordnung. Noch muss man sich vor den Gegnern in Acht nehmen.

Doch spätestens ab der dritten Insel stellt sich sowas wie Routine ein. Als Protektor hat man mit der "Donnerbüchse" extreme Vorteile und kann 95% der Gegner im Spiel mit Leichtigkeit niedermähen. Auch die meisten Quests entpuppen sich als viel zu einfach. Oftmals soll man bestimmte Gegenstände beschaffen die in der Nähe zu finden sind, oder man muss Gegner töten, die man ohne Schwierigkeiten erledigen kann. Auch bestimmte Aktionen, wie verschlossene Truhen öffnen, oder Gegenstände klauen, sind kein Problem. Anders als in Gothic haben die Charaktere hier eine Toleranz entwickelt. Sprich, beklaut man eine Prostituierte, wird man keine Schwierigkeiten erwarten können, da diese keine Waffen tragen.
Auch ist es dem Spieler nicht mehr möglich eine "Anarchie" zu verursachen. Die Charaktere verhalten sich inkonsequent. Hat der Spieler etwas verbrochen, wird einfach ein kurzer Kampf ausgetragen, oder der Spieler rennt mal kurz weg. Sonst passiert nichts. Es gibt keinen Stadt-Status mehr und NPCs in den Siedlungen können nicht mehr getötet werden. Der Reiz, machen zu können was man will, wird hier unterdrückt. Der Atmosphäre wird geschadet.

Auch das "Piraten-Hobby" Schätze zu suchen, ist hier lächerlich einfach. Hat man einmal einen Hinweis gelesen, wird dem Spieler eine relativ genaue Beschreibung des Schatzes gegeben. Nervig ist auch das Skillsystem. Es ist zwar toll das man eine Auswahl von verschiedenen Fähigkeiten hat, aber sie sind alle viel zu umständlich aufgeführt worden. Man muss immer wieder hin und her klicken um zu sehen, was man denn nun schon erworben hat und was nicht. Auch das finden von Trainern wird so zur Fummelarbeit, da man immer nur eine Art Trainer auf der Karte markieren kann. Die Kartenmarkierung ist ebenso ein Element, ein Spiel noch weiter zu vereinfachen.

Auch kann man auf der Map schnellreisen, was an einigen Stellen die Atmosphäre vollkommen zerstört:

Beispiel:
Der Spieler strandet auf eine Insel und muss sich ein Floss bauen (auch zu einfach). Mit dem Floss fährt man zur Nachbarinsel und wird an eine unbekannte Stelle auf der Insel abgesetzt. Dem NPC wird mitgeteilt, dass man unbedingt irgendwie in die Stadt gelangen muss, um zum Schiff zu kommen. Und man solle doch auf Gefahren unterwegs achten. Es sei gefährlich.

Was mache ich? Ich gehe auf die Map und wähle einfach die Stadt an, fertig.

Ja hat die Videospielindustrie jetzt völlig den Verstand verloren? Warum entwickelt man nicht gleich ein Spiel, bei dem man alle Szenarien optional spielen kann? Wie einfach soll es denn noch werden?

Dabei hat Risen 2 auch gute Seiten. Die Dialoge sind Gothic-Typisch derb und haben Humor, auch hat man mit den Schiffsreisen mal was neues ausprobiert. Das Dschungeldesign und der Soundtrack sind gelungen. Leider aber reicht das allein nicht, um mich zu überzeugen. Das Spiel ist zu einfach, das Skillsystem zu fummelig, das Kampfsystem zu stumpf und die Inseln ähneln sich zu sehr (Höhle, Wald und eine Siedlung). Hinzu kommt die zu flache Geschichte und grad mal eine Storyentscheidung.

Schade, anfangs sah es so aus, als ob Piranha Bytes mit Risen 2 einen ähnlichen Erfolg feiern würde wie mit Gothic 2 damals. Die Piranhas sind ein unabhängiges und familiäres Entwicklerteam. Vor 12 Jahren haben sie die 3D-Rollenspiele auf eine neue Ebene gebracht mit ihrer Gothic Serie, vor dem Erfolg der Elder Scrolls Serie. Und nun verspielen sie ihren Status nun auch noch mit der Risen Serie. Die Entwickler sagten schon, dass sie mit ihrer kleinen Entwicklergruppe immer mit einem Bein beim Arbeitsamt stehen. Nun können sie wohl das andere Bein auch noch auf die andere Seite bringen. Ein möglicher dritter Teil verspricht jedenfalls kein Erfolg zu werden.
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
21 von 26 Personen (81 %) fanden dieses Review hilfreich
7 Personen fanden dieses Review lustig
Empfohlen
14.9 Std. insgesamt
Verfasst: 2. April 2014
Mir gefiel Risen 2: Dark Waters anfangs nicht und sah es nicht als würdigen Nachfolger von Risen, welches ich circa zehn mal durchgespielt hatte. Mit dem neuen PC und der riesen Lust aufs zocken, kam ich an den Gedanken nicht vorbei Risen 2 nach einem Jahr noch eine Chance zu geben.

Die Atmosphäre war für mich nicht mehr die Gleiche wie in Risen, aber dennoch besser als im ersten Versuch das Spiel zu spielen. Die Grafik und der Sound sind akzeptabel und man kann es ohne große Probleme heute noch spielen. Das Hauptspiel war für mich jetzt circa zehn Stunden, wobei man bedenken muss, dass es sehr langsam durch gespielt wurde. Ich habe aber auch nicht alles eingesammelt, was ging.

Für Fans von Risen würde ich das Spiel auf jeden Fall empfehlen. Zu den DLC's kann ich leider nichts sagen, da ich das Spiel zum Release 2012 kaufte und mir die DLC's meist zu teuer waren oder ich kein Geld auf Steam hatte.
Wer Risen nicht kennt, der sollte sich auf jeden Fall beide Spiele kaufen. Ich kann den ersten Teil nur empfehlen.
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
14 von 16 Personen (88 %) fanden dieses Review hilfreich
12 Personen fanden dieses Review lustig
Empfohlen
42.1 Std. insgesamt
Verfasst: 7. November 2015
Ein sehr gelungener Wander-Simulator! Und während man so von A nach B nach C und wieder zurückrennt, können wir sogar viele Blumen einsammeln und diversen Tieren das Fell über die Ohren ziehen. Da werden die 10 Hauptquests und die 8 "Neben"-Aufgaben schon fast zur "Neben"-sache!

Zwar ist die Grafik nicht mehr die aller Beste, dafür erlebt man aber eine verdammt gute Story.
Wer möchte denn nicht mal gegen Ungeheuer, Gargoyles, Ahnengeister und vor allem gegen einen Kraken, ala Fluch der Karibik, kämpfen?!

Wer darauf keine Lust hat, kann sich dann auch als Handwerker oder Kräuterhexe versuchen, schließlich können die gesammelten Rohstoffe auch verarbeitet werden. Man stellt Waffen her, mixt Cocktails oder dient als Laufbursche.

Zudem finden wir auch ab und an mal versteckte Schätze oder legendäre Gegenstände wie zum Beispiel ein Holzbein und den passenden Stiefel gibt es gleich noch mit dazu. Mit drei Beinen läuft es sich doch auch gleich viel besser und man fühlt sich unheimlich stark.

Wer es richtig mal krachen lassen will, dem empfehle ich in einer guten alten Kaschemme erst um die Wette zu saufen und dann rotzevoll wie 17 Mann auf des toten Mannes Kiste, die einheimische Bevölkerung zu verprügeln und zu beklauen!

Echt große Klasse, so ein Piratenleben.
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
14 von 16 Personen (88 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
4.6 Std. insgesamt
Verfasst: 10. Juni
Positiv:
+ detaillierte Landschaften
+ stimmungsvolle Beleuchtung
+ wechselnde, passende Musik
+ gute Umgebungsgeräusche
+ drei Schwierigkeitsgrade
+ stimmige Atmosphäre
+ motivierende Erkundunsfreiheit
+ offene, große Spielwelt
+ lange Hauptquest
+ teilweise mehrere Lösungswege

Negativ:
- steife Figuren
- teils schlechte Animationen
- mittelmäßige Balance
- teilweise ungenaue Steuerung im Kampf
- Kämpfe gegen mehrere Gegner fummelig
- wenige Dinge können hergestellt werden
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
14 von 17 Personen (82 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
71.6 Std. insgesamt
Verfasst: 5. Juni 2015
Nabend Leserschaft, nach vielen Jahren würde ich nun auch gerne Mal meine Meinung zu Risen 2 hier hinterlassen. Nun, nachdem ich schon den hoch angepriesenen ersten Teil des Franchises mit Freude abgeschlossen habe, habe ich mit Teil 2 natürlich nicht lange gewartet. Ich als Fan der Atmosphäre von Teil 1, war erst einmal überhaupt nicht angetan vom Piratensetting des Nachfolgers. Da Risen 1 mir jedoch so viel Spaß beschert hat, habe ich mich von diesem Makel jedoch erst ein mal nicht abschrecken lassen und die Story auf mich zukommen lassen.

Bevor ich auf meine Meinung zur Story und dem Inhalt eingehe ist es mir wichtig erstmal etwas zum technischen Hintergrund und der Grafik zu hinterlassen. Ich war zuerst leicht überrascht, dass ich bei hohen Grafikeinstellungen (Nicht Ultra!) gerade einmal auf knappe 40fps (~35fps durchgängig) kam, auch wenn ich leicht enttäuscht darüber war, dass ich nur auf hohen Einstellungen wirklich spielen konnte, konnte sich die Grafik dennoch auch so sehen lassen. Schwerwiegende Bugs konnte ich bis dahin nicht feststellen und wenn, dann waren sie nicht so groß, dass sie wirklich stören würden.

Was mich hingegen an Risen 2 sehr gestört hat ist die Tatsache, dass man sich hier keiner speziellen Gilde anschließen konnte wie noch im Vorgänger z.B. der Inquisition und den Banditen. Meiner Meinung nach hat Risen 2 storytechnisch einfach sehr abgespickt, jedoch trotzdem nach PB manier viel Spaß bereitet.

Da ich dieses Spiel vor knappen zwei Jahren beendet habe und seither nicht mehr wirklich viel gespielt habe fällt diese Review leider kürzer aus. Was ich nun als Fazit jedoch sagen kann:

Auch wenn das Spiel im Vergleich zum Vorgänger etwas weniger Entscheidungsfreiheit bietet hat es dennoch Spaß und Spannung geboten. Grafiktechnisch kann sich das Spiel auch sehen lassen, zwar kein Vergleich zu aktuellen Titeln, jedoch schön und atmosphärisch. Wer also schon Teil 1 der Serie gespielt hat sollte sich diesen Teil auf jeden Fall anschauen. Für Neueinsteiger würde ich das Spiel hingegen nicht empfehlen, zumindest nicht vor Teil 1.
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig
14 von 19 Personen (74 %) fanden dieses Review hilfreich
Empfohlen
64.0 Std. insgesamt
Verfasst: 5. Februar 2014
Gutes Spiel. Ich finde das Spiel um längen besser, als viele der offiziellen, schlechten Kritiken.

Wie schon bei den Vorgängern (wenn man mal Gothic als geistigen Vater hinzuzählt) ist ein gewisser Charm vorhanden, der bei vielen der anderen, bierernsten Rollenspielen einfach fehlt.
Weil man sich während des Spiels für bestimmte Dinge entscheiden muss, kann man es auch sehr gut mehr als einmal durchspielen, um zu sehen, wie die Story mit einer anderen Fraktion aussieht und die Quests mit anderen Fertigkeiten gelöst werden müssen.
War dieses Review hilfreich? Ja Nein Lustig